<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Generativität &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/generativitaet/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 26 Apr 2023 07:44:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Großzügigkeit kann viel Freude erzeugen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-grosszuegigkeit.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-grosszuegigkeit.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2023 01:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Generativität]]></category>
		<category><![CDATA[Großzügigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=4598</guid>

					<description><![CDATA[Gelebte Großzügigkeit kann, wie die Studien von Adam Grant zeigen, viel Freude und langfristigen Erfolg bedeuten. Doch es besteht auch die Gefahr, ausgenützt in der Verliererstraße zu landen. Andreas Salcher weiß: „Unabhängig von der individuellen Ausprägung der Großzügigkeit beginnt ab dem mittleren Erwachsenenalter eine kollektive Kraft wirksam zu werden, die sogar egoistische Menschen zu großzügigen ... <a title="Großzügigkeit kann viel Freude erzeugen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-grosszuegigkeit.html" aria-label="Mehr Informationen über Großzügigkeit kann viel Freude erzeugen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gelebte Großzügigkeit kann, wie die Studien von Adam Grant zeigen, viel Freude und langfristigen Erfolg bedeuten. Doch es besteht auch die Gefahr, ausgenützt in der Verliererstraße zu landen. Andreas Salcher weiß: „Unabhängig von der individuellen Ausprägung der Großzügigkeit beginnt ab dem mittleren Erwachsenenalter eine kollektive Kraft wirksam zu werden, die sogar egoistische Menschen zu großzügigen Gebern wandelt: die Generativität.“ Wer sich dieser verweigert, dessen Entwicklung droht die Stagnation, die dazu führt, von anderen abgelehnt und isoliert zu werden. Einsam in seiner Wohnung zu sitzen und täglich sein Geld zu zählen ist keine schöne Perspektive für das Alter. Dagegen bleibt immer ein Hauch des Duftes an der Hand zurück, die jemandem Rosen schenkt. Das gilt nicht nur für Rosen. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-4598"></span></p>
<p><strong>Im Alter muss man dem Alltag neue Strukturen geben</strong></p>
<p>Die meisten Menschen haben mit dem Pensionsantritt noch ein Viertel oder sogar ein Drittel ihres Lebens noch vor sich. Man kann daher durchaus vom „dritten Lebensalter“ sprechen. Andreas Salcher stellt fest: „Noch nie war eine Generation älterer Menschen geistig und körperlich so gut in Form wie die jungen Alten von heute. Trotzdem gibt es kaum gesellschaftliche Erwartungen an sie.“ Sie müssen diese Lebensphase selbst sinnvoll füllen, damit sie nicht zum Niemandsland zwischen dem Berufsleben und dem hohen Alter wird. </p>
<p>Ganz pragmatisch gesehen, geht es darum, dem Alltag neue Strukturen zu geben, verschüttete Interessen wiederzuentdecken und so zum Lebensunternehmer zu werden, der seinen eigenen Lebensstil findet. Dabei kann Arbeit, die man auf sich nimmt, ob bezahlt oder freiwillig, das mittlere Lebensalter deutlich verlängern. Erik H. Erikson sieht in dieser Lebensphase eine spannende Entwicklungsaufgabe, deren Schlüsselmerkmal die Erlangung von Weisheit ist: Selbstannahme statt Verzicht, Freude an eigenen Leistungen, anstatt das Vergangene zu beklagen. </p>
<p><strong>Selbstlosigkeit fühlt sich gut an</strong></p>
<p>Die Fähigkeit, über sich hinauszuwachsen, ist nach Viktor E. Frankl eine ausschließlich menschliche Eigenschaft. Menschlich sein heißt, sich auf etwas anderes als sich selbst zu beziehen. Es gibt eine schöne Parallele zwischen dem Begriff „Generativität“ und dem, was Frankl als den „letzten Sinn“ bezeichnet hat. Andreas Salcher erläutert: „Man kann es Verbindung zum höheren Ich, zu Gott, zu unserem eigenen Geist, zum universalen Bewusstsein, zur Liebe oder zum Gemeinwohl nennen.“ </p>
<p>Selbstlosigkeit fühlt sich jedenfalls gut an. Generativität befriedigt etwas in einem Menschen, das über ihn hinaus will und sich nach Transzendenz sehnt. Etwas, dass das menschliche Bedürfnis nach Lebenssinn stillt, indem man die Bedürfnisse anderer erfüllt. Andreas Salcher betont: „Das gilt unabhängig davon, wie viel wir zu geben haben. So gibt es keinen schöneren Vertrauensbeweis als die Großzügigkeit der wirklich Armen.“ Zudem lohnt es sich, darüber nachzudenken, was einmal im eigenen Nachruf stehen könnte. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-grosszuegigkeit.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Menschen wollen nicht vergessen werden</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-spuren-der-menschen.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-spuren-der-menschen.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 02:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erik H. Erikson]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Generativität]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterfahrung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=4355</guid>

					<description><![CDATA[Menschen hinterlassen Spuren, indem sie Kinder in die Welt setzen, Häuser bauen, Gärten anlegen oder Stiftungen gründen. Manchmal schreiben sie auch Bücher. Andreas Salcher weiß: „Die Bibliothek, die Antiquitäten, die Sammlung von Reiseandenken, die Fotoalben oder Privatarchive gewinnen für uns an Bedeutung, weil sie unsere Erlebnisse und Erfahrungen für die Nachwelt erhalten.“ Durch das ehrenamtliche ... <a title="Menschen wollen nicht vergessen werden" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-spuren-der-menschen.html" aria-label="Mehr Informationen über Menschen wollen nicht vergessen werden">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen hinterlassen Spuren, indem sie Kinder in die Welt setzen, Häuser bauen, Gärten anlegen oder Stiftungen gründen. Manchmal schreiben sie auch Bücher. Andreas Salcher weiß: „Die Bibliothek, die Antiquitäten, die Sammlung von Reiseandenken, die Fotoalben oder Privatarchive gewinnen für uns an Bedeutung, weil sie unsere Erlebnisse und Erfahrungen für die Nachwelt erhalten.“ Durch das ehrenamtliche Engagement in Institutionen und Vereinen wird man Teil von Ideen, die über das eigene Leben hinausreichen. Unbewusst geht man davon aus, dass all diese Projekte im Grunde nie abgeschlossen sind. Keine Sammlung ist jemals vollständig, kein Verein erlischt mit dem Tod eines Gründungsmitglieds, kein Garten verdorrt mit dem Hinscheiden des Gärtners. Spenden und Stiftungen halten den Namen eines Menschen lebendig. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-4355"></span></p>
<p><strong>Die Generativität ist das menschliche Überlebensprojekt schlechthin</strong></p>
<p>Andreas Salcher erläutert: „Bestimmte Projekte, an denen wir mitwirken, überschreiten unsere Lebenszeit, und es besteht die Hoffnung, dass sie von anderen fortgesetzt werden könnten.“ An dieser Sehnsucht hat sich seit dem Bau der großen Kathedralen nichts geändert. Die Generativität, die sich um Kultur und Sorge für die nächste Generation bemüht, ist das menschliche Überlebensprojekt schlechthin. Sie kann die Gedanken an einen Menschen über den Tod hinaus lebendig erhalten. </p>
<p>Die Generativität kann die Gedanken an einen Menschen über den Tod hinaus lebendig halten. Besonders für Menschen, die keine Kinder haben und nicht an die Auferstehung, ewige Seligkeit oder Reinkarnation glauben, ist die kulturelle Generativität eine starke Motivation, sich dadurch eine symbolische Verlängerung der eigenen Existenz zu schaffen. Der Wunsch „Meine Ekelkinder sollen es einmal besser haben“ ist kulturübergreifend tief im Menschen verankert. Gerade wenn man reich an Lebenserfahrung und Wissen ist, liegt in der Generativität die große Chance zur Selbstentfaltung und zum Lebenssinn. </p>
<p><strong>Erik H. Erikson zählt zu den einflussreichsten Psychologen des 20. Jahrhunderts</strong></p>
<p>Der Schöpfer des Begriffs Generativität zählt zu den einflussreichsten Psychologen des 20. Jahrhunderts. Vor allem sein Acht-Stufen-Modell der psychosozialen Entwicklung von der Bindungsfähigkeit des Kleinkindes bis zur Weisheit im reifen Alter hat bis heute Gültigkeit. Erik H. Erikson lebenslange Beschäftigung mit der Entwicklung der Ich-Identität wurzelt wohl in seiner eigenen spannungsreichen Lebensgeschichte. Schlussendlich wurde er von keiner geringeren als Anna Freud zum Psychoanalytiker ausgebildet. </p>
<p>Die sozialen Umbrüche der Sechzigerjahre trugen wesentlich zur Popularisierung seiner These bei, dass jeder Mensch eine Reihe von Entwicklungsphasen durchläuft und in diesen besondere Herausforderungen und potenzielle Krisen bewältigen muss. Vor allem der Begriff „Identitätskrise“ erlebte eine erste Hochkonjunktur. Im aktiven Berufsleben agieren Menschen als großzügige Geber, als auf ihren Vorteil bedachte Nehmer oder als kalkulierende Tauscher. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-spuren-der-menschen.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
