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	<title>Bezugspersonen &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Lehrer müssen Bezugspersonen sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 01:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bezugspersonen]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Eltern erwarten von den Lehrern, dass sie in die Rolle des Löwenbändigers, des Sozialarbeiters und des Psychotherapeuten schlüpfen. Zudem sollten sie die Rolle als Showmaster im Unterricht, der Fachkapazität und des Entdeckers von Talenten perfekt erfüllen. Andreas Salcher warnt: „Wir dürfen aber den Lehrer nicht nur auf seine Funktion als Wissensvermittler reduzieren, wie wir das leider in der Vergangenheit getan haben.“ Denn Lehrer haben immer zwei Aufgaben gehabt. Erstens Wissen und Verständnis zu vermitteln. Zweitens Bezugsperson für die Kinder zu sein und somit auch Verantwortung für die Erziehung auszuüben.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Eltern erwarten von den Lehrern, dass sie in die Rolle des Löwenbändigers, des Sozialarbeiters und des Psychotherapeuten schlüpfen. Zudem sollten sie die Rolle als Showmaster im Unterricht, der Fachkapazität und des Entdeckers von Talenten perfekt erfüllen. Andreas Salcher warnt: „Wir dürfen aber den Lehrer nicht nur auf seine Funktion als Wissensvermittler reduzieren, wie wir das leider in der Vergangenheit getan haben.“ Denn Lehrer haben immer zwei Aufgaben gehabt. Erstens Wissen und Verständnis zu vermitteln. Zweitens Bezugsperson für die Kinder zu sein und somit auch Verantwortung für die Erziehung auszuüben. Die heute immer wichtiger Aufgabe des Lehrers als Bezugsperson wird weder im „Besoldungsrecht“ honoriert noch gefördert. Ohne eine funktionierende Beziehung zwischen Lehrer und Schüler findet Lernen aber nicht statt. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2642"></span></p>
<p><strong>In den Schulen müssen mehr Psychologen arbeiten</strong></p>
<p>Lehrer müssen den Kindern zuhören, auch wenn sie scheinbar nicht reden wollen. Sie müssen den Schülern das Gefühl geben, dass man sie in ihrer Welt versteht und akzeptiert. Zudem sollten sie den Kindern Verantwortung für das eigene Leben beibringen. Andreas Salcher möchte jedoch nicht missverstanden werden. Lehrer und Sozialarbeiter sind immer noch zwei unterschiedliche Berufe mit verschiedenen Kompetenzen. Und sie sollen das in Zukunft auch bleiben.</p>
<p>Der Lehrer der Zukunft wird aber sicher verstärkt Fähigkeiten von Sozialarbeitern benötigen, um seine Aufgaben erfüllen zu können. Denn Sozialberufe sind beide. Andreas Salcher fordert: „Wir werden aber auch mehr Sozialarbeiter und Psychologen in den Schulen brauchen. Die oft nur wenige Stunden zur Verfügung stehenden Schulpsychologen werden für die immer größere Anzahl von vernachlässigten Kindern in Zukunft sicher nicht ausreichen.“ Studien zeigen eindeutig, wie wichtig es für eine Gesellschaft ist, in die kleinsten sozialen Einheiten wie Schule, Vereine und andere lokale Beziehungsnetzwerke zu investieren.</p>
<p><strong>Problemschüler können das Klassenzimmer zur Hölle machen</strong></p>
<p>Das ist langfristig weit kostengünstiger, als später die Kosten für mehr Polizei, Gefängnisse, Arbeitslosengeld, Spitäler oder teure soziale Betreuungseinrichtungen zu tragen. Denn das Gefühl einer vernachlässigten Generation, die sich ungerecht behandelt und chancenlos fühlt, schlägt schnell in Wut und Kriminalität um. Schüler sind total verschieden. Umso schwieriger wird es aber, wenn sich unter 25 Schülern ein echtes Problemkind befindet. Dieses eine Kind kann das Klassenzimmer für alle anderen 24 und für den Lehrer zur Hölle machen.</p>
<p>Ganz besonders schlimm wird es, wenn der Lehrer, selbst labil und oft uneinsichtig für Hilfestellung, zum Täter werden könnte. Dann kann er die Lebenswege von Generationen von Schülern zerstören. Andreas Salcher weiß: „Fast jedem von uns ist so ein Schüler oder Lehrer in seiner eigenen Schulzeit mindestens einmal begegnet. Jeder Direktor weiß genau, wer die Problemschüler und unqualifizierten Lehrer an seiner Schule sind. Aber von beiden kann er sich leider nur in Extremfällen trennen. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Junge Menschen brauchen Bezugspersonen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2021 06:50:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Identifikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Selbst eines Menschen entwickelt sich nicht zu einem kreativen Akteur, wenn ihm kein Ausgangsmaterial zur Verfügung steht. Daher ist es von großer Bedeutung, dass Kinder und Jugendliche Wahrnehmungs- und Interpretationsstile von Bezugspersonen aufnehmen können. Die Bereicherung des eigenen Selbst durch andere Menschen, die als Modelle dienen oder Ansagen, Botschaften und Angebote vermitteln, bleibt zeitlebens von Bedeutung. Joachim Bauer weiß: „Sie dienen dem Selbst als Ausgangsbasis für eigene Kreativität.“ Durch Transfers von Eltern, Mentoren und Freunden entsteht eine reich gefüllte Innenwelt. Sie ist eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung für&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Selbst eines Menschen entwickelt sich nicht zu einem kreativen Akteur, wenn ihm kein Ausgangsmaterial zur Verfügung steht. Daher ist es von großer Bedeutung, dass Kinder und Jugendliche Wahrnehmungs- und Interpretationsstile von Bezugspersonen aufnehmen können. Die Bereicherung des eigenen Selbst durch andere Menschen, die als Modelle dienen oder Ansagen, Botschaften und Angebote vermitteln, bleibt zeitlebens von Bedeutung. Joachim Bauer weiß: „Sie dienen dem Selbst als Ausgangsbasis für eigene Kreativität.“ Durch Transfers von Eltern, Mentoren und Freunden entsteht eine reich gefüllte Innenwelt. Sie ist eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung für die Entwicklung der eigenen Identität und Kreativität. Wer vonseiten einer oder mehrerer Bezugspersonen starke Selbsttransfers erlebt hat, ist mit ihnen meistens in besonderer Weise verbunden oder verwickelt. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Bestsellerautor von Sachbüchern. <span id="more-2516"></span></p>
<p><strong>Manche Menschen können Andere nicht anders sein lassen</strong></p>
<p>Typisch sind dabei starke, oft wechselseitige Identifikationen. Zum Beispiel bei einer Tochter oder einem Sohn, die oder der den Weg einer erfolgreichen Mutter oder eines tüchtigen Vaters gehen möchte. Identifikationen können starke Energiespender sein, aber sie können die Beteiligten auch einengen. Der Versuch, einen eigenen Weg zu gehen, kann auch scheitern. Viele Menschen, die oft nur mit einem Vorbild und dessen Werthaltungen extrem identifiziert sind, fallen durch Engstirnigkeit und Intoleranz auf.</p>
<p>Diese Menschen zeichnen sich auch durch eine Tendenz auf, nichts unkommentiert oder unkritisiert lassen zu können. Sie übertragen das in ihnen wirksame Gefühl, nicht abweichen zu dürfen, auf die ganze Welt. Zudem erwarten sie, dass ihre persönliche Identifikation von allen geteilt werden müsste. Joachim Bauer stellt fest: „Sie können Andere nicht anders sein lassen. Besonders Partnerinnen und Partner, aber auch Kinder haben darunter dann zu leiden.“</p>
<p><strong>Kinder brauchen viele Identifikationsfiguren</strong></p>
<p>Es fällt überstark mit einem einzigen Lebensstilmodell identifizierten Personen schwer zu ertragen, dass Menschen unterschiedliche Lebensentwürfe haben dürfen. Joachim Bauer erklärt: „Die wahre, unbewusste Quelle ihrer Wut gegenüber Abweichlern ist der Ärger, selbst eingezwängt zu sein.“ Unter der Oberfläche ihrer überstarken Identifizierung hat sich bereits ein länger bestehender Ärger über die Autoritätsperson angesammelt. Dieser meinen sie treu bleiben zu müssen. Um in späteren Jahren eine solche fatale Fehlentwicklung zu vermeiden, brauchen Kinder eine hinreichend große Auswahl von Identifikationsfiguren.</p>
<p>Dazu zählt Joachim Bauer Erzieher, Verwandte, schulische Lehrkräfte, Ausbilder, Lehrer und Mentoren. Inspirierender Begleiter bedarf der Mensch nicht nur in jungen Jahren, sondern über die gesamte Lebensspanne. Eine Mentorenrolle kommt nicht nur realen Personen zu, sondern auch Büchern, Medienprodukten und Internetquellen. In denen begegnen einem Menschen entweder fiktionale Figuren oder Gedanken, wissenschaftliche Fakten und künstlerische Ideen. Auch sie können den Menschen beeindrucken, beeinflussen und verändern. Quelle: „Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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