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	<title>Abenteuer &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Abenteuer versprechen Funken zu versprühen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 01:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Handeln bedeutet, sich in die Welt hinauszuwagen, ohne genau zu wissen, wie dieses Abenteuer sich gestalten wird, und ohne absehen zu können, welche Folgen die Begegnung zwischen dem Handeln eines Menschen und der Welt haben wird. Charles Pépin fügt hinzu: „Doch dieses Abenteuer verspricht Funken zu versprühen, umso mehr, als wir reich sind an Innenleben ... <a title="Abenteuer versprechen Funken zu versprühen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/abenteuer-versprechen-funken-zu-verspruehen.html" aria-label="Mehr Informationen über Abenteuer versprechen Funken zu versprühen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Handeln bedeutet, sich in die Welt hinauszuwagen, ohne genau zu wissen, wie dieses Abenteuer sich gestalten wird, und ohne absehen zu können, welche Folgen die Begegnung zwischen dem Handeln eines Menschen und der Welt haben wird. Charles Pépin fügt hinzu: „Doch dieses Abenteuer verspricht Funken zu versprühen, umso mehr, als wir reich sind an Innenleben und in der Verborgenheit unserer Häuser und Zimmer den Garten unserer Innerlichkeit zu pflegen gewusst haben.“ Dem Innenleben neue Nahrung geben und sich dann in die Welt wagen, in sich gehen und dann wieder hinausgehen, diese Haltung gleicht einem Pas de deux und begünstigt Begegnungen weit mehr als die hartnäckige Bemühung, mit anderen in Kontakt zu kommen. Charles Pépin ist Schriftsteller und unterrichtet Philosophie. Seine Bücher wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. <span id="more-5665"></span></p>
<p><strong>Die Begegnung mit anderen stärkt das Selbstbewusstsein</strong></p>
<p>Charles Pépin hat, mit Georg Wilhelm Friedrich Hegel, die Notwendigkeit der Begegnung mit anderen für die Entstehung von Selbstbewusstsein aufgezeigt, und dass sich Menschen durch die Berührung mit ihnen verändern. Hegels berühmte Dialektik hat geholfen zu begreifen, dass eine Idee des Widerspruchs bedarf, um in ihrer Unterschiedlichkeit vollends offenbar zu werden, dass ein Individuum die Erfahrung des Anderssein machen muss, um seine Einzigartigkeit zu erfassen.</p>
<p>Charles Pépin erklärt: „Wenn wir handeln, begeben wir uns in die Außenwelt. Dabei wenden wir uns nicht von unserer Innerlichkeit ab, sondern streben im Gegenteil danach, ihr gegenständliches Dasein zu verleihen.“ Das Hinausgehen ermöglicht, dass sich in einem Menschen Anbahnende wirksam werden zu lassen, Anerkennung für die Dinge zu bekommen, die dieser Person wichtig sind: Gefühle, die sie durchfluten, Vorlieben, die sie beseelen, Werte, die sie in sich trägt.</p>
<p><strong>Früher oder später müssen Menschen hinausgehen</strong></p>
<p>Wie soll man diese Anerkennung bekommen, ohne jemandem zu begegnen? Unmöglich. Bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel muss sogar der „absolute Geist“ seine Heimstatt verlassen und aktiv werden, um zu wissen, dass er Gott ist. Charles Pépin ergänzt: „In dem subjektiven Gefühl, das er von seinem Wert hat, ist Gott „bei sich“, aber das reicht ihm nicht. Für den Gott Hegels gilt wie für uns Menschen: Allein das Anderssein erlaubt uns zu wissen, welchen Wert wir haben, wer wir wirklich sind.“</p>
<p>Früher oder später müssen Menschen also hinausgehen. Dieses Hinausgehen kann in einem ersten Schritt auch metaphorisch verstanden werden im Sinne von „aus sich herausgehen“. Charles Pépin erläutert: „Hinausgehen ist vor allem ein Aus-sich-Herausgehen: Wir lassen den beunruhigenden Alltag hinter uns, verlassen die Komfortzone, setzen uns in Bewegung, um Dinge zu bewegen. Die Lockdowns, die wir in letzter Zeit durchmachen mussten, haben uns gezwungen, unsere Beziehungen neu zu denken.“ Quelle: „Kleine Philosophie der Begegnung“ von Charles Pépin</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Begegnung kann zu Projekten führen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2022 01:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Begegnung kann auch der Ausgangspunkt für ein Projekt sein. Nicht so sehr die Welt des Anderen interessiert einen, dafür aber all das umso mehr, was man gemeinsam aufbauen kann. Charles Pépin erläutert: „Das Zeichen der Begegnung ist hier die Erregung, die dieses Projekt in uns hervorruft. Die Lust loszulegen, sich augenblicklich einzubringen, die Gewissheit, ... <a title="Eine Begegnung kann zu Projekten führen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eine-begegnung-kann-zu-projekten-fuehren.html" aria-label="Mehr Informationen über Eine Begegnung kann zu Projekten führen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Begegnung kann auch der Ausgangspunkt für ein Projekt sein. Nicht so sehr die Welt des Anderen interessiert einen, dafür aber all das umso mehr, was man gemeinsam aufbauen kann. Charles Pépin erläutert: „Das Zeichen der Begegnung ist hier die Erregung, die dieses Projekt in uns hervorruft. Die Lust loszulegen, sich augenblicklich einzubringen, die Gewissheit, dass wir ein gutes Team bilden und gemeinsam Großes zustande bringen werden.“ Die Begegnung mit dem Anderen verleiht dem eigenen Selbst Flügel. Das lässt sich nicht erklären, sondern man erlebt es, nimmt es wahr, fühlt es. Die Begegnung weckt einen Wunsch, eröffnet ein Feld von Möglichkeiten, das man beackern muss. Charles Pépin ist Schriftsteller und unterrichtet Philosophie. Seine Bücher wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. <span id="more-3800"></span></p>
<p><strong>Die Liebe beginnt oft mit einer Verwirrung</strong></p>
<p>Für die Beziehungswesen, welche die Menschen sind, ist der Einsatz in einem Projekt oder für eine Sache sehr oft durch Begegnungen bedingt. Stärke besitzen, bedeutet, den anderen Stärke zu geben, und nicht, sie ihnen zu nehmen. Viele Menschen sehnen sich nach einem kollektiven Abenteuer, das sie stärker macht. Dank dieses Abenteuers wächst man über sich hinaus. Man wird etwas erschaffen, das größer ist als man selbst. Liebesbegegnungen dagegen beginnen oft mit einer Verwirrung, mit dem Gefühl von Evidenz oder mit einer wunderbaren Neugier auf den Anderen.</p>
<p>Später können sie sich vertiefen, neuen Schwung bekommen und sogar eine andere Wahrheit finden. Wenn beide die Lust verspüren, sich gemeinsam in ein Abenteuer zu stürzen. Nämlich ein Kind haben, eine Familie gründen oder erst einmal zusammenzuziehen. Also das eigene Zuhause verlassen, um ein gemeinsames Zuhause zu schaffen. Charles Pépin ergänzt: „Manchmal möchten wir unsere komfortablen Gewohnheiten nicht aufgeben und ziehen ein Leben vor, das um unsere Individualität, unsere Sorgen und Wünsche herum zentriert ist.“ </p>
<p><strong>Der Andere öffnet das Tor zur Zukunft</strong></p>
<p>Die Aussicht auf ein Leben zu zweit oder darauf, eine Familie zu gründen, macht diesem Individualisten mehr Angst als alles andere. Es kann sogar abstoßend wirken. Man sieht darin nur einen Haufen Zwänge und Verantwortung, die man nicht willens oder bereit ist, auf sich zu nehmen. Aber wen man die Richtige oder den Richtigen trifft, schwinden alle Bedenken und Hemmungen, lösen sich alle Befürchtungen in Luft auf, verflüchtigen sich die Ängste. Das Zeichen der Begegnung ist hier das Gefühl einer neuen Freiheit.</p>
<p>Jetzt möchte man das Abenteuer wagen. Weil man nicht mehr allein ist. Weil man den richtigen Menschen gefunden hat, ist das Wagnis nicht mehr so beängstigend, sondern aufregend. Charles Pépin erläutert: „Nach der Begegnung ist das Wesentliche nicht mehr, was ich verwirklichen kann oder nicht, sondern vielmehr, was wir zusammen erreichen können.“ Dem Anderen zu begegnen, öffnet das Tor zur Zukunft. Durch Die Begegnung mit dem Anderen entdeckt man jene Kraft der Freiheit, von der man nicht wusste, dass sie so stark sein kann. Quelle: „Kleine Philosophie der Begegnung“ von Charles Pépin</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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