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	<title>Hoffnung &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Gute Vorsätze sind eigentlich Selbstbetrug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2016 07:13:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Gute Vorsätze“ heißt: „Ich will eigentlich etwas anderes.“ Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, verhält es sich ähnlich wie mit dem Konzept „Versuchen“. Vorsätze sind nichts anderes als ein Ersatz für das klare „Ich will es nicht!“ Es fehlt aber der Mut, diese eindeutige Aussage zu machen. Nicht einem selbst gegenüber und nicht anderen ... <a title="Gute Vorsätze sind eigentlich Selbstbetrug" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/gute-vorsaetze-sind-eigentlich-selbstbetrug.html" aria-label="Mehr Informationen über Gute Vorsätze sind eigentlich Selbstbetrug">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Gute Vorsätze“ heißt: „Ich will eigentlich etwas anderes.“ Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, verhält es sich ähnlich wie mit dem Konzept „Versuchen“. Vorsätze sind nichts anderes als ein Ersatz für das klare „Ich will es nicht!“ Es fehlt aber der Mut, diese eindeutige Aussage zu machen. Nicht einem selbst gegenüber und nicht anderen gegenüber. Deshalb erzählen viele Menschen davon, was sie sich vorgenommen haben. Reinhard K. Sprenger nennt das Selbstbetrug: „Und Sie können sicher sein: Die anderen interessieren sich für alles Mögliche, nur nicht für das, was Sie sich alles vorgenommen haben.“ Menschen sind Gleichgewichtswesen, denn sie können nicht lange in einer belastenden seelischen Situation leben. Reinhard K. Sprenger ist promovierter Philosoph und gilt als einer der profiliertesten Managementberater und Führungsexperte Deutschlands. <span id="more-1552"></span></p>
<p><strong>Viele Erwachsene wollen weiter Kind bleiben</strong></p>
<p>Selbstverantwortung verbindet man nicht mit Kindsein, sondern mit Erwachsenensein. Als Kinder haben sich die Eltern um einen gekümmert und vorhandene Wünsche erfüllt. Kinder sind auf die Fürsorge, die Hilfe und Unterstützung der Eltern angewiesen. Aber im Verlauf der Zeit werden die Heranwachsenden immer mehr dafür verantwortlich, ihre Wünsche selbst zu erfüllen. Reinhard K. Sprenger erläutert: „Die meisten von uns haben auf diese Weise gelernt: Wenn wir etwas haben wollen, müssen wir es verdienen.“</p>
<p>Ein Erwachsener, der das nicht begriffen hat, wird als unreif und unselbstständig angesehen. Viele kalendarisch Erwachsende wollen aber offenbar weiter Kind bleiben. Reinhard K. Sprenger kritisiert: „Sie warten auf den Prinzen oder die Fee, der oder die ihnen alles bringen möge, was sie haben wollen. Sie erwarten, dass andere ihre Wünsche erfüllen. Sie erwarten, dass andere etwas tun, um sie glücklich zu machen.“ Aber irgendwann muss es jeder einmal begreifen: „Erwachsensein heißt: Niemand kommt!“</p>
<p><strong>Hoffen ist hoffnungslos</strong></p>
<p>Niemand kommt zu einem Menschen, um seine Probleme zu lösen. Niemand trifft für einen Menschen die Entscheidung, wie er leben soll. Wenn man nicht selbst aktiv wird, passiert nichts. Der Traum vom Retter lässt einen Menschen passiv und kraftlos bleiben. Die meisten Menschen scheuen sich allerdings, wirklich etwas jenseits des Selbstverständlichen zu wollen. Und dafür aktiv zu werden. Lieber verlassen sie sich auf die Hoffnung, die aber leider gar allzu oft den klaren Blick trübt. Sie lässt die Menschen zögern, wo eigentlich Wagemut angesagt wäre.</p>
<p>Wer sich auf die Hoffnung verlegt, entmündigt sich und verlängert sein Leid. Er weigert sich, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen. Stattdessen überlässt er sein Leben dem sogenannten Schicksal, den Sternen, dem Zufall. Hoffen ist hoffnungslos. Es lässt einen Menschen passiv bleiben, und er versäumt gleichzeitig, was wirkt und die Sachlage ändern könnte. Nur selbst kann man das tun, was nötig ist, um sein Leben zu gestalten. Reinhard K. Sprenger rät nicht auf andere zu warten. Wie ein sehr religiöser Freund im einst sagte: „Gott kann Berge versetzen – aber bring lieber eine Schaufel mit.“ Quelle: „Die Entscheidung liegt bei dir!“ von Reinhard K. Sprenger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Hoffnung bringt den Menschen oft Unverhofftes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2015 10:34:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[Hoffnungslosigkeit ist für Uwe Böschemeyer das niederziehende Gefühl, keinen Weg mehr vor sich zu sehen, keine Orientierung, keine Perspektive mehr zu haben, das innere Gleichgewicht zu verlieren, sich nicht mehr zu fühlen – körperlich, seelisch, geistig, sich selbst fremd zu sein, sich als arm zu empfinden, nicht mehr zu wissen, wer man ist, keinen Sinn ... <a title="Die Hoffnung bringt den Menschen oft Unverhofftes" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-hoffnung-bringt-den-menschen-oft-unverhofftes.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Hoffnung bringt den Menschen oft Unverhofftes">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hoffnungslosigkeit ist für Uwe Böschemeyer das niederziehende Gefühl, keinen Weg mehr vor sich zu sehen, keine Orientierung, keine Perspektive mehr zu haben, das innere Gleichgewicht zu verlieren, sich nicht mehr zu fühlen – körperlich, seelisch, geistig, sich selbst fremd zu sein, sich als arm zu empfinden, nicht mehr zu wissen, wer man ist, keinen Sinn mehr zu fühlen. Uwe Böschemeyer fügt hinzu: „Wer nicht mehr zu hoffen wagt, ist fixiert auf das Missliche, auf das, was war, was ist und was sein wird, nicht auf das, was werden könnte.“ Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung. <span id="more-956"></span></p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: large;">Melancholie äußert sich in tragischem Gebaren</span></strong></p>
<p>Menschen, die sich nur auf ihre Lebenserfahrung berufen, beschäftigen sich nur mit altem, nie aber neuem, frischen Leben. Sie geben ihrem Leben dadurch keine Chance. Doch es gilt der Satz von J. Cortázar: „Wer nicht zu hoffen wagt, wird dem Unverhofften nie begegnen.“ Die Trotzmacht des Ungeistes dagegen ist der verborgene Widerstand gegen die Hoffnung, das geheime Wüten gegen neue Angebote des Lebens, das bewusst-unbewusste Wegsehen von den Möglichkeiten. Diese Art des Trotzes ist nicht frei von verborgener Lust am Scheitern.</p>
<p>Dieser Widerstand ist ein trostloser Aspekt der Freiheit, dessen unrühmliche Schwester das Selbstmitleid ist. Kaum ein Gefühl aber hemmt die Hoffnung so stark wie diese negative Gefühlskraft, weil sie nicht nach Auswegen sucht. Uwe Böschemeyer ergänzt: „Sie nährt sich durch die bittere Süße einer keineswegs akzeptablen Melancholie. Sie äußert sich in tragischem Gebaren. Viele kennen sie, wenige mögen sie sich eingestehen. Doch wer sein Selbstmitleid überwunden hat, verschafft der Hoffnung helle Kleider.“</p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: large;">Veränderungen machen erst das Menschsein aus</span></strong></p>
<p>Hoffnung entsteht laut Uwe Böschemeyer, wenn Erinnerungen das Verinnerlichte zum Vorschein bringen. Hoffnung entsteht auch, wenn sich ein Mensch dem stellt, was ist. Wenn er sich nichts mehr vormacht, sich sein Scheitern eingesteht, wenn er so weit wie möglich die Ursache für sein Unglück nicht von sich auf andere schiebt. Wenn er begreift, dass eine Veränderung der Situation nur möglich ist, wenn er bereit ist, für das, was kommt, Selbstverantwortung zu übernehmen. Hoffnung kann auch entstehen, wenn es ums Ganze geht – um Leben oder Tod, innerlich oder äußerlich.</p>
<p>Hoffnung entsteht auch durch Antworten auf die Frage, worauf ein Mensch hoffen kann. Zum Beispiel darauf: „Dass keine Zeit der anderen gleicht, weder im persönlichen Leben noch in der großen Geschichte.“ Des Weiteren kann man darauf hoffen, zu den wechselnden Situationen des Lebens andere Einstellungen als die bisherigen zu finden, also Gegebenes, vielleicht sogar Aufgegebenes neu zu deuten. Denn Menschsein heißt vor allem, sich verändern zu können. Manchmal kommt der Anlass zur Hoffnung auch von außen, wenn man überhaupt nicht damit rechnet. Quelle: „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hoffnung ist für das menschliche Leben konstitutiv</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2015 12:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[C. G. Jung definiert den Begriff Hoffnung wie folgt: „Das Gefühl, dass das Leben nicht festgeschrieben ist, dass die Zukunft offen ist, dass immer etwas Neues vor uns liegt.“ Hoffnung ist die Grundbedingung für die Suche nach Sinn. Uwe Böschemeyer bestätigt diese Ansicht: „Sie ist der stärkste Anstoß zur Sinnsuche und damit der stärkste Beweg-Grund ... <a title="Hoffnung ist für das menschliche Leben konstitutiv" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/hoffnung-ist-fuer-das-menschliche-leben-konstitutiv.html" aria-label="Mehr Informationen über Hoffnung ist für das menschliche Leben konstitutiv">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>C. G. Jung definiert den Begriff Hoffnung wie folgt: „Das Gefühl, dass das Leben nicht festgeschrieben ist, dass die Zukunft offen ist, dass immer etwas Neues vor uns liegt.“ Hoffnung ist die Grundbedingung für die Suche nach Sinn. Uwe Böschemeyer bestätigt diese Ansicht: „Sie ist der stärkste Anstoß zur Sinnsuche und damit der stärkste Beweg-Grund zum Leben. Denn nur wer darauf hofft, Sinnvolles finden zu können, sucht danach. Wer hofft, hat ein Gefühl für Sinn. Wer ein Gefühl für Sinn hat, will Sinn leben. Hoffnung ist für menschliches Leben konstitutiv.“ Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung. <span id="more-897"></span></p>
<p><strong>Es gibt eine bestimmte und einen unbestimmte Hoffnung</strong></p>
<p>Es gibt zwei Formen der Hoffnung: die eine bezieht sich auf etwas Bestimmtes, die andere auf Unbestimmtes. Die erste, die konkrete Hoffnung zielt auf die Welt der Wünsche. Ihre Ziele können wechseln, ihre Wünsche enttäuscht werden. Dennoch brauchen die Menschen diese Form der Hoffnung, weil das Leben ohne Wünsche erstirbt. Die zweite, die größere Hoffnung richtet sich auf nichts Konkretes. Sie richtet sich auf Unbestimmtes. Sie erfüllt sich nicht im schmalen Land der menschlichen Vorstellungen und Wünsche.</p>
<p>„Hoffnung“, sagte Václav Havel, „ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.“ Erich Fromm erklärte einst: „Wenn die Hoffnung, gleich welcher Art, aufhört, hört das Leben auf, denn sie ist ein dem Leben selbst innewohnendes Element, Ausdruck der Dynamik menschlichen Geistes.“ In ähnlicher Intention formuliert es Viktor Frankl: „Ob bewusst oder unbewusst, jeder Mensch fragt nach Sinn, denn er glaubt an Sinn. Ob er es will oder nicht, ob er es wahrhat oder nicht – der Mensch glaubt an einen Sinn, solange er atmet.“</p>
<p><strong>Die Hoffnung ist ein vitaler Lebensdrang</strong></p>
<p>Uwe Böschemeyer fasst zusammen, was Hoffnung ist: „Ein zu jedem gehörender vitaler Lebensdrang, die Gegenspielerin jenes Gegenspielers, den wir aus Märchen, Träumen und Imaginationen kennen, also jene Gestalt, die jede Hoffnung auf ein beglückendes, sinnvolles Leben zerstören möchte.“ Doch Hoffnung ist auch und vor allem ein Existenzial, ein zu jedem Menschen gehörender spezifisch humaner Wert, den man verleugnen, einkapseln oder lächerlich machen kann. Aber bleiben wird sie, die Hoffnung, auch wenn sie verschüttet ist.</p>
<p>Die Hoffnung gehört zu jener königlichen Dreieinigkeit – Glaube, Liebe, Hoffnung – von der C. G. Jung sagte, sie zu leben bedeute, zu sich selbst und damit zum Leben zu kommen. Hoffnungslosigkeit dagegen ist das niederziehende Gefühl, keinen Weg mehr vor sich zu sehen, keine Orientierung, keine Perspektive mehr zu haben, das innere Gleichgewicht zu verlieren, sich nicht mehr zu fühlen – körperlich, seelisch, geistig, sich selbst fremd zu sein, sich als arm zu empfinden, nicht mehr zu wissen, wer man ist, keinen Sinn mehr zu fühlen. Quelle: „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jede Lebensveränderung setzt Hoffnung und Mut voraus</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/jede-lebensveraenderung-setzt-hoffnung-und-mut-voraus-2.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2015 08:17:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die meisten Menschen haben weit mehr in sich als nach außen hin erkennbar ist. Das ureigene Bild des Menschen zeigt sich in Augenblicken des Liebens und Geliebtwerdens, in Ahnungen, Visionen und in tiefer Not. Die innere Welt eines Menschen ist keine Illusion, sondern die auf ihn wartende Wirklichkeit. Das zu begreifen ist das Schwierigste im ... <a title="Jede Lebensveränderung setzt Hoffnung und Mut voraus" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/jede-lebensveraenderung-setzt-hoffnung-und-mut-voraus-2.html" aria-label="Mehr Informationen über Jede Lebensveränderung setzt Hoffnung und Mut voraus">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen haben weit mehr in sich als nach außen hin erkennbar ist. Das ureigene Bild des Menschen zeigt sich in Augenblicken des Liebens und Geliebtwerdens, in Ahnungen, Visionen und in tiefer Not. Die innere Welt eines Menschen ist keine Illusion, sondern die auf ihn wartende Wirklichkeit. Das zu begreifen ist das Schwierigste im Prozess der Selbstwerdung. Uwe Böschemeyer erklärt: „Nicht die Realität mit ihren tausendfach bekannten Bedrängnissen, Einengungen, Einschränkungen, Verletzungen ist unser primäres Problem, sondern unser bedrückender Mangel an Erfahrung dessen, was und wer wir in Wirklichkeit sind.“ Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung. <span id="more-830"></span></p>
<p><strong>Der Mensch sollte sich auf sein ureigenes Wesen fixieren</strong></p>
<p>Viele Menschen kümmern sich permanent um technologische Weiterentwicklungen und verkennen die Möglichkeit der Verbesserung im Bereich des Humanen, des Menschlichen und seiner vorhandenen realen Möglichkeiten. Uwe Böschemeyer erläutert: „Doch wenn ich begreife, dass ich mehr bin als das, was ich bewusst von mir weiß –, dass ich trotz allem, was mir misslingt, worin ich versage, scheitere oder schuldig werde, trotz allem, was ich mir an Selbstvorwürfen, Selbstablehnung oder Selbstzweifel erlaube, meine innere Größe nicht verliere, dann fühle und erfahre ich eine ganz große Herausforderung!“</p>
<p>Wenn ein Mensch begreift, dass er mehr ist als das, was er bewusst von sich wahrnimmt, wenn er sich nicht auf sein reales Ich fixiert, sondern auf sein Wesen, auf das werdende Selbst, aus seine größere Person, die in ihm schlummert, dann wird er aufhören, seinen bisherigen Lebensweg zu beklagen oder gar durchstreichen zu wollen. Uwe Böschemeyer fügt hinzu: „Dann werde ich sagen: Das war mein Weg. Das war mein Leben, durch den und durch das ich wurde, wie ich bin. Dann werde ich stark genug sein, denen zu widersprechen, die glauben, mich beurteilen zu können.“</p>
<p><strong>Die Menschen müssen das Hoffen wieder erlernen</strong></p>
<p>Ein solcher Mensch wird den Weg zu sich selbst fortführen wollen. Ihm wird auch aufgehen, was der viel zitierte Begriff Selbstwertgefühl in Wahrheit bedeutet. Er bedeutet, dass man wert ist zu sein, dass man einen Grund hat sich anzunehmen, ja, zu lieben, trotz aller Begrenzungen und Einschränkungen, die andere oder man selbst oder das Schicksal zugefügt oder auferlegt haben. Jede Lebensveränderung, insbesondere die Möglichkeit, mehr als bisher zu werden, setzt die Realisierung zweier zentraler menschlicher Werte voraus: Hoffnung und Mut.</p>
<p>In der heutigen, sich rasend schnell verändernden Welt, fühlen sich viele Menschen nur noch verwirrt. Der Boden wankt unter ihren Füßen, sie wissen nicht warum und von was. Uwe Böschemeyer erklärt: „Dieser Zustand ist Angst, wird er bestimmter, so ist er Furcht.“ Heute kommt es vor allem darauf an, das Hoffen wieder zu erlernen. C. G. Jung definiert den Begriff Hoffnung wie folgt: „Das Gefühl, dass das Leben nicht festgeschrieben ist, dass die Zukunft offen ist, dass immer etwas Neues vor uns liegt.“ Quelle: „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Hoffnung ist ein dem Leben selbst innewohnendes Element</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/uwe-boeschemeyer_hoffnung.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2014 02:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn die Hoffnung, gleich welcher Art, aufhört, hört das Leben auf. Erich Fromm sagt: „Die Hoffnung ist ein dem Leben selbst innewohnendes Element.“ In die gleiche Richtung zielen die Gedanken von Viktor Frankl: „Ob bewusst oder unbewusst, jeder Mensch fragt nach Sinn.&#8220; Besonders eindrucksvoll kommt eine irrationale Hoffnung in dem großartigen Lied des österreichischen Liedermachers Ludwig ... <a title="Die Hoffnung ist ein dem Leben selbst innewohnendes Element" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/uwe-boeschemeyer_hoffnung.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Hoffnung ist ein dem Leben selbst innewohnendes Element">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Hoffnung, gleich welcher Art, aufhört, hört das Leben auf. Erich Fromm sagt: „Die Hoffnung ist ein dem Leben selbst innewohnendes Element.“ In die gleiche Richtung zielen die Gedanken von Viktor Frankl: „Ob bewusst oder unbewusst, jeder Mensch fragt nach Sinn.&#8220; Besonders eindrucksvoll kommt eine irrationale Hoffnung in dem großartigen Lied des österreichischen Liedermachers Ludwig Hirsch, der sich selbst das Leben nahm, zum Ausdruck: „Komm, großer schwarzer Vogel, komm zu mir! Spann` deine weiten, sanften Flügel aus und leg`s auf meine Fieberaugen! Bitte, hol` mich weg von da! Und dann fliegen wir rauf, mitten in den Himmel rein, in a neue Zeit, in a neue Welt. Und ich werd` singen, ich werd` lachen, und werd` das gibt`s net schrei`n, weil ich werd` auf einmal kapieren, worum sich alles dreht.“<span id="more-414"></span></p>
<p><strong>Die Hoffnung ist ein existentieller Lebensdrang</strong></p>
<p>Doch die Hoffnung ist nicht nur ein Lebensdrang, sondern auch und vor allem ein Existenzial, ein zu jedem Menschen gehörender spezifisch humaner Wert, den wir verleugnen, verdrängen, einkapseln oder lächerlich machen können. Aber bleiben wird sie, die Hoffnung, auch wenn sie verschüttet ist.</p>
<p>Wer die Hoffnung aufgibt, ist an das Missliche gebunden, ist fixiert auf das, was war, was ist und was sein wird und nicht auf das, was werden könnte. Wer sich nur auf seine Lebenserfahrung beruft, steckt in seinem alten Leben fest, probiert nie ein neues, frisches Leben aus. Er gibt seinem Leben praktisch keine Chance. J. Cortázar dagegen sagt: „Wer nicht zu hoffen wagt, wird dem Unverhofften nie begegnen.“ Um der Hoffnung helle Kleider zu verschaffen, muss man sein Selbstmitleid überwinden.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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