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	<title>Priming &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Priming beeinflusst unsere Entscheidungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 01:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Priming]]></category>
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					<description><![CDATA[Hans-Otto Thomashoff weiß: „Andauern nimmt unsere Psyche unbewusst äußere Reize auf und passt sich an sie an. Meist, ohne dass wir das merken.“ Jugendliche bekamen einen Text zu lesen, der Wörter enthielt, die man mit einem hohen Lebensalter assoziiert, wie „schwerhörig“, „Schmerzen“, „geschwächt“, „behindert“, „Hautfalten“ oder „Bridge“. Anschließend brauchten diese Jugendlichen signifikant länger für den Weg zu einem Gedächtnistest in einem Nebengebäude und schnitten auch deutlich schlechter als eine Vergleichsgruppe. Man spricht bei einer solchen Beeinflussung durch unbewussten Anker von Priming. Ohne dass man es bewusst realisiert, ist man durch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Otto Thomashoff weiß: „Andauern nimmt unsere Psyche unbewusst äußere Reize auf und passt sich an sie an. Meist, ohne dass wir das merken.“ Jugendliche bekamen einen Text zu lesen, der Wörter enthielt, die man mit einem hohen Lebensalter assoziiert, wie „schwerhörig“, „Schmerzen“, „geschwächt“, „behindert“, „Hautfalten“ oder „Bridge“. Anschließend brauchten diese Jugendlichen signifikant länger für den Weg zu einem Gedächtnistest in einem Nebengebäude und schnitten auch deutlich schlechter als eine Vergleichsgruppe. Man spricht bei einer solchen Beeinflussung durch unbewussten Anker von Priming. Ohne dass man es bewusst realisiert, ist man durch Priming beeinflussbar. Wer eine wärme Tasse Kaffee in Händen hält, schätzt andere Menschen als warmherziger ein. Hans-Otto Thomashoff ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse in eigener Praxis in Wien. <span id="more-6269"></span></p>
<p><strong>Manipulationen lauern überall</strong></p>
<p>Wer in einem Chefsessel sitzt, lässt die Meinungen anderer weniger gelten. Wer ein weiches Sitzkissen hat, ist kompromissbereiter in Verhandlungen. Hans-Otto Thomashoff fügt hinzu: „Priming beeinflusst unsere Entscheidungen beim Konsum und in der Politik, ja selbst auf unser Selbstgefühl und unseren Körper wirkt es ein. Wer bewusst eine betont dominante Körperhaltung einnimmt, bei dem steigt der Testosteronwert im Blut.“ Der Selbstverstärkung sei Dank, hat jede Anpassung unserer Psyche die Tendenz, eine sich selbst weiter verstärkende Eigendynamik anzustoßen. </p>
<p>Selbsterfüllende Prophezeiungen bestätigen daher die Erwartungshaltung. Hans-Otto Thomashoff nennt ein Beispiel: „Frauen, die vor einem Mathematiktest ihr Geschlecht angeben mussten, schnitten um 30 Prozent schlechter ab als solche, die vor dem Test nicht daran erinnert wurden, dass sie eine Frau waren.“ Manipulationen lauern überall. Jeder von uns ist für sie empfänglich, da sie an den Fallstricken unserer Psyche ansetzen. Man kann ihnen nur vorbeugen, indem man sich klarmacht, wie sie funktionieren und wie leicht man ihnen erliegt.</p>
<p><strong>In der Regression arbeitet die Psyche auf kindlichem Niveau</strong></p>
<p>Gerade in der Politik verstärkt oft unsere Regressionsneigung die Anfälligkeit für Manipulationen. Hans-Otto Thomashoff erklärt: „Wenn wir Angst haben, wütend sind oder uns in einer Sache nicht auskennen, vertrauen wir ganz automatisch anderen. Ein Politiker, der uns vertrauenswürdig erscheint, hat dann die besten Chancen, von uns gewählt zu werden.“ Weil es ehrlich ist oder weil er uns vorspielt, dass er ehrlich ist. Oder weil er die Quadratur des Kreises schafft wie jüngst Donald Trump glaubhaft zu verstehen gibt, dass er nie behauptet hat, ehrlich zu sein. Demnach ist er ehrlich.</p>
<p>In der Regression arbeitet die Psyche auf kindlichem Niveau. Das Gefühl herrscht vor, ist oft überschwänglich und anfällig für Schwankungen, der Verstand hingegen hat Pause. Hans-Otto Thomashoff stellt fest: „Wenig überraschend besteht das Ziel politischer Manipulation darin, uns gezielt in die Regression zu drängen. Wahlstrategen wissen nur zu gut, dass unsere Stimmungen unser Verhalten meist stärker beeinflussen als unsere bewussten Entscheidungen.“ Quelle: „Mehr Hirn in die Politik“ von Hans-Otto Thomashoff</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Priming ist eine Methode der Manipulation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 02:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Priming werden Menschen wichtige Informationen in versteckter oder unterschwelliger Form vermittelt, um deren Verhalten zu beeinflussen. Als Vater des Primings gilt der Wissenschaftler John Bargh, dessen Buch „Vor dem Denken“ ein Klassiker ist. Thorsten Havener erklärt: „Bargh hat zum Beispiel nachgewiesen, dass Studienteilnehmer sich messbar langsamer bewegten, wenn sie zuvor mit Wörtern wie „alt“, „runzlig“ oder auch „Rente“ konfrontiert wurden. Offensichtlich lässt uns allein der Gedanke ans Altern langsamer werden.“ Durch Priming wurde gezeigt, dass die Beurteilung von Ereignissen und die Wahrnehmung von unbewusst wahrgenommenen vorangehenden Erfahrungen beeinflusst werden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Priming werden Menschen wichtige Informationen in versteckter oder unterschwelliger Form vermittelt, um deren Verhalten zu beeinflussen. Als Vater des Primings gilt der Wissenschaftler John Bargh, dessen Buch „Vor dem Denken“ ein Klassiker ist. Thorsten Havener erklärt: „Bargh hat zum Beispiel nachgewiesen, dass Studienteilnehmer sich messbar langsamer bewegten, wenn sie zuvor mit Wörtern wie „alt“, „runzlig“ oder auch „Rente“ konfrontiert wurden. Offensichtlich lässt uns allein der Gedanke ans Altern langsamer werden.“ Durch Priming wurde gezeigt, dass die Beurteilung von Ereignissen und die Wahrnehmung von unbewusst wahrgenommenen vorangehenden Erfahrungen beeinflusst werden können. Priming kann Menschen über all ihre Sinne erreichen. Auch Alltagserfahrungen können Menschen ganz unwillkürlich primen und damit stark beeinflussen. Bargh hat sogar bewiesen, dass Erfahrungen Menschen noch lange nach dem jeweiligen Ereignis beeinflussen, wenn sie sie schon lange vergessen haben und sie sich in völlig anderen Situationen befinden. Thorsten Havener ist Deutschlands bekanntester Mentalist. <span id="more-4213"></span></p>
<p><strong>Priming ist sehr subtil und lenkt die Aufmerksamkeit</strong></p>
<p>Priming ist eine der stärksten Methoden der Einflussnahme und damit natürlich auch der Manipulation. So hat der Psychologe Dan Ariely, unter anderem Autor des Buches „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“ wie folgt gesteuert. Er ließ amerikanische Probanden an die letzten beiden Ziffern ihrer Sozialversicherungsnummer denken. Danach sollten sie den Preis für ein Konsumgut schätzen. Diejenigen mit höheren Endziffern nannten höhere Preise als diejenigen mit niedrigen Endziffern. </p>
<p>Dabei hat die Nummer mit dem geschätzten Gut überhaupt nichts zu tun! Thorsten Havener stellt fest: „Priming ist sehr subtil und lenkt unsere Aufmerksamkeit.“ Ebenso gilt: Die innere Haltung führt zur äußeren Handlung. Priming heißt, dass man Dinge im Zusammenhang bewertet, die aber gar nicht unbedingt im Zusammenhang stehen. ES ist ein Beispiel für Kahnemans „schnelles Denken“. Das Perfide dabei ist, dass Priming sich komplett dem Bewusstsein entzieht und rein intuitiv abläuft.</p>
<p><strong>Priming entzieht sich dem Bewusstsein</strong></p>
<p>Thorsten Havener weiß: „Es hat zur Folge, dass wir nicht mehr neutral sind, sondern die Welt voreingenommen betrachten. Dabei bezieht Priming unsere bestehenden Meinungen und Tendenzen mit ein.“ Menschen sind sich dieser Tendenzen unter Umständen überhaupt nicht bewusst und sie müssen auch nicht der Realität entsprechen. Es reicht, wenn man sie für die Realität hält. Da Priming sich dem Bewusstsein entzieht, hat man es nicht unter Kontrolle. Damit ist es ein sehr starkes Mittel zur Manipulation. </p>
<p>Wenn man die Stimme eines Politikers nicht mag, dann unterschätzt man vermutlich seine politischen Fähigkeiten. Thorsten Havener erläutert: „Diesen Effekt bezeichnet man in der Psychologie als den Halo-Effekt oder auch „überzogene emotionale Kohärenz“. Das heißt: Wir nutzen ein paar positive oder negative Eindrücke, um unser Gegenüber grundlegend zu bewerten.“ Dabei spielt nicht nur die Anzahl an Merkmalen, sondern auch die Reihenfolge der Merkmale eine Rolle. Quelle: „Mach doch, was sich will“ von Thorsten Havener</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Vieles spielt sich im Unterbewusstsein ab</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/unbewusste-einfluesse-tun-ihr-werk-ganz-von-selbst.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 02:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Einfluss]]></category>
		<category><![CDATA[Priming]]></category>
		<category><![CDATA[Unterbewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[Unbewusste Einflüsse tun ihr Werk auf natürliche Weise und ganz von selbst. Deshalb muss man den Prozess nur in Gang bringen, kann sich dann entspannen und alles Weitere ihm überlassen. Als Beispiel nennt John Bargh den Chamäleon-Effekt. Bei diesem führt das schlichte Interessen an einer neuen Bekanntschaft auf natürliche Weise zu Imitation und Mimikry. Diese ziehen wiederum Sympathie und Freundschaft nach sich. John Bargh empfiehlt: „Sie müssen der anderen Person nur Aufmerksamkeit schenken – sehen Sie sie an und hören Sie ihr zu. Alles andere geschieht von selbst.“ Vielleicht möchte&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unbewusste Einflüsse tun ihr Werk auf natürliche Weise und ganz von selbst. Deshalb muss man den Prozess nur in Gang bringen, kann sich dann entspannen und alles Weitere ihm überlassen. Als Beispiel nennt John Bargh den Chamäleon-Effekt. Bei diesem führt das schlichte Interessen an einer neuen Bekanntschaft auf natürliche Weise zu Imitation und Mimikry. Diese ziehen wiederum Sympathie und Freundschaft nach sich. John Bargh empfiehlt: „Sie müssen der anderen Person nur Aufmerksamkeit schenken – sehen Sie sie an und hören Sie ihr zu. Alles andere geschieht von selbst.“ Vielleicht möchte man sich ein wichtiges Ziel setzen, möchte etwas erledigen oder ein Problem lösen. Prof. Dr. John Bargh ist Professor für Psychologie an der Yale University. Dort leitet er das Automaticity in Cognition, Motivation, and Evaluation (ACME) Laboratory. <span id="more-2496"></span></p>
<p><strong>Priming hat auch unerwünschte Seiten</strong></p>
<p>Dann muss man seinem Ziel einige bewusste Gedanken widmen, um es als wichtiges Ziel zu „programmieren“. Dann wird sich herausstellen, dass man unbewusst daran arbeitet und von dem Prozess profitiert. Dieses sogenannte Priming hat allerdings auch seine unerwünschten Seiten, wie etwa die Einflüsse von Fernsehwerbesports. Den Spruch „Was wir sehen, bestimmt unser Handeln“ sollte jeder ernst nehmen. Es gibt auch noch andere unbewusste Einflüsse, die im eigenen Leben zu Problemen führen könnten. </p>
<p>John Bargh nennt als Beispiel Verhaltensmuster, die man von einer Situation auf die nächste überträgt. Dieser Bann lässt sich mithilfe von Realisierungsintentionen brechen. Wenn man neue Bekanntschaften schließt, sollte man nicht auf der oberflächlichen Ebene verweilen, also bei jenen Aspekten, welche die persönlichen Eindrücke zunächst bestimmen. Das heißt, es ist ratsam, sich nicht auf die ethnische Zugehörigkeit, das Gesicht und die Attraktivität zu konzentrieren. Stattdessen sollte man auf die Persönlichkeit dieses Menschen und auf die Art seines Umgangs mit der eigenen Person eingehen. </p>
<p><strong>Jeder sollte gute Angewohnheiten entwickeln</strong></p>
<p>John Bargh rät: „Die Grundlage dafür, was Sie über sie denken und wem Sie Vertrauen schenken, sollten ihre Handlungen sein, nicht ihre äußere Erscheinung.“ Und es ist sicherlich von Vorteil, wenn man bei der Auswahl seiner „Freunde“ auf Facebook größere Vorsicht walten lässt. Generell sollte man mehr Kontrolle über seine Newsfeed und seine sozialen Netzwerke übernehmen. Denn dort beeinflussen Menschen, die man nicht einmal kennt, die persönliche Stimmungen, Neigungen und noch vieles mehr, ohne dass man es selbst bemerkt. </p>
<p>Die Verhaltensweisen, Gefühle und Gedanken dieser Menschen sickern durch die sozialen Netzwerke in die eigene Persönlichkeit ein und werden Teil des eigenen Selbst. Erfreulicherweise ist man diesen Leuten nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. John Bargh weiß: „Sie können steuern, mit wem Sie in Kontakt kommen, zumindest in viel größerem Ausmaß, als es die meisten von uns gegenwärtig tun.“ Dazu sollte jeder gute Angewohnheiten entwickeln, um der Mensch zu werden, der er sein möchte. Quelle: „Vor dem Denken“ von John Bargh</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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