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	<title>Abraham Maslow &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Menschen verwechseln oft ihre Bedürfnisse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2024 02:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abraham Maslow]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
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					<description><![CDATA[Abraham Maslow verbrachte eine trostlose Kindheit voller seelischer Härten und war sozial isoliert, ein Außenseiter. Ingo Hamm ergänzt: „Also saß der junge Abraham stundenlang in Bibliotheken und entwickelte ein geistiges Wachstum, das die sozialwissenschaftliche Welt heute noch in Atem hält.“ Abraham Maslow meinte unter anderem, dass viele Menschen ganz oft ihre Bedürfnisse verwechseln. Insbesondere diejenigen, ... <a title="Menschen verwechseln oft ihre Bedürfnisse" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/menschen-verwechseln-oft-ihre-beduerfnisse.html" aria-label="Mehr Informationen über Menschen verwechseln oft ihre Bedürfnisse">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Abraham Maslow verbrachte eine trostlose Kindheit voller seelischer Härten und war sozial isoliert, ein Außenseiter. Ingo Hamm ergänzt: „Also saß der junge Abraham stundenlang in Bibliotheken und entwickelte ein geistiges Wachstum, das die sozialwissenschaftliche Welt heute noch in Atem hält.“ Abraham Maslow meinte unter anderem, dass viele Menschen ganz oft ihre Bedürfnisse verwechseln. Insbesondere diejenigen, die auf individuelle Stärke, Erfolg, Status und Prestige aus sind. Man könnte fast sagen: Diese vier Motive sind die am weitesten verbreitete Ersatzreligion der westlichen Welt. Sozialer Status ist geradezu der Tabernakel westlicher Gesellschaften. Menschen sind lieber dumm, hässlich und hungrig, als nicht mit den Nachbarn mithalten zu können, wenn diese sich einen neuen Wagen leisten oder mit der Kollegin, wenn diese scheinbar grundlos befördert wurde. Dr. Ingo Hamm ist Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Darmstadt. <span id="more-5771"></span></p>
<p><strong>Alle Menschen wollen lediglich geliebt werden</strong></p>
<p>Deshalb sind so viele Menschen, man kann es so direkt ausdrücken, status-geil. Selbst dann noch, wenn sie die Status-Leiter hinaufgeklettert sind. Ingo Hamm stellt fest: „Oft sehen wir in den Medien Vorstände von Weltkonzernen, denen die Unzufriedenheit geradezu ins Gesicht geschrieben steht.“ Warum sind die so chronisch und notorisch unzufrieden? Die haben doch alles! Doch alles ist eben nicht genug. Warum nicht? Warum können die den Hals nicht vollkriegen, wenn es um Status, Macht, Stärke, Erfolg und Prestige geht?</p>
<p>Ein Rätsel, so alt wie die Menschheit. Abraham Maslow hat es gelöst – mit einer Verwechslung. Ingo Hamm erläutert: „Ihm fiel auf, dass status-getriebene Menschen einen Fehlschluss begehen. Im Grunde wollen sie lediglich geliebt werden; wie wir insgeheim alle.“ Also schauen sie sich in der Welt und der Gesellschaft um, wobei ihr Blick fast schon zwangsweise auf die stärksten, selbstbewusstesten, aggressivsten und am meisten respektierten und angsteinflößendsten Vertreter ihrer Peer Group oder Gesellschaft fällt – eben, weil diese am meisten auffallen.</p>
<p><strong>Vier Grundmotive treiben Menschen im Innersten an</strong></p>
<p>Ingo Hamm weiß: „Und genau hier begehen sie den Fehlschluss: Sie glauben, dass diese aggressiven Machtmenschen mit hohem Status am meisten geliebt werden – meist erfolgt dieser Fehlschluss unterbewusst, und selbst Staatsoberhäupter verschiedenster Länder sind ihm bereit erlegen.“ Also eifern sie ihnen nach und häufen Macht und Status an – und werden dafür nicht geliebt – wer liebt schon einen Tyrannen? Daher häufen sie noch mehr Macht und Status an, was sie noch weniger beliebt macht – et cetera ad infinitum. </p>
<p>Abraham Maslow ist vielleicht der berühmteste Motivforscher, jedoch nicht der einzige. Seit seiner Zeit haben viele andere Wissenschaftler ebenfalls untersucht, was Menschen im Innersten antreibt. Veronika Brandstätter hat zusammen mit drei Kolleginnen ein einem Buch „Motivation und Emotion“ schön übersichtlich erklärt, wie Menschen ticken und was sie um- und vorantreibt. Es sind vier Grundmotive: Leistungsmotivation, Anschlussmotivation, Hoffnung und Furcht sowie Machtmotivation. Quelle: „Sinnlos glücklich“ von Ingo Hamm</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Es gibt zwei Arten von Bedürfnissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 01:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abraham Maslow]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn es um Bedürfnisse geht, kennen viele Menschen Abraham Maslow, einer der berühmtesten Psychologen seiner Zeit, der weit über die Grenzen der Psychologie bekannt ist. Ingo Hamm weiß: „Maslow hat bereits in den 1940er-Jahren die nach ihm benannte Bedürfnis-Hierarchie aufgestellt, in der „Theorie of Human Motiviation“ (1943), die jeder Studierende der Geistes- und Wirtschaftswissenschaften kennt.“ ... <a title="Es gibt zwei Arten von Bedürfnissen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/abraham-maslow-stellte-die-beduerfnis-hierarchie-auf.html" aria-label="Mehr Informationen über Es gibt zwei Arten von Bedürfnissen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es um Bedürfnisse geht, kennen viele Menschen Abraham Maslow, einer der berühmtesten Psychologen seiner Zeit, der weit über die Grenzen der Psychologie bekannt ist. Ingo Hamm weiß: „Maslow hat bereits in den 1940er-Jahren die nach ihm benannte Bedürfnis-Hierarchie aufgestellt, in der „Theorie of Human Motiviation“ (1943), die jeder Studierende der Geistes- und Wirtschaftswissenschaften kennt.“ Diese wurde jedoch nie von Abraham Maslow als Pyramide dargestellt, wie sie heute aber meistens falsch zitiert wird. Vielmehr unterschied er zwei Arten von Bedürfnissen; zum einen die sogenannten Defizitbedürfnisse. Dazu zählt er erstens physiologische Bedürfnisse wie Hunger und Durst. Zweitens gehören dazu das Sicherheitsbedürfnis wie körperliche und gesellschaftliche Absicherung. Drittens gibt es soziale Bedürfnisse wie zum Beispiel den Anschluss an eine Gruppe. Viertens existieren individuelle Bedürfnisse nach Stärke, Erfolg, Status und Prestige. Dr. Ingo Hamm ist Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Darmstadt. <span id="more-5598"></span></p>
<p><strong>Jeder Mensch sollte etwas für sein inneres Wachstum tun</strong></p>
<p>Sie heißen Defizitbedürfnisse, weil sie Menschen antreiben, wenn sie defizitär werden. Ingo Hamm stellt fest: „Diesen basalen Bedürfnissen übergeordnet sind die Wachstumsbedürfnisse, zum Beispiel Selbstverwirklichung und Selbsterweiterung. Das sind die Bedürfnisse, unser ganzes Potenzial, das uns mitgegeben wurde oder das wir erworben haben, auszuleben und auszuschöpfen und nicht bestimmte Teile und Talente von uns zu verdrängen und in den Keller des Unterbewusstseins zu sperren.“ </p>
<p>Das sind typische Entwicklungsmotive: Menschen möchten gerne dazulernen – wenn man sie nicht zu sehr unter Druck setzt –, besser werden, größere Kompetenzen erwerben. Ingo Hamm erklärt: „Beide Arten von Bedürfnissen harmonieren gut miteinander.“ Wenn eines der vier Defizitbedürfnisse nicht befriedigt ist, werden Menschen aktiv. Wenn dagegen bei einer konkreten Aufgabe und Wachstumsbedürfnis nicht befriedigt wird, entsteht Langeweile. Dann suchen Menschen nach dem Sinn des Lebens, anstatt etwas für ihr inneres Wachstum zu tun.</p>
<p><strong>Ab 35 Jahren aufwärts ändern sich die Bedürfnisse</strong></p>
<p>Ingo Hamm erläutert: „Je älter wir werden, desto wichtiger wird das Wachstumsbedürfnis in uns. Je älter wir werden, desto mehr wollen wir innerlich und charakterlich wachsen, oft sogar ins Spirituelle, Esoterische, Religiöse oder Mythische hinein.“ Ein junger Mensch ist oft schon zufrieden, wenn er satt ist und sicher, mit den Kumpels und Mädels abhängen kann und etwas gilt in der Gruppe. Den meisten ab 35 aufwärts reicht das jedoch zunehmend nicht mehr.</p>
<p>Ab einem gewissen Alter bemerken Menschen die fehlende Befriedigung des Wachstumsmotivs immer schmerzlicher. Manche kennen Abraham Maslow nicht und können daher diesen Midlife-Schmerz nicht korrekt einordnen, weshalb sie sich dann mit 52 eine Harley zulegen, quasi als Belohnung für die erste, überraschend früh verordnete Darmspiegelung. Ingo Hamm ergänzt: „Weil sie meinen, dass das – also die Harley, nicht das Erlebnis beim Proktologen – in ihrem Leben fehlt, anstatt zu erkennen, dass es nicht das ist, sondern das zu lange vernachlässigte Wachstumsmotiv.“ Quelle: „Sinnlos glücklich“ von Ingo Hamm</p>
<p>Von Hans Klumbies</p>
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		<title>Abraham Maslow entwickelte die Bedürfnispyramide</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 07:23:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abraham Maslow]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnispyramide]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Midlife-Crisis]]></category>
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					<description><![CDATA[Der amerikanische Psychologe Abraham Maslow hat eine Bedürfnispyramide entwickelt, welche die Bedürfnisse und Motivationen der Menschen gut beschreibt. Sie besteht aus fünf Ebenen. In der Ebene eins sind die Grundbedürfnisse wie Ernährung und Fortpflanzung angesiedelt. Sicherheitsbedürfnisse wie Gesundheit und materielle Sicherheit sind in Ebene zwei zu finden. Zur Ebene drei gehören die sozialen Bedürfnisse wie ... <a title="Abraham Maslow entwickelte die Bedürfnispyramide" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/abraham-maslow-entwickelte-die-beduerfnispyramide.html" aria-label="Mehr Informationen über Abraham Maslow entwickelte die Bedürfnispyramide">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der amerikanische Psychologe Abraham Maslow hat eine Bedürfnispyramide entwickelt, welche die Bedürfnisse und Motivationen der Menschen gut beschreibt. Sie besteht aus fünf Ebenen. In der Ebene eins sind die Grundbedürfnisse wie Ernährung und Fortpflanzung angesiedelt. Sicherheitsbedürfnisse wie Gesundheit und materielle Sicherheit sind in Ebene zwei zu finden. Zur Ebene drei gehören die sozialen Bedürfnisse wie die Liebe. Die Individualbedürfnisse sind in der Ebene vier platziert. Dazu zählt Abraham Maslow unter anderem Erfolg und Freiheit. In der Ebene fünf geht es darum, seinem Leben einen Sinn zu geben. Markus Hengstschläger warnt: „Die ersten vier sind Defizitbedürfnisse, die, wenn man sie nicht oder nur sehr eingeschränkt erfüllen kann, zu physischen oder psychischen Störungen führen.“ Professor Markus Hengstschläger ist Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der MedUniWien. <span id="more-2495"></span></p>
<p><strong>Selbstverwirklichung ist nur schwer erreichbar</strong></p>
<p>Und obwohl dies auch für die Wachstumsbedürfnisse der Selbstverwirklichung auf Ebene fünf zutrifft, können diese nie wirklich vollständig befriedigt werden. Abraham Maslow hat dieses Modell später erweitert. Dabei ist er davon ausgegangen, dass die Befriedigung all dieser Bedürfnisse, und im Besonderen der Selbstverwirklichung, nur schwer und nicht von allen Menschen erreichbar sind. In der maslowschen Hierarchie findet man den Begriff Erfolg unter den Individualbedürfnissen, gemeinsam mit dem Wunsch nach Wertschätzung, Prestige oder Ansehen. </p>
<p>Ökonomischer Erfolg wird oft deshalb angestrebt, weil sie dem Menschen zu Status, Anerkennung und Bewunderung verhelfen. Unter bestimmten Lebensbedingungen und Voraussetzungen muss jedoch schon das Stillen von Grund- und Sicherheitsbedürfnissen als erfolgreiches Leben angesehen werden. So bedauerlich das auch ist. Und noch viel bedauerlicher ist schließlich, dass die Erfüllung vieler, vor allem so wichtiger Bedürfnisse wie zum Beispiel Ernährung, Gesundheit oder Sicherheit immer noch viel zu oft nicht in den Händen des Individuums liegen. </p>
<p><strong>Jeder sehnt sich nach dem Glück</strong></p>
<p>Reinhard Schlinkert und Bernd Raffelhüschen schreiben im „Deutsche Post Glücksatlas“ von 2018: „Aber wie steht es mit dem ewigen Glück, dem Glücklichsein? Vorausgesetzt, die grundlegendsten Bedürfnisse können gestillt werden, scheint gerade das Führen eines glücklichen Lebens immer öfter als Erfolgsparameter Nummer eins angesehen zu werden. Wer es schafft, ein glückliches Leben zu führen, hat es geschafft. Aber was ist das – ein glückliches Leben? Der emotionale Zustand der Deutschen zum Beispiel lässt sich wahrscheinlich mit Zufriedenheit auf hohem Niveau beschreiben.“</p>
<p>Nicht nur im Wandel der Zeit, sondern auch im Lauf eines Lebens ändert sich die Lebenszufriedenheit. Markus Hengstschläger erläutert: „Was man gern als die U-Kurve des Glückes bezeichnet, beschreibt, dass die Lebenszufriedenheit, ob bei Männern oder Frauen, in der Jugend hoch ist, Mitte 40 auf einen Tiefpunkt sinkt und dann wieder steigt.“ Der kanadische Psychoanalytiker Elliott Jaques hat den Begriff „Midlife-Crisis“ geprägt. Kieran Setiya, Professor für Philosophie am Massachusetts Institute of Technology, vermutet hinter der „Mid-Career-Crisis“ das Schwinden der Wahlmöglichkeiten, die Tyrannei der Projekte, die eines nach dem anderen abgeschlossen und durch Neue ersetz werden. Quelle: „Die Lösungsbegabung“ von Markus Hengstschläger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Strategien sind für den Erfolg extrem wichtig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 08:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abraham Maslow]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der persönlichen Ebene hat man dann Erfolg, wenn man die Ziele erreicht, die man sich selbst gesetzt hat. Und auch unternehmerisches Handeln kann dann als erfolgreich gelten, wenn man die Unternehmensziele erwirtschaftet. Das ist selbstverständlich plausibel, wirft für Markus Hengstschläger aber eine Reihe von Fragen auf. Wenn man sich in der Gegenwart Ziele setzt, ... <a title="Strategien sind für den Erfolg extrem wichtig" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/strategien-sind-fuer-den-erfolg-extrem-wichtig.html" aria-label="Mehr Informationen über Strategien sind für den Erfolg extrem wichtig">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der persönlichen Ebene hat man dann Erfolg, wenn man die Ziele erreicht, die man sich selbst gesetzt hat. Und auch unternehmerisches Handeln kann dann als erfolgreich gelten, wenn man die Unternehmensziele erwirtschaftet. Das ist selbstverständlich plausibel, wirft für Markus Hengstschläger aber eine Reihe von Fragen auf. Wenn man sich in der Gegenwart Ziele setzt, die man dann in der Zukunft vielleicht auch erreicht, so setzt das voraus, dass man schon viel über die Zukunft gewusst hat. Es ist zweifelsohne ausgesprochen wichtig und richtig, sich für die bereits bekannten Anteile der Zukunft Ziele zu setzen. Und dabei Strategien zu entwickeln, die es nicht nur möglich, sondern sogar wahrscheinlich machen, dann auch erfolgreich zu sein. Professor Markus Hengstschläger ist Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der MedUniWien. <span id="more-2456"></span></p>
<p><strong>Erfolg ist ein dehnbarer Begriff</strong></p>
<p>Der Begriff „erfolgreich“ sollte laut Markus Hengstschläger aber aus drei Gründen weiter gefasst werden. Erstens hängen die gesetzten Ziele davon ab, womit man sich betreffend das Ergebnis seiner Bemühungen zufriedengibt. Was ist, wenn man sich die Latte einfach zu niedrig legt? Zweitens könnte es sein, dass gesetzte Ziele bei genauerer Betrachtung in der Zukunft nicht den Wert haben, den man ihnen in der Gegenwart noch gibt. Hierbei bestehen außerdem auch große Unterschiede zwischen den Generationen.</p>
<p>Drittens sind viele individuelle Leistungen, viele große Errungenschaften und Innovationen in der Menschheitsgeschichte nicht das Resultat eines Planes mit gesetzten Zielen gewesen. Vor allem deshalb nicht, weil sie in der Gegenwart noch vollkommen unvorhersehbar gewesen sind. Gesetzte, konkrete Ziele sind meist nur Lösungen für bekannte Probleme. Sie tragen aber oft sehr wenig zur Bewältigung von Aufgaben bei, welche die Menschheit heute noch gar nicht kennt.</p>
<p><strong>Abraham Maslow entwickelt eine Bedürfnispyramide</strong></p>
<p>Markus Hengstschläger stellt fest: „Grundsätzlich wird Erfolg sehr individuell gesehen und auch nicht einheitlich bewertet. Was für den einen schon erfolgreich ist, ist für den anderen Standard oder gar nicht von Interesse.“ Den Erfolg misst man außerdem oft mehr an der Reaktion der sozialen Umgebung. Und dass, obwohl die Ausgangsbasis doch eigentlich sehr ähnlich sein müsste. Die Beschreibung der Bedürfnisse und Motivationen der Menschen hat der amerikanische Psychologe Abraham Maslow in seiner Bedürfnispyramide festgehalten.</p>
<p>Die Pyramide besitzt fünf Ebenen mit fließenden Übergängen. Zu den Grundbedürfnissen zählen Ernährung, Atmung, Schlaf, Fortpflanzung etc. Die Sicherheitsbedürfnisse setzen sich zusammen aus Gesundheit, körperliche, seelische und materielle Sicherheit, Arbeit, Wohnung, Familie etc. Zu den sozialen Bedürfnissen zählt Abraham Maslow die Liebe, Gruppenzugehörigkeit, Kommunikation etc. Individualbedürfnisse sind Erfolg, Unabhängigkeit, Freiheit, Ansehen, Wertschätzung etc. Die individuellsten Bedürfnisse sind diejenigen der Selbstverwirklichung: dazu zählen Kreativität, vorhandene Talente und Potenziale ausschöpfen zu können, Persönlichkeitsentwicklung und seinem Leben einen Sinn zu geben. Quelle: „Die Lösungsbegabung“ von Markus Hengstschläger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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