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	<title>Intelligenztest &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Entwicklungstests sind keine Intelligenztests</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 01:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungstest]]></category>
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					<description><![CDATA[Mitunter haben es auch Kinder nicht ganz leicht, vor allem Erstgeborene. Jakob Pietschnig weiß noch gut, mit welcher Besorgnis er jeden einzelnen Entwicklungsschritt seines Sohnes registrierte: „Die Ergebnisse ärztlicher Routineuntersuchungen ließen nichts zu wünschen übrig, sie gaben jedoch keinerlei Aufschluss über seine kognitiven Fähigkeiten.“ Deshalb entschied sich Jakob Pietschnig mit seinem zweijährigen Sohn eine Entwicklungstest zu machen. Entwicklungstests unterscheiden sich in einigen Punkten von Intelligenztests. Unter anderem erfassen sie neben Aspekten der psychischen Entwicklung auch solche der physischen. In der Regel sind die zu erfüllenden Aufgaben abwechslungsreich, wenn nicht sogar&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitunter haben es auch Kinder nicht ganz leicht, vor allem Erstgeborene. Jakob Pietschnig weiß noch gut, mit welcher Besorgnis er jeden einzelnen Entwicklungsschritt seines Sohnes registrierte: „Die Ergebnisse ärztlicher Routineuntersuchungen ließen nichts zu wünschen übrig, sie gaben jedoch keinerlei Aufschluss über seine kognitiven Fähigkeiten.“ Deshalb entschied sich Jakob Pietschnig mit seinem zweijährigen Sohn eine Entwicklungstest zu machen. Entwicklungstests unterscheiden sich in einigen Punkten von Intelligenztests. Unter anderem erfassen sie neben Aspekten der psychischen Entwicklung auch solche der physischen. In der Regel sind die zu erfüllenden Aufgaben abwechslungsreich, wenn nicht sogar spannen. Andernfalls könnte man Kleinkinder wohl auch nicht zum Mitmachen motivieren. Bevor man ein Kind testet, sollten zwei Bedingungen erfüllt sein. Jakob Pietschnig lehrt Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik an der Universität Wien. <span id="more-4549"></span></p>
<p><strong>Eltern sollten einen Test bei ihren Kindern keinesfalls selbst durchführen</strong></p>
<p>Es sollte ein konkreter Grund für die Testung vorliegen, abgesehen von dem reinen elterlichen Interesse. Und Eltern sollten einen Test bei ihren Kindern keinesfalls selbst durchführen, selbst wenn sie dafür qualifiziert sind. Jakob Pietschnig streut sich Asche auf sein Haupt: „Das wusste ich zwar schon, bevor ich den Test mit meinem Sohn gemacht habe, allerdings hätte mir das vermutlich nochmals jemand sagen sollen.“ Zumindest hat Jakob Pietschnig die Chance bekommen, diesen Fehler nicht noch einmal zu machen.</p>
<p>Als Nachgeborene darf sich seine Tochter darüber freuen, dass man als Elternteil der kindlichen Entwicklung beim zweiten Kind etwas entspannter gegenübersteht. Generell ist festzuhalten, dass insbesondere beim Übertritt vom Kindergarten in die Schule Empfehlungen aus der psychologischen Einschulungsdiagnostik ganz außerordentlich gewinnbringend für den weiteren Bildungsverlauf sein können. Die Frage, ob ein Kind eingeschult werden soll oder nicht, ist mitunter eine schwierige.</p>
<p><strong>Viele Eltern vermuten eine Hochbegabung bei ihrem Kind</strong></p>
<p>Typischerweise werden Kinder, die kleiner oder größere Defizite haben, für ein Jahr zurückgestellt, besuchen eine Vorschule und werden anschließend eingeschult. Und das ist auch wichtig, denn in Vorschulen steht die Förderung der schulischen Kompetenzen der Kinder im Vordergrund. Trotzdem ist die implizite Annahme bei der Rückstellung doch die, dass die bestehenden Defizite verschwinden, wenn man nur genug Zeit vergehen lässt. Als grundlegendster Wandel in der Lehrmeinung zu diesen Einschulungsfragen hat sich aber der Zugang zur Rückstellung im Allgemeinen gezeigt. </p>
<p>Jakob Pietschnig erläutert: „Anstatt ein Kind einfach ein Jahr später einzuschulen, ist es bei punktuellen Defiziten in vielen Fällen sinnvoll, das Kind nicht zurückzustellen. Aber begleitend zur Einschulung müssen dann in weiterer Folge diese Kinder gezielt gefördert werden, um die Defizite beseitigen zu können.“ Tatsächlich wird ein nicht unbeträchtlicher Teil der Eltern, nicht deswegen vorstellig, weil sie Defizite vermuten, sondern weil sie wissen wollen, ob die Kinder hochbegabt sind. Quelle: „Intelligenz“ von Jakob Pietschnig</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ein Intelligenztest misst die Intelligenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 02:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[Anschauen allein reicht in der Regel nicht aus, um ein seriöses Urteil über die Intelligenz eines Menschen abgeben zu können. Was nicht heißt, dass man nicht gelegentlich versucht ist, genau das zu tun. Jakob Pietschnig weiß: „Für die Erfassung von Intelligenz braucht es mehr als ein einzelnes Ereignis. Ideal wäre eine Auswahl von vielen verschiedenen relevanten Verhaltensweisen von ein und derselben Person, um ihren Grad an Intelligenz feststellen zu können.“ Das ist natürlich aufwendig und in den meisten Fällen praktisch unmöglich. Man kann einzelnen Personen nicht monatelang folgen. Weitaus realistischer&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anschauen allein reicht in der Regel nicht aus, um ein seriöses Urteil über die Intelligenz eines Menschen abgeben zu können. Was nicht heißt, dass man nicht gelegentlich versucht ist, genau das zu tun. Jakob Pietschnig weiß: „Für die Erfassung von Intelligenz braucht es mehr als ein einzelnes Ereignis. Ideal wäre eine Auswahl von vielen verschiedenen relevanten Verhaltensweisen von ein und derselben Person, um ihren Grad an Intelligenz feststellen zu können.“ Das ist natürlich aufwendig und in den meisten Fällen praktisch unmöglich. Man kann einzelnen Personen nicht monatelang folgen. Weitaus realistischer ist es da schon, eine möglichst repräsentative Auswahl an Szenarien und Fragen zu erarbeiten. Man legt sie jemandem zu einem gewissen Zeitpunkt vor und fordert angemessen beurteilbare Antworten ein. Es handelt sich dabei um einen Intelligenztest. Jakob Pietschnig lehrt Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik an der Universität Wien. <span id="more-4104"></span></p>
<p><strong>Testvorbereitungen trainieren nicht die Intelligenz</strong></p>
<p>Rätsel lösen, Hintergründe aufdecken – das alles will der Detektiv in einem Menschen. Jakob Pietschnig stellt fügt hinzu: „Diese detektivische Lust mach tauch vor dem Intelligenztest nicht halt und ruft die „Testknacker“ auf den Plan. Ganze Bücher erklären, wie man bei diesen Tests besser abschneidet. Kurz gesagt, man kann Fähigkeitstests austricksen. Allerdings funktioniert das nur in eine Richtung.“ Es wird nicht gelingen, sich besser darzustellen, als man ist, außer man schummelt richtig.</p>
<p>„Faking good“ ist bei Leistungstests also in der Regel nicht möglich – bei Selbstberichtfragebogen geht das jedoch sehr gut. „Faking bad“, sich schlechter darzustellen, als man ist, funktioniert hingegen sehr wohl. Man kann sich natürlich gezielt auf einen Test vorbereiten, soweit man sich darüber schlaumacht, was genau erwartet wird. Aber damit trainiert man nicht seine Intelligenz, sondern die Fähigkeit, einen bestimmten Aufgabentyp zu lösen.</p>
<p><strong>Ein Abscheiden über den tatsächlichen Fähigkeiten ist sinnlos</strong></p>
<p>Dennoch lässt sich in gewissen Fällen durch das Training trotzdem Kapital schlagen. Für große formalisierte Aufnahmetests wie für das Medizinstudium beispielsweise gibt es sogar Vorbereitungskurse. In denen kann man sich gezielt auf bestimmte Aufgabentypen aus Fähigkeitstest vorbereiten. Aber was bringt es eigentlich, ein besseres Ergebnis zu ertrainieren oder zu erschummeln? Warum will man überhaupt besser abschneiden, als man eigentlich ist? Rational betrachtet ist ein Abschneiden über den tatsächlichen Fähigkeiten sinnlos.</p>
<p>Jakob Pietschnig erklärt: „Wenn man etwa bei einer Bewerbung vorgibt, etwas zu können, das man nicht kann, ist das für das eigene berufliche Weiterkommen ungünstig. Man braucht ja genau diese geforderte Fähigkeit.“ Muss man in weiterer Folge tagtäglich Aufgaben ausüben, welche die eigenen Fähigkeiten übersteigen, wird man in dem Beruf wohl auch nicht glücklich werden. Auch abseits von Tricks haben es Testpersonen nicht leicht. Typischerweise sind die Aufgaben in Intelligenztests der Schwierigkeit nach geordnet. Quelle: „Intelligenz“ von Jakob Pietschnig</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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