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	<title>Vertrauen &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Ein erfülltes Leben muss man aktiv gestalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 02:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer versucht, sein Leben so weit wie möglich nach den eigenen Vorstellungen auszurichten, wird nicht immer richtigliegen. Aber er kann Vertrauen in sein eigenes Wertesystem gewinnen und damit auch Vertrauen in die Welt. Andreas Salcher betont: „Ein erfülltes Leben ist das Ergebnis von guten Entscheidungen und nicht von einem beeindruckend formulierten Lebenslauf.“ „Nein“ ist ein mächtiges Zauberwort. Aber es gibt auch das Zauberwort „Ja“, um sein Leben aktiv zu gestalten. Es ist wichtig, Aufgaben, Ziele und Herausforderungen zu erkennen, die einem Spaß machen, die Sinn stiften, die einem guttun. Wenn&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer versucht, sein Leben so weit wie möglich nach den eigenen Vorstellungen auszurichten, wird nicht immer richtigliegen. Aber er kann Vertrauen in sein eigenes Wertesystem gewinnen und damit auch Vertrauen in die Welt. Andreas Salcher betont: „Ein erfülltes Leben ist das Ergebnis von guten Entscheidungen und nicht von einem beeindruckend formulierten Lebenslauf.“ „Nein“ ist ein mächtiges Zauberwort. Aber es gibt auch das Zauberwort „Ja“, um sein Leben aktiv zu gestalten. Es ist wichtig, Aufgaben, Ziele und Herausforderungen zu erkennen, die einem Spaß machen, die Sinn stiften, die einem guttun. Wenn man aber nicht „Ja, und jetzt mache ich es auch“ sagt, dann zermürbt einen das eigentlich sinnstiftende Ziel. Dr. Andreas Salcher ist Mitgebegründer der „Sir Karl-Popper-Schule“ für besonders begabte Kinder. Mit mehr als 250.000 verkauften Büchern gilt er als einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs. <span id="more-5067"></span></p>
<p><strong>Der größte Verlust für das Leben ist die Verzögerung</strong></p>
<p>Wenn man nicht tut, was man eigentlich will, erschöpft einen das Nicht-Tun. Denn bemerkenswerter Weise schiebt man auch Dinge auf, die man eigentlich besonders gerne machen würde. Im Archiv des Gehirns gibt es einen Raum, auf dessen Tür „Unerfüllte Wünsche“ steh. Im Laufe des Lebens füllt sich dieser Raum, man betritt in manchmal in seinen Tagträumen. Das Hindernis auf dem Weg vom ständigen Aufschieben zum entschiedenen Anfangen ist das scheinbare Fehlen einer letzten Anmeldefrist für die Verwirklichung der eigenen Lebensträume. </p>
<p>Seneca schreibt: „Der größte Verlust für das Leben ist die Verzögerung. Sie entzieht uns immer gleich den ersten Tag, raubt uns die Gegenwart, während sie Fernliegendes in Aussicht stellt.“ Lassen sich Menschen bei zentralen Weichenstellungen im Leben durch zu viele Optionen blockieren, führt der dadurch verursachte Stress zur Nicht-Entscheidung. Diese kann sich sogar als die schlechteste Wahl entpuppen. Der Soziologe Hartmut Rosa sieht in der scheinbaren Vergrößerung der Optionen ein Symptom der Beschleunigungsgesellschaft. </p>
<p><strong>Fast alle Menschen sitzen in erbarmungslosen Hamsterrädern</strong></p>
<p>Dies kann zur Sucht nach immer mehr Möglichkeiten ausarten, die den Betroffenen aber daran hindern, von diesen auch wirklich Gebrauch zu machen. Andreas Salcher erläutert: „Wir gieren nach mehr Möglichkeiten, mehr Aktivitäten, mehr Erlebnissen, mehr Events – und dementsprechend brauchen wir auch mehr und mehr Zeit dafür. Wir glauben, dass viele Auswahlmöglichkeiten unser Glück steigern. Dabei hat die Steigerung von Möglichkeiten an sich keinen Wert, da die permanente Vermehrung von Optionen noch keinen Zugewinn an Freude bedeutet.“</p>
<p>Diese tritt erst dann ein, indem man die Bücher, die man gekauft hat, auch liest, eine der vielen Reisen, die im Internet angeboten werden, auch macht oder die neue Skiausrüstung intensiv nutzt. Hartmut Rosa weiß: „In unserer Gesellschaft haben wir das Gefühl, frei zu sein. Keiner sagt uns, wie wir leben müssen, ob und wen wir heiraten müssen, was wir glauben sollen. Und doch sagen die meisten Menschen bei fast allem, was sie tun: Ich muss. Den ganzen Tag müssen wir. Wir sitzen fast alle in erbarmungslosen Hamsterrädern.“ Quelle: „Die große Erschöpfung“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Der erste Blickkontakt ist entscheidend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 01:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Forschungen zeigen, dass Menschen auf der Basis des ersten Blickkontakts innerhalb von wenigen Millisekunden über die Vertrauenswürdigkeit einer Person entscheiden. Martin Hartmann ergänzt: „Wir müssen ein Gesicht nicht einmal bewusst wahrnehmen, so die These. Unser Gehirn entscheidet trotzdem blitzschnell, ob jemand vertrauenswürdig ist oder nicht.“ Man hat sogar versucht, die Eigenschaften des Gesichts – oder gar nur der Augen – zu benennen, die hinter dieser ganz und gar unbewussten Entscheidung liegen. Hängende Mundwinkel etwa erregen kaum den Eindruck der Vertrauenswürdigkeit. Hohe Augenbrauen, ausgeprägte Wangenknochen oder ein rundliches Gesicht dagegen bewirken&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Forschungen zeigen, dass Menschen auf der Basis des ersten Blickkontakts innerhalb von wenigen Millisekunden über die Vertrauenswürdigkeit einer Person entscheiden. Martin Hartmann ergänzt: „Wir müssen ein Gesicht nicht einmal bewusst wahrnehmen, so die These. Unser Gehirn entscheidet trotzdem blitzschnell, ob jemand vertrauenswürdig ist oder nicht.“ Man hat sogar versucht, die Eigenschaften des Gesichts – oder gar nur der Augen – zu benennen, die hinter dieser ganz und gar unbewussten Entscheidung liegen. Hängende Mundwinkel etwa erregen kaum den Eindruck der Vertrauenswürdigkeit. Hohe Augenbrauen, ausgeprägte Wangenknochen oder ein rundliches Gesicht dagegen bewirken eher positive Urteile über die Vertrauenswürdigkeit eines Menschen. Man wird also nicht bestreiten können, dass solche äußerlichen Faktoren eine Rolle spielen können für die Frage, wem man schnell vertraut.  Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-4511"></span></p>
<p><strong>Automatisches Vertrauen kann großen Schaden anrichten</strong></p>
<p>Deswegen gibt es mittlerweile Neuromarketing. Diese Faktoren können aber natürlich nur dann eine Rolle spielen, wenn man einer Person begegnet oder wenn man zumindest ein Bild von ihr sieht. Matin Hartmann fügt hinzu: „Sie helfen uns nicht, wenn wir eine Person nicht kennen und sehen. Darüber hinaus ist ganz unklar, was Vertrauen hier heißen soll. Ein hirngesteuertes Gesichtsurteil ist keine Evidenz, jedenfalls nicht in dem Sinne, in dem ich den Begriff hier verwenden will.“ </p>
<p>Martin Hartmann meint damit eine „gute“ Evidenz, die mehr rechtfertigt als bloß ein automatisches Vertrauen. Blitzvertrauen kann nicht beanspruchen, eine gute Evidenz zu sein. Große Betrüger haben nette Gesichter, Bernie Madoff etwa, der ehemalige Vorsitzende der Technologiebörse NASDAQ, hat Anleger um viele Milliarden Dollar betrogen und sitzt jetzt im Gefängnis – Strafmaß 150 Jahre. Sein Gesicht aber war durchaus vertrauenserweckend, ein über ihn und seine ehemalige Sekretärin gedrehter Dokumentarfilm trägt den Titel „In God We Trust“. </p>
<p><strong>Das Aussehen kann kein Grund für Vertrauen sein</strong></p>
<p>Menschen können sich also maßlos täuschen. Und gerade mit Blick aus sogenannte „white collar crimes“ gilt, dass sie oft dazu neigen, bestimmten Berufsgruppen aufgrund ihres Auftretens und Benehmens zu viel Vertrauen entgegenzubringen. Eine gute Evidenz ist eine, die ein Vertrauen, das auf guten Gründen basiert. Das Aussehen kann in der Regel kein guter Grund für Vertrauen sein, weil sich jedes Merkmal, das als vertrauenserweckend gedeutet wird, von Betrügern imitieren lässt. </p>
<p>Fehlende Evidenz für Misstrauen muss nicht automatisch Vertrauen implizieren. Martin Hartmann erklärt: „Nur weil ich jemanden nicht misstraue, vertraue ich ihm nicht. […] Zum Vertrauen gehören positive Evidenzen oder Signale und nicht nur die Abwesenheit negativer Signale oder Evidenzen.“ Aber, so könnte man einwenden, genau diese Orientierung an positiven Evidenzen scheint viele Menschen ja so oft zu überfordern. Ist jedoch ein Vertrauensklima gegeben, glaubt man viele Dinge, die man einem mitteilt, und zwar so lange, wie man keine gegenteilige Evidenz hat. Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Vertrauen wird mit Wohlwollen begegnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2022 01:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Martin Hartmann nimmt an, dass Menschen im Vertrauen davon ausgehen, dass ihrem Vertrauen mit Wohlwollen begegnet wird, und meint mit Wohlwollen die Bereitschaft, das Vertrauen auch damit nicht zu enttäuschen, wenn es sich für den Vertrauensbrecher lohnen würde und wenn der Vertrauensbruch ohne nennenswerte Sanktionen vollzogen werden könnte. Die Gründe für dieses Wohlwollen nennt Martin Hartmann vorerst moralisch, ohne sehr klar angegeben zu haben, was Moral hier alles bedeutet. Moral soll vorerst nur heißen, dass der Empfänger des Vertrauens das Interesse des Anderen berücksichtigt und ernst nimmt, also im Allgemeinen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Hartmann nimmt an, dass Menschen im Vertrauen davon ausgehen, dass ihrem Vertrauen mit Wohlwollen begegnet wird, und meint mit Wohlwollen die Bereitschaft, das Vertrauen auch damit nicht zu enttäuschen, wenn es sich für den Vertrauensbrecher lohnen würde und wenn der Vertrauensbruch ohne nennenswerte Sanktionen vollzogen werden könnte. Die Gründe für dieses Wohlwollen nennt Martin Hartmann vorerst moralisch, ohne sehr klar angegeben zu haben, was Moral hier alles bedeutet. Moral soll vorerst nur heißen, dass der Empfänger des Vertrauens das Interesse des Anderen berücksichtigt und ernst nimmt, also im Allgemeinen alles tut, was Schaden von beiden abwendet. Martin Hartmann ergänzt: „In gewisser Weise weiß er, dass wir ihm vertrauen, und reagiert darauf mit Rücksichtnahme.“ Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-3896"></span></p>
<p><strong>Pflichtgemäßes Handeln richtet sich nach den Gesetzen</strong></p>
<p>Wenn ein solches Wohlwollen im anderen nicht vorausgesetzt werden kann, weil man davon ausgeht, dass das Eigeninteresse im Zweifelsfall überwiegen würde, dann vertraut man nicht. Aber man kann sich auf diese Person verlassen, weil man annimmt, dass die Furcht vor Sanktionen oder Strafe groß genug ist, um diese Person zu veranlassen, dem Anderen keinen Schaden zuzufügen. Martin Hartmann stellt fest: „Wir sagen nicht, dass wir darauf vertrauen, weil schlicht zu wenig Wohlwollen, also Rücksichtnahme auf uns und unsere Interessen, im Spiel ist.“ </p>
<p>Das nennt Martin Hartmann ökonomische Verlässlichkeit. Immanuel Kant hat bekanntermaßen zwischen Handlungen aus Pflicht und pflichtgemäßen Handlungen unterschieden. Wer pflichtgemäß handelt, tut, was die Gesetze verlangen, aber die Motive und Gründe, die ihn leiten, können ganz offenbleiben. Er handelt gegenüber seinen Mitmenschen korrekt, aber nicht, weil er sie mag oder ihnen mit Wohlwollen begegnet. Spricht Martin Hartmann dagegen von Wohlwollen, dann meint er zwar nicht Handeln aus Pflicht im Sinne Immanuel Kants, aber er meint doch mehr als bloß pflichtgemäßes Handeln.</p>
<p><strong>Rücksichtnahme ist mehr als nur pflichtgemäßes Handeln</strong></p>
<p>Rücksichtnahme ist der Begriff, der Martin Hartmann zufolge am besten auszudrücken scheint, was er sagen will. Das eigene Vertrauen wird berücksichtigt, es wird als Vertrauen registriert und verlangt dann eine auf die eigene Person gerichtete oder an ihr orientierte Reaktion, die mehr als nur pflichtgemäß ist. Was ist bürokratische Verlässlichkeit? Martin Hartmann antwortet: „Ich verlasse mich in bürokratischer Wiese auf jemanden, wenn ich davon ausgehe, dass er sich in prinzipiell nachvollziehbarer Weise an die für unser Verhältnis relevanten Regeln hält und sie nicht willkürlich bricht.“ </p>
<p>Bürokratische Verlässlichkeit setzt eine Transparenz der für ihr Funktionieren wichtigsten Regeln und Informationen voraus. Das heißt, diese Regeln und Informationen müssen einsehbar und zugänglich sein. Die Wendung „prinzipiell nachvollziehbar“ zeigt genau diese Transparenz an. Man muss nicht sämtliche für die eigene Person relevanten Regeln und handlungsleitenden Prinzipien einer Behörde kennen, um sich auf sie zu verlassen. Aber mit entsprechender Anstrengung kann man diese Regeln und Prinzipien einsehen und nachvollziehen. Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Vertrauen benötigt Wohlwollen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2022 01:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Martin Hartmann stellt fest: „Wenn wir vertrauen, so die Annahme, setzen wir darauf, dass jemand nicht nur deswegen zu uns freundlich ist, weil er sich vor Sanktionen fürchtet, sondern weil er uns im weitesten Sinne wohlwollend begegnet.“ Eine solche Person wird das Vertrauen auch dann nicht verletzen, wenn sie das straflos tun könnte. Sie tut es nicht, weil sie um die Verletzlichkeit des Gegenübers weiß und diese nicht negativ für sich nutzen will. Damit man wirklich von Vertrauen reden kann, muss also eine Form von Wohlwollen vorhanden sein. Natürlich muss&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Hartmann stellt fest: „Wenn wir vertrauen, so die Annahme, setzen wir darauf, dass jemand nicht nur deswegen zu uns freundlich ist, weil er sich vor Sanktionen fürchtet, sondern weil er uns im weitesten Sinne wohlwollend begegnet.“ Eine solche Person wird das Vertrauen auch dann nicht verletzen, wenn sie das straflos tun könnte. Sie tut es nicht, weil sie um die Verletzlichkeit des Gegenübers weiß und diese nicht negativ für sich nutzen will. Damit man wirklich von Vertrauen reden kann, muss also eine Form von Wohlwollen vorhanden sein. Natürlich muss man sofort fragen, was Wohlwollen in diesem Zusammenhang heißen soll. Auch muss betont werden, dass sich Wohlwollen genau wie die Angst vor Sanktionen verflüchtigen kann, es geht also niemals um Garantien. Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-3748"></span></p>
<p><strong>Für Vertrauen gibt es keine Garantie</strong></p>
<p>Weder Verlässlichkeit noch Vertrauen gewährleisten garantiertes Verhalten. Menschen sind keine Automaten. Es geht nur um die Frage, mit welcher Einstellung man vertraut, ob man also bereit ist zu vertrauen, wenn man glaubt, der andere lässt sich vor allem von seinen eigenen Interessen leiten. Der Hinweis auf das Wohlwollen soll anzeigen, dass es beim Vertrauen um mehr geht als um das Eigeninteresse des anderen. Aber was ist dieses Mehr? Es kann nicht Liebe heißen und nicht Freundschaft. </p>
<p>Aber was dann? Wie wäre es mit Moral? Martin Hartmann erläutert: „Wir vertrauen denen, von denen wir glauben, dass sie elementare moralische Prinzipien verinnerlicht haben. Zu diesen zählt: Füge anderen keinen Schaden zu.“ Ist das Wohlwollen? Irgendwie schon, denn wenn man moralisch ist, ist man es ja auch, weil man der Meinung ist, dass die Mitmenschen den persönlichen Respekt oder Achtung verdienen. Es geht in der Moral um sie, man ist bereit, seine Interessen hintenanzustellen. </p>
<p><strong>Das Internet erleichtert Betrug und Unehrlichkeit</strong></p>
<p>Zumindest für das Vertrauen unter Fremden scheint Martin Hartmann die Moral ein ganz guter Kandidat zu sein für das Wohlwollen, das er hier diskutiert. Im Falle enttäuschten oder gebrochenen Vertrauens ist man ja auch deswegen verletzt, weil der Bruch nicht hätte passieren sollen – und das scheint ein moralisches Sollen zu sein. Man setzt also im Vertrauen auf das Wohlwollen des anderen, was jetzt nur heißen soll, dass man davon ausgeht, dass die andere Person das Vertrauen auch dann nicht enttäuscht, wenn es sich für ihn in irgendeinem Sinne von Rationalität lohnen würde. </p>
<p>Eine bloß eigeninteressierte Person würde das tun, man kennt diese Gefahr vor allem aus Modellen rationaler Wahl, die nur eine einzige Interaktion vorsehen. Martin Hartmann erklärt: „Wenn wir davon ausgehen müssen, dass uns jemand nur ein einziges Mal sieht oder nur ein einziges Mal Handel mit uns treibt, dann kann es riskant sein zu vertrauen, zumindest dann, wenn wir keine Möglichkeit haben, diese Person später wieder aufzuspüren.“ Im Internet ist es beispielsweise immer noch schwer, genau sagen zu können, mit wem man es zu tun hat, und das erleichtert Betrug und Unehrlichkeit. Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Vertrauen besitzt eine eigene Dynamik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 01:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Vertrauen ist kein Entweder-oder, es hat seine eigene Dynamik, die man am besten erfasst, wenn ihm Dauer gewährt wird, wenn es sich entwickeln und verändern kann. Martin Hartmann erklärt: „Der Blick auf das Vertrauen in Beziehungen hilft dabei, diese zeitliche Dimension des Vertrauens angemessen zu beschreiben.“ Die Literatur ist nicht ohne Grund der Ort, an dem die Dynamik des Vertrauens geradezu endlos thematisiert wird. Erzählungen eignen sich viel besser als Statistiken, um Vertrauen in seiner ganzen Komplexität zu verstehen. Menschen gewinnen ihre Vertrautheit mit dem Vertrauen in ihren Beziehungen. Aber&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vertrauen ist kein Entweder-oder, es hat seine eigene Dynamik, die man am besten erfasst, wenn ihm Dauer gewährt wird, wenn es sich entwickeln und verändern kann. Martin Hartmann erklärt: „Der Blick auf das Vertrauen in Beziehungen hilft dabei, diese zeitliche Dimension des Vertrauens angemessen zu beschreiben.“ Die Literatur ist nicht ohne Grund der Ort, an dem die Dynamik des Vertrauens geradezu endlos thematisiert wird. Erzählungen eignen sich viel besser als Statistiken, um Vertrauen in seiner ganzen Komplexität zu verstehen. Menschen gewinnen ihre Vertrautheit mit dem Vertrauen in ihren Beziehungen. Aber es bleibt etwas am Vertrauen, das nicht geschlossen werden kann, so vertraut einem das Vertrauen zum anderen auch sein mag. Es bleibt die Freiheit des anderen und die Unbestimmtheit der Verletzungen, die im Vertrauen zugefügt werden können. Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-3451"></span></p>
<p><strong>Es gibt keine Gewissheit im Vertrauen</strong></p>
<p>Martin Hartmann betont: „Dass wir anderen vertrauen, ist richtig. Aber es formuliert eben keine Gewissheit im Vertrauen.“ Nun möchte Martin Hartmann die negativen Seiten des Vertrauens ansprechen. Dazu zählt er beispielsweise den Liebesverrat. Aber auch in weniger nahen Beziehungen, die gleichwohl eine intime Dimension haben, lässt sich zeigen, wie Vertrauen als Vertrauen seinem eigenen Missbrauch wehrlos gegenübersteht. Martin Hartmann wiederholt immer wieder, dass sich Vertrauen lässt nur langsam aufbauen lässt, aber schnell zerstört werden kann. </p>
<p>Ein literarisches Beispiel wäre Othello. Andererseits kann gefragt werden, ob die Bereitschaft, den Zweifel wirken zu lassen, nicht schon eine gewisse Störung des Verhältnisses anzeigt. Das ist schlicht falsch, denn es verkennt das große normative Gewicht, das Vertrauen entfalten kann. Martin Hartmann räumt ein, dass Vertrauen in engen Beziehungen über all das hinaus, was durch Vertrauen möglich wird, ein normatives Eigengewicht einfaltet. </p>
<p><strong>Manchmal sollte man misstrauischer sein</strong></p>
<p>Dieses zieht Menschen gleichsam in eine Beziehung hinein und lässt sie nicht leicht wieder los. Im Vertrauen geht es schließlich auch oft darum, bewusst nicht alles über den anderen in Erfahrung bringen zu wollen. Martin Hartmann fordert, skeptischer gegenüber bestimmten Formen der Nähe zu sein. Das ist natürliche die Aufforderung misstrauischer zu sein. Dieser Appell ist sinnvoll im Lichte all der Missbrauchsfälle, allemal, wenn es um Kinder geht. </p>
<p>Aber diese Aufforderung sollte nicht suggerieren, dass Nähe jemals die Möglichkeit des Verrats ausschließen kann. Mit anderen Worten, solange ein Mensch vertrauen will, so lange liefert er sich dem Verrat des Vertrauens aus. Wenn man auf dieses Vertrauen verzichtet, dann ist das, wenn Martin Hartmann recht hat, nicht gleich der Untergang der sozialen Welt. Aber es hat sicherlich einen Preis, den man dann auch zahlen muss, nämlich den Preis, dass man den vielen, denen noch immer vertraut werden kann, nicht mehr vertraut. Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<item>
		<title>Vertrauen kann Verletzungen hervorrufen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2022 02:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vertrauen heißt in gewisser Weise, jemanden etwas tun lassen, was nicht jeder tun darf. Dabei geht es Martin Hartmann hier wieder um Verletzungen, die man einem Menschen zufügen kann, weil er vertraut: „Oft wissen wir gar nicht so genau, welche Verletzungen durch Vertrauen entstehen können, weil in einer Beziehung eben auch ganz neue Verletzlichkeiten entstehen, die vorher gar nicht gegeben waren.“ Mit anderen Worten, im Vertrauen räumt man anderen Freiheiten ein, von denen man nicht genau weiß, wie sie diese Freiheiten nutzen werden. Man weiß folglich auch nicht genau, worauf&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vertrauen heißt in gewisser Weise, jemanden etwas tun lassen, was nicht jeder tun darf. Dabei geht es Martin Hartmann hier wieder um Verletzungen, die man einem Menschen zufügen kann, weil er vertraut: „Oft wissen wir gar nicht so genau, welche Verletzungen durch Vertrauen entstehen können, weil in einer Beziehung eben auch ganz neue Verletzlichkeiten entstehen, die vorher gar nicht gegeben waren.“ Mit anderen Worten, im Vertrauen räumt man anderen Freiheiten ein, von denen man nicht genau weiß, wie sie diese Freiheiten nutzen werden. Man weiß folglich auch nicht genau, worauf man sein Vertrauen eigentlich richtet. Es ist nicht einfach so, dass der andere vertrauenswürdig ist und man deswegen vertraut. Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-3350"></span></p>
<p><strong>Helikoptereltern vertrauen ihren Kindern nicht</strong></p>
<p>Es wird in einer Vertrauensbeziehung immer auch Spielräume geben, die erst durch das Vertrauen entstehen und folglich im anderen neue, vorher gar nicht vorhandene Handlungsmöglichkeiten schaffen. Martin Hartmann erklärt: „Im Vertrauen erkenne ich andere an, dadurch können sie wachsen und die eingeräumten Freiheiten gleichsam ausprobieren.“ An welchem Punkt also das Vertrauen enttäuscht wird, ist nicht so klar festgelegt wie etwa in manchen Rechtsbeziehungen. </p>
<p>Es muss ausgelotet werden in der Beziehung selbst, auch das ist ein Risiko des Vertrauens, denn manche bevorzugen es, genau zu wissen, welche Gefahren lauern. Martin Hartmann nennt als Beispiel die sogenannten Helikoptereltern, die nur Gefahren zulassen wollen, die sie vorher einschätzen können. Das ist nicht Vertrauen. Diese Beschreibung verdeutlicht, wie falsch es ist, im Vertrauen ein weiches Phänomen zu sehen. Es gibt ein Zitat von Annette Baier: „Es waren die Kriminellen, nicht die Philosophen, die eine Expertise für die verschiedenen Formen des Vertrauens entwickelt haben. </p>
<p><strong>Auch Freunde und Partner können zum Verräter werden</strong></p>
<p>Man denkt hier vielleicht an Betrüger, die das Vertrauen eines Menschen gewinnen und ihn dann ausrauben. Man könnte aber auch an Partner und Freunde denken, die einen irgendwann einmal verraten könnten. Denn sie besitzen die Expertise für diesen Verrat, sie wissen schließlich besonders gut, wie sie einen verletzen können. Annette Baiers Interesse am Vertrauen in der Ehe beruhte auf ihrem Wunsch, eine Art Vertrauenstest zu entwickeln, der helfen kann, die moralische Qualität des Vertrauens in einer Liebesbeziehung zu prüfen. </p>
<p>Ein solcher Test muss schwierig sein, denn die Frage nach der Qualität des Vertrauens in einer Beziehung scheint schon das Ende des Vertrauens zu markierten. Martin Hartmann stellt fest: „Fragt mein Partner, ob er mir noch vertrauen kann, dann könnte allein die Frage eine Krise der Beziehung anzeigen.“ Man muss diesen Punkt aber auch nicht übertreiben. Vertrauen ist empfindlich, aber wenn es um wichtige Werte geht, hält es auch einiges aus. Daher wäre es fast fahrlässig, jede Frage nach dem Vertrauen gleich für ein Ende des Vertrauens zu halten und sich damit der Möglichkeit zu berauben, um die Beziehung zu kämpfen. Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<item>
		<title>Liebe und Freundschaft verlangen Vertrauen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/martin-hartmann-liebe-und-freundschaft.html</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 02:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Martin Hartmann erwähnt, dass Vertrauen durchaus scharfe Grenzen um sich herum aufbauen kann, um dann einen als bedrohlich empfundenen Außen misstrauisch zu begegnen. Wer nur denen vertraut, die ähnlich sind wie man selbst, wird in mancher Hinsicht nicht schlecht fahren. Es wäre für Martin Hartmann vermessen, diese Orientierung am Ähnlichen moralisch verwerflich zu finden. Wieder gilt, wie gut oder schlecht Gründe des Vertrauens sind, zeigt sich erst im Vertrauen selbst. Es gewinnt oder verliert seine Moral im Akt des Vertrauens selbst. Es ist sinnvoll, von den rein begrifflichen Überlegungen einige&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Hartmann erwähnt, dass Vertrauen durchaus scharfe Grenzen um sich herum aufbauen kann, um dann einen als bedrohlich empfundenen Außen misstrauisch zu begegnen. Wer nur denen vertraut, die ähnlich sind wie man selbst, wird in mancher Hinsicht nicht schlecht fahren. Es wäre für Martin Hartmann vermessen, diese Orientierung am Ähnlichen moralisch verwerflich zu finden. Wieder gilt, wie gut oder schlecht Gründe des Vertrauens sind, zeigt sich erst im Vertrauen selbst. Es gewinnt oder verliert seine Moral im Akt des Vertrauens selbst. Es ist sinnvoll, von den rein begrifflichen Überlegungen einige Beziehungsmuster zu erwähnen, die häufig den eigentlichen Ort des Vertrauens markieren. Dazu zählt Martin Hartmann die Liebe, die Freundschaft oder die persönliche Nähe. Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-3088"></span></p>
<p><strong>Liebe kennt keine Furcht vor Verletzungen</strong></p>
<p>Die begrifflichen Überlegungen von Martin Hartmann beruhen auf der Annahme, dass Vertrauen ein primär zwischenmenschliches Phänomen ist: „Was wir über das Vertrauen wissen, wissen wir aus Beziehungen, in denen es sich entfaltet oder in denen es scheitert.“ Die Liebe ist der Ort, wo das Vertrauen unsichtbar, wo es kaum bemerkt wird, wenn es da ist. In dem Augenblick, in dem sich die romantische Liebesbeziehung auf breiter Ebene entfaltet und ökonomische Motive der Partnerwahl wegfallen, kann sich das Vertrauen geradezu zum Kern der Liebesbeziehung erheben.</p>
<p>Nirgendwo lassen Menschen so viel Nähe zu, so viel Verletzlichkeit und Intimität wie in der Liebe. Und nirgendwo vertrauen sie darauf, dass diese Nähe und Verletzlichkeit nicht ausgenutzt wird. Sich in seiner ganzen Verletzlichkeit zeigen und ohne Furcht vor Verletzungen sein – das ist Liebe, was immer sie sonst noch ist. Kennt die Liebe ein Gut, das sie verfolgt, hat sie einen Zweck? Die Frage ist motiviert durch die Tendenz von Martin Hartmann, im Vertrauen keinen Eigenzweck zu sehen. </p>
<p><strong>Liebe beruht auf Nähe und Vertrautheit</strong></p>
<p>Wenn man vertraut, kann man Dinge tun, die man ohne Vertrauen gar nicht tun oder nur ganz anders tun könnte. In der Liebe und in der Freundschaft trägt sich das Vertrauen selbst, es könnte das sein, worum es in der Beziehung geht. Im Vertrauen kommt die Beziehung zu sich selbst und entfaltet ihre Kraft als Liebe oder Freundschaft. Liebe beruht auf Bekanntschaft, erfahrener Nähe und auf Vertrautheit. Am Anfang mag ein Blitzschlag stehen, doch Festigkeit entwickelt sich und braucht Zeit. </p>
<p>Martin Hartmann weiß: „Liebesbeziehungen können sogar mit Misstrauen beginnen, mit der Frage nach der Redlichkeit des anderen oder mit Zweifeln an der eigenen Fähigkeit, die Vertrauenswürdigkeit des anderen richtig einzuschätzen.“ Was am Liebesverrat schmerzt, ob er nun am Anfang oder am Ende einer Beziehung steht, ist neben allem anderen die Einsicht in der Tiefe des eigenen Irrtums. Man hat sich im anderen getäuscht. Das löst Wut und Trauer aus, die sich auf den anderen richten. Aber man hat sich offenbar auch über sich selbst getäuscht, über sein Vermögen, die Vertrauenswürdigkeit des anderen angemessen wahrzunehmen. Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Vertrauen setzt Vertrauenswürdigkeit voraus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 01:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Vertrauen entsteht nicht, weil es wichtig ist. Mit anderen Worten, nur weil man es braucht oder weil es fehlt, tritt es nicht in Erscheinung. Man schenkt Vertrauen auch nicht, weil es wichtig ist. Martin Hartmann erklärt: „Wir schenken Vertrauen, wenn jemand vertrauenswürdig ist. Gleiches gilt für die Liebe. Liebe ist wichtig, aber wir lieben nicht, weil es wichtig ist, sondern weil wir jemanden für der Liebe würdig erachten oder weil wir uns Hals über Kopf verlieben.“ Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit schaffen sich nicht von selbst, wenn sie benötigt werden. So freundlich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vertrauen entsteht nicht, weil es wichtig ist. Mit anderen Worten, nur weil man es braucht oder weil es fehlt, tritt es nicht in Erscheinung. Man schenkt Vertrauen auch nicht, weil es wichtig ist. Martin Hartmann erklärt: „Wir schenken Vertrauen, wenn jemand vertrauenswürdig ist. Gleiches gilt für die Liebe. Liebe ist wichtig, aber wir lieben nicht, weil es wichtig ist, sondern weil wir jemanden für der Liebe würdig erachten oder weil wir uns Hals über Kopf verlieben.“ Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit schaffen sich nicht von selbst, wenn sie benötigt werden. So freundlich sind sie nicht. Man muss sie schon selbst durch seine Praktiken ins Leben rufen. Einstellungen des Vertrauens sind immer eingebettet in ein System anderer Werte und Einstellungen. Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-2983"></span></p>
<p><strong>Vertrauen ist kein eigenständiges Phänomen</strong></p>
<p>Vertrauen steht nie für sich selbst. Verdinglicht wird Vertrauen, wenn man es isoliert, wenn man so tut, als sei es ein ganz und gar eigenständiges Phänomen mit einer eigenen Normativität. Diese Perspektive ist falsch. Die Qualität des Vertrauens hängt immer an den weiteren Werten, die sich im Vertrauen verwirklichen. Und es hängt etwas daran, ob man jemand sein will, dem Vertrauen wichtig ist, weil es Freiheitsräume schafft, die auf vielfältige Weise produktiv sein können. </p>
<p>Martin Hartmann stellt fest: „Wir können nicht einfach darauf vertrauen, dass wir in einer Gesellschaft leben, die diese Werte – Freiheit, Kreativität, Produktivität – hochhält. Wir müssen schon selbst dafür sorgen, dass ein solches Vertrauen gerechtfertigt sein kann.“ Gesellschaften sind unendlich komplexe Strukturen, die auf tausend kleinen und tausend großen Faktoren beruhen. Martin Hartmann glaubt nicht, dass Empathie Gesellschaften zusammenhält. Er sieht darin eher ein weiteres Modethema der Philosophie. </p>
<p><strong>Ungewissheit gehört zum Vertrauen</strong></p>
<p>Man kann nicht einfach vom Vertrauen an sich reden, als hätte es keine Gegenstände, auf die es sich richtet. Manche Analysen thematisieren ausschließlich rationales Vertrauen, das zu Recht vergeben wird. Was rational heißt, muss dann natürlich ausbuchstabiert werden, was in der Regel auch passiert. Problematisch an diesen Ansätzen ist, dass sie gelegentlich dazu neigen, das irrationale Vertrauen gar nicht als Vertrauen zu bezeichnen. Sie definieren die dunklen oder unangenehmen Aspekte des Vertrauens einfach weg. </p>
<p>Wie vernünftig es ist, anderen zu vertrauen, weiß man meist erst, wenn es zu spät ist. Wenn die Philosophie dann sagt: „Das, was du da gemacht hast, verdient den Namen Vertrauen nicht“, hilft das einem Menschen naturgemäß nicht weiter. Martin Hartmann weiß: „Diese Ungewissheit gehört zum Vertrauen und kann nicht durch eine noch so genaue Analyse des Begriffs ausgeschlossen werden.“ Man muss vertrauen, um festzustellen, ob es richtig war zu vertrauen. Erst die erfahrene Praxis des Vertrauens rechtfertigt die eigene Einstellung. Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Alle wollen das Vertrauen der anderen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Sep 2021 01:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle wollen Vertrauen. Die Banken wollen es. Die Politik will es. Auch die Kirchen wollen es. Ebenso will es die Wissenschaft, die Technik, die Ärzte, das Internet, die Liebe, das Recht, die Unternehmen und die Polizei. In der Schweiz vertraut man der Polizei und der Feuerwehr auch. Die Europäische Union hingegen hat wenig Vertrauen, weder in der Schweiz noch sonst wo. Martin Hartmann ergänzt: „Das Bundesverfassungsgericht in Deutschland hat es. Migrantinnen und Migranten haben es oft nicht. Medien, Systeme, Institutionen wollen es. Sprache und Wissen brauchen es.“ Wenn jemand etwas&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alle wollen Vertrauen. Die Banken wollen es. Die Politik will es. Auch die Kirchen wollen es. Ebenso will es die Wissenschaft, die Technik, die Ärzte, das Internet, die Liebe, das Recht, die Unternehmen und die Polizei. In der Schweiz vertraut man der Polizei und der Feuerwehr auch. Die Europäische Union hingegen hat wenig Vertrauen, weder in der Schweiz noch sonst wo. Martin Hartmann ergänzt: „Das Bundesverfassungsgericht in Deutschland hat es. Migrantinnen und Migranten haben es oft nicht. Medien, Systeme, Institutionen wollen es. Sprache und Wissen brauchen es.“ Wenn jemand etwas weiß, aber niemand denjenigen für glaubwürdig hält, hat er ein Problem. Notare wollen Vertrauen. Das Geld will Vertrauen. Manager wollen Vertrauen und sogar Donald Trump will es. Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-2976"></span></p>
<p><strong>Ohne Vertrauen gibt es keine Gesellschaft</strong></p>
<p>Auch die Gesellschaft will Vertrauen. Ohne Vertrauen gäbe es keine Gesellschaft, glauben und sagen viele. Wie wird die Gesellschaft durch Vertrauen zusammengehalten? Das Thema ist durchaus alt. Michel de Montaigne schreibt, der Lügner verrate die Gesellschaft, durch die Lüge würden „alle Bande des menschlichen Miteinanders“ zerrissen. Das Militär will Vertrauen. Das Schweizer Bundesamt für Statistik schreibt: „Das Vertrauen der Bevölkerung in die Armee ist eine wesentliche Voraussetzung für die Legitimation dieser Institution und hängt eng mit dem allgemeinen Sicherheitsgefühl zusammen.“</p>
<p>Sogar die Welt will Vertrauen. Laut Niklas Luhmann würden die Menschen ohne Vertrauen morgens nicht aus dem Bett steigen. Und natürlich wollen Menschen Vertrauen, sofern sie nicht der Mafia angehören. Die im Übrigen, so sagt es die Forschung, im 19. Jahrhundert in Teilen Süditaliens entstanden ist. Sie wurde als Lösung des Problems allgemeinen Misstrauens gesehen. Als Schutzgarant übernahm sie Aufgaben der Polizei – die Mafia, dein Freund und Helfer.</p>
<p><strong>Vertrauen muss man sich verdienen</strong></p>
<p>„Alle wollen Vertrauen“ ist ungenau formuliert. Man müsste präziser formulieren: Alle wollen, dass andere ihnen vertrauen. Alle wollen das Vertrauen der anderen. Man kann aber auch anders formulieren. Wollen alle, die das Vertrauen anderer haben wollen, auch selbst vertrauen, also diejenigen sein, die anderen vertrauen? Es hängt für Martin Hartmann einiges an der Perspektive: „So gilt für mich als Empfänger des Vertrauens: Um dieses Vertrauen zu erhalten, muss ich mich als vertrauenswürdig erweisen.“</p>
<p>Man muss das Vertrauensgeschenk, das der andere einem macht, verdienen oder angemessen behandeln. Auch als Empfänger des Vertrauens bin ich verletzbar, weswegen man manches Vertrauen, das jemand einem schenken möchte, gar nicht haben will. Es kann sein, dass dieses Vertrauen einen Menschen überfordert oder dass er meint, ihm nicht gerecht werden zu können. Außerdem kann sich ein Mensch im Umgang mit Vertrauen als eine Person erweisen, die nichts mit erhaltenen Vertrauen anfangen kann. Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Fülle des Vertrauens ist nicht grenzenlos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2021 01:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt vier Gründe, warum es sinnvoll ist, nicht all das Vertrauen zu wollen, das sich die meisten Menschen offensichtlich dennoch wünschen. Martin Hartmann erklärt: „Zum einen scheint es wenig sinnvoll, den Vertrauensbegriff unbegrenzt zu multiplizieren.“ Zweitens gibt es Gefahren, mit denen man nicht rechnen kann, die also neu oder unbekannt für einen Menschen sind. Der dritte Punkt ist schwieriger zu verstehen. Martin Hartmann erwähnt Niklas Luhmanns Aussage, wonach die Menschen morgens nicht aufstehen würden ohne Vertrauen: „So scheint alles, was wir tun, von Vertrauen getragen zu sein, sonst würden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt vier Gründe, warum es sinnvoll ist, nicht all das Vertrauen zu wollen, das sich die meisten Menschen offensichtlich dennoch wünschen. Martin Hartmann erklärt: „Zum einen scheint es wenig sinnvoll, den Vertrauensbegriff unbegrenzt zu multiplizieren.“ Zweitens gibt es Gefahren, mit denen man nicht rechnen kann, die also neu oder unbekannt für einen Menschen sind. Der dritte Punkt ist schwieriger zu verstehen. Martin Hartmann erwähnt Niklas Luhmanns Aussage, wonach die Menschen morgens nicht aufstehen würden ohne Vertrauen: „So scheint alles, was wir tun, von Vertrauen getragen zu sein, sonst würden wir es wohl nicht tun.“ Allerdings gibt es immer Alternativen. Aber wie real sind diese Alternativen? In der Freiheitstheorie unterscheidet man manchmal negative und positive Freiheit. Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-2901"></span></p>
<p><strong>Die positive Freiheit eröffnet Optionen</strong></p>
<p>Negative Freiheit ist die Abwesenheit von Zwang und Nötigung. Sie soll dafür sorgen, dass ein Mensch nicht der Willkür eines anderen unterworfen ist. Sie verrät aber natürlich nicht, was man tatsächlich tun kann, weil man die Option dazu hat. Positive Freiheit dagegen verweist auf das, was man tun kann, weil man die Mittel dazu hat, sie eröffnet einem Menschen Optionen. Der Preis für ein Leben ohne umfassendes Vertrauen erscheint allerdings extrem hoch, machen würden sagen, der Preis heißt Isolation oder Wahnsinn. </p>
<p>Martin Hartmann stellt fest: „Wenn das keine reale Option für uns ist, dann verliert die Rede vom umfassenden Vertrauen ein wenig an Kontur, obwohl sie nach wie vor nicht ganz sinnlos ist.“ Sie sind unter normalen Bedingungen einfach uninformativ. Nur weil es zu fast allem, was man tut, Alternativen gibt, sollte man nicht meinen, dass das, was man tut, von Vertrauen getragen ist, weil man es tut. Wer hier anders denkt, produziert in den Augen von Martin Hartmann das, was er die Fülle des Vertrauens nennt. </p>
<p><strong>Ob jemand vertraut ist am Handeln kaum ablesbar</strong></p>
<p>Jean-Paul Sartre hat in seinem berühmten Buch „Das Sein und das Nichts“ einmal geschrieben, der Gefangene im Gefängnis sei immer frei auszubrechen, er könne jederzeit seinen Ausbruch entwerfen und dann sogar anfangen, an der Mauer zu kratzen. Das ist sicher richtig, er kann das tun, auch wenn es in den meisten Fällen zu nichts führen wird. Hier hat man es mit einer theoretischen Möglichkeit zu tun. Hat man keine echte Wahl, dann kann man am Handeln kaum ablesen, ob jemand vertraut oder nicht. </p>
<p>Die Philosophin Onora O`Neill drückt es so aus: „Es kostet nicht gerade viel, ein vom Handeln abgelöstes Misstrauen zu behaupten.“ Viertens gilt: Je breiter man den Vertrauensbegriff verwendet, desto eher erlaubt man allen möglichen dubiosen Leuten und Unternehmen, das eigene Vertrauen gewinnen zu wollen. Martin Hartmann erläutert: „Wäre klar, dass Vertrauen ein selteneres Phänomen ist, als man annimmt, dann käme nicht jeder darauf, es von uns zu fordern.“ Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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