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	<title>Umdenken &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Selbstvertrauen braucht das richtige Maß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 07:48:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demut]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Umdenken]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Menschen stellen sich das Selbstvertrauen wie eine Wippe vor. Adam Grant erläutert: „Gewinnen wir zu viel Selbstvertrauen, werden wir arrogant. Verlieren wir zu viel Selbstvertrauen, werden wir kleinlaut. Unsere Angst in puncto Demut ist, dass wir uns schließlich selbst gering schätzen.“ Man will die Wippe in Balance halten und sucht nach dem gerade richtigen ... <a title="Selbstvertrauen braucht das richtige Maß" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/adam-grant-selbstvertrauen.html" aria-label="Mehr Informationen über Selbstvertrauen braucht das richtige Maß">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen stellen sich das Selbstvertrauen wie eine Wippe vor. Adam Grant erläutert: „Gewinnen wir zu viel Selbstvertrauen, werden wir arrogant. Verlieren wir zu viel Selbstvertrauen, werden wir kleinlaut. Unsere Angst in puncto Demut ist, dass wir uns schließlich selbst gering schätzen.“ Man will die Wippe in Balance halten und sucht nach dem gerade richtigen Maß an Selbstvertrauen. Vor Kurzem hat Adam Grant jedoch gelernt, dass das die falsche Herangehensweise ist. Demut wird oft missverstanden. Sie hat nichts mit geringem Selbstvertrauen zu tun. Eine der lateinischen Wurzeln von „Demut“ bedeutet „von der Erde“. Es geht darum, geerdet zu sein – zu erkennen, dass man fehlbar ist. Adam Grant ist Professor für Organisationspsychologie an der Wharton Business School. Er ist Autor mehrerer internationaler Bestseller, die in 35 Sprachen übersetzt wurden. <span id="more-5013"></span></p>
<p><strong>Selbstbewusste Demut sollte das Ziel sein</strong></p>
<p>Adam Grant weiß: „Selbstvertrauen ist ein Maßstab dessen, wie sehr wir an uns selbst glauben, was sich, wie Forschungsergebnisse zeigen, davon unterscheidet, wie sehr wir an unsere Methoden glauben.“ Man kann in seine Fähigkeit vertrauen, in der Zukunft ein Ziel zu erreichen. Dabei sich gleichzeitig jedoch die Demut bewahren, zu hinterfragen, ob man dafür gegenwärtig die richtgien Werkzeuge hat. Das ist das optimale Maß an Selbstvertrauen. Man wird allerdings blind von Arroganz, wenn man von seinen Stärken und Strategien vollkommen überzeugt ist. </p>
<p>Auf der anderen Seite lähmen einen Menschen Zweifel, wenn ihm das Vertrauen in beides fehlt. Man kann einem Minderwertigkeitskomplex erliegen, wenn man zwar die richtige Methode kennt, aber Zweifel an der eigenen Fähigkeit hat, sie anzuwenden. Adam Grant stellt fest: „Was wir erlangen wollen, ist selbstbewusste Demut – den Glauben an unsere Fähigkeiten, verbunden mit dem Bewusstsein, dass wir vielleicht nicht die richtige Lösung haben oder nicht einmal das richtige Problem in Angriff nehmen.“ </p>
<p><strong>Selbstbewusste Demut öffnet den Geist für das Umdenken</strong></p>
<p>Dann hat man genügend Zweifel, um sein altes Wissen zu überprüfen, und genügend Selbstvertrauen, um nach neuen Einsichten zu streben. Selbstbewusste Demut kann gelehrt werden. Sie öffnet nicht nur den Geist für das Umdenken – sie verbessert auch die Qualität des Umdenkens. Wenn Erwachsene das Selbstbewusstsein haben, ihr Unwissen einzugestehen, achten sie genauer darauf, wie überzeugend Beweise sind. Und sie verbringen mehr Zeit damit, Material zu lesen, das ihren Ansichten widerspricht. </p>
<p>Studien zur Führungseffektivität haben gezeigt, dass die produktivsten und innovativsten Teams nicht von Personen geleitet werden, die selbstsicher oder demütig sind. Adam Grant fügt hinzu: „Die effektivsten Teamleiter schneiden in beidem gut ab, Selbstsicherheit und Demut. Sie haben zwar Vertrauen in ihre Stärken, sind sich aber auch voll und ganz ihrer Schwächen bewusst.“ Sie wissen, dass sie ihre Grenzen erkennen und über sie hinausgehen müssen, wenn sie Großes leisten wollen. Quelle: „Think Again“ von Adam Grant</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Viele Menschen korrigieren ihre Fehler nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2023 01:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Umdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Problem mit dem Besserwisser-Syndrom ist, dass es dem Umdenken im Weg steht. Adam Grant stellt fest: „Wenn wir uns sicher sind, dass wir etwas wissen, haben wir keinen Grund, nach Lücken und Fehlern in unserem Wissen zu suchen. Geschweige denn, die Lücken zu füllen oder die Fehler zu korrigieren.“ In einer Studie überschätzten diejenigen, ... <a title="Viele Menschen korrigieren ihre Fehler nicht" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/viele-menschen-korrigieren-ihre-fehler-nicht.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Menschen korrigieren ihre Fehler nicht">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem mit dem Besserwisser-Syndrom ist, dass es dem Umdenken im Weg steht. Adam Grant stellt fest: „Wenn wir uns sicher sind, dass wir etwas wissen, haben wir keinen Grund, nach Lücken und Fehlern in unserem Wissen zu suchen. Geschweige denn, die Lücken zu füllen oder die Fehler zu korrigieren.“ In einer Studie überschätzten diejenigen, die bei einem Test zur emotionalen Intelligenz am schlechtesten abschnitten, am ehesten ihre Fähigkeiten. Und die Wahrscheinlichkeit, in ein Coaching oder eine Weiterbildung zu investieren, war bei ihnen am geringsten. Ja, einiges davon ist auf das fragile Ego eines Menschen zurückzuführen. Man glaubt, seine Schwächen leugnen zu müssen, wenn man sich in einem positiven Licht sehen oder sich anderen gegenüber im besten Licht darstellen will. Adam Grant ist Professor für Organisationspsychologie an der Wharton Business School. Er ist Autor mehrerer internationaler Bestseller, die in 35 Sprachen übersetzt wurden. <span id="more-4827"></span></p>
<p><strong>Ignoranten strotzen oft vor Selbstsicherheit</strong></p>
<p>Ein klassisches Beispiel ist für Adam Grant der korrupte Politiker, der behauptet, einen Kreuzzug gegen Korruption zu führen. Tatsächlich motiviert er sich durch vorsätzliche Blindheit oder Selbstbetrug. Doch Motivation ist nur ein Teil der Geschichte. Es gibt einen weniger offensichtlichen Faktor, der die Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten vernebelt. Nämlich die, über das Denken nachzudenken. Mangelnde Kompetenz kann einen Menschen blind gegenüber der eigenen Inkompetenz machen. </p>
<p>Adam Grant weiß: „Wenn uns das Wissen und die Fähigkeiten fehlen, Spitzenleistungen zu erbringen, fehlen uns manchmal das Wissen und die Fähigkeiten, Spitzenleistungen zu beurteilen. Diese Einsicht sollte Ihre Favoriten unter den selbstsicheren Ignoranten sofort in die Schranken weisen.“ Auf vielen Gebieten sind jedoch alle Menschen Anfänger, aber nicht immer blind gegenüber dieser Tatsache. Viele Menschen neigen dazu, sich zu überschätzen, wenn es um wünschenswerte Fähigkeiten geht wie diejenige, eine fesselnde Unterhaltung zu führen.</p>
<p><strong>Ein bisschen Wissen kann gefährlich sein</strong></p>
<p>Menschen sind auch anfällig für Selbstüberschätzung in Situationen, in denen es leicht ist, Erfahrung mit Fachkompetenz zu verwechseln. Als Beispiele nennt Adam Grant Autofahren, Tippen, wissenswerte Kleinigkeiten und den Umgang mit Emotionen. Doch man unterschätzt sich, wenn man leicht erkennen kann, dass es an Erfahrung mangelt. Zum Beispiel beim Malen, beim Fahren eines Rennwagens und dem schnellen Rückwärtshersagen des Alphabets. </p>
<p>Viele Menschen werden zu selbstsicher, wenn sie sich vom Anfänger zum Amateur entwickeln. Adam Grant betont: „Ein bisschen Wissen kann gefährlich sein. In zu vielen Bereichen unseres Lebens erwerben wir nie genug Fachwissen, um unsere Meinung infrage zu stellen oder herauszufinden, was wir nicht wissen.“ Die Entwicklung vom Neuling zum Amateur kann den Zyklus des Umdenkens unterbrechen. Mit zunehmender Erfahrung verlieren viele Menschen ein gewisses Maß an Demut. Quelle: „Think Again“ von Adam Grant</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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