<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Begierden &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/begierden/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Thu, 20 May 2021 10:23:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Das Begehren besitzt eine vitale Macht</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/das-begehren-besitzt-eine-vitale-macht.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/das-begehren-besitzt-eine-vitale-macht.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 01:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Begehren]]></category>
		<category><![CDATA[Begierden]]></category>
		<category><![CDATA[Verstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2744</guid>

					<description><![CDATA[Das Begehren ist eine Essenz des Menschen. Die Macht des Begehrens ist so groß, dass es sein gesamtes Inneres mobilisieren kann, um einen endgültigen Verhaltenswandel zu erreichen. Frédéric Lenoir weiß: „Dabei spielt die Vernunft eine wesentliche Rolle, denn durch sie können wir unsere Handlungen erhellen, lenken und neu ausrichten. Doch ohne die vitale Macht unseres ... <a title="Das Begehren besitzt eine vitale Macht" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/das-begehren-besitzt-eine-vitale-macht.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Begehren besitzt eine vitale Macht">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Begehren ist eine Essenz des Menschen. Die Macht des Begehrens ist so groß, dass es sein gesamtes Inneres mobilisieren kann, um einen endgültigen Verhaltenswandel zu erreichen. Frédéric Lenoir weiß: „Dabei spielt die Vernunft eine wesentliche Rolle, denn durch sie können wir unsere Handlungen erhellen, lenken und neu ausrichten. Doch ohne die vitale Macht unseres Begehrens bleiben Entscheidungen, uns verändern zu wollen, nur gar zu oft fromme Wünsche.“ Wenn Menschen Gefangene einer Begierde oder Verhaltensweise sind, die sie unglücklich machen oder unter denen sie leiden, hat der Verstand die Aufgabe, neue Begierden hervorzurufen, an denen Menschen wachsen und die ihren Freude bringen. Dank der Vernunft kann man neue Objekte besser erkennen, auf die man sein Begehren lenken kann. Frédéric Lenoir ist Philosoph, Religionswissenschaftler, Soziologe und Schriftsteller. <span id="more-2744"></span></p>
<p><strong>Baruch de Spinoza vertritt keine Moral des Müssens</strong></p>
<p>Dadurch kann ein Mensch eine falsche Gewohnheit, die nur Traurigkeit hervorruft, aufgeben. Frédéric Lenoir stellt fest: &#8222;Die Begierde ist also das Fundament unseres Handelns, und wir müssen lernen, ihr eine andere Richtung zu geben, indem wir neue, mit angemessenen Ideen verbundene Motivationen entwickeln.“ Dazu zählt das Entdecken, was wirklich gut für die eigene Persönlichkeit ist, was dem eigenen Selbst entspricht, was einen anzieht, woran man wächst und was einem echte Freude bereitet. </p>
<p>Die Moral Baruch de Spinozas, dessen Anhänger Frédéric Lenoir ist, ist das genaue Gegenteil einer Moral des Müssens, die sich auf den Willen gründet. Sie entspricht vielmehr einer aufgeklärten Ethik, die sich jedoch auf die eigene Lebenskraft gründet, auf das Verlangen und das Streben nach Freude. Welche Übungen kann ein Mensch, der heute lebt, machen, um Weisheit zu erlangen. Frédéric Lenoir antwortet: „Die wichtigste Übung, die damit zur Grundlage für alles andere wird, besteht darin, die entsprechende Absicht und die Wachsamkeit aufrechtzuerhalten.</p>
<p><strong>Menschlich zu wachsen ist eine Aufgabe für jeden Tag</strong></p>
<p>Das bedeutet, jeden Tag daran zu denken, dass man mehr an Menschlichkeit gewinnen möchte und besser und bewusster leben will. Ebenso sollte man mehr lieben und verantwortungsvoller und tugendhafter leben. Wer so handelt, dessen Weisheit wird Schritt für Schritt, nach und nach, unaufhaltsam wachsen. Frédéric Lenoir warnt: „Denn wenn Du Dich an einem Tag verbessern willst und am nächsten Tag nicht mehr daran denkst, bringt das genaugenommen gar nichts!“</p>
<p>Menschlich zu wachsen ist eine Aufgabe für jeden Tag, sie erfordert beständiges Wollen und stetige Aufmerksamkeit gegenüber den eigenen Gefühlen und den Beziehungen zu den anderen. Die Hauptübung besteht genau darin, den eigenen Geist zu verändern, die persönliche Urteilskraft und Anpassungsfähigkeit unter Beweis zu stellen sowie den eigenen Blick zu erweitern. Das alles spielt sich im Alltag ab, mit Entschlossenheit und konstanter Wachsamkeit. Quelle: „Weisheit“ von Frédéric Lenoir</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/das-begehren-besitzt-eine-vitale-macht.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Jugend lässt ihren Begierden freien Lauf</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/die-jugend-laesst-ihren-begierden-freien-lauf.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/die-jugend-laesst-ihren-begierden-freien-lauf.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2021 07:23:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Begierden]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2539</guid>

					<description><![CDATA[Als Leidenschaften bezeichnet Aristoteles zum Beispiel den Zorn und die Begierde. Als Verhalten bezeichnet er Tugend und Laster. Die Lebensalter sind die Jugend, das Mannesalter und das Alter der Greise. Zu den Glücksumständen zählt Aristoteles eine adlige Herkunft, Reichtum und Macht. Über die Jugend schreibt er: „Die Jugendlichen sind ihrem Charakter nach zu Begierde disponiert ... <a title="Die Jugend lässt ihren Begierden freien Lauf" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-jugend-laesst-ihren-begierden-freien-lauf.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Jugend lässt ihren Begierden freien Lauf">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Leidenschaften bezeichnet Aristoteles zum Beispiel den Zorn und die Begierde. Als Verhalten bezeichnet er Tugend und Laster. Die Lebensalter sind die Jugend, das Mannesalter und das Alter der Greise. Zu den Glücksumständen zählt Aristoteles eine adlige Herkunft, Reichtum und Macht. Über die Jugend schreibt er: „Die Jugendlichen sind ihrem Charakter nach zu Begierde disponiert und geneigt, das zu tun, wonach ihre Begierde tendiert. Und sie sind so disponiert, dass sie von den leiblichen Begierden am ehesten der Geschlechtslust anhängen und darin unbeherrschbar sind.“ Aber hinsichtlich ihrer Begierde sind sie seiner Meinung nach leicht wandelbar und zum Überdruss geneigt. Sie begehren heftig, lassen aber schnell nach. Denn ihre Wünsch sind heftig, aber nicht so stark wie das Gefühl des Durstes oder Hungers eines Kranken. Der griechische Philosoph Aristoteles lebte von 384 bis 322 v. Chr. <span id="more-2539"></span></p>
<p><strong>Junge Menschen hoffen meistens auf eine gute Zukunft</strong></p>
<p>Ferner sind die Jugendlichen hitzig und jähzornig und bereit, ihrem Zorn zu folgen. Auch sind sie Sklaven ihres Zorns. Denn aufgrund ihres Ehrgeizes können sie es nicht ertragen, gering geachtet zu werden. Sondern sie geraten in Empörung, wenn sie sich ungerecht behandelt glauben. Mehr noch sind sie siegessüchtig, denn die Jugend trachtet nach Überlegen sein, wozu der Sieg sicherlich zählt. Auf dieses sind sie mehr aus als auf Geld. Geldgierig sind sie am wenigsten, weil sie den Mangel noch nicht kennengelernt haben.</p>
<p>Außerdem sind sie nicht schlecht gesinnt, sondern gutmütig, weil sie noch nicht viele Schlechtigkeiten gesehen haben. Aristoteles fährt fort: „Auch sind sie leichtgläubig, weil sie noch nicht häufig getäuscht worden sind. Ferner sind sie voller Hoffnungen. Denn den Zechern vergleichbar sind die jungen Leute voller Feuer.“ Dies sind die jungen Leute von Natur aus und zugleich deshalb, weil ihnen noch nicht viel misslungen ist. Sie leben meistens in der Hoffnung. Denn die Hoffnung bezieht sich auf die Zukunft, die Erinnerung aber auf das Vergangene.</p>
<p><strong>Jugendliche sind besonders tapfer</strong></p>
<p>Für die Jugend aber ist die Zukunft lang, die Vergangenheit dagegen kurz. Denn am Morgen des Lebens glaubt man, sich an nichts zu erinnern, dagegen alles zu erhoffen. Auch sind die Jugendlichen besonders tapfer. Sie sind hitzig und voll guter Hoffnung, wovon das eine sie furchtlos, das andere aber zuversichtlich macht. Niemand fürchtet sich im Zorn, und das Hoffen auf irgendein Gut ist Mut fördernd. Auch haben sie ein besonders Gefühl für die Scham.</p>
<p>Die jungen Menschen haben noch keine Ansicht gewonnen, dass etwas anderes schön sei, sondern ihre Bildung beruht allein auf dem konventionellen Gesetz. Ferner sind sie laut Aristoteles von edler Gesinnung. Denn sie sind im Leben noch nicht gedemütigt worden. Vielmehr haben sie noch keine Bekanntschaft mit den Notwendigkeiten gemacht. Und sich selbst großer Dinge würdig zu halten, ist erhabene Gesinnung. Das aber ist das Kennzeichen des Hoffnungsvollen. Quelle: „Handbuch der Menschenkenntnis“ von Georg Brunold (Hg.)</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/die-jugend-laesst-ihren-begierden-freien-lauf.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
