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	<title>Schmerz &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Der Konflikt hat viele Gesichter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 02:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
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					<description><![CDATA[Konflikt entsteht dadurch, dass die Welt nicht so ist, wie sie sein sollte. Reinhard K. Sprenger stellt fest: „Was ist, ist offenbar ungenügend, verfehlt, ein Schadensgebiet. Auch die Menschen: irgendwie defizitär. Sie sind ja bunt und friedlich – wenn man nichts von ihnen will!“ Sobald man etwas von ihnen will, wir ihr Anderssein zum Problem. ... <a title="Der Konflikt hat viele Gesichter" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-k-sprenger-psycho-soziale-konflikte.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Konflikt hat viele Gesichter">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Konflikt entsteht dadurch, dass die Welt nicht so ist, wie sie sein sollte. Reinhard K. Sprenger stellt fest: „Was ist, ist offenbar ungenügend, verfehlt, ein Schadensgebiet. Auch die Menschen: irgendwie defizitär. Sie sind ja bunt und friedlich – wenn man nichts von ihnen will!“ Sobald man etwas von ihnen will, wir ihr Anderssein zum Problem. Dann prallt das Wollen des einen auf das Sosein des anderen – und wird zu dessen Sollen. Die Botschaft: „So wie du bist, bist du nicht in Ordnung.“ Die Gestaltgeste des Konflikts ist also das Sich-Ausdehnen auf das Anderssein des anderen. Reinhard K. Sprenger definiert eine erste Annäherung an eine psycho-sozialen Konflikt: „Konflikt resultiert aus dem Schmerz, dass andere anderes wollen.“ Reinhard K. Sprenger zählt zu den profiliertesten Managementberatern und wichtigsten Vordenkern der Wirtschaft in Deutschland. <span id="more-4121"></span></p>
<p><strong>Intrapsychische Konflikte haben viele Farben</strong></p>
<p>Wer diesen Schmerz nicht spürt, hat keinen Konflikt. Wer keinen Konflikt hat, ist entweder Zen-buddhistisch erleuchtet oder unfähig, Schmerz zu empfinden. Aber der Konflikt hat viele Gesichter. Bei Licht betrachtet stimmt die obige Definition zwar häufig, aber keineswegs in jedem Fall. Man könnte auch so formulieren: Konflikt resultiert aus dem Schmerz, dass andere dasselbe wollen. Dass ein knappes Gut begehrt wird. Der Konflikt trägt dann die Hülle der Konkurrenz, des Wettbewerbs, der Rivalität. </p>
<p>Reinhard K. Sprenger weiß: „Eine operative Antwort hängt davon ab, ob man noch einen Schritt zurücktritt und zunächst den intrapsychischen Konflikt betrachtet.“ Auch dieser kommt in vielen Farben. Reinhard K. Sprenger weiß: „Intrapsychische Konflikte sind Denk- und Fühlprozesse, die gleichsam „in“ einer Person ablaufen und dort zur Entscheidung drängen. Sie haben häufig, jedoch nicht immer, soziale Konsequenzen. Dann werden sie zu psycho-sozialen Konflikten.“ </p>
<p><strong>Bei einem „Nein“ hat man noch keine Konflikt</strong></p>
<p>Reinhard K. Sprenger verwendet, um über solche Konflikte sprechen zu können, die ebenso kurze wie lebenserfahrene Formel: „Ich will, sie/er nicht.“ Der Soziologe Niklas Luhmann kam ihm in dieser Angelegenheit zur Hilfe. Er gab 1993 zu bedenken, dass man bei einem „Nein“ noch keinen Konflikt hat. Konkret: Eine Meinungsverschiedenheit ist noch kein Konflikt. Erst wenn derjenige, der „Ich will“ sagt, ein „Nein“ nicht akzeptiert, also mit einem Gegen-Nein antwortet, erst dann gibt es einen Konflikt.</p>
<p>Noch einmal, weil es für Reinhard K. Sprenger ein zentraler Gedanke und für die Handlungsoptionen eines Menschen wichtig ist: „Niemand zwingt Sie, einen Konflikt entstehen zu lassen. Konflikt ist ihre freie Entscheidung! Ebenso können sie gemeinsam nach einer dritten Option suchen. Es ist egal, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist – solange noch ein paar Flaschen im Kühlschrank sind.“ Reinhard K. Sprenger fasst zusammen: „Ein Konflikt ist eine Situation unterschiedlicher Erwartungen, die negativ erlebt wird.“ Quelle: „Magie des Konflikts“ von Reinhard K. Sprenger</p>
<p><strong>Von Hans Klumbies</strong></p>
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		<title>Grübeln verursacht psychische Störungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2022 01:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[Lösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie sehr Grübeln für viel psychischen Störungen und psychosomatische Krankheiten verantwortlich ist, wurde lange Zeit unterschätzt. Gerade der Umgang mit negativen Gedanken ist für viele Menschen ein Problem, für das sie keine geeignete Lösung haben. Heinz-Peter Röhr erklärt: „Nachdenken ist ein Instrument, um Probleme zu lösen. Finden wir keine Lösung, suggeriert nicht selten ein unbestimmtes ... <a title="Grübeln verursacht psychische Störungen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/heinz-peter-roehr-gruebeln.html" aria-label="Mehr Informationen über Grübeln verursacht psychische Störungen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sehr Grübeln für viel psychischen Störungen und psychosomatische Krankheiten verantwortlich ist, wurde lange Zeit unterschätzt. Gerade der Umgang mit negativen Gedanken ist für viele Menschen ein Problem, für das sie keine geeignete Lösung haben. Heinz-Peter Röhr erklärt: „Nachdenken ist ein Instrument, um Probleme zu lösen. Finden wir keine Lösung, suggeriert nicht selten ein unbestimmtes Gefühl, dass durch intensiveres Nachdenken doch noch eine Lösung gefunden werden könne.“ Liegt die Lösung für ein Problem in der Zukunft beziehungsweise ist nicht möglich, kann noch so viel Nachdenken nicht weiterhelfen, sondern läuft ins Leere. In diesem Fall ist Nachdenken schädlich! Man gerät in einen Teufelskreis und fängt an zu grübeln. Heinz-Peter Röhr ist Pädagoge und war über dreißig Jahre lang in der Fachklinik Fredeburg/Sauerland für Suchtmittelabhängige psychotherapeutisch tätig. <span id="more-3753"></span></p>
<p><strong>Durch Grübeln entsteht Stress</strong></p>
<p>Da keine wirkliche Lösung zu erkennen ist, entsteht Stress, der die Ausschüttung von negativen Botenstoffen bewirkt. Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin werden freigesetzt, laufen aber quasi ins Leere, da sie nicht in tatsächliche Handlungen umgesetzt werden. Das Gehirn erlebt beim Grübeln somit Ähnliches wie ein Motor, der seine Energie nicht abgeben kann. Das Auto steht, und der Motor, da er mit Kraftstoff überversorgt wird, läuft immer schneller. Fachleute sprechen davon, dass ein Motor überdrehen kann, mit der Folge, dass er sich selbst zerstört. </p>
<p>Heinz-Peter Röhr weiß: „Menschen, die in die Grübelfalle geraten sind, erleben auch ein „Überdrehtsein“. Das gesamte psychische System steht unter Hochspannung und Stress und kann im Extremfall entgleisen.“ Grübeln ist für viele psychische und körperliche Beschwerden verantwortlich. Allzu oft werden körperliche Schmerzen nicht mit zwanghaftem Grübeln in Verbindung gebracht. Ähnlich wie bei dem Motor, der überdreht, wird die mobilisierte Energie nicht abgeleitet. </p>
<p><strong>Psychische Überforderung erzeugt körperliche Schmerzen</strong></p>
<p>Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur und/oder Entzündungen der Nervenbahnen, der Haut, der Organe sind die Folge und bewirken Scherzzustände, die unerträglich erscheinen können. Heinz-Peter Röhr stellt fest: „Wie die körperlichen Reaktionen sich niederschlagen, ist unterschiedlich. Bei einigen steigt der Blutdruck, bei anderen führt der Stress zu Übersäuerung, manchmal auch zu Schmerz, für den es keine körperliche Ursache gibt.“  </p>
<p>Oft ist der Magen-Darm-Trakt betroffen, sodass es hier zu Entzündungen und Reizungen kommt, die wiederum weitere Auswirkungen auf den gesamten Organismus und das Immunsystem haben können. Die gesamte Chemie des Körpers wird durch die psychische Überforderung belastet und mehr oder weniger aus dem Gleichgewicht gebracht. Wenn es sich um chronifizierte Prozesse handelt, sind die Langzeitfolgen oft besonders problematisch. Menschen nehmen beispielsweise starke Schmerzmittel, die bei dauerhafter Einnahme zu einem Kontrollverlust und zur Suchtentwicklung führen. Quelle: „Vom klugen Umgang mit Gefühlen“ von Heinz-Peter Röhr</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Gefühle beeinflussen den Geist</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/die-gefuehle-beeinflussen-den-geist.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2020 08:22:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Geist]]></category>
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		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ein Mensch verletzt ist und Scherzen hat, kann er etwas dagegen tun. Ganz gleich, was die Ursache der Verletzung ist oder wie sich der Schmerz im Einzelnen anfühlt. Antonio Damasio fügt hinzu: „Das Spektrum der Situationen, die beim Menschen Leid verursachen können, umfasst nicht nur körperliche Wunden. Sondern sie umfasst auch die Verletztheit, die ... <a title="Die Gefühle beeinflussen den Geist" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-gefuehle-beeinflussen-den-geist.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Gefühle beeinflussen den Geist">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Mensch verletzt ist und Scherzen hat, kann er etwas dagegen tun. Ganz gleich, was die Ursache der Verletzung ist oder wie sich der Schmerz im Einzelnen anfühlt. Antonio Damasio fügt hinzu: „Das Spektrum der Situationen, die beim Menschen Leid verursachen können, umfasst nicht nur körperliche Wunden. Sondern sie umfasst auch die Verletztheit, die wir empfinden, wenn wir einen geliebten Menschen verloren oder eine Demütigung erlitten haben.“ Die Fülle derartiger Erinnerungen erhält das Leiden aufrecht und verstärkt es zugleich. Das Gedächtnis trägt dazu bei, dass ein Mensch die Situation in eine imaginäre Zukunft projizieren und sich die Folgen ausmalen kann. Antonio Damasio ist Professor für Neurowissenschaften, Neurologie und Psychologie an der University of Southern California und Direktor des dortigen Brain and Creative Institute. <span id="more-2402"></span></p>
<p><strong>Menschen können Schmerz und Freude erleben</strong></p>
<p>Menschen waren schon immer imstande, auf ihr Leiden zu reagieren, indem sie zunächst versuchten, ihre missliche Lage zu verstehen. Und indem sie dann für Ausgleich, Korrektur oder sonstwie effektive Abhilfe sorgten. Menschen konnten nicht nur Schmerz erleiden, sondern auch das genaue Gegenteil – Freude und Begeisterung – erleben. Und das in vielfältigen Situationen vom Einfachen und Banalen bis hin zum Erhabenen – von der Freude als Reaktion auf Geschmack und Geruch, auf Essen, Wein bis hin zu Sex und körperlichem Wohlbehagen.</p>
<p>Freude und Begeisterung stellt sich auch beim Wunder des Spielens oder dem Staunen und den erhabenen Gefühlen, die bei der Betrachtung einer Landschaft entstehen, ein. Oder wenn man eine anderen Menschen bewundert sowie tiefe Zuneigung zu ihm empfindet. Antonio Damasio ergänzt: „Ebenso haben die Menschen entdeckt, dass Machtausübung, Dominanz und sogar die Vernichtung anderer, nicht zur zu schierem Chaos und Zerstörung führen, sondern auch strategisch von Vorteil sein oder gar Vergnügen bereiten können.“</p>
<p><strong>Die Gefühle stufen das Leben positiv oder negativ ein</strong></p>
<p>Auch solche Gefühle wurden von Menschen zu einem praktischen Zweck genutzt: Sie waren der Antrieb zu der grundsätzlichen Frage, warum es Schmerzen überhaupt gibt. Und vielleicht rätselte man deshalb auch über den grotesken Umstand, dass das Leiden anderer unter bestimmten Umständen für Wohlbefinden sorgt. Vielleicht nutzten die Menschen verwandte Gefühle wie Furcht, Überraschung, Wut, Traurigkeit und Mitgefühl als Orientierung. Dadurch möchten sie Wege finden, wie man dem Leiden und seinen Ursachen entgegenwirken kann.</p>
<p>Warum gelingt es den Gefühlen, den menschlichen Geist so zu beeinflussen, dass er vorteilhaft handelt? Antonio Damasio kennt die Antwort auf diese Frage: „Ein Grund liegt in der Beobachtung dessen, was Gefühle im Geist bewirken und für den Geist tun. Ohne dass ein einziges Wort gesprochen wird, teilen Gefühle dem Geist unter normalen Umständen in jedem einzelnen Augenblick mit, ob der Lebensprozess in dem zugehörigen Körper in eine gute oder schlechte Richtung verläuft. Damit stufen die Gefühle den Lebensprozess auf natürlichem Wege danach ein, ob er dem Wohlbefinden und Gedeihen dienlich ist oder nicht.“ Quelle: „Am Anfang war das Gefühl“ von Antonio Damasio</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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