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	<title>Motive &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Menschen folgen ihren Motiven</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 01:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kognitive Bewertungstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Motivationstheorie]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist geradezu offensichtlich, wie seine Motive das Leben eines Menschen bestimmen. Für welche Berufe braucht man ein starkes Machtmotiv? Ingo Hamm nennt Beispiele: „Für alle Berufe mit Personalverantwortung: Vorgesetzter, Lehrer, Pfarrer, Psychologe, Politiker, Kompaniechef.“ Es ist das Brillante an Motiven: Sie sind nicht totzukriegen. Selbst unter widrigsten, nahezu hermetischen Bedingungen lassen sie sich noch marginal befriedigen. Bei den Motiven reicht „a bissel was“ für eine durchschlagende Wirkung. Daneben ist Authentizität Motivfolge. Wer seinen Motiven folgt – oder sie zumindest nicht verleugnet – wird und bleibt authentisch. Menschen folgen nicht dem Sinn, sie folgen ihren Motiven. Wir leben in einer Zeit, die den inneren Antrieb weitgehend abgeschafft hat. Einer Zeit, in der viele Mächtige die Überzeugung pflegen – vor allem im Berufsleben – dass der Menschen extrinsisch, von außen motiviert werden muss. Dr. Ingo Hamm ist Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Darmstadt. <span id="more-5961"></span></p>
<p><strong>Edward L. Deci stellt die Kognitive Bewertungstheorie auf</strong></p>
<p>Intrinsische Motivation oder innerer Antrieb sind all jene in einem Menschen selbst liegenden Faktoren, die ihn dazu bewegen, etwas zu tun. Ingo Hamm fügt hinzu: „Der Antrieb kommt von innen und eben nicht von außen. Das jedoch, wie gesagt, wissen nicht alle, die Familie haben oder Mitarbeiter führen. Viele glauben noch immer an Konditionierung – auch wenn das keiner so nennt.“ Versprich dem Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung, und er legt sich wie Pawlows Hund motiviert ins Zeug.</p>
<p>Diese Überzeugung war noch in den 70er-Jahren derart verbreitet, dass Edward L. Deci eine echte Revolution auslöste, als der sagte: „Nein, der Mensch ist kein Hund und schon zweimal nicht Pawlows Hund. Der Mensch reagiert nicht nur sabbernd auf Incentives, sondern kann auch eigenständig darüber nachdenken, was er will und was nicht.“ Aus diesem simplen Gedanken entstand: Der freie Wille zum Lernen – Die Kognitive Bewertungstheorie. Edward L. Deci befreite sozusagen den Menschen von seinem psychologischen Hundeleben, indem er die Kognitive Bewertungstheorie aufstellte.</p>
<p><strong>Der Mensch ist selbstbestimmt</strong></p>
<p>Ingo Hamm erklärt: „Kurz gesagt meint er damit: Ein Mensch lernt nicht nur durch Konditionierung wie ein sabbernder Hund, durch Belohnung und Bestrafung. Der Mensch ist vielmehr von sich aus gewillt zu lernen, er bringt eine innere Neigung, eine Lernbereitschaft mit.“ Hinzuzulernen ist ihm ein inneres Bedürfnis. Oder wie es Edward L. Deci ausdrückte: „Es ist der Geist, der will und nicht das Fleisch, das fürchtet allein.“ Das ist ein schönes Menschenbild. Damit kann man sich identifizieren. </p>
<p>Warum gefällt uns denn die Kognitive Bewertungstheorie so sehr? Ingo Hamm kennt die Antwort: „Weil sie etwas ganz Wunderbares sagt: Der Mensch ist nicht Sklave von Zuckerbrot und Peitsche. Der Mensch ist selbstbestimmt.“ Daraus entwickelten Richard Ryan und Edward L. Deci die Selbstbestimmungstheorie. Diese Motivationstheorie sagt: Der Mensch macht, strebt, tut und arbeitet auch ohne, dass jemand ihm von außen Drohungen und Versprechungen macht. Quelle: „Sinnlos glücklich“ von Ingo Hamm</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Rache ist ein äußerst vielfältiges Gefühl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2024 02:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Rache ist ein ungemein vielfältiges, nicht völlig durchschaubares und nur in Teilbereichen zu begreifendes Gefühl. Dies trifft auch auf die ihr zugrunde liegenden Ursachen und Motive zu. Reinhard Haller erläutert: „Diese sind oft ganz klar zu erkennen. Manchmal bleiben sie zweifelhaft, manchmal diffus. Nicht selten enthalten sie neben vordergründigen auch verdrängte Komponenten.“ Zu unterscheiden ... <a title="Die Rache ist ein äußerst vielfältiges Gefühl" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-ursachen-und-motive-der-rache.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Rache ist ein äußerst vielfältiges Gefühl">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rache ist ein ungemein vielfältiges, nicht völlig durchschaubares und nur in Teilbereichen zu begreifendes Gefühl. Dies trifft auch auf die ihr zugrunde liegenden Ursachen und Motive zu. Reinhard Haller erläutert: „Diese sind oft ganz klar zu erkennen. Manchmal bleiben sie zweifelhaft, manchmal diffus. Nicht selten enthalten sie neben vordergründigen auch verdrängte Komponenten.“ Zu unterscheiden sind – auch bei der Rache – die Motive von den Ursachen, welche die sichtbaren äußeren Faktoren erfassen. Im Gegensatz dazu betrifft die Motivation die innere Seite, also das, was die rächende Person psychisch antreibt und zur Rache verlockt. Prof. Dr. med. Reinhard Haller war als Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe über viele Jahre Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik. Heute führt er eine fachärztliche Praxis in Feldkirch (Österreich). <span id="more-5156"></span></p>
<p><strong>Bei der Rache muss man bewusste von unbewussten Motiven unterscheiden</strong></p>
<p>Mit „Motiv“, auch als „Beweggrund“ oder „Triebfeder“ bezeichnet, ist eine psychische Einstellung gemeint, mit der Wert und Wichtigkeit von Handlungszielen für eine Person beschrieben werden. Reinhard Haller erklärt: „Sie beinhaltet jene Überlegungen und Impulse, durch die sich ein Individuum oder eine Gruppe bewogen fühlt, etwas Bestimmtes zu tun. Wichtig, auch in therapeutischer Hinsicht, ist die Abgrenzung von bewussten und unbewussten Motiven.“ </p>
<p>Rache kann aus nichtigem Anlass genauso erfolgen wie aus schweren Traumatisierungen, aus Lieblosigkeiten und mangelnder Anerkennung ebenso wie aus Verachtung, Entwertung oder Gefühlen der Benachteiligung und Kränkung. Die Motive reichen von verständlichen und nachvollziehbaren bis zu krankhaften und bösartigen, von bewussten zu unbewussten und von „edlen“ zu den „niederen“. Wie bei jeglicher Motivation kann diese auch bei der Rache gut oder schlecht, hoch oder niedrig, steigend oder schwindend, konstant oder flüchtig, nachvollziehbar oder unverständlich, moralisch gerechtfertigt oder verpönt sein. </p>
<p><strong>Die Ursache einer Rachehandlung sind sehr schwer zu analysieren</strong></p>
<p>Reinhard Haller weiß: „Jedem bekannt sind Motive wie partnerschaftliche Untreue und Eifersucht, Enttäuschung und Bruch des Vertrauens, Verleumdung und Verrat, Betrug und Übervorteilung.“ Unter den krankhaften Motiven sind Kränkung, Eifersucht, neurotische Reaktionen, Fanatismus und Wahnideen zu nennen. Als wichtigste Vertreter der „bösen“ Triebfeder gelten Eifersucht, Neid und Hass. Viel schwerer als die Motive sind die Ursachen einer Rachehandlung zu analysieren. Diese sind vielfältiger, weniger abgrenzbar, durch oft schwer durchschaubare Interaktionen untereinander verbunden und durch verschiedenste psychische und soziale Umstände bedingt. </p>
<p>Neben der im Vordergrund stehenden, am leichtesten zu erkennenden Ursache, nämlich dem Motiv, sind die Persönlichkeitsstrukturen des Rächers, seine Sozialisation und sein aktueller psychischer Zustand, sein Verhältnis zum Racheopfer sowie die situativen und gesellschaftlichen Umstände zu berücksichtigen. Bedeutend ist sicher die oft verherrlichte, meist aber gefürchtete Persönlichkeitsstruktur des Rächers mit deren Empfindlichkeit und Aggressivität, deren Narzissmus und Gerechtigkeitsempfinden, gleichfalls deren Resistenz und Bewältigungsmöglichkeiten. Quelle: „Rache“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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