<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tagtraum &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/tagtraum/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Sun, 14 Jul 2019 05:43:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>David Gelernter begibt sich in die Welt der Tagträume</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/david-gelernter-begibt-sich-in-die-welt-der-tagtraeume.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/david-gelernter-begibt-sich-in-die-welt-der-tagtraeume.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2019 05:43:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tagtraum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2045</guid>

					<description><![CDATA[Träume sind Themenkreise, die die Vergangenheit in die Gegenwart holen. Tagträume und Phantasien – bei denen der Geist weit abschweift, bilden eine Übergangszone; anschließend nähert man sich den Gedanken des Einschlafens, den Halluzinationen und den Träumen. Tagträume können sich zu jeder Zeit einstellen. Eric Klinger, ein Spezialist für Tagträume, schreibt: „Tagträume erinnern uns immer wieder ... <a title="David Gelernter begibt sich in die Welt der Tagträume" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/david-gelernter-begibt-sich-in-die-welt-der-tagtraeume.html" aria-label="Mehr Informationen über David Gelernter begibt sich in die Welt der Tagträume">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Träume sind Themenkreise, die die Vergangenheit in die Gegenwart holen. Tagträume und Phantasien – bei denen der Geist weit abschweift, bilden eine Übergangszone; anschließend nähert man sich den Gedanken des Einschlafens, den Halluzinationen und den Träumen. Tagträume können sich zu jeder Zeit einstellen. Eric Klinger, ein Spezialist für Tagträume, schreibt: „Tagträume erinnern uns immer wieder an unsere aktuellen Angelegenheiten … Bei den Angelegenheiten, auf die sie zurückkommen, handelt es sich meist um jene, die emotional für uns am wichtigsten sind.“ David Gelernter ergänzt: „Tagträume und Träume sind zuerst und vor allem Erinnerungsvorgänge.“ Das Erinnern ist – unter ansonsten gleichen Voraussetzungen – ein Vorgang, der die neuesten, frischesten Erinnerungen stark bevorzugt. Die gleiche Präferenz zeigen auch Tagträume. David Gelernter ist Professor für Computerwissenschaften an der Yale University. <span id="more-2045"></span></p>
<p><strong>Tagträume setzen Entspannung voraus</strong></p>
<p>Für manche Menschen und insbesondere Kinder ist das Denken niemals etwas Natürliches. Kinder halten sich über längere Zeiträume als Erwachsene in den tagtraumreichen Regionen des Geistes auf. Tagträume setzen Entspannung voraus. Zu behaupten, jemand sei „aufmerksam für die Umgebung“ und hänge gleichzeitig Tagträumen nach, ist absurd. Tagträume zeigen unabhängig von der Tageszeit stets, dass sich der Tagträumer zunehmend außerhalb der Kontrolle des bewussten Geistes befindet. Manchmal entschließt sich ein Mensch auch aktiv, einem Tagtraum nachzuhängen.</p>
<p>Oft sind es jedoch die Tagträume, die sich für einen Menschen entscheiden. Jerome Singer ist Experte für das Thema; nach seiner Ansicht stellen sich Tagträume in der Regel ungewollt ein – sie laufen ab, wenn unsere Umgebung still und langweilig wird. Selbst wenn man sich entschließt, sich einem Tagtraum hinzugeben, wobei man häufig ein explizites Thema im Kopf hat, haben Tagträume wie gewöhnliche Träume eine Handlung. Tagräume erzählen Geschichten. Themen von Tagträumen sind häufig Geschichten nach dem Motto „Nur einmal angenommen, dass …“ oder „Ach wäre doch nur …“.</p>
<p><strong>Tagträume sind visuell und haben eine Handlung</strong></p>
<p>Tagträume können traurig sein, und manche Menschen, die aus Prinzip ernsthaft sind, mögen sie nicht. Beispielsweise waren Lehrer nie versessen auf tagträumende Schüler. Tagträume umfangen einen Menschen und beanspruchen ihn ganz; darin ähneln sie den bei geringer Konzentration auftretenden Halluzinationen stärker als dem vernünftigen Denken. Manchmal werden sie aber auch vom bewussten Geist gezielt geplant und gesteuert – darin sind sie anders als Träume, bei denen das Bewusstsein zwar eine wichtige, aber im Wesentlichen verborgene, implizite Rolle spielt.</p>
<p>David Gelernter stellt fest: „Tagträume sind keine Halluzinationen, können ihnen aber nahekommen.“ Unmittelbar vor dem Schlaf trifft man allerdings auf die Grenze zu den Halluzinationen. Natürlich werden Tagträume leicht unterbrochen. Wer ihnen nachhängt, ist schnell wachzurufen; aber Tagträume können auch fesselnd sein. Noch stärker gilt das natürlich für sexuelle Phantasien. Tagträume sind visuell, haben eine Handlung und legen den Tagträumer in Beschlag. Quelle: „Gezeiten des Geistes“ von David Gelernter</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/david-gelernter-begibt-sich-in-die-welt-der-tagtraeume.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Phantasien und Tagträume sind sich sehr ähnlich</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/phantasien-und-tagtraeume-sind-sich-sehr-aehnlich.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/phantasien-und-tagtraeume-sind-sich-sehr-aehnlich.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2017 05:20:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[Tagtraum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=1704</guid>

					<description><![CDATA[Tagträume und Phantasien sind schwer voneinander zu unterscheiden. Im normalen Sprachgebrauch meint man mit Phantasien häufig Tagträume mit sexuellem Inhalt. David Gelernter stellt fest, dass Phantasien den eigenartig dämmrigen Gedanken des Einschlafens und dem Schlaf selbst einen Schritt näher stehen als die Tagträume: „Phantasien, die uns überkommen, ähneln eher echten Träumen, nur sind sie keine ... <a title="Phantasien und Tagträume sind sich sehr ähnlich" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/phantasien-und-tagtraeume-sind-sich-sehr-aehnlich.html" aria-label="Mehr Informationen über Phantasien und Tagträume sind sich sehr ähnlich">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tagträume und Phantasien sind schwer voneinander zu unterscheiden. Im normalen Sprachgebrauch meint man mit Phantasien häufig Tagträume mit sexuellem Inhalt. David Gelernter stellt fest, dass Phantasien den eigenartig dämmrigen Gedanken des Einschlafens und dem Schlaf selbst einen Schritt näher stehen als die Tagträume: „Phantasien, die uns überkommen, ähneln eher echten Träumen, nur sind sie keine Halluzinationen.“ In Phantasien kommen fast ebenso häufig absonderliche Situationen vor wie in Träumen. Bizarre Elemente sind keineswegs nur ein Begleitmaterial von Träumen, sondern sie fließen auch in vielfältiger Weise in die Phantasietätigkeit von Wachen ein. Die meisten Menschen erinnern sich an Phantasien ebenso wie an Träume nur schlecht. Phantasien, die einen Menschen mit Beschlag belegen, die Aufmerksamkeit fesseln oder ablenken, sind meist lebhaft. David Gelernter ist Professor für Computerwissenschaften an der Yale University. <span id="more-1704"></span></p>
<p><strong>Traumartige Gedanken sind eine Daseinsform des Geistes</strong></p>
<p>Deshalb sorgen Phantasien ebenfalls wie Träume für ein Überbewusstsein, und die meisten Menschen erinnern sich schlecht an sie. An Träume erinnert man sich natürlich regelmäßig, wenn man mitten in einem Traum aufwacht. Aus Phantasien dagegen wacht ein Mensch nicht in gleichem Sinn auf – man wird nicht aus ihnen herausgerissen – weil man ja bereits wach ist. Traumartige Gedanken tauchen nicht plötzlich auf, wenn ein Mensch schläft. Sie sind eine Daseinsform des Geistes. </p>
<p>Die Gedanken der Einschlafphase sind in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. David Gelernter erklärt: „Jede einzelne Episode gleicht einem kleinen Traum, aber die Handlung bleibt oft implizit oder verborgen – und manchmal gibt es überhaupt keine Handlung, sondern nur eine statische Szene.“ Einschlafgedanken sind zuweilen, aber so scheint es weniger häufig als Träume, bizarr. Sie sind eine Mischung aus Halluzinationen und gewöhnlichem Denken. Wenn ein Mensch sagt, er würde die Kontrolle verlieren, meint er damit in der Regel nicht, dass ein Zauberer oder Dämon sie übernimmt. </p>
<p><strong>Der „unbewusste Geist“ ist das Gedächtnis</strong></p>
<p>David Gelernter erläutert: „Vielmehr wollen wir ausdrücken, dass nun ein autonomer Teil unseres eigenen Geistes, der außerhalb unserer bewussten Kontrolle steht und seine eigenen Ziele verfolgt, den Ton angibt. Wir meinen, dass der unbewusste Geist die Führung übernimmt.“ Und was ist der „unbewusste Geist“? Grundsätzlich ist es das Gedächtnis. Das Gedächtnis hat in diesem Zusammenhang zwei Hauptbestandteile. Das Gedächtnis enthält die gespeicherten Informationen selbst sowie die Verfahrensweisen, mit denen sie gespeichert und abgerufen werden. </p>
<p>Eine letzte Funktion des Gedächtnisses besteht darin, die Sammlung der Erinnerungen in einem guten Zustand zu erhalten. Diese Kuratorentätigkeit läuft in Form von „Hintergrundprozessen“ ab, deren ein Mensch sich nie bewusst wird. Der wichtigste davon ermöglicht es einem Menschen, durch Vergessen zu lernen: Man vergisst die Unterschiede zwischen vielen ähnlichen Erinnerungen, lässt zu, dass sie sich vermischen und miteinander zu einzelnen Erinnerungen verschmelzen. Damit schafft man Raum, räumt Überflüssiges weg und schafft abstrakte Matrizen oder Schemata. Quelle: „Gezeiten des Geistes“ von David Gelernter </p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/phantasien-und-tagtraeume-sind-sich-sehr-aehnlich.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
