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	<title>Lebenszufriedenheit &#8211; Psychologie Guide</title>
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		<title>Es gibt unterschiedliche Arten von Glück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 02:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eudaimonie]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Idee vom „guten Geist“ steckt in der Vorstellung der Eudaimonie. Das Konzept geht auf den griechischen Universalgelehrten Aristoteles zurück. Der Begriff wird manchmal mit „Glückseligkeit“ übersetzt und meint die ethisch-moralische Grundvorstellung, dass der Mensch nach einem wertvollen Leben strebt. Maren Urner fragt: „Geht es beim Glück nicht gerade darum, dass es für jeden etwas ... <a title="Es gibt unterschiedliche Arten von Glück" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/maren-urner-eudaimonie.html" aria-label="Mehr Informationen über Es gibt unterschiedliche Arten von Glück">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee vom „guten Geist“ steckt in der Vorstellung der Eudaimonie. Das Konzept geht auf den griechischen Universalgelehrten Aristoteles zurück. Der Begriff wird manchmal mit „Glückseligkeit“ übersetzt und meint die ethisch-moralische Grundvorstellung, dass der Mensch nach einem wertvollen Leben strebt. Maren Urner fragt: „Geht es beim Glück nicht gerade darum, dass es für jeden etwas Unterschiedliches bedeuten kann?“ Die Individualität des Menschen bei der Vorstellung vom „guten Leben“ liefert die Grundlage für eine Glücksdefinition. Die Kernfrage hier lautet: „Habe ich bekommen, was ich möchte?“ Genau wie bei der Eudaimonie können Wissenschaftler eine Antwort auf die Frage anhand objektiver Messungen geben. Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die unterschiedlichen Arten von Glück sich nur zu circa 50 Prozent überlappen. Dr. Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. <span id="more-4255"></span></p>
<p><strong>Das Streben nach Glück ist universell</strong></p>
<p>Wenn man also die Lebenszufriedenheit einer Person kennt, hat man lediglich 50 Prozent der Informationen, die man benötigt, um einzuschätzen, wie die Person auf anderen Glücksskalen abschneidet. Die meisten Menschen scheinen laut Umfragen Glück am ehesten mit Lebenszufriedenheit gleichzusetzen. Unabhängig davon, was man genau meint, wenn man über Glück spricht, ist das Streben nach Glück vor allem eins: universell. Maren Urner vermutet: „Vielleicht ist der Wunsch nach dem glücklichen Leben gar das Einzige, was alle Menschen miteinander verbindet.“ </p>
<p>Wissenschaftliche Einordnungen hin oder her, fest steht: Alle Menschen wollen glücklich sein. Nicht nur der Dalai-Lama verkündet freimütig: „Der Sinn unserer Existenz besteht genau darin, nach Glück zu streben.“ Auch die Ergebnisse anderer Studien definieren „Happiness“ als eines der Hauptziele des menschlichen Daseins über kulturelle Grenzen hinweg. Unabhängig von Nationalität und politischer Einstellung sind Menschen auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen Glück. </p>
<p><strong>Resilienz macht widerstandsfähig gegenüber Krisen</strong></p>
<p>Wie das Glück für jeden Einzelnen aussehen mag beziehungsweise welche Vorstellung man davon hat, ist individuell. Universell ist lediglich der Wunsch danach, das Glück zu erreichen. Maren Urner ergänzt: „Universell scheint übrigens auch der elterliche Wunsch für das Glück ihrer eigenen Kinder.“ Die Folgefrage lautet also: Wie kommen Menschen dahin – zu diesem glücklichen Leben? Die Kurzantwort: Anders, als man häufig bis immer vermutet! Nicht nur einmal hat sich Maren Urner die Frage gestellt: „Müssen wir erst etwas Schlimmes erleben, um zu erkennen, worum es im Leben wirklich geht?“</p>
<p>Die zugrunde liegende Frage ist auch verbunden mit dem großen Thema der Gewohnheiten beziehungsweise dem Gegenteil davon: dem Ändern von Verhalten und Altbekanntem. Nicht nur Psychologen sprechen viel über Resilienz. Also über die Sammlung von Faktoren, die Menschen angesichts von Herausforderungen, Krisen und negativen Erfahrungen widerstandsfähig machen. Gerade in der Stressforschung ist das Thema Resilienz sehr beliebt. Quelle: „Raus aus der ewigen Dauerkrise“ von Maren Urner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Niemand kann dauerhaft glücklich sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2022 02:00:50 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Lebenszufriedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Menschen wollen frei und selbstbestimmt sein oder sich zumindest so fühlen. Da passen weder Ernährungsampeln noch Tempolimit in den Plan. Maren Urner erläutert: „Sie suchen den Sinn vielleicht in Grenzerfahrungen, im Besonderen, im nächsten Adrenalinkick, der nie allzu lange auf sich warten lassen sollte.“ Die wichtigste Frage, die sich hinter den Sinn- und Seinskrisen ... <a title="Niemand kann dauerhaft glücklich sein" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/niemand-kann-dauerhaft-gluecklich-sein.html" aria-label="Mehr Informationen über Niemand kann dauerhaft glücklich sein">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen wollen frei und selbstbestimmt sein oder sich zumindest so fühlen. Da passen weder Ernährungsampeln noch Tempolimit in den Plan. Maren Urner erläutert: „Sie suchen den Sinn vielleicht in Grenzerfahrungen, im Besonderen, im nächsten Adrenalinkick, der nie allzu lange auf sich warten lassen sollte.“ Die wichtigste Frage, die sich hinter den Sinn- und Seinskrisen versteckt, ist ja: „Wonach suchen wir alle? Oder anders formuliert: Worum geht es eigentlich?“ Abgesehen von konkreten Zielen, die ein jeder im Leben vielleicht verfolgt, sollen ebendiese Ziele am Ende des Tages dazu führen, dass man sich gut fühlt. Manchen nennen es zufrieden, andere glücklich. So wird Glück oft als ein kurzfristiger Zustand beschrieben, der nur möglich ist, gerade weil niemand dauerhaft glücklich sein kann. Dr. Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. <span id="more-4028"></span></p>
<p><strong>Es gibt verschiedene Formen des Glücks</strong></p>
<p>Das ist vergleichbar mit der Erkenntnis, dass man die Dunkelheit kennen muss, um Licht wahrnehmen zu können. Dagegen meinen Wissenschaftler, die sich ernsthaft mit der Thematik beschäftigen, mit „Zufriedenheit“ oder auch dem „subjektiven Wohlbefinden“ weniger einen akuten Zustand als einen langfristigen messbaren Daseinszustand, der natürlich gewissen Schwankungen unterworfen ist. Anders formuliert: Ein zufriedener Mensch durchlebt neben Glücksmomenten auch Phasen von Trauer, Angst und anderen negativen Emotionen. </p>
<p>Maren Urner stellt fest: „Seit Jahrtausenden diskutieren Gelehrte und Philosophen darüber, was Glück ausmacht und was es wirklich ist. So sind sich Wissenschaftler mittlerweile vor allem darin einig, uneins zu sein – agree to disagree heißt die klingende englische Formulierung –, wenn es darum geht, eine Glücksdefinition zu finden.“ Dennoch haben sich die Philosophen und Gelehrten auf verschiedene Formen des „Glücks“ geeinigt, die sich wiederum wissenschaftlich untersuchen lassen. </p>
<p><strong>Lebenszufriedenheit zählt mehr als hedonistisches Glück</strong></p>
<p>Der Geschmack von Schokolade, Wein und Gourmet-Menü, der Siegestreffer der Lieblingsmannschaft oder die liebevolle Umarmung. Das sind die Momente, die man vielleicht am ehesten als Glücksmomente oder auch als Vergnügen beschreiben würde und um die es beim hedonistischen Glück geht. Kann man sich ein Leben lang gut fühlen und vergnügt sein? Nein! Und da kommt Glück Nummer zwei ins Spiel: die Lebenszufriedenheit. Sie meint die Bilanz, die man zieht – egal ob auf dem Sterbebett oder zu jedem beliebigen Zeitpunkt im Leben. </p>
<p>Auch wenn die Lebenszufriedenheit nicht ganz unabhängig vom hedonistischen Glück ist, misst man mit dem Blick auf die Lebenszufriedenheit mehr als die Summe aller Schokoladen- oder Glücksmomente. Maren Urner weiß: „Stärker noch: Wir können uns gerade vor Schmerzen winden und trotzdem eine hohe Lebenszufriedenheit haben. Mit anderen Worten: Unser Lebenszufriedenheit, die wir ganz intuitiv bewerten können, ist nicht zwangsläufig davon abhängig, wie vergnügt wir unser Leben verbringen.“ Quelle: „Raus aus der ewigen Dauerkrise“ von Maren Urner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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