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	<title>Konzentration &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Die Konzentration benötigt Emotionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 02:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
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					<description><![CDATA[Um sich selbst zu beherrschen und auf sich selbst einzuwirken, ist die Steuerung der Aufmerksamkeit eine höchst bedeutsame Fähigkeit. Thorsten Havener warnt: „Wenn wir es nämlich nicht von innen machen, dann machen es andere für uns von außen!“ Es ist ein altes spirituelles Gesetz, dass die Energie eines Menschen, und auch die Energie der Mitmenschen, ... <a title="Die Konzentration benötigt Emotionen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-steuerung-der-aufmerksamkeit-ist-bdeutsam.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Konzentration benötigt Emotionen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um sich selbst zu beherrschen und auf sich selbst einzuwirken, ist die Steuerung der Aufmerksamkeit eine höchst bedeutsame Fähigkeit. Thorsten Havener warnt: „Wenn wir es nämlich nicht von innen machen, dann machen es andere für uns von außen!“ Es ist ein altes spirituelles Gesetz, dass die Energie eines Menschen, und auch die Energie der Mitmenschen, dorthin fließt, wohin man seine Aufmerksamkeit richtet. Je mehr Menschen ihre Energie in eine Richtung lenken, desto stärker kommen in der Richtung der Konzentration Dinge ins Rollen. Sobald man darauf achtet, dass man seinen Fokus über einen längeren Zeitraum auf eine Sache konzentriert, wird man merken, dass sich etwas in diesem Bereich ändert. Der Grundsatz „Suggestion braucht Emotion“ gilt auch für die Konzentration. Thorsten Havener ist Deutschlands bekanntester Mentalist. <span id="more-5779"></span></p>
<p><strong>Die Kontrolle der Aufmerksamkeit verhindert Manipulation</strong></p>
<p>Wer nicht selbst genau weiß, wie er Herr über seinen Fokus ist, dann wird jemand anders das für ihn übernehmen und über die Konzentration mit seinen Emotionen spielen, um seine Ziele zu erreichen. Thorsten Havener weiß: „Angst, Unsicherheit, Zweifel und Stress eignen sich nämlich hervorragend als Türöffner für die meisten Formen der Manipulation. Um uns gegen diese Einflussnahme zu wehren und nicht manipulierbar zu sein, ist daher die Kontrolle unserer Aufmerksamkeit ein sehr wichtiges Hilfsmittel.</p>
<p>Denn: Wer innerliche Stärke hat, ist nur schwer manipulierbar. Die Grundlage für die Konzentration eines Menschen ist die Frage „Was willst du?“ Sobald man weiß, was man will, kann man seine Konzentration ausrichten. Erst dann. Das hört sich so einleuchtend an. Thorsten Havener hat jedoch schon sehr viele Menschen getroffen, die ihm hauptsächlich erzählen, was sie nicht wollen. Darin sind sie Experten. Die Idee, sich stärker auf das auszurichten, was sie wollen, kommt diesen Menschen geradezu revolutionär vor.</p>
<p><strong>Die Konzentration steht noch über der Vorstellungskraft</strong></p>
<p>Genau diese Idee macht aber den Unterschied. Thorsten Havener erläutert: „Unklare Ziele sorgen für zerstreute Gedanken und einen unruhigen Geist. Und der kann sich nicht konzentrieren. Wir brauchen Fokus, um zur Ruhe zu kommen.“ Es sind übrigens nicht Menschen, die dafür sorgen, dass gewisse Dinge um sie herum geschehen. Darauf haben sie gewöhnlich keinen Einfluss. Das Einzige, das sie wirklich unter Kontrolle haben, ist ihre Aufmerksamkeit und Konzentration.</p>
<p>Noch nicht einmal die eigene Vorstellungskraft kann man maßgeblich kontrollieren. Daraus folgt für Thorsten Havener, das die Konzentration noch über der Vorstellungskraft steht: „Apropos Vorstellungskraft: Je angespannter wir sind, desto weniger Kontrolle haben wir über unsere Vorstellungskraft. Aus diesem Grund funktioniert alles, was dafür sorgt, dass wir uns stressen und anspannen, zum Beispiel Zeitdruck, auch so gut als Mittel der Beeinflussung.“ Quelle: „Mach doch, was ich will“ von Thorsten Havener</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Kurznachrichten hemmen das Denken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 05:02:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
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					<description><![CDATA[Denken braucht Konzentration, die ihrerseits ungestörte Zeit erfordert. Wer sich dem reißenden Strom der Kurznachrichten öffnet, dessen Konzentration wird im Nu weggeschwemmt sein. Rolf Dobelli ergänzt: „News machen einen seichten Denker aus Ihnen. Aber nicht nur das. Sie beeinträchtigen Ihr Gedächtnis.“ Es gibt zwei Arten von Gedächtnis. Das Langzeitgedächtnis besitzt eine hohe Speicherkapazität, während das ... <a title="Kurznachrichten hemmen das Denken" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/kurznachrichten-hemmen-das-denken.html" aria-label="Mehr Informationen über Kurznachrichten hemmen das Denken">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Denken braucht Konzentration, die ihrerseits ungestörte Zeit erfordert. Wer sich dem reißenden Strom der Kurznachrichten öffnet, dessen Konzentration wird im Nu weggeschwemmt sein. Rolf Dobelli ergänzt: „News machen einen seichten Denker aus Ihnen. Aber nicht nur das. Sie beeinträchtigen Ihr Gedächtnis.“ Es gibt zwei Arten von Gedächtnis. Das Langzeitgedächtnis besitzt eine hohe Speicherkapazität, während das Arbeitsgedächtnis nur wenig aufnehmen kann. Der Weg vom Arbeits- zum Langzeitgedächtnis führt durch einen Engpass im Gehirn. Was immer ein Mensch verstehen möchte, es muss diesen Punkt passieren. Das geht bei abstrakten Informationen nur über Konzentration. Weil Kurznachrichten die Konzentration stören, schwächen sie aktiv das Verstehen. Der Bestsellerautor Rolf Dobelli ist durch seine Sachbücher „Die Kunst des klaren Denkens“ und „Die Kunst des klugen Handelns“ weltweit bekannt geworden. <span id="more-2174"></span></p>
<p><strong>Die größte Ablenkung liefern Online-Videos</strong></p>
<p>Das menschliche Gehirn braucht eine Aufwärmphase, um für neue Eindrücke überhaupt empfänglich zu sein. Um zum Beispiel Konzentration beim Lesen aufzubauen, muss man einer Lektüre mindestens zehn Minuten widmen. Rolf Dobelli warnt: „Steht weniger Zeit zur Verfügung, verarbeitet Ihr Gehirn die Informationen nur oberflächlich und kann sie nicht speichern.“ Schlimmer noch als gedruckte News sind Online-News. Eine Studie des amerikanische Autors Nicholas Carr hat gezeigt, dass das Textverständnis abnimmt, je mehr Hyperlinks ein Dokument hat.</p>
<p>Warum ist das so? Weil das Gehirn bei jedem Link entscheiden muss, ob er einen Klick wert ist oder nicht. Das ist eine permanente Ablenkung, wie wenn das Telefon alle paar Sekunden klingeln würde. Die größte Ablenkung aber liefern Online-Videos – besonders, wenn sie mit sensationellen Start-Bildern auftrumpfen. Das Gehirn wird kaum die Willenskraft aufbieten, nicht darauf zu klicken. Und schon sind wieder ein paar wertvolle Minuten des Lebens verstrichen. Beziehungsweise viel mehr als ein paar Minuten, denn gleich wird das nächste Video angepriesen. Und das übernächste.</p>
<p><strong>Der Mangel an Aufmerksamkeit hat sich ins Unermessliche gesteigert</strong></p>
<p>Der Wirtschaftsnobelpreisträger Herbert Simon erkannte das Problem schon vor einem halben Jahrhundert: „Was die Information konsumiert, ist ziemlich klar: Sie konsumiert die Aufmerksamkeit ihrer Empfänger. Der Überfluss von Information führt zu einem Mangel an Aufmerksamkeit.“ Heutzutage hat sich der Mangel an Aufmerksamkeit dank Alerts, Textnachrichten, News-Feeds, News-Pop-ups und anderen Unterbrechungen ins Unermessliche gesteigert. Nicht mehr der Mensch findet die News, die News finden ihn. Wo auch immer er ist.</p>
<p>Warum geben sich viele Menschen dieser digitalen Ablenkung derart leichtfertig hin? Rolf Dobelli kennt die Antwort: „Weil die Algorithmen der Medienkonzerne genau wissen, mit welchen Bildern und Videos unsere Willenskraft am besten zu überwältigen ist.“ Diese Algorithmen werden von Monat zu Monat besser und die Ausgangslage des Konsumenten immer schlechter. Der Besuch jeder News-Website ist ein Kampf zwischen Verlockung und Willenskraft – wobei die Willenskraft in den meisten Fällen verliert. Quelle: „Die Kunst des digitalen Lebens“ von Rolf Dobelli</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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