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	<title>Informationen &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Neue Gefühle verändern auch das Denken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 01:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch Gefühle und Emotionen sind laut Maren Urner Informationen. Dabei handelt es sich um einen Mix aus neuropsychologischen und anderen körperlichen Informationen, die ständig in einem Menschen vorhanden sind. Maren Urner erklärt: „Denn nur, weil wir sie noch nicht oder vielleicht auch niemals vollständig begreifen werden, sollten wir ihnen nicht ihre Existenz absprechen.“ Und dennoch ... <a title="Neue Gefühle verändern auch das Denken" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eine-veraenderung-der-gefuehle-veraendert-das-denken.html" aria-label="Mehr Informationen über Neue Gefühle verändern auch das Denken">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Gefühle und Emotionen sind laut Maren Urner Informationen. Dabei handelt es sich um einen Mix aus neuropsychologischen und anderen körperlichen Informationen, die ständig in einem Menschen vorhanden sind. Maren Urner erklärt: „Denn nur, weil wir sie noch nicht oder vielleicht auch niemals vollständig begreifen werden, sollten wir ihnen nicht ihre Existenz absprechen.“ Und dennoch sind es diese Informationen, auf Basis deren der größte Teil der Menschen in den meisten Situationen ihre Entscheidungen treffen. Dazu gehören sowohl kleine Entscheidungen wie auch ganz große. Kausal formuliert stimuliert unser Gefühlselben Ideen und Gedanken in uns. Eine Veränderung der Gefühle verändert ebenso das Denken. Bei aller Unterschiedlichkeit gilt dieses Prinzip universell – für alle Geschlechter, Altersgruppen und Kulturen. Dr. Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. <span id="more-6272"></span></p>
<p><strong>Das Schönste hier auf Erden ist lieben und geliebt zu werden</strong></p>
<p>Gerade mit Blick auf Ersteres hört und liest man ja häufig, dass Frauen „emotionaler“ seien als Männer. Weit gefehlt. Maren Urner erläutert: „Ich denke, wenn wir von unterschiedlichen Leveln an Emotionen bei Frauen und Männern sprechen, verwechseln wir häufig die Anwesenheit von Emotionen mit dem Umgang mit ihnen – also die emotionale Reife.“ Wilhelm Busch hat es geschafft, die ganze Sache mit dem Sinn und Zweck des Lebens in einem fast poetische Satz zusammenzufassen.</p>
<p>Wilhelm Busch schreibt: „Das Schönste hier auf Erden ist lieben und geliebt zu werden.“ Maren Urner stellt fest: „Wie weit wir davon entfernt sind, unserem grundlegenden Wunsch nach Liebe und Anerkennung gerecht zu werden, zeigen die weltweit steigenden Zahlen an Menschen, die nicht nur allein leben, sondern sich aus einsam fühlen.“ Die Pandemie der Einsamkeit ist als globale Gesundheitsgefahr längst erkannt. Zahlreiche Studien belegen die dramatisch negativen Auswirkungen auf unsere Gesundheit inklusive einer verkürzten Lebenserwartung und einem erhöhten Risiko, an Demenz zu erkranken.</p>
<p><strong>Der Verlust einer innigen Beziehung gehört zu den schlimmsten Erlebnissen</strong></p>
<p>Maren Urner weiß: „Selten ist eine Studienlage so klar wie der Blick auf die Bedeutung von menschlichen Beziehungen für unser Leben: Gute soziale Beziehungen sind die wichtigsten Zutaten für ein zufriedenes Leben, und auf die Frage, was das schlimmste Ereignis in ihrem Leben gewiesen sei, antworten die meisten Menschen mit „der Verlust einer innigen Beziehung“.“ Menschen, die Freunde und Familie außerhalb des eigenen Hauses regelmäßig zu Gesicht bekommen, leben länger.</p>
<p>Das gilt auf für Ehepartner, die mehr gemeinsame positive Momente von Lebe und Verbundenheit erleben als andere. Maren Urner fügt hinzu: „Studie um Studie zeigt: Unser Gehirn ist darauf ausgelegt, dass wir uns gemeinsam mit anderen Menschen gut fühlen. So werden angenehme Berührungen über spezielle Rezeptoren an den Insular-Kortex im Gehirn weitergeleitet.“ Diese Region spielt eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung von Emotionen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Quelle: „Radikal emotional“ von Maren Urner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die meisten Menschen hören anderen nicht zu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2020 08:53:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Überzeugungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ob bei der Arbeit oder zu Hause – die meisten Menschen haben, wenn sie etwas Wichtiges mitteilen möchten, grundsätzlich das Gefühl, dass die Angesprochenen das auch wissen wollen. Dieses Gefühl ist allerdings falsch. Wenn Menschen nicht einmal potenziell lebensrettenden Informationen wie einer Sicherheitseinweisung im Flugzeug Aufmerksamkeit schenken, kann man nicht davon ausgehen, dass sie hören ... <a title="Die meisten Menschen hören anderen nicht zu" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-meisten-menschen-hoeren-anderen-nicht-zu.html" aria-label="Mehr Informationen über Die meisten Menschen hören anderen nicht zu">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob bei der Arbeit oder zu Hause – die meisten Menschen haben, wenn sie etwas Wichtiges mitteilen möchten, grundsätzlich das Gefühl, dass die Angesprochenen das auch wissen wollen. Dieses Gefühl ist allerdings falsch. Wenn Menschen nicht einmal potenziell lebensrettenden Informationen wie einer Sicherheitseinweisung im Flugzeug Aufmerksamkeit schenken, kann man nicht davon ausgehen, dass sie hören wollen, was man zu sagen hat. Tali Sharot erläutert: „Wir müssen neu darüber nachdenken, was Menschen wirklich dazu bringt, gerne zuzuhören, und dann unsere Botschaft entsprechend verpacken, denn gehört zu werden ist die bei Weitem wichtigste Voraussetzung dafür, Einfluss zu nehmen.“ Tali Sharot wurde an der New York University in Psychologie und Neurowissenschaften promoviert und ist Professorin am Institut für experimentelle Psychologie der University of London. <span id="more-2466"></span></p>
<p><strong>Überzeugungen können glücklich oder traurig machen</strong></p>
<p>Das Verlangen zu wissen, was auf einen zukommt, ist allzu menschlich. Wenn jemand über Informationen verfügt, mit denen sich vorhandene Wissenslücken bei anderen füllen lassen, dann sollte derjenige den Betreffenden diese Lücken bewusst machen. Sobald man einem Menschen sagt, was er nicht weiß, will er es wissen. Dieser Drang ist evolutionär uralt. In der Steinzeit zum Beispiel  waren Informationen in vielen Fällen tatsächlich für das Überleben der Menschen nötig, weil frühzeitiges Wissen ihnen half, bessere Entscheidungen zu treffen.</p>
<p>Was ein Mensch erfährt, beeinflusst nicht allein, was er zu tun beschließt, sondern auch wie er sich fühlt. Das ist so, weil Informationen das Fundament seiner Überzeugungen sind, und weil sich diese Überzeugungen massiv darauf auswirken, wie glücklich er ist. Überzeugungen können Menschen also ebenso glücklich oder traurig machen wie tatsächliche Ereignisse. Tali Sharot erklärt: „Gerüstet mit der lebenslangen Erfahrung, dass uns Wissen der Verzweiflung ebenso nahe bringen kann wie der Glückseligkeit, haben wir gelernt, dass Information Einfluss auf unsere Gefühle hat und dass wir Informationen nutzen können, um unsere Emotionen zu steigern.“</p>
<p><strong>Menschen gehen schlechten Nachrichten gerne aus dem Weg</strong></p>
<p>Infolgedessen versuchen Menschen, sich den Kopf mit Wissen vollzustopfen, das in ihnen angenehme Vorstellungen erzeugt, und Informationen aus dem Weg zu gehen, die ihnen unangenehme Gedanken bescheren. Daher ziehen sie gute Nachrichten schlechten vor. Eine Botschaft in positivem Licht darzustellen erhöht deshalb die Chancen, dass Menschen sie anhören, und daher auch die Chancen, dass sie davon beeinflusst werden. Wenn Menschen argwöhnen, dass die Nachrichten schlecht sein werden, gehen sie der Botschaft mitunter aus dem Weg – auch wenn ihnen ihre Unwissenheit schaden könnte.</p>
<p>Während der Nutzen des Wissens das unangenehme Gefühl der Unsicherheit verringert, bestehen die Kosten des Wissens darin, dass nicht mehr die Möglichkeit besteht zu glauben, was man gerne glauben würde. Solange man beispielsweise Testergebnisse nicht kennt, kann man weiterhin glauben, dass man gesund ist – man kann seinen Geist mit positiven Gedanken beschäftigen. Zu testen gefährdet diese Gedanken, denn wenn man die Ergebnisse einmal hat, ist es unmöglich, sie nicht mehr zu kennen. Wenn die Diagnose unliebsam ist, wird sich das Leben von einem Augenblick auf den anderen verändern. Quelle: „Die Meinung der anderen“ von Tali Sharot</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Menschen ändern sehr selten ihre eigene Meinung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2020 05:05:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beweis]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Hang des Menschen, Beweise zu ignorieren, die nicht zu seiner Sicht der Dinge passen, kann persönliche Beziehungen belasten. Dies gilt auch für die Politik, was schon alarmierend genug ist. Der menschliche Verstand scheint äußerst gerne Dinge zu übernehmen, die seinen liebgewordenen Ansichten entgegenkommen. Thali Sharot erklärt: „Auf der einen Seite ist wohlbekannt, dass Menschen ... <a title="Menschen ändern sehr selten ihre eigene Meinung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/menschen-aendern-sehr-selten-ihre-eigene-meinung.html" aria-label="Mehr Informationen über Menschen ändern sehr selten ihre eigene Meinung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hang des Menschen, Beweise zu ignorieren, die nicht zu seiner Sicht der Dinge passen, kann persönliche Beziehungen belasten. Dies gilt auch für die Politik, was schon alarmierend genug ist. Der menschliche Verstand scheint äußerst gerne Dinge zu übernehmen, die seinen liebgewordenen Ansichten entgegenkommen. Thali Sharot erklärt: „Auf der einen Seite ist wohlbekannt, dass Menschen in extremer Weise sozialen Einflüssen ausgesetzt sind. Wir unterwerfen uns Trends und ahmen andere nach. Dies geschieht oftmals unbewusst. Auf der anderen Seite zeigt sich, dass es sehr schwer ist, Menschen dazu zu bringen, eine neue Entscheidung oder Meinung zu übernehmen. Vor allem, wenn sie sich einmal auf eine festgelegt haben.“ Tali Sharot wurde an der New York University in Psychologie und Neurowissenschaften promoviert und ist Professorin am Institut für experimentelle Psychologie der University of London. <span id="more-2227"></span></p>
<p><strong>Viele Menschen ignorieren neue Informationen</strong></p>
<p>Angesichts vorgefasster Überzeugungen und Meinungen kann es passieren, dass soziale Einflüsse ins Leere laufen. Zudem messen Menschen Informationen, die ihre zurückliegenden Entscheidungen stützen, mehr Gewicht bei als solchen, die diese untergraben. Quer durch alle Lebensbereiche verwerfen Menschen Informationen. Vor allem, wenn sie vorangegangenen Entscheidungen zuwiderlaufen. Sogar wenn es teuer wird. Das Gehirn eines Menschen ist ausgesprochen empfänglich für Informationen, die auf die Erkenntnis folgen, dass jemand anders eine ähnliche Entscheidung getroffen hat.</p>
<p>Bei Informationen hingegen, denen die Erkenntnis vorangegangen war, dass jemand anders entschieden hatte, zeigte sich ein deutlich herabgesetztes Verarbeitungsmuster. Das zeigt, dass Menschen in Fällen, in denen sie sich bereits einer Überzeugung angeschlossen oder eine Handlung begangen haben, Beweise ignorieren. Denn diese lassen sie ahnen, dass sie falschliegen könnten. Sie interpretieren die entsprechenden Daten einfach als unzuverlässig. Und wenn man die neue Beweislage als ungültig erachtet, macht man sich unter Umständen nicht einmal die Mühe, sie genauer in Augenschein zu nehmen.</p>
<p><strong>Gemeinsame Motive führen zu Veränderungen</strong></p>
<p>Egal ob es sich um eine Diskussion über die Kontrolle des Waffenbesitzes, um Football, Impfungen oder häusliche Uneinigkeit über ein Thema handelt. Wenn man Ansichten verändern will, muss man zuallererst in Betracht ziehen, was sich im Kopf des anderen abspielt. Tali Sharot betont: „Wenn wir ein starkes Motiv haben, etwas für wahr zu halten, wird auch der handfestere Beweis des Gegenteils bei uns auf taube Ohren stoßen.“ Ansichten stehen nur selten für sich. Meist sind sie in ein Netz von anderen Überzeugungen und Beweggründen eingebettet.</p>
<p>Die Ausgangsperspektive des anderen in Betracht zu ziehen, hilft, dass man sich darüber klar wird, wie sich Argumente auf eine Weise präsentieren lassen, die sie für den anderen überzeugend machen, und nicht in erster Linie für einen selbst. Mag man auch vom Gefühl her versucht sein, in eine Auseinandersetzung zu stürzen. Vor allem mit einem ordentlichen Haufen an Beweisen, die belegen, dass man recht hat und die andere Seite unrecht. Allerdings führt das einen möglicherweise in die Irre. Um erfolgreich Veränderungen anzustoßen, muss man sich bemühen, gemeinsame Motive zu finden. Quelle: „Die Meinung der anderen“ von Tali Sharot</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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