<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Selbstfindung &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/selbstfindung/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 Aug 2024 07:22:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Einzelne erzielen in ihrem Leben Fortschritte</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/einzelne-erzielen-in-ihrem-leben-fortschritte.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/einzelne-erzielen-in-ihrem-leben-fortschritte.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 01:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5632</guid>

					<description><![CDATA[Blickt man auf die bisherige Kulturgeschichte der Menschheit, so bestehen erhebliche Zweifel daran, den heutigen Durchschnittsmenschen für glücklicher zu halten als den Menschen in irgendeinem anderen Zeitalter. Albert Kitzler stellt fest: „Die Menschen scheinen unter denselben seelischen Problemen zu leiden wie vor 2000 Jahren, obwohl die Einsichten, die notwendig sind, damit ihr Leben gelingt, schon ... <a title="Einzelne erzielen in ihrem Leben Fortschritte" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/einzelne-erzielen-in-ihrem-leben-fortschritte.html" aria-label="Mehr Informationen über Einzelne erzielen in ihrem Leben Fortschritte">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Blickt man auf die bisherige Kulturgeschichte der Menschheit, so bestehen erhebliche Zweifel daran, den heutigen Durchschnittsmenschen für glücklicher zu halten als den Menschen in irgendeinem anderen Zeitalter. Albert Kitzler stellt fest: „Die Menschen scheinen unter denselben seelischen Problemen zu leiden wie vor 2000 Jahren, obwohl die Einsichten, die notwendig sind, damit ihr Leben gelingt, schon seinerzeit bekannt waren.“ Aber damals wie heute scheitern viele Menschen an der Anwendung und Umsetzung dieser Einsichten im täglichen Leben. Einzelnen mag es gelingen, in ihrem Leben Fortschritte zu erzielen, belastende Prägungen und leidvolle Affekte und Emotionen abzubauen, freudvoller zu leben und liebevoller miteinander umzugehen. Für die Allgemeinheit kann dies leider nicht gesagt werden. Der Philosoph und Medienanwalt Dr. Albert Kitzler gründete 2010 „Maß und Mitte – Schule für antike Lebensweisheit und eröffnete ein Haus der Weisheit in Reit im Winkl. <span id="more-5632"></span></p>
<p><strong>Die Liebe ist die schöpferische Kraft in allem</strong></p>
<p>Albert Kitzler betont: „Wenn es aber dem Einzelnen gelingen kann, sich weiterzuentwickeln, weil er neugierig ist, der Welt und den anderen offen zugewandt begegnet, kontinuierlich dazulernt und an sich arbeitet, dann ist es sinnvoll, sich an längst bekannte Einsichten zu erinnern, die uns sagen, wie wir friedlich und liebevoll zusammenleben können.“ Häufig erschöpft sich jedoch die philosophische Reflexion darin, wie Aristoteles meinte, vergessene Weisheiten wiederzuentdecken oder, wie sich Konfuzius ausdrückte, Altes neu zu überdenken und es mit den eigenen Erfahrungen zu verschmelzen, um dadurch Veränderungsprozesse anzustoßen.</p>
<p>Der griechische Mythos nennt den Liebesgott Eros den „Erstgeborenen“ unter den Göttern, der aus einem Ei entsprang, das im Schoß der Dunkelheit geborgen war. Albert Kitzler ergänzt: „Nachdem er entschlüpft war, brachte er alles ans Licht, was dann die Welt war, und setzte zugleich das All in Bewegung. Die Liebe ist demnach die lebenschaffende, welterzeugende, schöpferische Kraft in allem. Die Anklänge an den pränatalen Ursprung der Liebe drängen sich in diesem Mythos auf.“</p>
<p><strong>Erfüllte Liebe ist Selbstfindung und Selbstverwirklichung</strong></p>
<p>An der Schwelle zum griechischen Denken und am Anfang der gesamten abendländischen Literatur steht Homer, der mit der „Odyssee“ ein erstes epochales Bild geschaffen hat von der existenziellen Sehnsucht des Menschen nach Rückkehr in die Heimat und nach Wiedervereinigung mit den Seinen. Albert Kitzler erläutert: „Es ist zugleich eine Allegorie für den langen und beschwerlichen Weg der Selbstfindung, der Rückkehr der Seele zu sich selbst und zu ihrem Ursprung.“ </p>
<p>Bildlich stellt das Homer in der Sehnsucht des Odysseus nach seinem Ithaka, nach Frau, Kind und Familie dar. Albert Kitzler weiß: „Die Liebe als Sehnsucht nach Wiedervereinigung ist identisch mit der Sehnsucht nach Selbstwerdung und Vollendung der eigenen Bestimmung. Erfüllte und erwiderte Liebe ist Selbstfindung und Selbstverwirklichung. Was zusammen war und zusammengehörte, wird wieder zusammengeführt, wird eins, ganz und heil.“ Auch Platon beschreibt die Liebe als Sehnsucht nach Wiedervereinigung, nach einem Ganz- und Heilwerden, nach Rückkehr in einen ursprünglichen Naturzustand, der glückselig macht. Quelle: „Die Weisheit der Liebe“ von Albert Kitzler</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/einzelne-erzielen-in-ihrem-leben-fortschritte.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bequemlichkeit stört die Selbstfindung</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/doris-iding-sich-selbst-naeherkommen.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/doris-iding-sich-selbst-naeherkommen.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2022 01:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=3988</guid>

					<description><![CDATA[„Wer bin ich? Was ist mir wirklich wichtig?“ Das fragt sich jeder Mensch irgendwann einmal. Eine gute Antwort verlangt Mut, Achtsamkeit und auch ein Stück weit Selbstreflexion. Doris Iding schreibt: „Nie zuvor konnten Menschen ihren Lebensweg freier wählen als in der heutigen Zeit. Gleichzeitig sind viele mit der großen Auswahl an Optionen überfordert.“ Das Überangebot ... <a title="Bequemlichkeit stört die Selbstfindung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/doris-iding-sich-selbst-naeherkommen.html" aria-label="Mehr Informationen über Bequemlichkeit stört die Selbstfindung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wer bin ich? Was ist mir wirklich wichtig?“ Das fragt sich jeder Mensch irgendwann einmal. Eine gute Antwort verlangt Mut, Achtsamkeit und auch ein Stück weit Selbstreflexion. Doris Iding schreibt: „Nie zuvor konnten Menschen ihren Lebensweg freier wählen als in der heutigen Zeit. Gleichzeitig sind viele mit der großen Auswahl an Optionen überfordert.“ Das Überangebot an Möglichkeiten, ein Leben zu führen, das den eigenen Bedürfnissen, Talenten und Wünschen entspricht, fordert das Individuum umso mehr dazu auf herauszufinden, ob das, was angeboten wird, wirklich mit dem eigenen Wesen und Werten vereinbar ist. Deshalb ist es wichtig, sich immer wieder zu fragen: „Passt das, was ich tue, auch wirklich zu mir?“ Antworten auf so eine existenzielle Frage zu finden ist nicht leicht. <span id="more-3988"></span></p>
<p><strong>Man muss sich den eigenen Gefühlen stellen</strong></p>
<p>Um sich selbst näher zu kommen, braucht es im ersten Schritt eine Entscheidung: „Will ich wirklich wissen, was ich will?“ Selbstfindung fängt immer dort an, wo Bequemlichkeit aufhört. Es bedeutet, dass man immer wieder innehalten und den Blick nach innen richtet, m seine Gefühle, Gedanken und Körperempfindungen bewusster wahr zu nehmen. Besonders seine Gefühle zeigen einem Menschen unmittelbar, ob er das, was er tut, gerne tut und ob es auch tatsächlich seinem innersten Wesen entspricht. </p>
<p>Doris Iding erklärt: „Es braucht eine gewisse Bereitschaft, sich den eigenen Gefühlen zu stellen. Dies ist nicht einfach, besonders dann, wenn es sich um schwierige Gefühle handelt. Wenden wir uns ihnen hingegen achtsam, offen und wohlwollend zu und reflektieren wir, warum wir etwas in einer bestimmten Situation empfinden, kommen wir uns näher.“ Dabei kommt es auf eine Kombination aus Emotion und Verstand an. Wenn man allein seinen Gefühlen folgt, kann es passieren, dass man nicht den notwendigen Abstand entwickelt, um zu erkennen, was sie über die eigene Person aussagen. </p>
<p><strong>Die Realität und das Selbstbild klaffen oft auseinander</strong></p>
<p>Vertraut jemand hingegen seinem Verstand, kann es geschehen, dass er sich selbst auf den Leim geht, weil er ein Selbstbild von sich konstruiert, das in erster Linie opportun ist, gesellschaftlichen oder familiären Vorstellungen entspricht, die er so verinnerlicht hat, dass er sich nicht hinterfragt. Das Bild von sich selbst zu hinterfragen, braucht Mut und radikale Ehrlichkeit. Besonders in der heutigen Zeit, in der in den sozialen Medien Selbstbilder vermittelt werden, die mit der Realität nicht viel zu tun haben: Strahlend. Schön. Entspannt. Immer gut gelaunt. </p>
<p>So präsentieren sich viele Menschen. Und so wären die meisten auch gerne. Es braucht Toleranz, Mitgefühl und Wohlwollen, sich neben den eigenen Stärken auch die eigenen Schwächen anzuschauen und diese auszuhalten. Doris Iding rät: „Gestehen wir uns ein, dass die Realität und unser Selbstbild auseinanderklaffen, kann das sehr hilfreich sein. Es kann nicht nur mein Selbstbild verändern, sondern auch unbewusste Gefühle anderen Menschen gegenüber.“ Gelingt es einem Menschen, sich selbst auszuhalten, ebnet er sich den Weg in die Freiheit. Quelle: „Sich selbst näherkommen“ von Doris Iding in der Münchner Abendzeitung vom 24./25. September 2022</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/doris-iding-sich-selbst-naeherkommen.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Selbst ist schwer zu definieren</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/das-selbst-ist-schwer-zu-definieren.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/das-selbst-ist-schwer-zu-definieren.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2020 05:26:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstsuche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2321</guid>

					<description><![CDATA[Es ist sehr leicht in einer multistimulierten, vielfach vernetzten, überinformierten Welt den Bezug zu sich selbst zu verlieren. Dabei können verschiedene Ebenen betroffen sein. Wer ist das aber eigentlich, wir „selbst“? Georg Milzner erläutert: „Den Begriff Selbst zu definieren fällt selbst erfahrenen und wissenschaftlich gut ausgebildeten Psychologen nicht leicht. Und zwar, weil es schon eine ... <a title="Das Selbst ist schwer zu definieren" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/das-selbst-ist-schwer-zu-definieren.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Selbst ist schwer zu definieren">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sehr leicht in einer multistimulierten, vielfach vernetzten, überinformierten Welt den Bezug zu sich selbst zu verlieren. Dabei können verschiedene Ebenen betroffen sein. Wer ist das aber eigentlich, wir „selbst“? Georg Milzner erläutert: „Den Begriff Selbst zu definieren fällt selbst erfahrenen und wissenschaftlich gut ausgebildeten Psychologen nicht leicht. Und zwar, weil es schon eine Vielzahl mehr oder weniger diffuser Definitionen davon gibt, was das Selbst denn wohl ist.“ Ja es scheint sich sogar eine regelrechte Aufgabe damit zu verbinden, diese ominöse Instanz ausfindig zu machen. Ungefähr so, als hätte man es mit einem Schatz zu tun, den man in seiner Persönlichkeit heben müsse. Die Begriffe Selbstsuche und Selbstfindung machen deutlich, dass es keineswegs selbstverständlich ist, zu dem vorzudringen, was man das „Selbst“ nennt.  Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-2321"></span></p>
<p><strong>Die Selbstfindung ist ein sehr altes Thema</strong></p>
<p>Sich selbst finden zu wollen ist keine moderne Erfindung. Es ist ein jahrhundertaltes, in immer neuen Variationen durchgespieltes Thema. Diese Suche steht für einen tieferen Wunsch der menschlichen Psyche: mit sich selbst in Einklang zu kommen und zwischen dem, was die Psyche wahrnimmt, und dem, was letztendlich gelebt wird, eine Übereinstimmung herzustellen. Dabei lässt fehlende Selbstaufmerksamkeit das Leben öder und unterschwellig wachsende Probleme übermächtig wuchern.</p>
<p>Fehlende Selbstaufmerksamkeit bewirkt aber noch viel mehr, als bloß unter Druck zu stehen, falsche Prioritätsentscheidungen zu treffen oder körperliche Beschwerden zu entwickeln. Georg Milzner weiß: „Fehlende Selbstaufmerksamkeit macht nämlich die Lebensaufgabe jeder menschlichen Psyche, zwischen dem, was die äußeren Bedingungen erfordern, eine befriedigende Synthese herzustellen, ungleich schwieriger, als sie sowieso schon ist.“ Denn wer sich nicht oder nur unzureichend wahrnimmt, der wird jene tiefen Schichten, die das eigentliche Wollen der Psyche enthalten, gar nicht wahrnehmen können. Und so auf subtile Weise an sich vorbeileben.</p>
<p><strong>Das Selbst ist nicht allein das Ich</strong></p>
<p>Das Selbst ist schon ein seltsamer Begriff. Und doch aus der Sprache kaum wegzudenken. Man spricht von Selbstsicherheit, Selbstentwicklung und Selbstmotivation. Und doch fällt es einem schwer, zu umreißen, wer oder was dieses „Selbst“ denn sein soll. Ganz offensichtlich nicht allein das, was man „ich“ nennt. Über die wissenschaftlichen Disziplinen hinweg besteht allerdings keineswegs Einigkeit darüber, was denn unter den großen Begriffen Ego, Ich und Selbst genauer zu verstehen sei. Der amerikanische Hirnforscher Joseph LeDoux verwendet den Begriff des „Selbst“ zum Beispiel im Sinne der „Gesamtheit des lebenden Organismus“.</p>
<p>Der amerikanische Mediziner Gerald Edelmann dagegen definiert das Selbst als „die genetische und immunologische Identität eines Individuums“. Dies ist nun noch ganz ohne jede Form psychischen Erlebens. Daher fügt Gerald Edelman hinzu, dass das Selbst auch „die für ein Individuum charakteristischen Inputs aus dem eigenen Körper, die sich aus seiner Geschichte und seinen Bewertungssystemen“ beinhalte. Das klingt für eine erlebnisfähige Psyche immer noch recht dünn, vor allem aber ungemein abstrakt. Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/das-selbst-ist-schwer-zu-definieren.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
