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	<title>Bewunderung &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Narzissten erwarten Bewunderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2024 01:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewunderung]]></category>
		<category><![CDATA[Narzisst]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Blick in den Spiegel sind Narzissten nicht nur von sich selbst begeistert, sie wollen auch, dass andere diese Begeisterung teilen – das Spiegelbild schaut aufs Ich! und sagt: „Die Welt soll sehen wie großartig Ich! bin und wie viel ich verdient habe!“ Mitja Back fügt hinzu: „Zum anderen verstärkt das Statusstreben die Grandiosität und ... <a title="Narzissten erwarten Bewunderung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/narzissten-erwarten-bewunderung.html" aria-label="Mehr Informationen über Narzissten erwarten Bewunderung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Blick in den Spiegel sind Narzissten nicht nur von sich selbst begeistert, sie wollen auch, dass andere diese Begeisterung teilen – das Spiegelbild schaut aufs Ich! und sagt: „Die Welt soll sehen wie großartig Ich! bin und wie viel ich verdient habe!“ Mitja Back fügt hinzu: „Zum anderen verstärkt das Statusstreben die Grandiosität und den Anspruch von Narzissten: Narzissten erwarten und spürten die Bewunderung, und das füttert ihr Ego.“ Beim Blick in den Spiegel nimmt das Ich! immer auch die Rolle des jubelnden Publikums ein – es schaut auf sein Spiegelbild und sagt: „Wow, du bist etwas Besonderes und hast mehr verdient!“ Nicht nur narzisstische Promis drehten sich voller Energie in diesem Ich!-Kreis. Mitja Back ist seit 2012 Professor für Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie an der Universität Münster. <span id="more-5508"></span></p>
<p><strong>Narzissten haben mit ehrlicher Arroganz kein Problem</strong></p>
<p>Alle Menschen haben zahlreiche Ziele. Manche Ziele sind kurzfristiger, beispielsweise, wenn man sein Wohnzimmer streichen will, einen Kurzurlaub oder einen schönen Abend zu zweit plant. Andere Ziele sind langfristiger, sie geben dem Leben eine Richtung. Mitja Back nennt Beispiele: „Wir möchten ein ruhiges Familienleben, Spaß und Genuss im Leben. Eine erfolgreiche Karriere, glückliche Kinder und enge Freunde.“ Aber alle Menschen wissen nur zu gut, dass sie zwar vieles wollen, aber nicht alles gleichzeitig mit voller Energie verfolgen können.</p>
<p>Menschen haben nur begrenzte zeitliche, körperliche und finanzielle Ressourcen. Und deswegen müssen alle – nicht nur Menschen mit einem stark ausgeprägten Ich! – immer wieder entscheiden, wie viel Energie sie in welche Ziele investieren. Mitja Back erklärt: „Narzissten haben eine gute Einsicht in ihre narzisstischen Züge und wissen, dass sie damit arrogant rüberkommen. Mit dieser ehrlichen Arroganz haben sie aber kein Problem, denn sie schadet zwar dem Zurechtkommen, aber weniger dem Vorankommen.“ </p>
<p><strong>Erfolgreiche Narzissten erzählen ihre Lebensgeschichte sehr gern</strong></p>
<p>Das am Vorankommen orientierte Ich! äußerst sich auch in narzisstischen Tagträumen von großartigen Erfolgen, einzigartigen Erfindungen und tosendem Applaus. Und man hört es in den Lebensgeschichten vom selbst gemachten Aufstieg, die Narzissten sich selbst und anderen erzählen. Gerade erfolgreiche Narzissten erzählen diese Lebensgeschichten sehr gern. Mitja Back stellt fest: „Hierbei springen einem drei Gemeinsamkeiten ins Auge. Erstens: Die Protagonisten erzählen eine Geschichte des steilen Aufstiegs, in der sie von ganz unten kamen und ganz oben landeten.“</p>
<p>Die zweite Gemeinsamkeit der Ich!-Geschichten ist das früh erkannte, hell leuchtende Ziel. Narzissten berichten davon, dass sie schon immer groß gedacht haben und etwas Besonderes erreichen wollten. Mitja Back ergänzt: „Und die Ich!-Geschichten haben noch eine dritte Gemeinsamkeit. Narzissten erzählen, wie sie ihre Lebensziele ganz allein durchgesetzt haben – trotz aller Rückschläge, Widerstände und Zweifler.“ Apple-Gründer Steve Jobs sagte zum Beispiel: „Lass den Lärm der anderen Meinungen nicht deine eigene Stimme überdecken.“ Quelle: „Ich! Die Kraft des Narzissmus“ von Mitja Back</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Narzissten sind süchtig nach Bewunderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 02:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewunderung]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
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					<description><![CDATA[Grandiosität und Anspruch stehen im Zentrum des narzisstischen Ichs. Mitja Back nennt Beispiele: „Es macht Spaß, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu sein“, „Ich möchte bewundert werden“ und „Ich strebe danach, von vielen Menschen erkannt zu werden.“ Das narzisstische Ich will also bewundert werden, bekannt sein, oben stehen. Es ist der tiefsitzende Wunsch nach sozialem Status, ... <a title="Narzissten sind süchtig nach Bewunderung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/mitja-back-statusdroge.html" aria-label="Mehr Informationen über Narzissten sind süchtig nach Bewunderung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Grandiosität und Anspruch stehen im Zentrum des narzisstischen Ichs. Mitja Back nennt Beispiele: „Es macht Spaß, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu sein“, „Ich möchte bewundert werden“ und „Ich strebe danach, von vielen Menschen erkannt zu werden.“ Das narzisstische Ich will also bewundert werden, bekannt sein, oben stehen. Es ist der tiefsitzende Wunsch nach sozialem Status, der Narzissten antreibt. Für sie gibt es nichts Belohnenderes als die soziale Droge der Bewunderung, aber auch nichts Bestrafenderes als sich diese vor der Nase wegschnappen zu lassen. Der Stadtplaner, Architekt und Autor Georg Franck bringt es auf den Punkt: „Die Aufmerksamkeit anderer Menschen ist die unwiderstehlichste aller Drogen.“ Mitja Back ist seit 2012 Professor für Psychologische Diagnostik und Persönlichkeitspsychologie an der Universität Münster. <span id="more-5208"></span></p>
<p><strong>Das narzisstische Ich will immer neue Anerkennung</strong></p>
<p>Das gilt für viele Menschen, aber Narzissten sind besonders süchtig danach. Es ist die Bewunderung der anderen, welche die gottgleiche Selbstsicht von Narzissten befriedigt. Dazu zählt Mitja Back beispielsweise das euphorische Schreien der Massen, das Gefeiert-Werden für die eigene Leistung, die anerkennenden Blicke im Familien- oder Freundeskreis und die vielen Twitter- und Instagram-Follower. In wissenschaftlichen Studien zeigt sich immer wieder, dass nicht nur Promis, sondern auch Allerwelts-Narzissten stark nach sozialer Bewunderung streben.</p>
<p>Narzisstische Persönlichkeiten sind also nicht einfach nur selbstverliebt. Sie wollen immer neue Anerkennung. Mitja Back erklärt: „Ovids Geschichte von Narcissus hinkt also etwas: In Wirklichkeit hätte sich der schöne Jüngling nicht einfach selbst genügt. Die Bewunderung durch Echo und die anderen Nymphen hätte ihn nicht kaltgelassen – er hätte sie genossen.“ Denn im Spiegel sehen Narzissten nicht nur sich selbst, sondern immer auch das Glänzen in den Augen der anderen. </p>
<p><strong>Auch bei der Statusdroge muss die Dosis ständig erhöht werden</strong></p>
<p>Das unterscheidet sie auch von Menschen, die nur einen hohen Selbstwert haben, also zufrieden mit sich sind und sich sozial aufgehoben fühlen. Das ist für Narzissten nicht genug. Sie wollen etwas Besonderes und besser als andere sein. Mitja Back ergänzt: „Das Maximum aus dem Leben herausholen. Auf einem sozialen Podest stehen. Und einmal oben angekommen, muss es weitergehen.“ Wie bei jeder Droge muss auch bei der Statusdroge die Dosis erhöht werden: „Ich werde nicht glücklich sein, bis ich so bekannt bin wie Gott“, sagte Madonna. </p>
<p>Entsprechend dreht sich auch im Alltag eines Narzissten alles um das Erreichen von sozialem Status. Solche Menschen suchen nach Situationen, in denen sie bewundert werden können. Sie wollen auf die Bühnen des Lebens. Narzissten beobachten in sozialen Situationen außerdem sehr aufmerksam, wie gut sie und andere ankommen. Mitja Back weiß: „Und sie denken dann darüber nach, wie sie ihren eigenen Status im Vergleich zu anderen erhöhen können.“ Quelle: „Ich! Die Kraft des Narzissmus“ von Mitja Back</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder Mensch braucht Bewunderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 02:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewunderung]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Beziehungen, die gut funktionieren, haben überdurchschnittlich häufig etwas Erstaunliches gemeinsam: Die Männer werden von den Frauen bewundert und die Frauen fühlen sich von den Männern gesehen. Männer brauchen oft viel Bewunderung, vor allem in partnerschaftlichen Beziehungen. Michael Lehofer ergänzt: „Natürlich brauchen auch Frauen Bewunderung. Bewunderung ist die reinste narzisstische Zufuhr, und es gibt einen gesunden ... <a title="Jeder Mensch braucht Bewunderung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/michael-lehofer-gut-funktionierende-beziehungen.html" aria-label="Mehr Informationen über Jeder Mensch braucht Bewunderung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beziehungen, die gut funktionieren, haben überdurchschnittlich häufig etwas Erstaunliches gemeinsam: Die Männer werden von den Frauen bewundert und die Frauen fühlen sich von den Männern gesehen. Männer brauchen oft viel Bewunderung, vor allem in partnerschaftlichen Beziehungen. Michael Lehofer ergänzt: „Natürlich brauchen auch Frauen Bewunderung. Bewunderung ist die reinste narzisstische Zufuhr, und es gibt einen gesunden Narzissmus, ohne den keine gedeihliche Entwicklung möglich ist.“ Daher benötigt jedes Kind Bewunderung, ehrliche Bewunderung. Es braucht sie, um zu einem positiven Selbstbild zu kommen, um letztlich Ja zu sich sagen zu können. Bewunderung wirkt in zwischenmenschlichen Beziehungen unterschiedlich. So kann beispielsweise der Mächtige mittels Bewunderung den anderen auf Augenhöhe bringen. Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Lehofer ist ärztlicher Direktor und Leiter der einer Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Landeskrankenhaus Graz II. <span id="more-4335"></span></p>
<p><strong>Mit der Bewunderung von Chefs sollte man vorsichtig sein</strong></p>
<p>Der Vater, der den Sohn bewundert, hebt den Sohn auf die gleiche Stufe, auf die ihn der Sohn gestellt hat. Wie schön ist das! Bewunderung bedeutet, den anderen als Wunder anzuerkennen. Andererseits birgt Bewunderung auch die Möglichkeit einer Machtdefinition: Wenn nämlich der Untere den Oberen bewundert, lässt sich der Obere durch den Unteren definieren. Michael Lehofer nennt ein Beispiel: „Wenn ein Chef offen von einem Mitarbeiter bewundert wird, dann könnte es sein, dass der Mitarbeiter den Chef durch seine Bewunderung steuern möchte.“ </p>
<p>Das will dieser gewöhnlich nicht. Daher muss man mit der Bewunderung von Chefs etwas vorsichtig sein. Was Chefs wirklich wollen, ist gesehen zu werden. Denn sie führen, sie gehen ihren Mitarbeitern voran. Sie sind darauf angewiesen, sicher gesehen zu sein. Nur dann können sie unbesorgt vorangehen. Aus dieser Sicht sind Männer in Partnerschaften Mitarbeiter in der Firma ihrer Frau – so schlimm das klingt! Daher ist die Bewunderung für den Mann seitens der Frau quasi eine Einladung, in eine ebenbürtige Beziehung zu kommen. </p>
<p><strong>Bewunderung und Gesehenwerden führt zur Verbundenheit</strong></p>
<p>Die Achtung des Mannes für die Frau wiederum gewährt eine gewisse Sicherheit, dass die Anliegen der Frau, die sie mit dieser Beziehung verbindet, realisiert werden. Michael Lehofer erläutert: „Natürlich sind sowohl Bewunderung als auch das Gesehenwerden in einer funktionierenden Beziehung etwas Gegenseitiges.“ Wenn eine Beziehung in eine Schieflage gerät, liegt eigentlich immer eine Miss- oder gar Verachtung der Frau oder/und ein entwürdigendes Übersehen der Frau durch den Mann vor. </p>
<p>Daran kann man jedoch arbeiten, wenn man noch will. Michael Lehofers Lebenserfahrung nach gibt es bei beiden Modalitäten kein Mittelmaß: „Entweder die Frau bewundert ihren Mann oder sie verachtet ihn. Gleichermaßen ist der Mann entweder mit allen Sinnen bei der Frau oder er übersieht sie vollkommen.“ Man muss einer Frau nicht nur stereotyp die Tür aufhalten, um dafür zu sorgen, dass sie sich gesehen fühlt. Im Grunde sind Bewunderung und Gesehenwerden nur äußere Zeichen für das Gleiche: die Verbundenheit. Quelle: „40 verrückte Wahrheiten über Frauen und Männer“ von Michael Lehofer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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