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	<title>Uwe Böschemeyer &#8211; Psychologie Guide</title>
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		<title>Herausforderungen lassen das Leben zu einem Kunstwerk werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Aug 2019 06:03:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Logotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Frankl]]></category>
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					<description><![CDATA[s kommt nicht primär darauf an, wie die Vergangenheit eines Menschen war oder wie seine Zukunft aussieht, sondern darauf, wie er sie deutet und versteht, ob er Sinn in seinem jetzigen Leben suchen will. Ob er bereit ist, immer wieder aufs Neue selbst der Entscheidende zu sein. Ob er, was immer ihm widerfährt, „Herr im ... <a title="Herausforderungen lassen das Leben zu einem Kunstwerk werden" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/herausforderungen-lassen-das-leben-zu-einem-kunstwerk-werden.html" aria-label="Mehr Informationen über Herausforderungen lassen das Leben zu einem Kunstwerk werden">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>s kommt nicht primär darauf an, wie die Vergangenheit eines Menschen war oder wie seine Zukunft aussieht, sondern darauf, wie er sie deutet und versteht, ob er Sinn in seinem jetzigen Leben suchen will. Ob er bereit ist, immer wieder aufs Neue selbst der Entscheidende zu sein. Ob er, was immer ihm widerfährt, „Herr im eigenen Haus“ bleibt. Das menschliche Leben kann allerdings manchmal ganz schön hart sein. Uwe Böschemeyer weiß: „Schwierige Zeiten nur traurig zu finden oder sie anzuklagen, ist zwar verständlich, aber leicht. Sie jedoch als Herausforderung zu nehmen und das Beste daraus zu machen, kann Leben zu einem Kunstwerk werden lassen.“ Uwe Böschemeyer ist Rektor der Europäischen Akademie für Wertorientierte Persönlichkeit und Leiter des Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse in Salzburg. <span id="more-2061"></span></p>
<p><strong>Verantwortung kann etwas Furchtbares und Herrliches zugleich sein</strong></p>
<p>Uwe Böschemeyer kennt niemanden, der so tief über Verantwortlichkeit nachgedacht hätte wie Viktor Frankl. Man muss dabei nur an seine leidenschaftliche öffentliche Stellungnahme zum Thema Kollektivschuld denken. Nicht alle seien in der Zeit des Nationalsozialismus schuldig geworden, sondern Einzelne, denn jeder sei frei, in Verantwortung zu entscheiden. Verantwortung, so Viktor Frankl, sei etwas Furchtbares und etwas Herrliches zugleich. Furchtbar sei zu wissen, dass ich in jedem Augenblick Verantwortung für den Nächsten trage.</p>
<p>Und herrlich sei es zu wissen, dass die Zukunft, meine eigene, die anderer Menschen und die der Dinge um uns herum, von meiner Entscheidung abhängig sei. Was Uwe Böschemeyer von seinem Lehrer Viktor Frankl gelernt hat, ist zu seinem persönlichen und beruflichen Credo geworden: „Die Welt, in der wir leben, ist unsere Welt. Die Zeit, in der wir leben, ist unsere Zeit. Das Leben, das wir in dieser Welt und dieser Zeit leben ist unser Leben. Diese unsere Welt in dieser unseren Zeit ist beides: unsere Gefährdung und unsere Möglichkeit, zugleich unsere Aufgabe.“</p>
<p><strong>Jeder Mensch trägt Mitverantwortung für die Welt</strong></p>
<p>Uwe Böschemeyer fährt fort: „Diese Aufgabe können wir annehmen, wie können sie ablehnen. Doch wenn wir sie ablehnen, verlieren wir das Wertvollste: das, was uns Menschen zu Menschen macht.“ Deshalb sagt Uwe Böschemeyer, dass ihn die Welt etwas angeht. Nicht nur die in seiner Nähe, sondern auch diejenige in der Ferne. Die derzeit Millionen hungernden Kinder – sie gehen ihn etwas an. Wenn Menschenrechte verletzt werden – das geht ihn etwas an.</p>
<p>Ob sich alle technologischen Möglichkeiten durchsetzen dürfen oder nicht – auch das geht ihn etwas an. Denn Kenner der technologischen Entwicklung sagen, es sei dringend erforderlich, sich zu informieren und, wenn möglich, öffentlich Stellung zu beziehen. Uwe Böschemeyer und alle anderen Menschen haben daher Mitverantwortung dafür, was in ihrer Welt geschieht. Ein Leben ist so viel wert, als es Antwort gibt. Denn der Mensch ist immerzu gefragt. Die Mitmenschen stellen Fragen und das Sein insgesamt stellt tausende von Fragen, auf die jeder seine persönlichen Antworten finden muss. Quelle: „Von den hellen Farben der Seele“ von Uwe Böschemeyer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Uwe Böschemeyer erzählt von den hellen Farben der Seele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2019 07:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Logotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter den hellen Farben der Seele versteht Uwe Böschemeyer spezifisch menschliche Werte wie Freiheit, Verantwortlichkeit, Liebe, Mut, Hoffnung, Kreativität und Spiritualität. Sie gründen laut Viktor Frankl im „geistig Unbewussten“, kommen allerdings in den Wissenschaften, im gesellschaftlichen Leben, im konkreten Dasein der Menschen überhaupt viel zu kurz. Von den hellen Farben der Seele handelt das neue ... <a title="Uwe Böschemeyer erzählt von den hellen Farben der Seele" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/uwe-boeschemeyer-erzaehlt-von-den-hellen-farben-der-seele.html" aria-label="Mehr Informationen über Uwe Böschemeyer erzählt von den hellen Farben der Seele">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den hellen Farben der Seele versteht Uwe Böschemeyer spezifisch menschliche Werte wie Freiheit, Verantwortlichkeit, Liebe, Mut, Hoffnung, Kreativität und Spiritualität. Sie gründen laut Viktor Frankl im „geistig Unbewussten“, kommen allerdings in den Wissenschaften, im gesellschaftlichen Leben, im konkreten Dasein der Menschen überhaupt viel zu kurz. Von den hellen Farben der Seele handelt das neue Buch von Uwe Böschemeyer. Er nennt sein Konzept Wertorientierte Persönlichkeitsbildung, die er als einen eigenständigen Entwurf, zugleich als ein logotherapeutisches Präventionskonzept versteht. Uwe Böschemeyer vertritt die These, dass die Menschheit in einer Zeit lebt, in der die Angst zu einem lebensbestimmenden Gefühl geworden ist: „Die Angst unter uns ist so groß, weil der Mangel an Sinn so groß ist.“ Uwe Böschemeyer ist Rektor der Europäischen Akademie für Wertorientierte Persönlichkeit und Leiter des Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse in Salzburg. <span id="more-1980"></span></p>
<p><strong>Die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung basiert auf drei Säulen</strong></p>
<p>In seinem neuen Buch „Von den hellen Farben der Seele“ stellt Uwe Böschemeyers in großen Zügen seine Wertorientierte Persönlichkeitsbildung vor, die sich auf drei Säulen gründet: der Wertimagination, dem wertorientiert interpretierten Enneagramm und dem wertorientierten Gespräch. Die Wertimagination handelt von der inneren Welt, welche die Wissenschaft das Unbewusste nennt. Viktor Frankl hat diesen Bereich das „unbewusst Geistige“ genannt.</p>
<p>Die zweite Säule, das Enneagramm, spiegelt nicht immer, aber oft die „neun Gesichter der Seele“ wider. Das wertorientierte Gespräch bildet mit den beiden ersten Säulen eine Einheit. Unter den hellen Farben der Seele versteht Uwe Böschemeyer alles das, was Sinn macht, was wertvoll ist, was die Freude am Leben begründet und die Freude an der eigenen Person, was einem Menschen Stärke verleiht, weswegen ein Individuum leben will. Uwe Böschemeyer hat 15 Leitgedanken entwickelt, die für eine Wertorientierte Persönlichkeitsbildung grundlegend sind.</p>
<p><strong>Der Geist ist das Wichtigste im Menschen</strong></p>
<p>Dazu zählen unter anderem, dass jeder Mensch freier ist als er denkt und reicher als er ahnt. Der zwölfte Leitgedanke lautet: „Nein! Nicht die Umstände bestimmen primär unser Dasein, sondern unsere Einstellung zu ihnen.“ Uwe Böschemeyer fordert seine Leser dazu auf, sich einzugestehen, dass sie vom Menschen nicht so viel wissen, wie sie denken. Sagt zum Beispiel jemand, er kenne diesen oder jenen Menschen durch und durch, fällt es Uwe Böschemeyer schwer, nicht zu lächeln. Ein solcher Mensch gleicht dem, der am Meer steht und sagt, er sehe das Meer. Dabei sieht er nicht mehr als sieben Kilometer.</p>
<p>Nach über 50-jähriger Arbeit mit Menschen ist Uwe Böschemeyer zur Gewissheit geworden, dass der Geist das Wichtigste im Menschen ist. Ob einen Menschen Lebensverneinung bestimmt oder Lebensbejahung erfüllt, hängt in erster Linie davon ab, worauf sich sein Geist ausrichtet. Dabei geht es um existenzielle Fragen, zum Beispiel um diese: „Worauf sehe ich? Worauf höre ich? Worauf richten sich meine Gedanken aus?“ Eine der zentralen Thesen des Buchs lautet: Das Leben will angenommen werden, nicht abgelehnt sein. Kein Leben zeigt sein wirkliches Wesen, wenn man es verneint.</p>
<p><strong>Von den hellen Farben der Seele<br />
Wie wir lernen, aus uns selbst heraus zu leben<br />
Uwe Böschemeyer<br />
Verlag: Ecowin<br />
Gebundene Ausgabe: 303 Seiten, Auflage: 2018<br />
ISBN: 978-3-7110-0172-6, 24,00 Euro</strong></p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die ständige Suche nach Sicherheit führt zur Verspannung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2016 09:13:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist besser mutig zu sein und dann zu scheitern, als nie den Mut erfahren zu haben. Es ist besser zu wagen und dann zu verlieren, als gar nichts riskiert zu haben. Uwe Böschemeyer ergänzt: „Wer es vermeidet, dem sich meldendem Mut zu folgen, gleicht dem, der seine Kräfte noch spürt, sie aber nicht mehr ... <a title="Die ständige Suche nach Sicherheit führt zur Verspannung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-staendige-suche-nach-sicherheit-fuehrt-zur-verspannung.html" aria-label="Mehr Informationen über Die ständige Suche nach Sicherheit führt zur Verspannung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist besser mutig zu sein und dann zu scheitern, als nie den Mut erfahren zu haben. Es ist besser zu wagen und dann zu verlieren, als gar nichts riskiert zu haben. Uwe Böschemeyer ergänzt: „Wer es vermeidet, dem sich meldendem Mut zu folgen, gleicht dem, der seine Kräfte noch spürt, sie aber nicht mehr gebraucht, der den Ruf des Retters noch hört, ihm aber nicht antwortet.“ Wer in den meisten Lebenssituationen die Sicherheit dem Mut vorzieht, lebt möglicherweise gefährlich. Je mehr ein Mensch die Sicherheit sucht, desto mehr verspannt er sich. Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung. <span id="more-1319"></span></p>
<p><strong>Ein freier Mensch ist mutig</strong></p>
<p>Je mehr die Verspannung bei einem Menschen wächst, desto weiter entfernt sich der Mut von ihm. Das liegt daran, dass sich die Angst, die Sicherheit nicht finden zu können, an seine Fersen heftet. Je höher ein Individuum auf seiner Werteskala die Sicherheit ansiedelt, desto tiefer ist der Rang, dem er dem Mut zubilligt. Das hat zur Folge: Die Spannung steigt, der Mut nimmt ab. Mut kommt in dem Maße auf, indem sich ein Mensch darüber Klarheit verschafft, wofür er mutig sein möchte. Je klarer, einem ist, wofür man mutig sein möchte, desto leichter entwickelt sich der Mut.</p>
<p>Als Faustregel gilt: Je freier ein Mensch wird, desto mutiger wird er. Uwe Böschemeyer fügt hinzu: „Je mutiger ich werde, desto verantwortlicher werde ich – auch für mich selbst. Je mehr ich Verantwortung für mich selbst übernehme, desto weniger schiebe ich Fehler von mir auf andere.“ Je weniger ein Mensch seine Fehler auf andere schiebt, desto mehr Kraft gewinnt er, weil ihn nichts mehr schwächt als das Leugnen dessen, wofür er selbst verantwortlich ist. Je mehr man zu dem steht, wofür man selbst verantwortlich ist, desto mehr steht man zu sich selbst.</p>
<p><strong>Ein von außen gesteuerter Mensch ist schwach</strong></p>
<p>Uwe Böschemeyer behauptet: „Ein Mensch wächst in dem Maße über sich hinaus, in dem er in sich hineinwächst. Das bedeutet: In dem Maße, in dem er denkt, empfindet, fühlt und handelt, was und wie es ihm entspricht, findet er Mut, setzt er sich durch, gewinnt er Freiheit, gewinnt er den Mut zu der Freiheit, die er sich wünscht.“ Niemand aber ist schwächer als der nur von außen gesteuerte Mensch – und sein er noch so erfolgreich. Menschen tun in der Regel nur dann das Richtige, wenn sie so weit wie möglich sich selber folgen.</p>
<p>Je mehr sich ein Mensch selbst kennt, nicht nur seine hellen, sondern auch seine dunklen Seiten –, desto weniger braucht er sich etwas vorzumachen. Je weniger man sich etwas vormacht, desto weniger braucht man sich verstecken. Je weniger sich eine Person versteckt, desto mehr Stehvermögen entwickelt sie. Uwe Böschemeyer erklärt: „Stehvermögen aber ist der Lieblingsbruder des Mutes. Denn Stehvermögen ist die Fähigkeit, Schwierigkeiten nicht zu übersehen, sich selbst aber stark genug zu fühlen, um ihnen nicht aus dem Weg gehen zu müssen.“ Quelle: „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Das Gefühl der Sorge unterhöhlt den Mut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2016 07:36:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal, aber nur wenn es niemand hört, kann es hilfreich sein, sich die eigene Feigheit einzugestehen. Uwe Böschemeyer gibt zwar zu: „Ein solches Eingeständnis schmerzt die Seele wie Jod die Wunde des Körpers. Dann aber, wenn man sich des ganzen Ausmaßes seiner Feigheit bewusst geworden ist, kommt Empörung über sich selbst auf. Diese kann stark ... <a title="Das Gefühl der Sorge unterhöhlt den Mut" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/das-gefuehl-der-sorge-unterhoehlt-den-mut.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Gefühl der Sorge unterhöhlt den Mut">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal, aber nur wenn es niemand hört, kann es hilfreich sein, sich die eigene Feigheit einzugestehen. Uwe Böschemeyer gibt zwar zu: „Ein solches Eingeständnis schmerzt die Seele wie Jod die Wunde des Körpers. Dann aber, wenn man sich des ganzen Ausmaßes seiner Feigheit bewusst geworden ist, kommt Empörung über sich selbst auf. Diese kann stark genug sein, dass man sich aufzurichten beginnt und tut, worum es gehen sollte.“ Wer der eigenen Feigheit ins Auge sieht und ein gesundes Maß an Scham zulässt, verschafft dem Mut den Raum, den er braucht, um Großes erreichen zu können. Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung. <span id="more-1304"></span></p>
<p><strong>Die meisten Sorgen erweisen sich als irrelevant</strong></p>
<p>Uwe Böschemeyer wurde in einem Gespräch über die Feigheit bewusst, welche Kraft darin liegt, mutig zu sagen, was man denkt. Die Sorge ist für ihn dagegen ein ganz besonders unangenehmes Phänomen. Denn sie bezieht sich immer nur auf Künftiges, nie auf Gegenwärtiges, nie auf das Leben im Hier und Jetzt. Uwe Böschemeyer erklärt: „Sie unterhöhlt den Mut wie kaum ein anderes Gefühl. Sie ist stets auf mögliche Barrieren, nicht aber auf die Möglichkeiten selbst ausgerichtet. Sie unterhöhlt den Mut, weil sie der Hoffnung den Blick auf mögliche Lösungen versperrt.“</p>
<p>Vor allem aber verhindert die Sorge den Schritt vom Denken und Fühlen zum Handeln. Denn vieles, worum sich Menschen sorgen, könnten sie durch eine Tat entsorgen. Befreien kann man sich zum Beispiel von diesem Gespenst, indem man seinen Verstand einschaltet und sich fragt, welche Relevanz eine Sorge tatsächlich hat. Uwe Böschemeyer rät auch sich zu fragen, was schlimmstenfalls dabei – was es auch sei – herauskommen könnte. Darüber hinaus sollte man der Erfahrung vertrauen, dass die meisten Dinge, die Sorge bereiten, nicht eintreffen.</p>
<p><strong>Scheitern gehört zum Menschsein dazu</strong></p>
<p>Mut zum Leben entwickelt sich vor allem dann, wenn man sich selbst spürt, und das kann ein Mensch nur, wenn er lebendig bleibt. Zu den großen Feinden des Mutes gehört die Angst, trotz eines mutigen Schrittes zu scheitern und von anderen deswegen belächelt zu werden. Was bedeutet Scheitern eigentlich? Das ist etwas durch und durch Menschliches. Scheitern ist ein Existential. Es gehört einfach zum Menschsein dazu. Es bleibt immer eine reale Möglichkeit. Wer deshalb sagt, er scheitere nie, kennt sich nicht.</p>
<p>Deshalb ist für Uwe Böschemeyer das Leugnen des Scheiterns problematischer als das Eingeständnis. Denn das Eingeständnis des Scheiterns könnte ein erster Schritt zu neuer Freiheit werden. Denn durch das Eingeständnis wird die Verdrängung des Scheiterns aufgehoben. Uwe Böschemeyer erläutert: „Wird die Verdrängung aufgehoben, werden neue Kräfte frei, weil nichts mehr die Kräfte bindet als der Widerstand gegen das, was man Wahrheit nennt. Und: Wer sein Scheitern eingesteht, braucht nicht länger auf das zu sehen, was war.“ Quelle: „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Das Leben verläuft immer mehrdimensional</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/das-leben-verlaeuft-immer-mehrdimensional.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 09:02:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Frankl]]></category>
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					<description><![CDATA[Mut hat viel mit einem anderen Wert zu tun. Uwe Böschemeyer meint damit die Freiheit: „Wer mutig ist, hat seine Fesseln satt. Er will sie nicht mehr. Er will frei sein, freier als bisher.“ Ein solcher Mensch spürt, dass er täglich, stündlich vom Leben gefragt wird, wofür oder wogegen er sich hier und jetzt entscheiden ... <a title="Das Leben verläuft immer mehrdimensional" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/das-leben-verlaeuft-immer-mehrdimensional.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Leben verläuft immer mehrdimensional">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mut hat viel mit einem anderen Wert zu tun. Uwe Böschemeyer meint damit die Freiheit: „Wer mutig ist, hat seine Fesseln satt. Er will sie nicht mehr. Er will frei sein, freier als bisher.“ Ein solcher Mensch spürt, dass er täglich, stündlich vom Leben gefragt wird, wofür oder wogegen er sich hier und jetzt entscheiden will. Er merkt, dass er sich häufiger gegen als für sich entscheidet. Dass er beispielsweise für seine Karriere alles, für sich selbst nur wenig tut. Dass er selbst dafür verantwortlich ist, ob und wie er sein Leben findet. Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung. <span id="more-1299"></span></p>
<p><strong>Es gibt nicht nur das eine Lebensglück</strong></p>
<p>Für die Freiheit gilt Ähnliches wie für den Mut: Frei wird ein Mensch in dem Maße, indem er weiß, wofür er frei sein will. Uwe Böschemeyer betont: „Deshalb gilt für den Mut und die Freiheit. Je klarer ich weiß, was ich will, je eindeutiger ich mich auf das ausrichte, was ich möchte, desto sichere werde ich mein Ziel erreichen.“ Trotzdem geschieht es immer wieder, dass Menschen nicht erreichen, was sie erreichen wollten. Dann bleibt noch immer die Möglichkeit, eine solche Einstellung zu finden, die sich mit dem nun einmal Gegebenen aussöhnt.</p>
<p>Nur muss ein Mensch offen sein, wenn er nicht hat, was er möchte. Uwe Böschemeyer fügt hinzu: „Offen sein dafür, dass Leben mehrdimensional verläuft, dass nie nur das Eine, was ich unbedingt möchte, mein Lebensglück ist, sondern – vielleicht – das andere auch.“ Das Problematische drängt sich von selbst auf, das Wertvolle muss man suchen. Das, was den eigenen Plänen entgegensteht, kommt ungerufen. Das wartende Leben in einem Menschen – die Liebe, die Freiheit, die Verantwortung, der Mut, die Selbstachtung, das Selbstwertgefühl, die Zuversicht, die Kreativität, die Spiritualität und anderes spezifisch humane Werte – sie drängen sich nicht von selbst auf, auf sie muss man sich ausrichten.</p>
<p><strong>Der Sinn ist etwas Einmaliges</strong></p>
<p>Uwe Böschemeyer erläutert: „Alles Denken, Empfinden, Fühlen ist nur „rund“, kommt nur zur Gänze, entspricht nur dann mir selbst, wenn daraus konkretes Leben, Handeln, Tat wird.“ Die Tiefe der Bedeutung dieses Zusammenhangs wird erst dann deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass einem jede Stunde die Gelegenheit bietet oder von einem abverlangt, sie mit Sinn zu füllen. Viktor Frankl sagt: „In der Logotherapie ist unter Sinn gemeint der konkrete Sinn eine konkreten Person, die in einer konkreten Situation steht, mit ihr konfrontiert ist.“</p>
<p>Viktor Frankl fährt fort: „Und dieser Sinn ist immer etwas Einmaliges und Einzigartiges: einmalig insofern, als er nur jetzt verwirklicht werden kann, denn die Situation ändert sich fortwährend, und das Leben ist eine Kette von rasch vorüberziehenden Situationen und damit Sinnmöglichkeiten.“ Die Sinnmöglichkeiten und die Situationen sind vorübergehend. Daher ist auch der Sinn, die konkrete Sinnmöglichkeit, etwas Einmaliges. Der Sinn ändert sich von Stunde zu Stunde und von Mensch zu Mensch. Quelle: „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<item>
		<title>Der Mensch ist seinem Wesen nach ein Sinnsuchender</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/der-mensch-ist-seinem-wesen-nach-ein-sinnsuchender.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2016 09:35:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[In allen Lebensbereichen kann ein Mensch Sinn und damit also Hoffnung finden. Uwe Böschemeyer schreibt: „Die Suche nach Sinn bezieht sich auf alle Bereiche des Lebens, auf die dunklen ebenso wie die hellen. Wer sich bei der Suche nur auf die hellen konzentriert, halbiert sein Leben.“ Alles aber, was ein Mensch ablehnt, entzieht sich ihm ... <a title="Der Mensch ist seinem Wesen nach ein Sinnsuchender" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/der-mensch-ist-seinem-wesen-nach-ein-sinnsuchender.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Mensch ist seinem Wesen nach ein Sinnsuchender">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In allen Lebensbereichen kann ein Mensch Sinn und damit also Hoffnung finden. Uwe Böschemeyer schreibt: „Die Suche nach Sinn bezieht sich auf alle Bereiche des Lebens, auf die dunklen ebenso wie die hellen. Wer sich bei der Suche nur auf die hellen konzentriert, halbiert sein Leben.“ Alles aber, was ein Mensch ablehnt, entzieht sich ihm in seinem Wesen, verschließt ihm den Zugang zu sich, bleibt ihm fremd, verhindert sein Verstehen. Das Leben will angenommen, es will nicht abgelehnt sein. Nichts zeigt sich einem Menschen in seinem Wesen und Sinn, wenn er es verneint. Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung. <span id="more-1187"></span></p>
<p><strong>Hindernisse versperren den Weg zum Sinn</strong></p>
<p>Bereits die Suche nach Sinn bewirkt Hoffnung, denn der Mensch ist seinem Wesen nach ein nach Sinn Suchender. Wer sucht, lässt die Hoffnung zu, etwas finden zu können. Uwe Böschemeyer fügt hinzu: „Wer sich an früheres, gelungenes Leben erinnert, weckt in sich das frühere Gefühl für Sinn und das Bedürfnis nach neuem, frischem Leben.“ Wer Sinn sucht, muss ihn mit Leib, Seele und Geist suchen. Wer ihn nur erdenken möchte, wird kein Gefühl dafür entwickeln, was in Wirklichkeit für ihn sinnvoll ist.</p>
<p>Es gibt Hindernisse vor den Orten, an denen ein Mensch Sinn finden kann. Diese Hürden haben oft einfache Namen. Uwe Böschemeyer kennt sie: „Sie heißen zum Beispiel Trotz, Neid, Geltungssucht, Aggressivität, Maßlosigkeit, Ichbezogenheit, Unwahrhaftigkeit.“ Sie sind die Gegenspieler jener Gedanken, Gefühle und Handlungen, die die Bedingungen für ein gelingendes Leben sind. Wer sich jedoch dem stellt, was ihm den Weg zum Sinn verstellt, beginnt, sich zu verstehen, zu sich zu stehen. Er sieht klarer und beginnt zu ahnen, was wirklich wichtig ist.</p>
<p><strong>Leid ist keine Barriere gegen Sinnfindung</strong></p>
<p>Dadurch verbraucht ein Mensch auch weniger Kraft und Energie, weil er weniger verdrängt. Auch Wünsche und Träume können Lotsen zum Sinn sein. Sie weisen den Weg zu Orten, an denen Sinn gefunden werden kann. Das, was einem hier und heute an Lebensmöglichkeiten begegnet, ist der Stoff, aus dem sinnvolles Leben entstehen kann. Voll von Leben ist der Tag, wenn man die Möglichkeiten ausschöpft, die er einem bietet. Wer den Aufgaben, die auf ihn zukommen, so wenig wie möglich ausweicht, erfährt Sinn.</p>
<p>Uwe Böschemeyer ergänzt: „Wer sagt, was er meint, und tut, was er sagt –, wer sein Versagen so wenig wie möglich auf andere schiebt, kommt zu sich, ist bei sich und bei anderen und mitten im Leben.“ Leid ist seiner Meinung nach grundsätzlich keine Barriere gegen Sinnfindung, ganz im Gegenteil: Gestaltetes Leid kann zu tiefer Sinnerfahrung führen. Entscheidend ist, worauf man sieht: auf das was man nicht mehr ist, nicht mehr hat, nicht mehr kann – oder darauf, welche Möglichkeiten noch immer und gerade jetzt offen stehen. Quelle: „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Der Mut zum Leben ist tief im Unterbewusstsein verwurzelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2015 09:21:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mut zum Leben ist eine Kraft des Gefühls, die Menschen brauchen, um das Dasein in seiner Zwiespältigkeit nicht nur zu ertragen, sondern auch noch gut zu finden, bejahen und mehr als das: bei sich selbst sein zu können. Uwe Böschemeyer fügt hinzu: „Mut zum Leben ist die Kraft, Leben, wie immer es auf uns ... <a title="Der Mut zum Leben ist tief im Unterbewusstsein verwurzelt" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/der-mut-zum-leben-ist-tief-im-unterbewusstsein-verwurzelt.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Mut zum Leben ist tief im Unterbewusstsein verwurzelt">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;">Der Mut zum Leben ist eine Kraft des Gefühls, die Menschen brauchen, um das Dasein in seiner Zwiespältigkeit nicht nur zu ertragen, sondern auch noch gut zu finden, bejahen und mehr als das: bei sich selbst sein zu können. Uwe Böschemeyer fügt hinzu: „Mut zum Leben ist die Kraft, Leben, wie immer es auf uns zukommt, annehmen zu wollen und zu können. Eine Kraft, die insbesondere diejenigen brauchen, deren Leben ihrer eigenen Meinung nach nicht wie gewünscht verläuft, nicht lebenswert genug erscheint oder bereits krank ist.“ Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung. </span><span id="more-987"></span></p>
<p><strong><span style="color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;">Die Resignation ist der einzig wirkliche Feind des Menschen </span></strong></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;">Mut ist keineswegs nur eine angeborene Eigenschaft, keineswegs nur das Ergebnis kluger Erziehung. Er gehört zur geistigen Ausstattung eines Menschen. Zwar kann der Mut unentwickelt, verdrängt, verleugnet oder verschüttet sein. Verloren geht er aber nicht, weil er tief im Unterbewusstsein verwurzelt ist. Doch ohne bewusst gewordenen Mut zum Leben ist eine starke Existenz nicht möglich. Mut zum Leben ist für Uwe Böschemeyer das starke Gefühl, sich von inneren und äußeren Bedrängnissen nicht alles gefallen zu lassen, sondern darauf selbst Einfluss zu nehmen. </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;">Der Mut zum Leben ist die innere Stärke, sich Schwierigkeiten gewachsen zu fühlen. Den Mut gibt es bekanntlich nur, weil es auch Furcht und Angst gibt. Uwe Böschemeyer erläutert: „Daher ist Mut der bewusst einseitige Blick auf die Möglichkeiten, die im Leben liegen, darüber hinaus die Gefühlskraft, die sich bei dem einstellt, der sich gegen einengendes, leeres, krankmachendes Leben empört.“ Die Mutlosigkeit dagegen ist mit der Resignation gleichzusetzen. Die Resignation aber ist der einzige wirkliche Feind des Menschen. </span></p>
<p><strong><span style="color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;">Die Sicherheit dem Mut vorzuziehen ist gefährlich</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;">Die Resignation ist die vorzeitige Beendigung der Suche nach den Möglichkeiten, die bislang unentdeckt im Leben liegen, die kraftlose und trotzige Abwehr und Verweigerung weiterer Suche nach nicht gelebtem Leben. Der Resignierende will einfach nicht mehr hoffen, Mut entwickeln, Herausforderungen annehmen, nach Sinn im Leben suchen, nach Gründen für Glück Ausschau halten. Er gibt sich und andere und die Welt, in der er lebt, auf. Und damit gibt er die Hoffnung auf die Vollendung des eigenen Lebens auf. </span></p>
<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;">Uwe Böschemeyer erklärt: „Resignation ist Widerstand gegen das noch immer sich anbietende Leben.“ Seiner Meinung nach ist es besser, mutig zu sein und dann zu scheitern, als nie den Mut erfahren zu haben. Es ist besser zu wagen und dann zu verlieren, als gar nichts riskiert zu haben. Wer in den meisten Lebenssituationen die Sicherheit dem Mut vorzieht, lebt möglicherweise gefährlich. Je mehr er Sicherheit sucht, desto mehr verspannt er sich. Und je mehr er sich verspannt, desto weiter entfernt sich der Mut von ihm. Quelle: „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer</span></p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Hoffnung bringt den Menschen oft Unverhofftes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2015 10:34:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[Hoffnungslosigkeit ist für Uwe Böschemeyer das niederziehende Gefühl, keinen Weg mehr vor sich zu sehen, keine Orientierung, keine Perspektive mehr zu haben, das innere Gleichgewicht zu verlieren, sich nicht mehr zu fühlen – körperlich, seelisch, geistig, sich selbst fremd zu sein, sich als arm zu empfinden, nicht mehr zu wissen, wer man ist, keinen Sinn ... <a title="Die Hoffnung bringt den Menschen oft Unverhofftes" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-hoffnung-bringt-den-menschen-oft-unverhofftes.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Hoffnung bringt den Menschen oft Unverhofftes">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hoffnungslosigkeit ist für Uwe Böschemeyer das niederziehende Gefühl, keinen Weg mehr vor sich zu sehen, keine Orientierung, keine Perspektive mehr zu haben, das innere Gleichgewicht zu verlieren, sich nicht mehr zu fühlen – körperlich, seelisch, geistig, sich selbst fremd zu sein, sich als arm zu empfinden, nicht mehr zu wissen, wer man ist, keinen Sinn mehr zu fühlen. Uwe Böschemeyer fügt hinzu: „Wer nicht mehr zu hoffen wagt, ist fixiert auf das Missliche, auf das, was war, was ist und was sein wird, nicht auf das, was werden könnte.“ Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung. <span id="more-956"></span></p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: large;">Melancholie äußert sich in tragischem Gebaren</span></strong></p>
<p>Menschen, die sich nur auf ihre Lebenserfahrung berufen, beschäftigen sich nur mit altem, nie aber neuem, frischen Leben. Sie geben ihrem Leben dadurch keine Chance. Doch es gilt der Satz von J. Cortázar: „Wer nicht zu hoffen wagt, wird dem Unverhofften nie begegnen.“ Die Trotzmacht des Ungeistes dagegen ist der verborgene Widerstand gegen die Hoffnung, das geheime Wüten gegen neue Angebote des Lebens, das bewusst-unbewusste Wegsehen von den Möglichkeiten. Diese Art des Trotzes ist nicht frei von verborgener Lust am Scheitern.</p>
<p>Dieser Widerstand ist ein trostloser Aspekt der Freiheit, dessen unrühmliche Schwester das Selbstmitleid ist. Kaum ein Gefühl aber hemmt die Hoffnung so stark wie diese negative Gefühlskraft, weil sie nicht nach Auswegen sucht. Uwe Böschemeyer ergänzt: „Sie nährt sich durch die bittere Süße einer keineswegs akzeptablen Melancholie. Sie äußert sich in tragischem Gebaren. Viele kennen sie, wenige mögen sie sich eingestehen. Doch wer sein Selbstmitleid überwunden hat, verschafft der Hoffnung helle Kleider.“</p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana; font-size: large;">Veränderungen machen erst das Menschsein aus</span></strong></p>
<p>Hoffnung entsteht laut Uwe Böschemeyer, wenn Erinnerungen das Verinnerlichte zum Vorschein bringen. Hoffnung entsteht auch, wenn sich ein Mensch dem stellt, was ist. Wenn er sich nichts mehr vormacht, sich sein Scheitern eingesteht, wenn er so weit wie möglich die Ursache für sein Unglück nicht von sich auf andere schiebt. Wenn er begreift, dass eine Veränderung der Situation nur möglich ist, wenn er bereit ist, für das, was kommt, Selbstverantwortung zu übernehmen. Hoffnung kann auch entstehen, wenn es ums Ganze geht – um Leben oder Tod, innerlich oder äußerlich.</p>
<p>Hoffnung entsteht auch durch Antworten auf die Frage, worauf ein Mensch hoffen kann. Zum Beispiel darauf: „Dass keine Zeit der anderen gleicht, weder im persönlichen Leben noch in der großen Geschichte.“ Des Weiteren kann man darauf hoffen, zu den wechselnden Situationen des Lebens andere Einstellungen als die bisherigen zu finden, also Gegebenes, vielleicht sogar Aufgegebenes neu zu deuten. Denn Menschsein heißt vor allem, sich verändern zu können. Manchmal kommt der Anlass zur Hoffnung auch von außen, wenn man überhaupt nicht damit rechnet. Quelle: „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Hoffnung ist für das menschliche Leben konstitutiv</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/hoffnung-ist-fuer-das-menschliche-leben-konstitutiv.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2015 12:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[C. G. Jung definiert den Begriff Hoffnung wie folgt: „Das Gefühl, dass das Leben nicht festgeschrieben ist, dass die Zukunft offen ist, dass immer etwas Neues vor uns liegt.“ Hoffnung ist die Grundbedingung für die Suche nach Sinn. Uwe Böschemeyer bestätigt diese Ansicht: „Sie ist der stärkste Anstoß zur Sinnsuche und damit der stärkste Beweg-Grund ... <a title="Hoffnung ist für das menschliche Leben konstitutiv" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/hoffnung-ist-fuer-das-menschliche-leben-konstitutiv.html" aria-label="Mehr Informationen über Hoffnung ist für das menschliche Leben konstitutiv">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>C. G. Jung definiert den Begriff Hoffnung wie folgt: „Das Gefühl, dass das Leben nicht festgeschrieben ist, dass die Zukunft offen ist, dass immer etwas Neues vor uns liegt.“ Hoffnung ist die Grundbedingung für die Suche nach Sinn. Uwe Böschemeyer bestätigt diese Ansicht: „Sie ist der stärkste Anstoß zur Sinnsuche und damit der stärkste Beweg-Grund zum Leben. Denn nur wer darauf hofft, Sinnvolles finden zu können, sucht danach. Wer hofft, hat ein Gefühl für Sinn. Wer ein Gefühl für Sinn hat, will Sinn leben. Hoffnung ist für menschliches Leben konstitutiv.“ Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung. <span id="more-897"></span></p>
<p><strong>Es gibt eine bestimmte und einen unbestimmte Hoffnung</strong></p>
<p>Es gibt zwei Formen der Hoffnung: die eine bezieht sich auf etwas Bestimmtes, die andere auf Unbestimmtes. Die erste, die konkrete Hoffnung zielt auf die Welt der Wünsche. Ihre Ziele können wechseln, ihre Wünsche enttäuscht werden. Dennoch brauchen die Menschen diese Form der Hoffnung, weil das Leben ohne Wünsche erstirbt. Die zweite, die größere Hoffnung richtet sich auf nichts Konkretes. Sie richtet sich auf Unbestimmtes. Sie erfüllt sich nicht im schmalen Land der menschlichen Vorstellungen und Wünsche.</p>
<p>„Hoffnung“, sagte Václav Havel, „ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.“ Erich Fromm erklärte einst: „Wenn die Hoffnung, gleich welcher Art, aufhört, hört das Leben auf, denn sie ist ein dem Leben selbst innewohnendes Element, Ausdruck der Dynamik menschlichen Geistes.“ In ähnlicher Intention formuliert es Viktor Frankl: „Ob bewusst oder unbewusst, jeder Mensch fragt nach Sinn, denn er glaubt an Sinn. Ob er es will oder nicht, ob er es wahrhat oder nicht – der Mensch glaubt an einen Sinn, solange er atmet.“</p>
<p><strong>Die Hoffnung ist ein vitaler Lebensdrang</strong></p>
<p>Uwe Böschemeyer fasst zusammen, was Hoffnung ist: „Ein zu jedem gehörender vitaler Lebensdrang, die Gegenspielerin jenes Gegenspielers, den wir aus Märchen, Träumen und Imaginationen kennen, also jene Gestalt, die jede Hoffnung auf ein beglückendes, sinnvolles Leben zerstören möchte.“ Doch Hoffnung ist auch und vor allem ein Existenzial, ein zu jedem Menschen gehörender spezifisch humaner Wert, den man verleugnen, einkapseln oder lächerlich machen kann. Aber bleiben wird sie, die Hoffnung, auch wenn sie verschüttet ist.</p>
<p>Die Hoffnung gehört zu jener königlichen Dreieinigkeit – Glaube, Liebe, Hoffnung – von der C. G. Jung sagte, sie zu leben bedeute, zu sich selbst und damit zum Leben zu kommen. Hoffnungslosigkeit dagegen ist das niederziehende Gefühl, keinen Weg mehr vor sich zu sehen, keine Orientierung, keine Perspektive mehr zu haben, das innere Gleichgewicht zu verlieren, sich nicht mehr zu fühlen – körperlich, seelisch, geistig, sich selbst fremd zu sein, sich als arm zu empfinden, nicht mehr zu wissen, wer man ist, keinen Sinn mehr zu fühlen. Quelle: „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jede Lebensveränderung setzt Hoffnung und Mut voraus</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/jede-lebensveraenderung-setzt-hoffnung-und-mut-voraus-2.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2015 08:17:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Böschemeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die meisten Menschen haben weit mehr in sich als nach außen hin erkennbar ist. Das ureigene Bild des Menschen zeigt sich in Augenblicken des Liebens und Geliebtwerdens, in Ahnungen, Visionen und in tiefer Not. Die innere Welt eines Menschen ist keine Illusion, sondern die auf ihn wartende Wirklichkeit. Das zu begreifen ist das Schwierigste im ... <a title="Jede Lebensveränderung setzt Hoffnung und Mut voraus" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/jede-lebensveraenderung-setzt-hoffnung-und-mut-voraus-2.html" aria-label="Mehr Informationen über Jede Lebensveränderung setzt Hoffnung und Mut voraus">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen haben weit mehr in sich als nach außen hin erkennbar ist. Das ureigene Bild des Menschen zeigt sich in Augenblicken des Liebens und Geliebtwerdens, in Ahnungen, Visionen und in tiefer Not. Die innere Welt eines Menschen ist keine Illusion, sondern die auf ihn wartende Wirklichkeit. Das zu begreifen ist das Schwierigste im Prozess der Selbstwerdung. Uwe Böschemeyer erklärt: „Nicht die Realität mit ihren tausendfach bekannten Bedrängnissen, Einengungen, Einschränkungen, Verletzungen ist unser primäres Problem, sondern unser bedrückender Mangel an Erfahrung dessen, was und wer wir in Wirklichkeit sind.“ Im Jahr 1975 erwarb Uwe Böschemeyer bei Prof. Viktor Frankl sein Zertifikat in Logotherapie und Existenzanalyse. 1982 gründete er das Institut für Logotherapie in Hamburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Wertimagination und die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung. <span id="more-830"></span></p>
<p><strong>Der Mensch sollte sich auf sein ureigenes Wesen fixieren</strong></p>
<p>Viele Menschen kümmern sich permanent um technologische Weiterentwicklungen und verkennen die Möglichkeit der Verbesserung im Bereich des Humanen, des Menschlichen und seiner vorhandenen realen Möglichkeiten. Uwe Böschemeyer erläutert: „Doch wenn ich begreife, dass ich mehr bin als das, was ich bewusst von mir weiß –, dass ich trotz allem, was mir misslingt, worin ich versage, scheitere oder schuldig werde, trotz allem, was ich mir an Selbstvorwürfen, Selbstablehnung oder Selbstzweifel erlaube, meine innere Größe nicht verliere, dann fühle und erfahre ich eine ganz große Herausforderung!“</p>
<p>Wenn ein Mensch begreift, dass er mehr ist als das, was er bewusst von sich wahrnimmt, wenn er sich nicht auf sein reales Ich fixiert, sondern auf sein Wesen, auf das werdende Selbst, aus seine größere Person, die in ihm schlummert, dann wird er aufhören, seinen bisherigen Lebensweg zu beklagen oder gar durchstreichen zu wollen. Uwe Böschemeyer fügt hinzu: „Dann werde ich sagen: Das war mein Weg. Das war mein Leben, durch den und durch das ich wurde, wie ich bin. Dann werde ich stark genug sein, denen zu widersprechen, die glauben, mich beurteilen zu können.“</p>
<p><strong>Die Menschen müssen das Hoffen wieder erlernen</strong></p>
<p>Ein solcher Mensch wird den Weg zu sich selbst fortführen wollen. Ihm wird auch aufgehen, was der viel zitierte Begriff Selbstwertgefühl in Wahrheit bedeutet. Er bedeutet, dass man wert ist zu sein, dass man einen Grund hat sich anzunehmen, ja, zu lieben, trotz aller Begrenzungen und Einschränkungen, die andere oder man selbst oder das Schicksal zugefügt oder auferlegt haben. Jede Lebensveränderung, insbesondere die Möglichkeit, mehr als bisher zu werden, setzt die Realisierung zweier zentraler menschlicher Werte voraus: Hoffnung und Mut.</p>
<p>In der heutigen, sich rasend schnell verändernden Welt, fühlen sich viele Menschen nur noch verwirrt. Der Boden wankt unter ihren Füßen, sie wissen nicht warum und von was. Uwe Böschemeyer erklärt: „Dieser Zustand ist Angst, wird er bestimmter, so ist er Furcht.“ Heute kommt es vor allem darauf an, das Hoffen wieder zu erlernen. C. G. Jung definiert den Begriff Hoffnung wie folgt: „Das Gefühl, dass das Leben nicht festgeschrieben ist, dass die Zukunft offen ist, dass immer etwas Neues vor uns liegt.“ Quelle: „Warum nicht“ von Uwe Böschemeyer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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