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	<title>Trennung &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Man braucht nicht den Partner zum Glück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2022 01:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Statt beim Sport Dampf abzulassen oder mal übers Wochenende zu verreisen, saßen während der Lockdowns Paare sich auf der Pelle und sahen dabei zu, wie die auferlegte Freiheitsberaubung der Beziehung den Rest gab. Violetta Simon weiß: „Dass sich nach so langer Zeit des Erduldens das Ego zurückmeldet, ist eine Erkenntnis, die nicht zwingend eine Pandemie braucht. Mitunter genügen auch zehn, 20 Jahre Ehe, um sich zu fragen: Soll das alles gewesen sein?“ „In solchen Phasen ist es wichtig, sich auf die eigenen Bedürfnisse und Interessen zu konzentrieren“, sagt Judith Gastner, wissenschaftliche Leiterin der digitalen Coaching-Plattform „PaarBalance“. So werde die persönliche Kontur klarer: Wer bin ich, was macht mich aus? „Oft hilft es schon, sich einen Rückzugsort zu schaffen, wie zum Beispiel ein eigenes Arbeitszimmer.“ <span id="more-3982"></span></p>
<p><strong>Man kann erfüllende Dinge auch ohne den Partner tun</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu jungen Paaren, die sich ohnehin mehr Raum lassen, erkennen solche, die schon lange zusammen sind, ihre Bedürfnisse oft erst wieder, wenn sie sich neu ordnen. Auch wenn einem die sozialen Medien etwas anderes weismachen wollen: Es ist nicht zwingend notwendig, am Ende einer Beziehungsdebatte gemeinsam mit dem VW-Bus in den Sonnenuntergang zu fahren. Eine Option wäre zum Beispiel, alleine zu verreisen. Ohne Groll. Einfach weil es einem wichtig ist. </p>
<p>„Wir gehen oft davon aus, dass der Partner dafür zuständig ist, uns glücklich zu machen“, sagt Diplom-Psychologin Judith Gastner. „Aber man darf, man sollte Dinge, die einem Spaß machen, auch ohne den Partner tun.“ Die Pflicht zum Kompromiss hat Grenzen. Etwa, wenn der neue Job einen längeren Auslandsaufenthalt verlangt. Oder der Verzicht darauf den anderen ausbremsen würde. „Wichtig ist nur, sich ehrlich zu fragen: Wenn ich meinem Partner zuliebe verzichte, besteht dann die Gefahr, dass ich ihm die Schuld gebe, mein Leben nicht gelebt zu haben?“</p>
<p><strong>Die meisten Menschen sehnen sich nach Nähe</strong></p>
<p>Die englische Paarberaterin Lucy Cavendish erzählt im „Guardian“ von Paaren, die ihr Leben für eine bestimmte Zeit verändern, um neue Erfahrungen zu machen. Sie vergleicht diese Phase mit einem „Gap Year für Studenten, nur eben in einem reiferen Alter“. Genau das ist das Problem: Für Paare, die schon länger in konventionellen Strukturen zusammenleben, klingt die Idee, eigene Wege zu gehen, nach etwas, was nur junge Leute tun. Sie sind oft noch sozialisiert mit der Idee, dass in einer Beziehung Kompromisse gelten und sich beide stets auf einen gemeinsamen Nenner einigen müssen. </p>
<p>„Menschen sind Bindungswesen, die meisten sehnen sich nach Nähe“, sagt die Münchner Paartherapeutin Judith Gastner. „Diese Ausschließlichkeit scheint gefährdet, wen einer in die Ferne rückt.“ Violette Simon fügt hinzu: „Den ersten Schritt zu machen, fällt oft nicht leicht: Viele scheitern bereits daran, dem schnarchenden Partner zu gestehen, dass sie sich nach getrennten Betten sehnen.“ Selbst wenn beide wissen, dass sie alleine besser schlafen: Loyalität wird gern an der Leidensfähigkeit gemessen. Quelle: „Sich trennen, um ein Paar zu bleiben“ von Violette Simon in der Süddeutschen Zeitung vom 24./25 September 2022</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Trennung ist keine Schande</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2017 06:27:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
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					<description><![CDATA[Keine Ansprüche von außen, keine Normen, keine Moral sollen sich in die gegenwärtigen Konstrukte der Liebe einmischen. Die israelische Soziologin Eva Illouz, die gerade an einem Buch mit dem Titel „Unloving“ arbeitet, erklärt: „Das ist die Kehrseite der sexuellen Freiheit, für die wir gekämpft haben. Es ist allein unser Verlangen und unser Gefühl, das legitimiert, ... <a title="Eine Trennung ist keine Schande" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eine-trennung-ist-keine-schande.html" aria-label="Mehr Informationen über Eine Trennung ist keine Schande">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Ansprüche von außen, keine Normen, keine Moral sollen sich in die gegenwärtigen Konstrukte der Liebe einmischen. Die israelische Soziologin Eva Illouz, die gerade an einem Buch mit dem Titel „Unloving“ arbeitet, erklärt: „Das ist die Kehrseite der sexuellen Freiheit, für die wir gekämpft haben. Es ist allein unser Verlangen und unser Gefühl, das legitimiert, was wir tun. Sobald das schwindet, schwindet auch unser Engagement für die Beziehung.“ Unter diesen Vorzeichen kann man ihrer Meinung nach beispielsweise auch das Fremdgehen nicht mehr in moralischen Kategorien begreifen. Derjenige, der es tut, drückt damit lediglich das eigene sexuelle Verlangen aus. Und das ist heute um seiner selbst willen zulässig. Eva Illouz stellt fest: „Weder das Scheidungsrecht noch die Psychologie suchen noch nach Schuldigen.“ <span id="more-1685"></span></p>
<p><strong>Nur wenige Menschen werden ein Leben lang zusammenbleiben</strong></p>
<p>Die Frage, wer am Ende einer Liebe recht oder unrecht tat, bleibt unbeantwortet. Dabei können Trennungen die Menschen heute härter treffen als in früheren Zeiten, denn sie erwarten mehr von ihrer Partnerschaft. Eva Illouz erläutert: „Wenn die beruflichen Umstände instabiler werden, sich gemeinschaftliche Zusammenhänge auflösen, betrachten wir unsere Partnerschaft als Anker in eine stürmischen Welt. Nirgendwo bildet man sein Selbstwertgefühl stärker als in einer Liebesbeziehung. Wenn man sich trennt, geht es oft um die Frage, wie zwei, die sich am liebsten umbringen würden, ihr Auseinandergehen trotzdem manierlich über die Bühne bringen.</p>
<p>Die Therapeutin Katherine Woodward Thomas hat dafür die Methode „conscious uncoupling“ entwickelt. Die meisten Menschen, die sich trennen, geraten vor allem wegen des Gelds in Streit. Wie funktioniert „„conscious uncoupling“? Katherine Woodward Thomas erklärt: „Erst mal sollten die Leute begreifen, dass Trennung keine Schande ist. Nur wenige von uns werden ein Leben lang zusammenbleiben. In den USA ist es normal, zwei bis drei Lebenspartnerschaften zu haben – also auch ein bis zwei Trennungen mitzumachen.“</p>
<p><strong>Menschen fühlen Zurückweisung tatsächlich als physischen Schmerz</strong></p>
<p>Obwohl die meisten Menschen dies wissen, meint jeder frisch Getrennte, aufs Neue in Schimpf und Schande leben zu müssen. Zuerst geht es laut Katherine Woodward Thomas darum, den Ausnahmezustand, in den die Trennung den Körper schickt, überwinden. Und das am besten, bevor man wichtige Entscheidungen trifft. Katherine Woodward Thomas stellt fest: „Wir fühlen Zurückweisung tatsächlich als physischen Schmerz. Und geraten in einen primitiven Zustand von Angriff oder Flucht.“</p>
<p>Die frisch Getrennten schlafen und essen kaum mehr, stehen im wahrsten Sinne des Wortes neben sich. Katherine Woodward Thomas will zeigen, wie man diese starken Gefühle regulieren kann, sich besser in den Griff bekommt. Sie macht das mit einem einfachen Trick: „In meiner Beratung bitte ich die Menschen, sich einige ihrer düstersten Gefühle bewusst zu machen. Sie aufzuschreiben.“ Als Nächstes rückt die Therapeutin die Geschichte der Trennung in den Blick ihrer Klienten. Katherine Woodward Thomas betont: „Das Ziel muss sein, wirklich vom anderen frei zu werden.“ Quelle: Der Spiegel</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Heidi Kastner hält Paartherapien für pompöse Begräbnisse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2017 09:09:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
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					<description><![CDATA[In ihrem neuesten Buch „Tatort Trennung. Ein Psychogramm“ beschäftigt sich Heidi Kastner mit der Liebe, zu hohen Erwartungen und dem Mord an ehemals geliebten Menschen. Ihrer Meinung nach kann man sich auf eine Trennung nicht wirklich vorbereiten, da die meisten asymmetrisch verlaufen: „Meistens ist es einer, der sich innerlich zu trennen beginnt und das nicht ... <a title="Heidi Kastner hält Paartherapien für pompöse Begräbnisse" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/heidi-kastner-haelt-paartherapien-fuer-pompoese-begraebnisse.html" aria-label="Mehr Informationen über Heidi Kastner hält Paartherapien für pompöse Begräbnisse">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem neuesten Buch „Tatort Trennung. Ein Psychogramm“ beschäftigt sich Heidi Kastner mit der Liebe, zu hohen Erwartungen und dem Mord an ehemals geliebten Menschen. Ihrer Meinung nach kann man sich auf eine Trennung nicht wirklich vorbereiten, da die meisten asymmetrisch verlaufen: „Meistens ist es einer, der sich innerlich zu trennen beginnt und das nicht kommuniziert. Der Überrumpelte reagiert dann natürlich mit Entsetzen, Überraschung, Kränkung.“ In dieser akuten Phase ist alles eine Überforderung. Aber wenn das vorbei ist, sollte man laut Heidi Kastner nicht hergehen und dieses ganze Kapitel der eigenen Biografie als fatalen Irrtum abschreiben. Man sollte sich vergegenwärtigen, was es in der Beziehung an Gutem gegeben hat. Heidi Kastner ist seit 2005 Chefärztin der forensischen Abteilung des Landesnervenklinik Linz. <span id="more-1559"></span></p>
<p><strong>Viele Vorwürfe des Missbrauchs gegen Väter sind erfunden</strong></p>
<p>Wenn Menschen zum Therapeuten kommen, dann meistens an einem Punkt, an dem zumindest für einen die Sache schon gelaufen ist. Heidi Kastner erklärt: „Man kommt, um einen mehr oder weniger unabhängigen Schiedsrichter ins Spiel zu bringen, der dem anderen sagen soll, wie unmöglich er ist. Oder man kommt, um öffentlich zu demonstrieren, dass man ja eh alles gemacht hat.“ Nur formal alles zu mache ohne innere Bereitschaft irgendwas zu verändern, ist für Heidi Kastner sinnlos. Einige ketten sich mit ihrem Hass auf Jahre in einem Rosenkrieg weiterhin an den Ex-Partner.</p>
<p>Heidi Kastner kennt den Grund für eine solche Verhaltensweise: „Weil es das Bedürfnis ist, die eigene Kränkung in Rache umzuwandeln. Das kann auch lebensbestimmend werden. Kränkungen nicht als biografische Ereignisse stehen zu lassen. Koste es, was es wolle.“ Weil viele Menschen auch nicht hinnehmen können, dass das Leben nicht immer gerecht ist, dass einem auch als guten Menschen Schlechtes widerfahren kann. Heidi Kastner vertritt zudem die These, dass viele Vorwürfe des Missbrauchs gegen Väter erfunden sind.</p>
<p><strong>Potentielle Ausbrüche der Gewalt von Verlassenen sind schwer frühzeitig zu erkennen</strong></p>
<p>Es gibt Befunde, dass es gerade in Konstellationen der Trennung sehr häufig so ist, dass sich die erhobenen Vorwürfe nicht bewahrheiten. Aber das ist natürlich ein sehr probates Mittel, den anderen sozial zu eliminieren. Es ist nicht leicht potentielle Ausbrüche der Gewalt von Verlassenen frühzeitig zu erkennen und dadurch eventuell zu verhindern. Es gibt aber Risikokonstellationen, etwa wenn sich der Partner auch vorher schon als einer erwiesen hat, der auf ein Durchkreuzen seiner Wünsche mit Gewalt reagiert.</p>
<p>Heidi Kastner fügt hinzu: „Ebenso wenn die Realität der Trennung komplett verweigert wird und die Person in dieser Phase selbst zusehends ins Hintertreffen kommt. Etwa wenn die finanzielle Lage sehr angespannt wird, wenn man das Haus oder den Job verliert.“ Irgendwann kann es dann soweit kommen, dass man sich berechtigt fühlt, dem das heimzuzahlen, der einem sein Leben vermeintlich ruiniert hat. Denn man wird sowieso aus dieser bösen, bösen Welt scheiden und da bringt man aber vorher noch den um, der einem das Ganze angetan hat. Quelle: Passauer Neue Presse</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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