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	<title>Strategie &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Viele Menschen wollen immer dasselbe tun</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 02:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Menschen wollen in ihrem Leben einfach nichts ändern, sondern immer mehr desselben tun. Sie wollen auch dann noch an Verhaltensweisen festhalten, die irgendwann einmal sinnvoll waren, wenn sie vielleicht sogar schon wissen, dass das nicht mehr der richtige Ansatz sein kann. Markus Hengstschläger ergänzt: „Wir sind viel zu sehr in dem verankert, was wir kennen. Der Homo sapiens neigt sogar dazu, eine Variante, die sich einmal als bestmögliche herausgestellt hat, als die für immer einzig mögliche beizubehalten.“ Das könnte einer der Gründe sein, warum man vorwiegend für die Vorhersehbarkeit&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen wollen in ihrem Leben einfach nichts ändern, sondern immer mehr desselben tun. Sie wollen auch dann noch an Verhaltensweisen festhalten, die irgendwann einmal sinnvoll waren, wenn sie vielleicht sogar schon wissen, dass das nicht mehr der richtige Ansatz sein kann. Markus Hengstschläger ergänzt: „Wir sind viel zu sehr in dem verankert, was wir kennen. Der Homo sapiens neigt sogar dazu, eine Variante, die sich einmal als bestmögliche herausgestellt hat, als die für immer einzig mögliche beizubehalten.“ Das könnte einer der Gründe sein, warum man vorwiegend für die Vorhersehbarkeit unterrichtet, plant, managt und trainiert. Natürlich muss das getan werden, aber es reicht nicht. Professor Markus Hengstschläger ist Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der MedUni Wien. <span id="more-5017"></span></p>
<p><strong>Flexibilität begünstigt den Erfolg</strong></p>
<p>Eine weitere Begründung für den Hang des Menschen für das Vorhersagbare könnte in der verbreiteten Annahme zu finden sein, dass fokussiert auf ein bekanntes Ziel hinzuarbeiten sicherer ist – sicherer im Sinne von höherer Wahrscheinlichkeit. Markus Hengstschläger stellt fest: „Wenn allerdings die eine dafür gewählte fokussierte Strategie falsch ist, ist die Erfolgschance sicher null. Man könnte auch in Richtung bekannte Zukunft immer wieder einmal riskantere Strategien wählen, anstatt immer nur mehr desselben zu tun.“</p>
<p>Markus Hengstschläger weiß: „Und schließlich ist Flexibilität manchmal sogar sicherer – sogar im Sinne von höherer Wahrscheinlichkeit auf Erfolg.“ Und wer sich zusätzlich mit dem weniger berechenbaren Morgen beschäftigt, begünstigt außerdem die Chancen, „unabsichtlich“ und „zufällig“ zu lernen. Umso mehr man zuhört, sucht und tut, ob fokussiert oder ergebnisoffen, desto häufiger kann man lernen ohne Lernabsicht. Man spricht dabei von sogenanntem inzidentellem Lernen.</p>
<p><strong>Menschen müssen sich auf einen permanenten Wandel einstellen</strong></p>
<p>Wer experimentiert, vergleicht und Ungewöhnliches ausprobiert, kann inzidentell besonders viel Neues im Zuge des Handelns lernen. Das ist aber natürlich auch möglich, wenn man zum Beispiel etwas beabsichtigt und ganz intentional sucht. Dabei begegnet einem genauso viel nicht Passendes. Markus Hengstschläger erklärt: „Das muss man abwägen und einschätzen – kognitiv bearbeiten – und dabei lernt man etwas. Dieses Lernen über andere Dinge geschieht nicht intentional.“ Erkenntnisse, die man sich durch inzidentelles Lernen aneignet, können aber quergedacht in anderen Zusammenhängen einmal zu Lösungen beitragen.</p>
<p>Sich gleichzeitig mit vorhersagbaren und noch ungewissen Aspekten zu beschäftigen, erweitert den Aktionsradius. Innerhalb dessen kann man inzidentell, als beiläufig, nicht zielgerichtet lernen. Wenn man das Unbewusste bewusst zulässt, eröffnet sich noch eine weitere Perspektive. Umso höher die Flexibilität, umso häufiger man etwas riskiert und etwas Neues ausprobiert, desto öfter scheitert man allerdings auch. Man macht Fehler und erlebt Rückschläge. Der Mensch im permanenten Wandel ist automatisch immer öfter mit großen psychischen Herausforderungen konfrontiert. Quelle: „Die Lösungsbegabung“ von Markus Hengstschläger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder Mensch sollte sich Ziele setzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 2023 02:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Menschen, die argumentieren, dass ein Ziel ein in der Zukunft liegender Endpunkt ist. Markus Hengstschläger ergänzt: „Dafür muss das Ziel zumindest relativ klar definierbar sein, und man muss es sich vorstellen können.“ Der Ausspruch „Der Weg ist das Ziel“ soll von dem chinesischen Philosophen Konfuzius stammen. Auch in diesem Fall kann man eine Vorstellung davon haben, auch wenn das Ziel nicht ein bestimmter Endpunkt sein muss. Diese Dualität beinhaltet, dass einerseits ein definiertes Ziel als Endpunkt durch ein gerichtetes Vorgehen erreichbar ist, dass aber auch andererseits das Etablieren&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, die argumentieren, dass ein Ziel ein in der Zukunft liegender Endpunkt ist. Markus Hengstschläger ergänzt: „Dafür muss das Ziel zumindest relativ klar definierbar sein, und man muss es sich vorstellen können.“ Der Ausspruch „Der Weg ist das Ziel“ soll von dem chinesischen Philosophen Konfuzius stammen. Auch in diesem Fall kann man eine Vorstellung davon haben, auch wenn das Ziel nicht ein bestimmter Endpunkt sein muss. Diese Dualität beinhaltet, dass einerseits ein definiertes Ziel als Endpunkt durch ein gerichtetes Vorgehen erreichbar ist, dass aber auch andererseits das Etablieren und Verfolgen eines laufenden ungerichteten Prozesses ein Ziel sein kann. Davon unabhängig ist es selbstverständlich empfehlenswert, sich Ziele zu setzen. Professor Markus Hengstschläger ist Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der MedUni Wien. <span id="more-4397"></span></p>
<p><strong>Erfolg ist das Werk eines Menschen</strong></p>
<p>Und es ist auch überhaupt nichts dagegen einzuwenden, Erfolg darüber zu definieren, ob man ein Ziel erreicht hat oder nicht. Allerdings erst dann, wenn man Erfolg durch das Werk eines Menschen beschreibt, fügen sich die Dualitäten sinnvoll ineinander. Markus Hengstschläger erklärt: „Das Werk eines Menschen beschreibt nämlich einerseits das Tätigsein, das Am-Werk-Sein selbst und andererseits auch das Endprodukt, das Werk, das den Tag überdauert.“ </p>
<p>Der Weg in Richtung bekannter Zukunft steuert gerichtet auf ein Ziel zu, und das Erreichen des gesetzten Endpunktes ist sehr oft durch die Fertigstellung eines Werkes von Erfolg gekrönt. In Richtung unvorhersehbarer Zukunft ist der Weg das Ziel, und man soll dabei erfolgreich ungerichtet am Werk sein und bleiben. Und nun gilt es für Markus Hengstschläger noch die Frage zu klären, ob es überhaupt eine Strategie sein kann, ungerichtet am Werk zu sein. </p>
<p><strong>Ungerichtet ist nicht planlos!</strong></p>
<p>Die Antwort ist so einfach wie wichtig: Ungerichtet ist nicht planlos! Einerseits bedarf es eines Planes, wenn man fokussiert auf ein bekanntes Ziel zusteuern will. Andererseits ist es aber genauso wichtig, einen konkreten umsetzbaren Plan zu haben, wie man sich für unvorhersagbaren Zukunftsanteile rüstet und man sie dadurch auch gestaltet. Gerichtet oder ungerichtet, es braucht immer Strategien mit dem entsprechenden Monitoring, mit Korrekturmöglichkeiten und mit laufenden Weiterentwicklungen. </p>
<p>Es gab einmal eine Welt oder eine Zeit, in der Erfolg auch wesentlich vom Informationsvorsprung abhängig war. Einer weiß etwas über die Gegenwart und noch besser über die Zukunft, was andere nicht wissen. Markus Hengstschläger stellt fest: „Es scheint allerdings ein grundlegendes Wesensmerkmal des digitalen Wandels zu sein, dass solche Informationsvorteile immer mehr verschwinden.“ Denn noch nie in der Menschheitsgeschichte hatte der Homo sapiens solch einen umfangreichen und niederschwelligen Zugang zu Daten und Informationen wie heute. Quelle: „Die Lösungsbegabung“ von Markus Hengstschläger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Viele alltägliche Ängste sind völlig überflüssig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 01:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Lösungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer Ängste erlebt, nimmt sie auf seine Weise wahr. Und zunächst spielt es für den Betroffenen keine Rolle, ob es sich um eine reale Gefahr handelt oder um Relikte aus einer anderen Zeit. Die Angst ist dominant und wird als belastend empfunden. Heinz-Peter Röhr weiß: „Das erfolgreichste Rezept gegen unrealistische Ängste ist: Genau das zu tun, wovor man Angst hat. Wenn dies erledigt ist, stellt sich Erleichterung ein.“ Man darf jetzt mit Recht stolz auf sich sein. Die technisierte Welt der Gegenwart ist arm an Abenteuern. Die Bewältigung von Ängsten&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Ängste erlebt, nimmt sie auf seine Weise wahr. Und zunächst spielt es für den Betroffenen keine Rolle, ob es sich um eine reale Gefahr handelt oder um Relikte aus einer anderen Zeit. Die Angst ist dominant und wird als belastend empfunden. Heinz-Peter Röhr weiß: „Das erfolgreichste Rezept gegen unrealistische Ängste ist: Genau das zu tun, wovor man Angst hat. Wenn dies erledigt ist, stellt sich Erleichterung ein.“ Man darf jetzt mit Recht stolz auf sich sein. Die technisierte Welt der Gegenwart ist arm an Abenteuern. Die Bewältigung von Ängsten kann ein kostenloser Nervenkitzel und ein Abenteuer sein. Wer seine Ängste besiegt, verschafft sich ein Plus an emotionaler Stabilität. Heinz-Peter Röhr ist Pädagoge und war über dreißig Jahre lang in der Fachklinik Fredeburg/Sauerland für Suchtmittelabhängige psychotherapeutisch tätig. <span id="more-3600"></span></p>
<p><strong>Denken hilft bei der Lösung von Problemen</strong></p>
<p>Viele alltägliche Ängste sind völlig überflüssig. Nichts wird schneller verdrängt und vergessen als unliebsame Wahrheiten über das eigene Verhalten. Daher ist es laut Heinz-Peter Röhr hilfreich, die typischen Situationen schriftlich festzuhalten: „Welcher Ärger bringt mich immer wieder auf die Palme? Welche Person ist ein rotes Tuch für mich? Welchen Ängsten begegne ich immer wieder? Welche Themen verursachen starke Gefühle? Welcher Neid stellt sich immer wieder ein?“ </p>
<p>Menschen reden unablässig mit sich selbst, ein völlig normaler Vorgang. Im Falle von Stress rasen die Gedanken durch den Kopf und lassen sich kaum beruhigen. Ein anderes Mal bewegen sie sich in ruhigen, geordneten Bahnen. Stellt sich ein Problem, ist Denken die richtige Maßnahme. Nur so findet sich eine Strategie, um das Problem zu lösen. Ist die Strategie gefunden, kann man zur Tat schreiten. Ohne Nachdenken ist ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben nicht vorstellbar. </p>
<p><strong>Grübeln ist für die Psyche immer schädlich</strong></p>
<p>Wer nicht selbst Lösungen für Probleme findet, ist darauf angewiesen, dass andere dies für ihn erledigen. Sein Leben wird in sehr abhängigen Bahnen verlaufen. Heinz-Peter Röhr erklärt: „Zielgerichtetes, konstruktives Denken lässt sich mitunter nur schwer von sorgenvollem Grübeln unterscheiden. Denn bevor es eine Lösung gibt, werden die Möglichkeiten innerlich „durchprobiert“, hin und her geschoben, alle Eventualitäten gescheckt.“ Wenn eine Strategie gefunden ist, wird eine Erleichterung spürbar: Hurra, die Lösung ist gefunden!</p>
<p>Der betreffende Mensch fühlt sich zufrieden und in seinem Selbstvertrauen gestärkt. Entscheidend ist, dass eine Strategie gefunden wurde. Erst macht man A, dann B, dann C. Wer seinen Gedanken eine Struktur gibt, wird seine Ängste deutlich vermindern und einen Weg aus dem Gedankenkreislauf finden. In vielen Fällen passiert dies automatisch. Wenn dies jedoch immer wieder nicht gelingt, sondern häufig neue Aspekte zur selben Thematik hin und her gewälzt werden, ohne das dies zu einer Lösung führt, dann handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um Grübeln. Für die Psyche ist Grübeln immer schädlich, oft besteht Handlungsbedarf. Der erste Schritt ist, das Problem zu erkennen. Quelle: „Vom klugen Umgang mit Gefühlen“ von Heinz-Peter Röhr</p>
<p>Von Hans Klumbies</p>
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		<title>Strategien sind für den Erfolg extrem wichtig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 08:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abraham Maslow]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der persönlichen Ebene hat man dann Erfolg, wenn man die Ziele erreicht, die man sich selbst gesetzt hat. Und auch unternehmerisches Handeln kann dann als erfolgreich gelten, wenn man die Unternehmensziele erwirtschaftet. Das ist selbstverständlich plausibel, wirft für Markus Hengstschläger aber eine Reihe von Fragen auf. Wenn man sich in der Gegenwart Ziele setzt, die man dann in der Zukunft vielleicht auch erreicht, so setzt das voraus, dass man schon viel über die Zukunft gewusst hat. Es ist zweifelsohne ausgesprochen wichtig und richtig, sich für die bereits bekannten Anteile&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der persönlichen Ebene hat man dann Erfolg, wenn man die Ziele erreicht, die man sich selbst gesetzt hat. Und auch unternehmerisches Handeln kann dann als erfolgreich gelten, wenn man die Unternehmensziele erwirtschaftet. Das ist selbstverständlich plausibel, wirft für Markus Hengstschläger aber eine Reihe von Fragen auf. Wenn man sich in der Gegenwart Ziele setzt, die man dann in der Zukunft vielleicht auch erreicht, so setzt das voraus, dass man schon viel über die Zukunft gewusst hat. Es ist zweifelsohne ausgesprochen wichtig und richtig, sich für die bereits bekannten Anteile der Zukunft Ziele zu setzen. Und dabei Strategien zu entwickeln, die es nicht nur möglich, sondern sogar wahrscheinlich machen, dann auch erfolgreich zu sein. Professor Markus Hengstschläger ist Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der MedUniWien. <span id="more-2456"></span></p>
<p><strong>Erfolg ist ein dehnbarer Begriff</strong></p>
<p>Der Begriff „erfolgreich“ sollte laut Markus Hengstschläger aber aus drei Gründen weiter gefasst werden. Erstens hängen die gesetzten Ziele davon ab, womit man sich betreffend das Ergebnis seiner Bemühungen zufriedengibt. Was ist, wenn man sich die Latte einfach zu niedrig legt? Zweitens könnte es sein, dass gesetzte Ziele bei genauerer Betrachtung in der Zukunft nicht den Wert haben, den man ihnen in der Gegenwart noch gibt. Hierbei bestehen außerdem auch große Unterschiede zwischen den Generationen.</p>
<p>Drittens sind viele individuelle Leistungen, viele große Errungenschaften und Innovationen in der Menschheitsgeschichte nicht das Resultat eines Planes mit gesetzten Zielen gewesen. Vor allem deshalb nicht, weil sie in der Gegenwart noch vollkommen unvorhersehbar gewesen sind. Gesetzte, konkrete Ziele sind meist nur Lösungen für bekannte Probleme. Sie tragen aber oft sehr wenig zur Bewältigung von Aufgaben bei, welche die Menschheit heute noch gar nicht kennt.</p>
<p><strong>Abraham Maslow entwickelt eine Bedürfnispyramide</strong></p>
<p>Markus Hengstschläger stellt fest: „Grundsätzlich wird Erfolg sehr individuell gesehen und auch nicht einheitlich bewertet. Was für den einen schon erfolgreich ist, ist für den anderen Standard oder gar nicht von Interesse.“ Den Erfolg misst man außerdem oft mehr an der Reaktion der sozialen Umgebung. Und dass, obwohl die Ausgangsbasis doch eigentlich sehr ähnlich sein müsste. Die Beschreibung der Bedürfnisse und Motivationen der Menschen hat der amerikanische Psychologe Abraham Maslow in seiner Bedürfnispyramide festgehalten.</p>
<p>Die Pyramide besitzt fünf Ebenen mit fließenden Übergängen. Zu den Grundbedürfnissen zählen Ernährung, Atmung, Schlaf, Fortpflanzung etc. Die Sicherheitsbedürfnisse setzen sich zusammen aus Gesundheit, körperliche, seelische und materielle Sicherheit, Arbeit, Wohnung, Familie etc. Zu den sozialen Bedürfnissen zählt Abraham Maslow die Liebe, Gruppenzugehörigkeit, Kommunikation etc. Individualbedürfnisse sind Erfolg, Unabhängigkeit, Freiheit, Ansehen, Wertschätzung etc. Die individuellsten Bedürfnisse sind diejenigen der Selbstverwirklichung: dazu zählen Kreativität, vorhandene Talente und Potenziale ausschöpfen zu können, Persönlichkeitsentwicklung und seinem Leben einen Sinn zu geben. Quelle: „Die Lösungsbegabung“ von Markus Hengstschläger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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