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	<title>Entschiedenheit &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Ein selbstbestimmtes Leben erfordert Mut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2020 06:09:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entschiedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Neben der Disziplin, auf die eigene Stimme zu hören, braucht man den Mut, ihr zu folgen. Menschen, die die Welt verändert haben wie Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Martin Luther King, Mutter Teresa, hatten zwar keine Macht, keine Position, keine Legitimation, keine protzige Visitenkarte, keine riesige Organisation. Was sie aber hatten, war ein großes Ja und ... <a title="Ein selbstbestimmtes Leben erfordert Mut" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ein-selbstbestimmtes-leben-erfordert-mut.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein selbstbestimmtes Leben erfordert Mut">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der Disziplin, auf die eigene Stimme zu hören, braucht man den Mut, ihr zu folgen. Menschen, die die Welt verändert haben wie Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Martin Luther King, Mutter Teresa, hatten zwar keine Macht, keine Position, keine Legitimation, keine protzige Visitenkarte, keine riesige Organisation. Was sie aber hatten, war ein großes Ja und jede Menge Mut. Anja Förster und Peter Kreuz erklären: „Sie begannen ihre Mission mit nichts als ihrer Persönlichkeit, mit außergewöhnlicher Integrität und mit der Beharrlichkeit, die einen Menschen vorantreibt, der sich auf dem richtigen Weg weiß.“ Mut zum selbstbestimmten Leben erfordert Antrieb und Ausdauer: Dabei werden sich Widersacher und Besserwisser in den Weg stellen und versuchen den Mutigen vom selbigen abzubringen. Anja Förster und Peter Kreuz nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein. <span id="more-2281"></span></p>
<p><strong>Ein eigener Herr trägt auch sein eigenes Risiko</strong></p>
<p>Der Weg zu einem selbstbestimmten Leben ist ohne Netz und doppelten Boden. Der Mut dazu muss von innen kommen, nicht von außen. Wer sein eigener Herr ist, trägt sein eigenes Risiko. Klar ist es herrlich bequem, die äußeren Umstände für das eigene Nichthandeln verantwortlich zu machen. Viele Menschen klammern sich an diese Ausreden, um nicht mit der Tatsache konfrontiert zu werden, dass es sie selbst sind, die den Lauf der Dinge ändern könnten. Wenn sie nur den Mut dazu hätten.</p>
<p>Anja Förster und Peter Kreuz erläutern: „Diese Mutlosigkeit führt zu einer ungeheuren Absicherungsmentalität.“ Man muss die Komfortzone allerdings verlassen, experimentieren und neue Wege beschreiten, wen sich etwas im eigenen Leben verändern soll. Und doch verschwenden viel zu viele Menschen einen Großteil ihrer Energie darauf, ausführlich darüber zu sinnieren, warum es gerade jetzt nicht möglich ist, sich vom Sofa zu erheben und den ersten Schritt zu tun. Die Alternative lautet: Selbstbestimmung wagen und sich auf den Weg machen.</p>
<p><strong>Entschiedenheit ist erlernbar</strong></p>
<p>Erfolg auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben haben naturgemäß nur Menschen, die an sich selbst glauben. Und er erfordert noch eine wichtige Zutat: Vertrauen. Auf die eigenen Ideen und Stärken zu bauen, auch wenn alle „Normalos“ das Scheitern des Experiments bereits prophezeien. Vertrauen heißt aber nicht Starrköpfigkeit um jeden Preis. Aber es bedeutet ein gesundes Festhalten an den eigenen Überzeugungen. An Überzeugungen, mit denen man auch einmal auf die Nase fallen kann.</p>
<p>Aber genau hier zeigt sich die persönliche Stärke: nach Niederlagen ganz schnell wieder aufstehen und weiterzumachen – immer und immer wieder. Heute weiß man, dass die Fähigkeit zu lernen nicht an einem bestimmen Punkt im Leben verloren geht. Selbst eingeschliffene Denkmuster kann jeder Mensch jederzeit modifizieren, sogar noch im hohen Alter. Das menschliche Gehirn ist in der Lage, sich lebenslang auf neue Anforderungen einzustellen und seinen Kurs zu verändern. Fakt ist: Entschiedenheit ist erlernbar. Dazu braucht es Selbstreflexion, Disziplin, Mut und auch … Zweifel. Quelle: „Nein“ von Anja Förster und Peter Kreuz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Erlebte Wahlfreiheit setzt Energie frei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 05:36:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entschiedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Je mehr Wahlmöglichkeiten ein Mensch hat, desto wichtiger ist Entschiedenheit. Das gilt vor allem für Lebensentscheidungen. Dabei ist es wichtig, für sich Prioritäten festzulegen, die die eigenen Werte spiegeln. Deshalb ist es laut Reinhard K. Sprenger hilfreich, sich von Zeit zu Zeit zu fragen: „Worum soll es in meinem Leben wirklich gehen? Bin ich auf ... <a title="Erlebte Wahlfreiheit setzt Energie frei" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/viele-menschen-sind-statisten-im-eigenen-leben.html" aria-label="Mehr Informationen über Erlebte Wahlfreiheit setzt Energie frei">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Je mehr Wahlmöglichkeiten ein Mensch hat, desto wichtiger ist Entschiedenheit. Das gilt vor allem für Lebensentscheidungen. Dabei ist es wichtig, für sich Prioritäten festzulegen, die die eigenen Werte spiegeln. Deshalb ist es laut Reinhard K. Sprenger hilfreich, sich von Zeit zu Zeit zu fragen: „Worum soll es in meinem Leben wirklich gehen? Bin ich auf dem richtigen Spielfeld? Mache ich einen Unterschied?“ Vor allem vor den großen Lebensentscheidungen sollte man sich fragen: „Trägt diese Entscheidung dazu bei, meine Sache, meinen Lebenstraum zu verwirklichen?“ Viele Menschen laufen mit dem Gefühl herum, gleichsam „im falschen Film“ zu sitzen. Sie sind Statisten im eigenen Leben, weil sie nach Drehbüchern leben, die andere ihnen geschrieben haben. Reinhard K. Sprenger ist promovierter Philosoph und gilt als einer der profiliertesten Managementberater und Führungsexperte Deutschlands. <span id="more-2270"></span></p>
<p><strong>Manchmal regiert die normative Kraft des Faktischen</strong></p>
<p>Jeder Mensch kann sich entscheiden, die Hauptrolle in seinem Leben zu übernehmen. Manchmal ist Entschiedenheit sogar wichtiger als Fähigkeit. Reinhard K. Sprenger macht oft die Erfahrung, dass die Erwartung vieler Menschen darauf hinausläuft, etwas ändern zu wollen, das nun mal gar nicht oder nur zu einem extrem hohen Preis zu ändern ist. Denn an irgendeinem Punkt ist es vorbei mit dem Ändern. Es gibt Lebensumstände, die sich jetzt und von einem Einzelnen nicht ändern lassen und die deshalb anzuerkennen sind.</p>
<p>Dann regiert die normative Kraft des Faktischen. Wenn man die Umstände nicht ändern kann, dann bleibt immer noch die Möglichkeit zu wählen – zum Beispiel die innere Einstellung. Das heißt, die Situation anzuerkennen, so wie sie nun einmal ist – mit allen Konsequenzen. Reinhard K. Sprenger rät: „Ändern Sie das, was Ihnen nicht gefällt. Und wenn Sie es nicht ändern können, es Ihnen aber wichtig ist, dann verlassen Sie es. Und wenn Sie das nicht können oder aus guten, ernst zu nehmenden Gründen nicht wollen, dann steigen Sie voll ein!“</p>
<p><strong>Glück setzt Gelassenheit voraus</strong></p>
<p>Wo erlebte Wahlfreiheit ist, da ist Energie. Nur wer bewusst wählt, kann werden, wie er will. Und endet nicht dort, wo andere in hinhaben wollen. Um glücklich zu sein, muss man bereit sein, voll zu dem zu stehen, was jetzt ist, ganz anerkennen, Ja sagen. Glück bedeutet also nicht nur, das zu bekommen, was man will, sondern auch das zu wollen, was man bekommt. Glück setzt damit auch Gelassenheit voraus, die Fähigkeit, sich nicht unablässig als den Nabel der Welt zu betrachten. Das heißt nicht, dass man sich nicht ernst nehmen sollte, aber man sollte sich einfach nicht zu wichtig nehmen.</p>
<p>Wer etwas mit Liebe und Hingabe tut, erlebt dadurch Glück und Zufriedenheit im selben Maße. Das – und nur das – ist das Geheimnis des menschlichen Glücks. Reinhard K. Sprenger betont: „Sie erhalten das vom Leben zurück, was Sie selbst in jedem Augenblick hineingeben.“ Niemals stößt einem Menschen etwas zu, ohne das er selbst daran beteiligt wäre. Ein Mensch ist immer auch sein eigener Resonanzkörper. Was man gibt, erhält man zurück. Das gilt für den Ort, an dem man sich befindet und genauso für die Zeit, in der man lebt. Quelle: „Die Entscheidung liegt bei dir!“ von Reinhard K. Sprenger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Viele Menschen haben Angst vor der Freiheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2020 05:42:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entschiedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Anja Förster und Peter Kreuz betonen: „Ein entschiedenes Leben zu führen bedeutet, volle Verantwortung zu übernehmen für das, was wir tun oder lassen. Für das, was wir wählen oder nicht wählen. Wozu wir ja sagen und wozu wir nein sagen.“ Das ist letztlich der Gesamtpreis, die Summe aller kleinen Deals, der Preis für ein Leben ... <a title="Viele Menschen haben Angst vor der Freiheit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/viele-menschen-haben-angst-vor-der-freiheit.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Menschen haben Angst vor der Freiheit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anja Förster und Peter Kreuz betonen: „Ein entschiedenes Leben zu führen bedeutet, volle Verantwortung zu übernehmen für das, was wir tun oder lassen. Für das, was wir wählen oder nicht wählen. Wozu wir ja sagen und wozu wir nein sagen.“ Das ist letztlich der Gesamtpreis, die Summe aller kleinen Deals, der Preis für ein Leben in Freiheit: die Verantwortung für das eigene Selbst. Viele Menschen haben allerdings Angst vor dieser Freiheit. Sie benutzen lieber die berühmten Wenn-Dann-Konstruktionen. Deren Funktion ist es, den momentanen Verantwortungsdruck auf die Zukunft abzuwälzen. Vermeidungs- oder Aufschiebungslösungen sind aber nur Scheinlösungen. Nicht wenige Menschen empfinden Entscheidungsprozesse als so unangenehm, dass sie nach jeder Entscheidungshilfe greifen. Anja Förster und Peter Kreuz nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein. <span id="more-2240"></span></p>
<p><strong>Entschiedenheit und Freiheit gehen Hand in Hand</strong></p>
<p>Sogenannte „sachliche Argumente“ erscheinen besonders geeignet, der Entschiedenheit eine Absage zu erteilen. Anja Förster und Peter Kreuz erklären: „Denn wer sich dem Sachzwang beugt, tut, was zu tun ist, beziehungsweise lebt so, wie alle leben Wie es vernünftig ist. Wie es sich bewährt hat. Man will kein Außenseiter sein.“ Das ist vertrautes Gelände, die sichere Lösung. Aber gibt es sie wirklich, die sogenannten Sachzwänge? Könnte es nicht sein, dass der Hinweis darauf vielmehr eine Denkfaulheit, Bequemlichkeit, ein vorgeschobenes Argument, ein gut getarnter Selbstbetrugsversuch ist?</p>
<p>Wenn man sich entscheidet, sein Leben mit Entschiedenheit zu leben, hat das weitreichende Konsequenzen. Entschiedenheit und Freiheit gehen Hand in Hand. Sie sind unauflösbar mit der Selbstverantwortung verbunden. Anja Förster und Peter Kreuz erläutern: „Entschiedenheit zu leben bedeutet, die Energie aus sich selbst heraus zu beziehen und sich weitgehend unabhängig zu machen vom „Like“ und dem erhobenen Daumen anderer.“ Das bedeutet, seinen eigenen Weg zu gehen, und es bedeutet das Ende der Schuldzuweisung, des Jammerns, Wehklagens und der Opfer-Haltung.</p>
<p><strong>Es gibt immer Alternativen im Leben</strong></p>
<p>Eine ganz wichtige Erkenntnis in diesem Zusammenhang: Entschiedenheit bedeutet auch, dass niemand Macht über die eigene Person hat, sondern dass man die Macht immer nur temporär und begrenzt verleiht. Jeder kann immer wieder täglich neu über seine Lebenssituation entscheiden. Und es bedeutet, nicht nur die Verantwortung für das Gute, sondern auch für das Schlechte in seinem Leben zu übernehmen. Stur auf seinem Weg festzuhalten und die Augen vor den Alternativen zu schließen, wäre dabei ein Holzweg.</p>
<p>Wer entschieden leben will, muss alle Möglichkeiten ohne Vorurteile prüfen – ohne das Spektrum der Alternativen dadurch einzuschränken, indem man nur das wählt, von dem man glaubt, dass es von einem erwartet wird. Entschiedenheit bedeutet auch, alle Hängepartien zu beenden, indem man das, was man tut, mit ganzem Herzen tut – oder es lässt. Das ist ein klares „Nein!“ zu Halbherzigkeiten. Es ist der Abschied von der Unentschiedenheit. Die Energie kommt dabei von innen, von der eigenen Entschiedenheit. Quelle: „Nein“ von Anja Förster und Peter Kreuz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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