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	<title>Männlichkeit &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Männer haben viel Terrain verloren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 02:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schriftsteller Stefan Zweig sagte: „Jede Widerstandsgeste ohne Risiko ist nichts als Geltungssucht.“ Heute gibt es Menschen, die jeden Trend mitmachen, weil sie das Neue grundsätzlich interessanter als das Alte finden. Tobias Haberl hat immer nur das Wahrhaftige interessiert, egal, ob es alt oder neu ist. Er ist seit Jahren elektrisiert von der Gender- und Identitätsdebatte, fühlt sich mal zu Recht, mal zu Unrecht angeklagt. Viele Vorwürfe gegen traditionelle Männlichkeit teilt Tobias Haberl, andere findet er überzogen. Leider wird die Debatte von vielen Selbstdarstellern geführt, die in einer Eskalationssymbiose aneinandergekettet sind. Die einen schreien: „Männer sind dominant und gewalttätig!“ Die anderen schreien zurück: „Feministinnen sind hysterisch und sehen scheiße aus!“ Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-4324"></span></p>
<p><strong>Weiße Männer werden grundsätzlich infrage gestellt</strong></p>
<p>Was passiert, wenn sie sich gegenseitig niederbrüllen, um anschließend ihre Likes zu zählen, kann man jeden Tag auf Twitter verfolgen. Tobias Haberl schämt sich, wenn Männer Frauen abwerten und beleidigen. Er schämt sich, wenn Männer im Internet erläutern, wie man eine Frau vergewaltigt, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden. Zudem schämt er sich, wenn Männer verzweifelte Rückzugsgefechte führen, um längst verlorenes Terrain zurückzuerobern. </p>
<p>Denn sie begreifen nicht, dass alles eines Tages vorübergeht, auch eine tief empfundene Überzeugung von der Vormachtstellung des weißen Mannes. Und dann gibt es Momente, in denen Tobias Haberl trotzig und manchmal sauer wird. Wenn zum Beispiel jemand pauschal Stimmung gegen Männer macht, um ein paar Follower abzugreifen. Es gibt Augenblicke, in denen fühlt sich Tobias Haberl so falsch verstanden, dass er am liebsten schreien würde. Als weißer Mann wird man heute grundsätzlich infrage gestellt.</p>
<p><strong>Nur noch wenige Männer finden sich rundherum toll</strong></p>
<p>Dass Männer rundherum toll sind, finden eigentlich nur noch Gangsta-Rapper, Wladimir Putin und Zlatan Ibrahimović. In deutschen Vorständen sitzen weniger Frauen als Männer. Keine einzige deutsche Universität ist nach einer Frau benannt. Fast jeder Aspekt des menschlichen Lebens orientiert sich an männlichen Merkmalen. Tobias Haberl ist schon klar, dass er in dieser Angelegenheit auf keinen Fall das Opfer ist und dass Männerfeindlichkeit Stand heute zu „null Toten und Verletzten“ geführt hat.</p>
<p>Tobias Haberl möchte die problematischen Aspekte von Männlichkeit nicht bagatellisieren. Dazu zählen Gewalt, Missbrauch, Skrupellosigkeit, Rechte und Incels, die starke Frauen dafür verantwortlich machen, dass sie keinen Sex und auch sonst nichts auf die Reihe kriegen. Frauen, Homosexuelle und Transmenschen werden definitiv stärker diskriminiert als heterosexuelle weiße Männer. Natürlich sind Männer seit Jahrhunderten für Gewalt und Profitgier verantwortlich. Auf der anderen Seite hatten die meisten Frauen nicht die Möglichkeit, Menschen zu unterdrücken oder zu enteignen. Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Herrschaft der weißen Männer ist vorbei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 02:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch Tobias Haberl findet, dass es jetzt mal reicht mit der Alleinherrschaft der weißen Männer. Gleichzeitig geht ihm die Aggressivität und manchmal auch Heuchelei der Gender-Debatte ziemlich auf die Nerven. Einerseits ist die Gleichstellung von Mann und Frau noch lange nicht erreicht. Andererseits beobachtet Tobias Haberl, wie ein teils dogmatischer Feminismus verunsicherte Männer nicht nur ... <a title="Die Herrschaft der weißen Männer ist vorbei" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/tobias-haberl-alleinherrschaft-der-weissen-maenner.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Herrschaft der weißen Männer ist vorbei">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Tobias Haberl findet, dass es jetzt mal reicht mit der Alleinherrschaft der weißen Männer. Gleichzeitig geht ihm die Aggressivität und manchmal auch Heuchelei der Gender-Debatte ziemlich auf die Nerven. Einerseits ist die Gleichstellung von Mann und Frau noch lange nicht erreicht. Andererseits beobachtet Tobias Haberl, wie ein teils dogmatischer Feminismus verunsicherte Männer nicht nur nicht überzeugt, sondern verschreckt. Denn er diffamiert sie als Mängelwesen, die hoffentlich bald tot sind. Rational erkennt Tobias Haberl die Notwendigkeit einer Neuordnung. Emotional kann er sich nur schwer vom Bild des traditionellen und ja, wahrscheinlich auch fragwürdigen Mannes lösen. Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-4061"></span></p>
<p> <strong>Millionen gekränkter Männer sind ein politisches Problem</strong></p>
<p>Im Moment geht es vielen Männern so. Woher weiß Tobias Haberl das? Sie erzählen es ihm. Die einen offen, die anderen hinter vorgehaltener Hand, im Flüsterton oder per E-Mail. Männer die weltoffen und selbstkritisch sind, sich aber schon fragen, warum sie auf einmal „gebärender Elternteil“ sagen sollen, wenn sie „Mutter“ meinen. Der Männlichkeit ist die Selbstverständlichkeit abhandengekommen. Das ist gut, weil sich gesellschaftliche Normen verschoben haben, das ist aber auch heikel, weil Millionen gekränkter Männer ein politisches Problem sind.</p>
<p>Im Moment inszenieren sich die einen als Vorzeigefeministen, während sich andere resigniert durch die Kommentarspalten im Internet hassen. Tobias Haberl kann sich mit keinem der beiden Lager identifizieren. Er ist irgendetwas dazwischen. Für gleiche Chancen, gleiche Rechte, gleiches Einkommen. Er ist aber gegen Gendersternchen, für mehr Frauen in Führungspositionen, aber gegen die reflexartige Skandalisierung jedes nicht hundertprozentig besenreinen Satzes. Es gibt Feministinnen, mit denen ist Tobias Haberl befreundet, andere respektiert er, wieder andere empfindet er als Zumutung.</p>
<p><strong>Die Idee der Männlichkeit gilt nicht mehr</strong></p>
<p>Es ist tatsächlich so, dass Tobias Haberl im Bayerischen Wald, wo er aufgewachsen ist, als fortschrittlich und in München, wo er wohnt, als konservativ wahrgenommen wird. Es geht in seinem Buch „Der gekränkte Mann“ um die Sehnsucht nach einer Männlichkeit, die sich nicht verleugnet, aber auch nicht anbiedert. Denn natürlich möchte Tobias Haberl kein Typ von gestern, aber halt auch nicht dressiert und totalangepasst, nicht immer nur zeitgemäß und glatt geschliffen sein.</p>
<p>Im Moment ist Tobias Haberl auf der Suche, weil die Idee von Männlichkeit, die ihn ein Leben lang begleitet hat, nicht mehr gilt. Weil vieles, was früher okay war, problematisch und vieles, was lässig war, lächerlich geworden ist. Tobias Haberl hat Freuden von seinem geplanten Buch erzählt. Einer hielt ihn für lebensmüde, ein anderer für masochistisch. In den Tagen danach hatte er ernste Motivationsprobleme. Er weiß natürlich, dass er den Zeitgeist nicht auf seiner Seite hat. Die Gefahr, dass er in eine finstere Ecke geschoben wird, ist groß, ziemlich sicher werden ihn einige absichtlich falsch verstehen. Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl </p>
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