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	<title>Menschheit &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Es gibt mehrere kollektive Kränkungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Apr 2021 01:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kränkung]]></category>
		<category><![CDATA[Menschheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Freud]]></category>
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					<description><![CDATA[Die erste elementare kollektive Kränkung hat Nikolaus Kopernikus verursacht. Wahrscheinlich war er 1509 zu seiner berühmten Erkenntnis gekommen, dass sich nicht die Sonne um die Erde bewegt, sondern umgekehrt, die Erde um die Sonne kreist. Mit dieser revolutionären Idee wurde das geozentrische Weltbild durch das heliozentrische abgelöst. Reinhard Haller weiß: „Kopernikus wurde wegen dieser „kosmologischen ... <a title="Es gibt mehrere kollektive Kränkungen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-stellt-kollektive-kraenkungen-vor.html" aria-label="Mehr Informationen über Es gibt mehrere kollektive Kränkungen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste elementare kollektive Kränkung hat Nikolaus Kopernikus verursacht. Wahrscheinlich war er 1509 zu seiner berühmten Erkenntnis gekommen, dass sich nicht die Sonne um die Erde bewegt, sondern umgekehrt, die Erde um die Sonne kreist. Mit dieser revolutionären Idee wurde das geozentrische Weltbild durch das heliozentrische abgelöst. Reinhard Haller weiß: „Kopernikus wurde wegen dieser „kosmologischen Kränkung“ verlacht, angefeindet und ausgegrenzt.“ Selbst Martin Luther beschimpfte ihn als „Esel“. Die zweite Kränkung der Menschheit erfolgte durch die Lehre von Charles Darwin, den englischen Biologen und Geologen. Dieser vertrat in seinem Buch „Über die Entstehung der Arten durch natürliche Selektion“ die Theorie, dass der Mensch mit den Tieren verwandt sei. Der Psychiater und Psychotherapeut Reinhard Haller arbeitet vornehmlich als Therapeut, Sachverständiger und Vortragender. <span id="more-2601"></span></p>
<p><strong>Der Mensch ist nicht Herr im eigenen Hause</strong></p>
<p>Die dritte große Kränkung der Menschheit, die psychologische, sieht Sigmund Freud gar nicht bescheiden in seinen eigenen Entdeckungen über die Macht des Unbewussten. Ein wesentlicher Teil des menschlichen Seelenlebens entziehe sich dem bewussten Willen, sodass verdrängte Gedächtnisinhalte, unbewusste Triebe und Impulse, der eigentliche Herr im Hause der Menschen seien. In der Folge wurden von kulturphilosophischer und anthropologischer Seite zahlreiche weitere Erkenntnisse und Fortschritte als Kränkungen der Menschheit tituliert. </p>
<p>Als Beispiele nennt Reinhard Haller die Entschlüsselung des genetischen Codes, die Erkenntnisse über die Grenzen des Wachstums sowie die Begrenztheit der natürlichen Ressourcen. In der Physik gilt die durch die Kernspaltung induzierte Horrorvorstellung von der Möglichkeit, die Menschheit durch Waffen zu zerstören, ebenso als universell kränkend wie die Quantenmechanik, durch die sich die Realität dem menschlichen Vorstellungsvermögen entzogen hat. In jüngerer Zeit sieht man die Menschheit durch Ergebnisse der Genetik und der Hirnforschung gekränkt. </p>
<p><strong>Der „gläserne Mensch“ ist ein Gefangener des Internets</strong></p>
<p>Reinhard Haller stellt fest: „Wenn die Menschen durch die biologische Vererbung ungleich sind, relativieren sich die Möglichkeiten der Erziehung und des sozialen Handelns.“ Wenn Maschinen denken und in ferner Zukunft vielleicht auch Gefühle entwickeln können, ist der Mensch kein „Homo sapiens“. Als „digitale Kränkung“ bezeichnet man die durch die NSA-Spionagen bewusst gewordene Erkenntnis, dass das Macht und Freiheit verheißende Internet letztlich zur Überwachung geführt hat.</p>
<p>Es entsteht dabei das Bild des „gläsernen Menschen“, der in Wirklichkeit nicht Beherrscher, sondern ein Gefangener des großen Netzes ist. Als wahrscheinlich größte Kränkung der Menschheit werde sich, so die Wissenschaft, die Aufklärung des Gehirns erweisen. Sollte das menschliche Gehirn tatsächlich in der Lage sein, sich selbst zu begreifen und den Geist zu entschlüsseln, werde auch das Leib-Seele-Problem auf nicht göttliche Weise gelöst. Um das Phänomen der kollektiven Kränkungen zu verstehen, ist jedoch ein Blick auf die Psychologie der Massen erforderlich, die sich von jener der Individuen erheblich unterscheidet. Quelle: „Die Macht der Kränkung“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Lebewesen sind in Ökosysteme eingebettet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 02:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Erkennungsmerkmal einer Gesellschaft, die den Zugang zur Empathie verloren hat, ist der Zynismus. Zyniker pflegen die Empathie als „Gefühlsduselei“ zu bezeichnen und ins Lächerliche zu ziehen. Dass die Menschen der Natur empathisch gegenübertreten können, hat nicht nur evolutionsbiologische, sondern weitere triftige biologische Gründe. Joachim Bauer erklärt: „Jedes Lebewesen dieser Erde – Virus, Einzeller, Pflanze, ... <a title="Lebewesen sind in Ökosysteme eingebettet" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/mutter-und-foetus-sind-empathisch-verbunden.html" aria-label="Mehr Informationen über Lebewesen sind in Ökosysteme eingebettet">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Erkennungsmerkmal einer Gesellschaft, die den Zugang zur Empathie verloren hat, ist der Zynismus. Zyniker pflegen die Empathie als „Gefühlsduselei“ zu bezeichnen und ins Lächerliche zu ziehen. Dass die Menschen der Natur empathisch gegenübertreten können, hat nicht nur evolutionsbiologische, sondern weitere triftige biologische Gründe. Joachim Bauer erklärt: „Jedes Lebewesen dieser Erde – Virus, Einzeller, Pflanze, Baum, Tier oder Mensch – stellt für sich eine biologische Einheit dar. Diese ist in ein jeweils größeres System, in eine größere biologische Einheit eingebettet.“ Am deutlichsten wird das am Beispiel des in den Organismus einer schwangeren Frau eigebetteten Fötus. Obwohl ihm noch jeglicher Verstand fehlt, fühlt er, wie es ihr geht und umgekehrt. Beide sind sich empathisch – im Sinne gegenseitiger Einfühlung – verbunden. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Bestsellerautor von Sachbüchern. <span id="more-2547"></span></p>
<p><strong>Das Zeitalter des „Anthropozän“ hat begonnen</strong></p>
<p>In ganz ähnlicher Weise ist die Menschheit als Ganzes in die Natur, in das Ökosystem der Erde, in die Welt, in der sie lebt, eingebettet. Pandemien und Klimakatastrophen sind Menetekel und Warnbotschaften. Diese sollen die Menschen daran erinnern, dass sie die wechselseitige Verbundenheit, die eingebettete und einbettende Systeme sich gegenseitig schulden, offenbar aus den Augen verloren haben und wiederentdecken müssen. Was das aktuelle Zeitalter von allen vorherigen unterscheidet, ist eine wechselseitige Einbettung von Natur und Menschheit.</p>
<p>Die Menschheit hat inzwischen ein technisches Potenzial erreicht, um die gesamte Oberfläche der Erde zu verändern. Und die mit diesen Fähigkeiten tatsächlich in Gang gesetzten Eingriffe in die Natur sind derart gewaltig, dass sie – obwohl menschengemacht – inzwischen selbst einer Naturgewalt gleichen. Dieses Faktum hat den Begriff des „Anthropozän“ entstehen lassen. Mit ihm soll der Beginn eines Zeitalters angezeigt werden, in welchem die menschliche Zivilisation der Erde ihren prägenden Stempel aufdrückt. </p>
<p><strong>Die Natur ist zum Schützling der Menschheit geworden</strong></p>
<p>Der zivilisatorische Furor der menschlichen Spezies hat gewaltige Veränderungen in Gang gesetzt. Diese bezeichnet man als „Great Acceleration“, also als große Beschleunigung. Sie haben eine derartige Größenordnung erreicht, dass seit Kurzem nicht nur mehr die Menschheit in die Natur eingebettet ist, sondern die Natur sich ihrerseits in das globale Regime der Spezies Mensch eingebettet findet. Die Menschheit ist also nicht mehr nur – wie seit Jahrhunderttausenden – ein Schützling der Natur. </p>
<p>Die Natur ist neuerdings in einem derartigen Ausmaß dem zivilisatorischen Regime unterworfen, dass sie nun umgekehrt zum Schützling der Menschheit wurde. Joachim Bauer stellt fest: „Beide, Menschheit und Natur, stehen nicht nur in einer wechselseitigen existenziellen Abhängigkeit. Beide Seiten fühlen nicht nur, wie es dem eigenen Organismus, sondern auch, wie es dem der anderen Seite geht.“ Keiner Seite wird es gut gehen, wenn es nicht beiden gut geht. Geht es einen von beiden schlecht, wird es beiden schlecht gehen. Gegenseitige Einfühlung und Empathie werden damit zu einer Voraussetzung gemeinsamen Überlebens. Quelle: „Fühlen was die Welt fühlt“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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