<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Frustration &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/frustration/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 12 Feb 2025 08:59:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Es gibt zwölf Burn-out-Stufen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-zwoelf-burn-out-stufen.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-zwoelf-burn-out-stufen.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 02:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Dysstress]]></category>
		<category><![CDATA[Frustration]]></category>
		<category><![CDATA[Kränkung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5930</guid>

					<description><![CDATA[Auch wenn man die von Herbert Freudenberger und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Gail North 1974 beschriebenen zwölf Phasen im Ablauf des Burn-out-Prozesses aus der Perspektive des Betroffenen betrachtet, sieht man darin eine Reihe von Kränkungssymptomen. Reinhard Haller stellt fest: „Diese innere Sichtweise wird bei der Definition des Burn-outs über die äußeren Anforderungen, über Stress und Leistungsstreben, ... <a title="Es gibt zwölf Burn-out-Stufen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-zwoelf-burn-out-stufen.html" aria-label="Mehr Informationen über Es gibt zwölf Burn-out-Stufen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn man die von Herbert Freudenberger und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Gail North 1974 beschriebenen zwölf Phasen im Ablauf des Burn-out-Prozesses aus der Perspektive des Betroffenen betrachtet, sieht man darin eine Reihe von Kränkungssymptomen. Reinhard Haller stellt fest: „Diese innere Sichtweise wird bei der Definition des Burn-outs über die äußeren Anforderungen, über Stress und Leistungsstreben, leicht übersehen.“ Die zwölf Burn-out-Stufen lauten: Zwang, sich zu beweisen. Verstärkter Einsatz. Vernachlässigung eigener Bedürfnisse. Verdrängung von Konflikten. Umdeutung von Werten. Verstärkte Verleugnung von Problemen. Rückzug. Deutliche Verhaltensänderung. Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit. Innere Leere. Depression. Völlige Burn-out-Erschöpfung. Prof. Dr. med. Reinhard Haller war als Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe über viele Jahre Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik. Heute führt er eine fachärztliche Praxis in Feldkirch (Österreich). <span id="more-5930"></span></p>
<p><strong>Kränkungen lösen immer psychischen Stress aus</strong></p>
<p>Diese Phasenbeschreibung ist voll von Kränkungsbegriffen wie Zweifel, Verzweiflung, Geringschätzung, Wert- oder Hoffnungslosigkeit. Reinhard Haller erklärt: „Betrachtet man Burn-out als Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und Ressourcen, so findet die Kränkungsthese besonders in den sogenannten „Reward-Kriterien“ ihren Widerhall.“ Sie beziehen sich durchwegs auf kränkende Faktoren wie respektlose Behandlung durch Vorgesetzte, fehlende Unterstützung, Verunsicherung durch den Dienstgeber, Angst um den Arbeitsplatz oder unfaire Entlohnung. Die Burn-out-Spirale mit Selbstwertzweifeln, Depressivität, Versagensgefühlen, Einsatz von Alkohol und Medikamenten, weitere Schwächung, daraus resultierende Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls und so weiter hat große Ähnlichkeit mit der Frustrations-Kränkungs-Spirale. </p>
<p>Reinhard Haller ergänzt: „Auch die wesentlichen Punkte in der Therapie depressiver Erschöpfungszustände beinhalten sehr viele Aspekte, die man bei der Behandlung von Kränkungsreaktionen und Verbitterungsstörungen anwenden muss.“ Kränkungen lösen immer psychischen Stress aus, und zwar sogenannten „Dysstress“, also schädlichen und gefährlichen Stress. Dieser hat indirekte Auswirkungen auf Herzfrequenz, Blutdruck, Stoffwechsel, Energiehaushalt, auf die hormonellen Organe, die Atmung und das Muskelsystem.</p>
<p><strong>Partnerschaften sind das Kränkungsschlachtfeld schlechthin</strong></p>
<p>Allmählich fixieren sich die vorerst nur vorübergehend aufgetretenen Störungen, sodass aus dem psychischen Stress letztlich körperliche Erkrankungen resultieren. Das berühmte Wort, wonach Kränkungen krank machen, findet auch bei den somatischen Leiden seine Bestätigung. „Die Ehe ist ein Kampf, der mit Ringen beginnt … und mit Kränkungen weitergeht“, könnte man ein bekanntes Sprichwort in Hinblick auf das Thema des Buches „Die Macht der Kränkung“ von Reinhard Haller weiterführen. </p>
<p>Tatsächlich sind Partnerschaften das Kränkungsschlachtfeld schlechthin. Reinhard Haller erläutert: „Weil viele Erwartungen nicht erfüllt werden und mannigfache Enttäuschungen eintreten, das enge Zusammenleben Aggressionen fördert und Reibungskonflikte hier besonders groß sind, da im täglichen Miteinander die sensiblen Bereiche zwangsläufig tangiert und die jeweiligen Kränkungsreaktionen nirgendwo intensiver ausgelebt werden, ist dies wahrscheinlich unvermeidlich.“ Grob eingeteilt gibt es in den Partnerschaften drei besonders kränkungssensible Phasen: jene der ersten Enttäuschungen, jene der etablierten Kränkungskonstellationen und schließlich, wenn es dazu kommt, die Trennung. Quelle: „Die Macht der Kränkung“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-zwoelf-burn-out-stufen.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jungen Menschen brauchen Freiräume</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/jungen-menschen-brauchen-freiraeume.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/jungen-menschen-brauchen-freiraeume.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2020 06:48:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Frustration]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2334</guid>

					<description><![CDATA[Junge Menschen bedürfen einer Umwelt, die es ihnen in einem hinreichenden Maße erlaubt, grundlegende Bedürfnisse und Wünsche zu befriedigen. Joachim Bauer ergänzt: „Darüber hinaus muss diese Umwelt ihnen aber auch Freiheitsräume zur Verfügung stellen und sie anspornen, eine Zukunft zu entwerfen und für diese selbst etwas zu tun.“ Eine der Voraussetzungen für das Gelingen kreativer ... <a title="Jungen Menschen brauchen Freiräume" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/jungen-menschen-brauchen-freiraeume.html" aria-label="Mehr Informationen über Jungen Menschen brauchen Freiräume">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Junge Menschen bedürfen einer Umwelt, die es ihnen in einem hinreichenden Maße erlaubt, grundlegende Bedürfnisse und Wünsche zu befriedigen. Joachim Bauer ergänzt: „Darüber hinaus muss diese Umwelt ihnen aber auch Freiheitsräume zur Verfügung stellen und sie anspornen, eine Zukunft zu entwerfen und für diese selbst etwas zu tun.“ Eine der Voraussetzungen für das Gelingen kreativer Selbstentfaltung ist die Fähigkeit zur Selbststeuerung. Die beiden neurobiologischen Fundamentalsysteme, die das Spielfeld der Selbststeuerung bilden, sind bei Kindern und Jugendlichen nicht in gleichem Maße ausgereift. Das Trieb- oder Basissystem, welches Wünsche nach Wohlbefinden und Genuss sowie die Abneigung gegen Unlust und Schmerz zum Ausdruck bringt, ist dem Präfrontalen Cortex, der den Menschen zur Selbstkontrolle befähigt, in seiner Entwicklung voraus. Der Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut Joachim Bauer lehrt an der Universität Freiburg. <span id="more-2334"></span></p>
<p><strong>Auf Frustration reagieren Jugendliche mit Aggression</strong></p>
<p>Das Triebsystem ist bei Kindern und Jugendlichen durch genüssliche Angebote leicht verführbar. Auf Frustration reagiert es mit Aggression. Es ist ungeduldig und impulsiv. Verfällt aber, sobald es gesättigt ist, leicht in Bequemlichkeit und Apathie. Der Präfrontale Cortex ist nicht nur für die Selbstkontrolle zuständig, er ist auch kreativ und macht den Menschen sozial. Er ermöglicht die Zusammenarbeit mit anderen und sorgt damit dafür, dem Basissystem Gutes zu tun. Eine funktionierende Selbstkontrolle ist, längerfristig gesehen, also keineswegs gegen die vom Basissystem vertretenden Wünsche und Bedürfnisse gerichtet.</p>
<p>Obwohl Teil der evolutionären Bestimmung des Menschen, ist die Fähigkeit zur Selbstkontrolle und damit auch zur Selbststeuerung nicht angeboren. Genetisch mitgegeben ist dem Menschen nur die Möglichkeit, sie zu erwerben. Der Prozess der Entwicklung und Formung des Präfrontalen Cortex durch soziale Erfahrungen hat einen Namen: Erziehung. Die deutschen Begriffe der Bildung im Allgemeinen und der Ausbildung im Besonderen sind im englischen Wort für Erziehung – „education“ – mitenthalten. In der deutschen Sprache wären die Begriffe Bildung und Ausbildung daher zur Erziehung noch hinzuzufügen.</p>
<p><strong>Soziale Erfahrungen formen das kindliche Gehirn</strong></p>
<p>Mädchen besitzen eine signifikant bessere Fähigkeit zur Selbstkontrolle als Jungen, eine Feststellung, die niemanden überrascht, der eigene Kinder hat oder beruflich mit Kindern oder Jugendlichen zu tun hat. Wer als Kind nur eine geringe Fähigkeit zur Selbstkontrolle aufweist, bricht als Jugendlicher zwischen 13 und 18 Jahren häufiger die Schule ab, wird häufiger schwanger – beziehungsweise hat häufiger eine Schwangerschaft verursacht – und gehört mit größerer Wahrscheinlichkeit zu den Rauchern, im Gegensatz zu Kindern, die sich durch eine besser entwickelte Selbstkontrolle auszeichnen.</p>
<p>Im Alter von 32 Jahren zeigen Personen mit einer einst nur gering entwickelten Selbstkontrolle einen schlechter entwickelten Gesundheitsstatus, sind sozial schlechter gestellt, häufiger alleinerziehend, verdienen weniger und haben mehr finanzielle Probleme. Sie sind zudem häufiger drogenabhängig und straffällig geworden. Joachim Bauer weist darauf hin, dass ein Mangel an Selbstkontrolle im Kindesalter kein genetisch vorgezeichnetes Schicksal ist: „Das kindliche Gehirn formt sich entlang den sozialen Erfahrungen und entlang der Art, wie das Kind erzogen wird, lebt und sein Gehirn benutzt.“ Quelle: „Selbststeuerung“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/jungen-menschen-brauchen-freiraeume.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
