<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Dankbarkeit &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/dankbarkeit/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Fri, 04 Sep 2020 06:26:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Die Dankbarkeit ist die heiligste aller Pflichten</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/die-dankbarkeit-ist-die-heiligste-aller-pflichten.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/die-dankbarkeit-ist-die-heiligste-aller-pflichten.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 06:26:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2347</guid>

					<description><![CDATA[Viele Menschen verknüpfen mit dem Namen Adam Smith die Ideen von Wettbewerb, Eigeninteresse und Gier. In seinem Buch „Untersuchung der Natur und Ursachen von Nationalreichtum“, das 1776 erschien, stellte Adam Smith Theorien zur Aufteilung der Arbeit, des Geldes, des Tauschhandels und des Warentauschs auf. Er sprach von einer „unsichtbaren Hand“, die den Markt regelt und ... <a title="Die Dankbarkeit ist die heiligste aller Pflichten" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-dankbarkeit-ist-die-heiligste-aller-pflichten.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Dankbarkeit ist die heiligste aller Pflichten">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen verknüpfen mit dem Namen Adam Smith die Ideen von Wettbewerb, Eigeninteresse und Gier. In seinem Buch „Untersuchung der Natur und Ursachen von Nationalreichtum“, das 1776 erschien, stellte Adam Smith Theorien zur Aufteilung der Arbeit, des Geldes, des Tauschhandels und des Warentauschs auf. Er sprach von einer „unsichtbaren Hand“, die den Markt regelt und vom Problem der Armut. Dacher Keltner fügt hinzu: „Er hatte 17 Jahre zuvor seine „Theorie der ethischen Gefühle“ veröffentlicht. In der schlug er sich mit der Frage herum, welche Verhaltensweisen zu starken sozialen Gemeinschaften führen.“ Wie David Hume vor und Charles Darwin nach ihm bewies Adam Smith, ein Meister der moralischen Gefühle wie Leidenschaft und Ehrfurcht zu sein. Dacher Keltner ist Professor für Psychologie an der University of California in Berkeley und Fakultätsdirektor des UC Berkeley Greater Good Science Center. <span id="more-2347"></span></p>
<p><strong>Das Äußern von Dankbarkeit fördert das Gemeinwohl</strong></p>
<p>Adam Smith schreibt: „Da indessen die Pflichten der Dankbarkeit vielleicht die heiligste von all den Pflichten sind, die die wohltätigen Tugenden uns vorschreiben, so sind die allgemeinen Regeln, die diese Pflichten der Dankbarkeit festsetzen, wie ich bereits sagte, die allergenauesten.“ Dankbarkeit ist die Reaktion auf Dinge, die man bekommen hat. Dinge von denen man meint, sie seinen heilig, unersetzbar und ein wertvolles Opfer. Diese Gaben können Gegenstände sein, aber auch Erfahrungen, neue Möglichkeiten und Lebensbedingungen oder eine Person.</p>
<p>Allerdings muss die Gabe etwas sein, das man nicht durch die eigene Anstrengung und den eigenen Willen bekommen kann. Eine tragfähige neue Wissenschaft der Dankbarkeit hat herausgefunden, wie segensreich es für jeden ist, Dankbarkeit zu zeigen. Das Aufrechterhalten der Macht beispielsweise hängt jedoch davon ab, wie man die innere Erfahrung der Dankbarkeit nach außen umsetzt. Ganz ähnlich wie Empathie und Berührungen erzeugt das Äußern von Dankbarkeit soziale Interaktionen. Die fördert das Gemeinwohl.</p>
<p><strong>Dankbarkeit transportiert Hochachtung und Wertschätzung</strong></p>
<p>Dacher Keltner erläutert: „Die von allen geteilten segensreichen Wirkungen wiegen mögliche Nachteile und jeglichen Stress auf. Außerdem stärken sie die Verbindungen, die soziale Netze ausmachen. Sie bereiten die Bühne für das Erlangen bleibender Macht vor.“ Das Erweisen von Dankbarkeit wurzelt bei den Vorfahren der heutigen Menschen im Tausch von Nahrungsmitteln. Das Berühren ist die allereinfachste Form, Dankbarkeit zu zeigen. Menschen drückten Dankbarkeit noch durch viele andere Weisen aus: durch freundliche Briefe, per Augenkontakt, durch ehrerbietige Verbeugungen, Umarmungen. Zudem durch das öffentliche Anerkennen dessen, was jemand gesagt hat.</p>
<p>Wie Berührungen transportieren solche Ausdrucksformen von Dankbarkeit Hochachtung und Wertschätzung. Das aktiviert wiederum das Belohnungszentrum und die mit dem Gefühl von Sicherheit befassten Gehirnregionen. Und umgekehrt bringt es die mit Stress verbundenen Regionen des Nervensystems zur Ruhe. Indem man Dankbarkeit erweist, verstärkt man die Bindungen innerhalb der sozialen Netze. Einzelne, die bei der Formierung von Gruppen Dankbarkeit zeigen, haben Monate später eine stärkere Position in der Gruppe. Quelle: „Das Macht-Paradox“ von Dacher Keltner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/die-dankbarkeit-ist-die-heiligste-aller-pflichten.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anja Förster und Peter Kreuz halten nichts von Lebensrezepten</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/anja-foerster-und-peter-kreuz-halten-nichts-von-lebensrezepten.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/anja-foerster-und-peter-kreuz-halten-nichts-von-lebensrezepten.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2020 08:19:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2128</guid>

					<description><![CDATA[Gerade die Selbstverantwortung und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten sind die Voraussetzungen für ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung. Anja Förster und Peter Kreuz raten, bei allen Lebensentscheidungen, ob groß oder klein, generell auf das Rückgaberecht zu verzichten. Denn wer die Tatsache seiner natürlichen Wankelmütigkeit schon von vorneherein in seine Entscheidungen einpreist, indem er ... <a title="Anja Förster und Peter Kreuz halten nichts von Lebensrezepten" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/anja-foerster-und-peter-kreuz-halten-nichts-von-lebensrezepten.html" aria-label="Mehr Informationen über Anja Förster und Peter Kreuz halten nichts von Lebensrezepten">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade die Selbstverantwortung und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten sind die Voraussetzungen für ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung. Anja Förster und Peter Kreuz raten, bei allen Lebensentscheidungen, ob groß oder klein, generell auf das Rückgaberecht zu verzichten. Denn wer die Tatsache seiner natürlichen Wankelmütigkeit schon von vorneherein in seine Entscheidungen einpreist, indem er sich schon während der Entscheidung zugesteht, diese irgendwann in Zukunft wieder zurückzunehmen, stellt sich selbst ein Bein. Ein solches Entscheiden ohne wirklich zu entscheiden trägt eine sich selbst erfüllende Prophezeiung in sich. Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich, dass man tatsächlich unglücklich mit seiner Entscheidung wird, seine Meinung ändert und alles rückgängig machen will. Denn man lässt sich nie vollständig auf seine Wahl ein. Anja Förster und Peter Kreuz nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein. <span id="more-2128"></span></p>
<p><strong>Dankbarkeit ist eine Übungssache</strong></p>
<p>Die Zweifel werden dabei immer mitgeschleppt. Und wenn dann Schwierigkeiten auftauchen, dann fragt man sich nicht, wie man diese überwinden kann, sondern fragt sich, wann der richtige Zeitpunkt zum Aussteigen ist. Anja Förster und Peter Kreuz raten: „Würden Sie in schwierigen Zeiten die gleiche Energie aufwenden, um in der bereits endgültig entschiedenen Situation zurechtzukommen, dann würden Gehirn und Psyche automatisch dafür sorgen, sich dieser Situation schneller anzupassen – um eben zurechtzukommen.“ </p>
<p>Um ein gelingendes Leben zu führen, schadet es auf keinen Fall sich in Dankbarkeit zu üben, denn Dankbarkeit ist eine Übungssache wie jede andere gute Angewohnheit. Dankbarkeit ist also ein Verhalten, zu dem man sich selbst konditionieren kann. Das Gute an der Dankbarkeit ist, dass man unmöglich negative Gedanken hegen kann, während man dankbar ist. Man kann beispielsweise keine Wut oder Trauer empfinden, wenn man dankbar ist. Wer also über irgendetwas eine Enttäuschung verspürt, dem zeigt dieses Gefühl an, dass er an dieser Stelle eine Wahl hat. </p>
<p><strong>In jedem Schlechten gibt es etwas Gutes</strong></p>
<p>Anja Förster und Peter Kreuz erläutern: „Entweder Sie konzentrieren sich auf das, was schlecht ist. Dann haben sie für die besten Voraussetzungen gesorgt, dass Sie Ihre frühere Entscheidung bereuen können, Ihre Selbstzweifel anwachsen und der Glaube an Ihre Selbstwirksamkeit schrumpft.“ Wer allerdings erkennt, dass dies nicht der beste Weg ist, um mit einer Enttäuschung fertig zu werden, kann auch einen anderen Pfad einschlagen und überlegen, was das Gute im Schlechten ist und für was man gerade jetzt dankbar ein könnte.</p>
<p>Diese Haltung bewusst einzunehmen, fühlt sich anfangs etwas merkwürdig an. Aber es funktioniert. Und je öfter man sich in Dankbarkeit übt, desto leichter fällt es einem. Die Wirkung ist jedenfalls verblüffend. Anja Förster und Peter Kreuz ziehen folgendes Fazit: „Eines der vielen guten Resultate der Dankbarkeit ist, dass Sie aufhören, sich ob der vielen Wahlmöglichkeiten zu grämen. Sie lernen zu akzeptieren, was „gut genug“ für Sie ist. Sie hetzen nicht mehr dem „Besten“ hinterher.“ Quelle: „Nein“ von Anja Förster und Peter Kreuz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/anja-foerster-und-peter-kreuz-halten-nichts-von-lebensrezepten.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
