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	<title>Angststörung &#8211; Psychologie Guide</title>
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		<title>Angst ist eine menschliche Grundemotion</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Sep 2024 01:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Franca Cerutti schreibt: „Mein Gehirn schlägt ständig Alarm! Wie werde ich die Angst los? Die kurze Antwort: gar nicht.“ Angst ist eine menschliche Grundemotion, die man nicht loswerden kann. Das will man aber auch nicht wirklich, denn Angst bewahrt einen Menschen Tag für Tag davor, dumme und gefährliche Dinge zu tun. Ohne das Gefühl der Angst, das sofort einen Fluchtimpuls auslöst oder einem Menschen von vornherein nahelegt, bestimmten Umständen auszuweichen, hätte die Gattung Mensch es erdzeitgeschichtlich betrachtet nicht sehr weit gebracht. Erst einmal gebührt der Angst also Anerkennung und Dankbarkeit – so wie jeder Emotion. In ihrem Buch &#8222;Psychologie to go! Wie verrückt sind wir eigentlich?&#8220; erklärt die Psychotherapeutin mit eigener Praxis und Podcasterin Franca Cerutti, was im Körper eines Menschen bei psychischen Erkrankungen, die oft unseren Alltag erschweren, konkret passiert. <span id="more-5634"></span></p>
<p><strong>Angst ist an sich ein „normales“ Gefühl</strong></p>
<p>Angststörungen stellen weltweit die größte Gruppe psychischer Erkrankungen dar. Frauen sind von Angststörungen doppelt so häufig betroffen wie Männer. Franca Cerutti ergänzt: „Angststörungen kommen selten allein. Häufig gibt es gleichzeitig bestehende Erkrankungen. Man nennt das Komorbiditäten. Sowohl untereinander treten Angststörungen häufig parallel auf als auch gleichzeitig – oder in einer zeitlichen Abfolge – mit depressiven Störungen oder Suchterkrankungen.“</p>
<p>Menschen mit einer Angststörung sind in ihrer Lebensführung und in ihrer Arbeitsproduktivität durchschnittlich mindestens genauso eingeschränkt wie Menschen mit körperlichen Erkrankungen. Franca Cerutti spricht es klar aus: „Sehr wenig oder gar keine Angst zu haben, ist eben genauso „verrückt“ wie sehr viel Angst zu haben. Angst ist an sich ein „normales“ Gefühl.“ Sie will warnen und schützen, sie will zu Vorsicht und Weitsicht animieren und will Leben retten. Menschen mit Ängsten vermeiden jedoch in der Regel alles, was Alarm auslösen könnte. </p>
<p><strong>Franca Cerutti beschreibt den Angstschaltkreis</strong></p>
<p>Ausweichen und Vermeiden stärkt laut Franca Cerutti den Angstschaltkreis. Ein „normaler“ Angstschaltkreis sieht so aus: Raschelt es im Gebüsch? Bewegt sich dort ein schleichender Schatten? Der Thalamus genannte Teil des Gehirns nimmt Sinneseindrücke auf und leitet sie ohne Umweg über das Großhirn als grobes Signal an einen kleinen, mandelförmigen Nervenzellverbund namens Amygdala weiter. Hier wird blitzschnell und kraftvoll ein defensives Verhaltensprogramm gestartet, bevor der Betroffene das bewusst mitbekommt.</p>
<p>Sofort schießt eine Ladung Adrenalin und Kortisol durch die Adern. Das Herz hämmert, die Muskulatur wird durchblutet, der Atem geht schneller, die Pupillen weiten sich. „Renn!“, sagt der Körper, und praktischerweise stoppt er alle Körperprozesse, welche die Flucht bremsen könnten: die Verdauung beispielsweise und auch das komplizierte Denken, das unnötig viel Energie brauchen würde. Franca Cerutti fügt hinzu: „Dein Gehirn kann stattdessen nur noch genau einen Gedanken formulieren, und der lautet: „Weg hier!“ Quelle: „Psychologie to go!“ von Franca Cerutti</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Viele Menschen leiden unter Angststörungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 04:51:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn Angst sich zu einer Krankheit entwickelt, spricht man in der Psychologie von einer Angststörung. Mit dieser Art von Erkrankung haben sehr viele Menschen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens zu tun. Georg Pieper ergänzt: „Angststörungen zählen zu den am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen.“ Rund jeder Sechste ist im Laufe eines Jahres von krankhafter Angst ... <a title="Viele Menschen leiden unter Angststörungen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/viele-menschen-leiden-an-angststoerungen.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Menschen leiden unter Angststörungen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Angst sich zu einer Krankheit entwickelt, spricht man in der Psychologie von einer Angststörung. Mit dieser Art von Erkrankung haben sehr viele Menschen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens zu tun. Georg Pieper ergänzt: „Angststörungen zählen zu den am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen.“ Rund jeder Sechste ist im Laufe eines Jahres von krankhafter Angst betroffen, ergab eine Studie des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2013, darunter mehr Frauen als Männer. Wie man inzwischen weiß, sind Angststörungen jedoch gut behandelbar. Von Flugangst haben die meisten Menschen vermutlich schon etwas gehört. Dabei handelt es sich um eine sogenannte spezifische Phobie. Diese Phobien sind die am meisten verbreitete Angsterkrankung. Etwa jeder zehnte Mensch in Deutschland ist mindestens einmal im Leben davon betroffen. Dr. Georg Pieper arbeitet als Traumapsychologe und ist Experte für Krisenintervention. <span id="more-2291"></span></p>
<p><strong>Agoraphobie schränkt die Bewegungsfreiheit stark ein</strong></p>
<p>Georg Pieper nennt weitere Beispiele: „Bei einer spezifischen Phobie hat man krankhafte Angst vor ganz bestimmten Objekten oder vor Situationen wie Donner, Spinnen, Spritzen, Dunkelheit oder Höhe.“ Die Zahl der möglichen Angstauslöser ist riesig, und viele der Ängste haben die Betroffenen, wie die Furcht vor bestimmten Tieren oder vor Höhe, von ihren „Urahnen“ geerbt. Vier Prozent der Deutschen haben mit einer Agoraphobie zu kämpfen. Sie haben Angst, das eigene Haus zu verlassen, Geschäfte oder Kinos zu betreten, sich an öffentlichen Plätzen aufzuhalten oder alleine in Zügen, Bussen oder Flugzeugen zu reisen.</p>
<p>Für sie sind alle Situationen angstauslösend, aus denen sie nur mit viel Aufwand oder gar nicht herauskommen und in denen man nur äußerst schwierig Hilfe von außen bekäme, sollte etwas passieren, wie zum Beispiel ein eher unwahrscheinlicher Herzinfarkt. Diese Phobie schränkt die Bewegungsfreiheit der Betroffenen stark ein – manche verlassen das Haus gar nicht mehr. Kritische, prüfende Blicke anderer Menschen oder peinliche Situationen sind niemandem angenehm. Für Menschen mit einer sozialen Phobie sind sie schlicht unerträglich.</p>
<p><strong>Soziale Angststörungen werden in Zukunft zunehmen</strong></p>
<p>Knapp drei Prozent der Deutschen haben krankhafte Angst davor, zum Beispiel bei einer Geburtstagsfeier oder einer Hochzeit eine Rede zu halten, bei einer Veranstaltung mit fremden Menschen zu sprechen oder in der Kantine mit den Kollegen gemeinsam zu essen. Georg Pieper denkt, dass die Psychologen in Zukunft zunehmend mit dieser Angststörung zu tun haben werden. Den Grund dafür sieht er im Handynutzungsverhalten. Die meisten Menschen schauen nur noch auf ihr Smartphone, anstatt auf ihr Gegenüber.</p>
<p>Das hält sie davon ab, sich auch einmal zu überwinden und jemanden anzusprechen oder ihm richtig in die Augen zu sehen. Vor allem Jugendliche lernen nicht mehr, die für dieses Alter typische soziale Unsicherheit zu überwinden. Wer rund um die Uhr von krankhaften Sorgen gequält wird, leidet an einer generalisierten Angststörung. Diese psychische Erkrankung attestieren die Forscher vom Robert-Koch-Institut 2,2 Prozent der Deutschen. Dabei beschränkt sich die Angst nicht auf eine bestimmte Situation. Es handelt sich dabei eher um eine grundsätzlich sorgenvolle Haltung. Quelle: „Die neuen Ängste“ von Georg Pieper</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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