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	<title>Weltbild &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Menschen haben unterschiedliche Weltbilder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2023 01:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbild]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Verhalten einer Person und die Person selbst sind immer voneinander zu trennen. Zwischen dem Verhalten einer Person und der Person selbst zu unterscheiden, war für Thomas W. Albrecht persönlich eine wesentliche Erkenntnis. Es ist selbstverständlich, mit dem Verhalten anderer Menschen nicht immer einverstanden zu sein. Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Weltbildern und Denkmuster, die Menschen nun mal haben. Früher fühlte sich Thomas W. Albrecht durch das Benehmen anderer oft verletzt. Konkret war das meist in jenen Situationen der Fall, in denen wichtige Menschen in seinem Leben keine&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verhalten einer Person und die Person selbst sind immer voneinander zu trennen. Zwischen dem Verhalten einer Person und der Person selbst zu unterscheiden, war für Thomas W. Albrecht persönlich eine wesentliche Erkenntnis. Es ist selbstverständlich, mit dem Verhalten anderer Menschen nicht immer einverstanden zu sein. Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Weltbildern und Denkmuster, die Menschen nun mal haben. Früher fühlte sich Thomas W. Albrecht durch das Benehmen anderer oft verletzt. Konkret war das meist in jenen Situationen der Fall, in denen wichtige Menschen in seinem Leben keine Zeit für ihn hatten, weil sie etwas Wichtigeres zu tun hatten. Das Sich-verletzt-Fühlen führte dazu, dass er diesen Menschen weniger mochte und glaubte, er sei nicht wertvoll genug. Thomas W. Albrecht ist Experte für Kommunikation und Rhetorik. <span id="more-4477"></span></p>
<p><strong>Das Verhalten beruht auf Denkmustern</strong></p>
<p>Thomas W. Albrecht erklärt: „So bestand immer mehr die Gefahr, mich von diesem Menschen zu entfernen. Ich setzte sein Verhalten mit ihm als Person gleich. Eines Tages erkannte ich, dass das Verhalten einer Person nur das Auftreten ist, das sie mir gegenüber gerade zeigt.“ Es ist eine Haltung, die aus ihrer Sicht das für sie aktuell gerade beste Verhalten bedingt – ein Tun, das ausschließlich auf ihrem Weltbild und ihren Denkmustern beruht. </p>
<p>Es hat nichts mit dem anderen zu tun. Diese Grundannahme erlaubte es Thomas W. Albrecht, seinen liebevollen Zugang aufrechtzuerhalten. Er mochte das Auftreten nicht, den Menschen jedoch mochte er sehr wohl. Das ermöglichte es ihm, sein Verhalten ehrlich interessiert zu hinterfragen und letztendlich zu verstehen und anzuerkennen. Er wusste nun, dass er wertvoll genug war. Deshalb hatte er Zeit, sich seinen Interessen zu widmen, statt sich verletzt und missverstanden zu fühlen. </p>
<p><strong>Der Empfänger muss die Nachricht verstehen</strong></p>
<p>Die Grundannahme, dass jede Person das ihr derzeit bestmögliche Verhalten zeigt, ist überaus hilfreich. Erst wenn man sein Gegenüber unabhängig von seinem Auftreten achtet und wertschätzt, kann man sein Handeln nachvollziehen und ergründen – und an einer Verhaltensveränderung mitwirken. Die meisten Menschen glauben, sie würden selbst über den Sinn dessen, was sie kommunizieren, entscheiden. Ihrer Ansicht nach ist der Empfänger der Nachricht selbst schuld, wenn er die Mitteilung falsch versteht. </p>
<p>Was der Empfänger tatsächlich verstanden hat, kann man nur an seiner Reaktion messen. Thomas W. Albrecht erläutert: „Die Bedeutung deiner Kommunikation kommt in der Reaktion des Empfängers zum Ausdruck. Es geht nicht darum, was du mitteilen wolltest und auch nicht darum, was du eigentlich sagen wolltest. Es geht nur darum, was der Empfänger verstanden hat.“ Hat der Empfänger etwas anderes verstanden, als man ausdrücken wollte, dann hat es auch keinen Sinn zu sagen: „Du hast mich falsch verstanden!“ Quelle: „Die besondere Kraft der achtsamen Sprache“ von Thoms W. Albrecht</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder Mensch hat sein eigenes Weltbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2023 02:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gutes]]></category>
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					<description><![CDATA[Um mit anderen Menschen eine Beziehung aufbauen und effektiv mit ihnen kommunizieren zu können, muss man deren Weltbild, deren Sicht auf die Dinge und auf das Leben, anerkennen. Das heißt nicht, dass man es teilen muss. Thomas W. Albrecht ergänzt: „Egal, wie stark es von deinem eigenen Weltbild abweicht und wie verschroben es für dich klingen mag: Es sind zunächst unterschiedliche Weltbilder, die aus unterschiedlichen Erfahrungen gespeist werden. Jeder hat aus seiner Sicht recht.“ Das daraus resultierende Verhalten wird jedoch unterschiedlich sein. Jeder Mensch hat sein spezifisches Weltbild. Damit verbunden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um mit anderen Menschen eine Beziehung aufbauen und effektiv mit ihnen kommunizieren zu können, muss man deren Weltbild, deren Sicht auf die Dinge und auf das Leben, anerkennen. Das heißt nicht, dass man es teilen muss. Thomas W. Albrecht ergänzt: „Egal, wie stark es von deinem eigenen Weltbild abweicht und wie verschroben es für dich klingen mag: Es sind zunächst unterschiedliche Weltbilder, die aus unterschiedlichen Erfahrungen gespeist werden. Jeder hat aus seiner Sicht recht.“ Das daraus resultierende Verhalten wird jedoch unterschiedlich sein. Jeder Mensch hat sein spezifisches Weltbild. Damit verbunden sind individuelle Sehnsüchte, Hoffnungen, Bedürfnisse, Erwartungen, Werte, Überzeugungen, Erfahrungen und deren Interpretation, Gefühle und sinnesspezifische Wahrnehmungen. Keiner dieser Faktoren ist von außen zu beobachten. Thomas W. Albrecht ist Experte für Kommunikation und Rhetorik. <span id="more-4275"></span></p>
<p><strong>An Unterschieden kann man persönlich wachsen</strong></p>
<p>Meist sind sie den Menschen selbst unbewusst. Man kann ausschließlich das Verhalten einer Person beobachten, das auf all den genannten Faktoren beruht. Durch achtsame Sprache, verbal und nonverbal, lässt sich die Sichtweise eines Gegenübers ergründen, lassen sich Gemeinsamkeiten entdecken und tiefe Beziehungen aufbauen. Man sollte stets daran denken: An den Unterschieden kann man persönlich wachsen. In seiner Jugend hat Thomas W. Albrecht unbewusst von seinem Umfeld gelernt, immer die Dinge zu sehen, die nicht funktionieren. </p>
<p>Vor allem in der Schule und auf der Universität konzentrierte sich Thomas W. Albrecht auf die Fehler, die er machte. Er wollte diese mit allen Mitteln vermeiden und immer als sehr guter Schüler und Student gelten. Als ausgezeichneter Universitätsabsolvent wurde er von einem großen Elektrotechnikunternehmen angeheuert. Auch dort hatte er Gelegenheit, viele Fehler und Probleme in den Abläufen zu erkennen und zu beheben. In seinen technischen Publikationen konnte er darüber berichten. </p>
<p><strong>Der Fokus auf das Gute vermehrt das Gute</strong></p>
<p>Inzwischen weiß Thomas W. Albrecht: „Dennoch, als jemand, der immer Probleme in den Blickpunkt rückt, ist man sehr auf die Vergangenheit fokussiert und macht sich, da man im Nachhinein alles besser weiß, tendenziell unbeliebt.“ Seine Karrieremöglichkeiten waren dadurch begrenzt. Erst durch sein Coaching mit Stewart Emery hat er gelernt, sich auf die Dinge in seinem Leben auszurichten, die funktionieren. Das war für ihn zunächst neu und ungewohnt. </p>
<p>Mit der Zeit hat Thomas W. Albrecht mehr und mehr erkannt, dass der Fokus auf das Gute das Gute vermehrt und das „Schlechte“ automatisch weniger wird. Jedes Verhalten einer Person ist durch ihr Weltbild begründet und durch eine für sie positive Absicht motiviert. Jeder Mensch verhält sich aus seiner Sicht jeder Zeit auf bestmögliche Weise. Diese Grundhaltung ist die Basis zur Achtung der Menschenwürde. Man kann mit dem Verhalten eines Gesprächspartners nicht einverstanden sein, seine Würde ist jedoch unantastbar. Quelle: „Die besondere Kraft der achtsamen Sprache“ von Thomas W. Albrecht</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Menschen meiden schlechte Gefühle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2022 01:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Überheblichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbild]]></category>
		<category><![CDATA[Zorn]]></category>
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					<description><![CDATA[Es treiben bissige Wörter im endlosen Informationsstrom, der die vielen sogenannten Kanäle täglich überspült. Sebastian Herrmann stellt fest: „Taucht so ein Beißwort auf, springen sehr viele, vielleicht sogar eine wachsende Zahl von Menschen hastig aus dem Informationsstrom, klinken sich aus und gehen in Deckung. Unerwünschte Informationen vermeiden fast alle Menschen so gut es nur geht.“ Die Faustregel lautet, je hitziger ein Thema diskutiert wird, desto mehr Anlässe gibt es, in Deckung zu gehen. Menschen konsumieren am liebsten Informationen, die ihre Weltsicht – scheinbar – bestätigen, und meiden solchen, die diese&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es treiben bissige Wörter im endlosen Informationsstrom, der die vielen sogenannten Kanäle täglich überspült. Sebastian Herrmann stellt fest: „Taucht so ein Beißwort auf, springen sehr viele, vielleicht sogar eine wachsende Zahl von Menschen hastig aus dem Informationsstrom, klinken sich aus und gehen in Deckung. Unerwünschte Informationen vermeiden fast alle Menschen so gut es nur geht.“ Die Faustregel lautet, je hitziger ein Thema diskutiert wird, desto mehr Anlässe gibt es, in Deckung zu gehen. Menschen konsumieren am liebsten Informationen, die ihre Weltsicht – scheinbar – bestätigen, und meiden solchen, die diese infrage stellen. Das ist lange bekannt und liegt auf der Hand. Auf die Frage nach dem Warum, geben Psychologen bisher allerdings nur eine grobkörnige Antwort: Es löst Aversionen aus, sich mit Gegenpositionen zu beschäftigen, und schlechte Gefühle meide der Mensch. <span id="more-3976"></span></p>
<p><strong>Jeder sollte seine Ansichten hin und wieder aktualisieren</strong></p>
<p>Julia Minson von der Harvard University und Charles Dorison von der Nothwestern University diskutieren nun in einem Beitrag in „Current Opinion in Psychology“ was genau denn diese schlechten Gefühle weckt. Die stärksten Argumente sprechen aus Sicht der Psychologen dafür, dass die Menschen einem „naiven Realismus“ anhingen, also der Ansicht, dass ihre Version der Wahrheit selbstverständlich valide und objektiv sei. Wer die Dinge anders sieht, müsse also wenigstens dumm, wenn nicht gar niederträchtig sein. </p>
<p>Jegliche Beschäftigung mit einer anderen Sicht bedeute also verschwendete Geistesmühe, und die offensichtliche Borniertheit der anderen erzeuge nur Frust oder Zorn, argumentieren die Psychologen. Jedoch wäre es sehr hilfreich, offen für neue Evidenz zu seine und die eigenen Ansichten entsprechend zu aktualisieren. Dummerweise wirft sich da entweder die eigene Weltsicht in den Weg, oder die Brüllaffen der grundangefassten Öffentlichkeit schreien einen zornig nieder. </p>
<p><strong>Menschen ziehen die Ruhe der Wahrheit vor</strong></p>
<p>Sebastian Herrmann blickt zurück: „Der Mensch müsse sich eben für eines entscheiden, für die Wahrheit oder die Ruhe, beides auf einmal sei nicht im Angebot, hat einmal der US-amerikanische Schriftsteller Ralph Waldo Emerson geschrieben.“ Vor die Wahl gestellt, entscheiden sich die Menschen eher für die Ruhe als für die Wahrheit, wie zum Beispiel 2009 eine Metaanalyse um William Hart im Fachjournal „Psychological Bulletin“ gezeigt hat. Um scheinbar recht zu behalten, belügen oder täuschen sich die Menschen also selbst. </p>
<p>Die lange Zeit dominante Erklärung, so führen Minson und Dorison in ihrem Beitrag aus, bezieht sich auf die Theorie der kognitiven Dissonanz, die in der Sozialpsychologie Leon Festinger 1957 formuliert hat. Der Mensch betrachte sich selbst demnach als intelligentes, moralisches und vernünftiges Wesen. Dieses Selbstbild verteidige das Individuum zum Beispiel, indem es Gegenpositionen ignoriere, die dieses ankratzen könnten. „Kognitive Dissonanz entsteht, wenn das Selbstbild bedroht wird“, scheiben Minson und Dorison. Quelle: „Haltet alle den Mund!“ von Sebastian Herrmann in der Süddeutschen Zeitung vom 22. September 2022</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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