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	<title>Leid &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Der Umgang mit Leid ist unterschiedlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 01:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
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					<description><![CDATA[Große Enttäuschungen, schwere Schicksalsschläge, Verluste, Trennung, der Tod wichtiger Menschen können zur Minderung der Lebensfreude führen und das Dasein nachhaltig belasten. Der Umgang mit Leid ist jedoch unterschiedlich. Heinz-Peter Röhr erläutert: „Da es immer auf den Blickwinkel ankommt, unter dem ein Problem betrachtet wird, sind es möglicherweise auch weniger schwerwiegende Ereignisse, die eine überwertige Bedeutung ... <a title="Der Umgang mit Leid ist unterschiedlich" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/heinz-peter-roehr-die-mystifizierung-eines-problems.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Umgang mit Leid ist unterschiedlich">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Große Enttäuschungen, schwere Schicksalsschläge, Verluste, Trennung, der Tod wichtiger Menschen können zur Minderung der Lebensfreude führen und das Dasein nachhaltig belasten. Der Umgang mit Leid ist jedoch unterschiedlich. Heinz-Peter Röhr erläutert: „Da es immer auf den Blickwinkel ankommt, unter dem ein Problem betrachtet wird, sind es möglicherweise auch weniger schwerwiegende Ereignisse, die eine überwertige Bedeutung bekommen.“ Um die Dinge gleich ins rechte Licht zu rücken, betont Heinz-Peter Röhr, dass betroffene Menschen tatsächlich sehr leiden. Auffällig sind jedoch die Übertreibungen nach dem Motto: „Mein Schmerz ist so groß, dass niemand ihn verstehen kann; ich werde das Problem nie hinter mir lassen können; diese Enttäuschung werde ich nie verzeihen; ich kann mich nie mehr freuen …“ Heinz-Peter Röhr ist Pädagoge und war über dreißig Jahre lang in der Fachklinik Fredeburg/Sauerland für Suchtmittelabhängige psychotherapeutisch tätig. <span id="more-4677"></span></p>
<p><strong>Manche Menschen suchen Erleichterung im Jammern und Klagen</strong></p>
<p>Bei den meisten solcher Aussagen handelt es sich um selbst erfüllende Prophezeiungen. Weil die Betroffenen fest daran glauben, dass ihre Annahmen richtig sind, werden sie sich auch bewahrheiten. Das Problem wird in mystische Höhen gehoben und damit einer Lösung quasi entzogen. Die negative Energie lässt sich auf diese Weise nicht unter Kontrolle bringen. Bei der Mystifizierung eines Problems sucht man eine Erleichterung im Jammern und Klagen. Das führt jedoch nicht zu einer wirklichen Erlösung, da das innere „Nein“ bleibt. </p>
<p>So kann es auch hier zu einem Kontrollverlust kommen. Heinz-Peter Röhr stellt fest: „Die Auseinandersetzung mit dem Kontrollverlust nimmt immer die Frage nach dem Missbrauch in den Fokus. Wo ist der scheinbare Vorteil, wenn ein Problem mystifiziert wird? Die Frage lässt sich nur beantworten, wenn das tiefere Problem beleuchtet wird.“ Es geht hier um Verantwortung, die der Betroffene nicht übernehmen will. Man verharrt in der Opferrolle und sucht die Schuld bei anderen oder in widrigen Umständen. </p>
<p><strong>Jeder Mensch hat das Recht auf Trauer und Wut</strong></p>
<p>In vielen Fällen ist dies zunächst als normale Reaktion zu verstehen. Wer plötzliches Unheil erlebt, darf sich selbst auch als Opfer sehen und das Schicksal beklagen. Niemand ist ein Computer und jeder Mensch hat das Recht auf Trauer und Wut. Dies gehört zum normalen Umgang mit den Zumutungen des Schicksals. Nach einer Zeit der Trauer und der Wut wenden sich die meisten Menschen jedoch wieder dem Alltag zu, denn sie haben sich mit dem Unabwendbaren abgefunden. </p>
<p>Wird ein Problem mystifiziert, bleiben die Betroffenen in der beklagenswerten Situation förmlich stecken. Sie finden nicht zu einem „Ja“, weil sie sich „unbewusst“ weigern, die Verantwortung zu übernehmen. Heinz-Peter Röhr weiß: „Im psychotherapeutischen Prozess ist es notwendig, auch Haltungen und Einstellungen infrage zu stellen. Irgendwo wissen Betroffene, dass sie übertreiben.“ Die Frage des Therapeuten „Kann es sein, dass Sie das Problem mystifizieren ist erst dann zu stellen, wenn ein Vertrauensverhältnis so stabil ist, dass sich der Patient hierdurch nicht abgewertet fühlt. Quelle: „Vom klugen Umgang mit Gefühlen“ von Heinz-Peter Röhr</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ein Liebender gibt seinem Leben Sinn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 01:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Frankl]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht nur mit seinem Tätigsein kann man seinem Leben insofern Sinn geben, wenn man seine konkreten Fragen verantwortungsbewusst beantwortet. Aber nicht nur als Handelnder kann ein Mensch die Forderungen des Daseins erfüllen, sondern auch als Liebender. Und zwar in liebender Hingabe an das Schöne, das Große, das Gute. Viktor Frankl stellt folgendes Gedankenexperiment vor. Ein ... <a title="Ein Liebender gibt seinem Leben Sinn" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ein-liebender-erfuellt-die-forderungen-des-daseins.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein Liebender gibt seinem Leben Sinn">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur mit seinem Tätigsein kann man seinem Leben insofern Sinn geben, wenn man seine konkreten Fragen verantwortungsbewusst beantwortet. Aber nicht nur als Handelnder kann ein Mensch die Forderungen des Daseins erfüllen, sondern auch als Liebender. Und zwar in liebender Hingabe an das Schöne, das Große, das Gute. Viktor Frankl stellt folgendes Gedankenexperiment vor. Ein Mensch sitzt in einem Konzertsaal und lauscht seiner Lieblingssymphonie. Diese Person ist von der Musik so ergriffen, dass es ihr kalt über den Rücken läuft. Jetzt muss man sich vorstellen, diesen Menschen zu fragen, ob sein Leben in diesem Augenblick einen Sinn habe. Viktor E. Frankl war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien und 25 Jahre lang Vorstand der Wiener Neurologischen Poliklinik. Er begründete die Logotherapie, die auch Existenzanalyse genannt wird. <span id="more-2770"></span></p>
<p><strong>Selbst im Leiden kann man noch Werte verwirklichen</strong></p>
<p>Viktor Frankl glaubt, jeder wird ihm Recht geben, wenn er behauptet, dieser Mensch würde in diesem Augenblick eine einzige Antwort geben können und die würde etwa lauten: „Allein für diesen Augenblick gelebt zu haben – würde schon dafürgestanden sein!“ Ähnlich mag es auch dem ergehen, der nicht Kunst, sondern Natur erlebt, und ähnlich ergeht es demjenigen, der einen Menschen erlebt. Oder kennt man nicht das Gefühl, das einen angesichts eines bestimmten Menschen packt und in Worte gekleidet, beiläufig Folgendes ausdrückt.</p>
<p>Dass es so einen Menschen in der Welt überhaupt gibt, das allein macht diese Welt und macht ein Leben in ihr schon sinnvoll. Viktor Frankl weiß: „Tätig geben wir dem Leben Sinn, aber auch liebend – und schließlich: leidend.“ Denn wie ein Mensch zu der Einschränkung seiner Lebensmöglichkeiten, soweit sie eben sein Handeln und Lieben betreffen, Stellung bezieht, wie er sein Leiden auf sich nimmt, in all dem vermag er noch Werte zu verwirklichen.</p>
<p><strong>Jede Lage lässt sich veredeln</strong></p>
<p>Wie sich ein Mensch also Schwierigkeiten gegenüber einstellt, darin noch zeigt sich, wer man ist, und auch damit lässt sich das Leben sinnvoll erfüllen. Im Allgemeinen ist es so, dass Leiden unter dem Unglück nur dann sinnvolles Leiden ist, wenn dieses Unglück schicksalhaft ist, also unvermeidbar und unausweichlich. Das Schicksal, das also, was einer Person widerfährt, lässt sich demnach auf jeden Fall gestalten – so oder so. Wolfgang von Goethe sagt: „Es gibt keine Lage, die sich nicht veredeln ließe, entweder durch Leisten oder durch Dulden.“</p>
<p>Entweder man ändert sein Schicksal – sofern dies möglich ist –, oder man nimmt es willig auf sich – sofern dies nötig ist. Innerlich kann man in beiden Fällen an ihm, am Unglück, nur wachsen. Wie missverständlich erscheint es nun Viktor Frankl, wenn Menschen einfach über ihr Unglück klagen oder gegen ihr Schicksal hadern. Wer sich gegen sein Schicksal auflehnt, der hat den Sinn alles Schicksals nicht erfasst. Das Schicksal gehört nämlich ganz zur Totalität des Lebens dazu. Und nicht das Geringste des Schicksalhaften lässt sich aus dieser Totalität herausbrechen, ohne das Ganze, die Gestalt des eigenen Daseins zu zerstören. Quelle: „Über den Sinn des Lebens“ von Viktor E. Frankl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Gefühle beeinflussen den Geist</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/die-gefuehle-beeinflussen-den-geist.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2020 08:22:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Geist]]></category>
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		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ein Mensch verletzt ist und Scherzen hat, kann er etwas dagegen tun. Ganz gleich, was die Ursache der Verletzung ist oder wie sich der Schmerz im Einzelnen anfühlt. Antonio Damasio fügt hinzu: „Das Spektrum der Situationen, die beim Menschen Leid verursachen können, umfasst nicht nur körperliche Wunden. Sondern sie umfasst auch die Verletztheit, die ... <a title="Die Gefühle beeinflussen den Geist" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-gefuehle-beeinflussen-den-geist.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Gefühle beeinflussen den Geist">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Mensch verletzt ist und Scherzen hat, kann er etwas dagegen tun. Ganz gleich, was die Ursache der Verletzung ist oder wie sich der Schmerz im Einzelnen anfühlt. Antonio Damasio fügt hinzu: „Das Spektrum der Situationen, die beim Menschen Leid verursachen können, umfasst nicht nur körperliche Wunden. Sondern sie umfasst auch die Verletztheit, die wir empfinden, wenn wir einen geliebten Menschen verloren oder eine Demütigung erlitten haben.“ Die Fülle derartiger Erinnerungen erhält das Leiden aufrecht und verstärkt es zugleich. Das Gedächtnis trägt dazu bei, dass ein Mensch die Situation in eine imaginäre Zukunft projizieren und sich die Folgen ausmalen kann. Antonio Damasio ist Professor für Neurowissenschaften, Neurologie und Psychologie an der University of Southern California und Direktor des dortigen Brain and Creative Institute. <span id="more-2402"></span></p>
<p><strong>Menschen können Schmerz und Freude erleben</strong></p>
<p>Menschen waren schon immer imstande, auf ihr Leiden zu reagieren, indem sie zunächst versuchten, ihre missliche Lage zu verstehen. Und indem sie dann für Ausgleich, Korrektur oder sonstwie effektive Abhilfe sorgten. Menschen konnten nicht nur Schmerz erleiden, sondern auch das genaue Gegenteil – Freude und Begeisterung – erleben. Und das in vielfältigen Situationen vom Einfachen und Banalen bis hin zum Erhabenen – von der Freude als Reaktion auf Geschmack und Geruch, auf Essen, Wein bis hin zu Sex und körperlichem Wohlbehagen.</p>
<p>Freude und Begeisterung stellt sich auch beim Wunder des Spielens oder dem Staunen und den erhabenen Gefühlen, die bei der Betrachtung einer Landschaft entstehen, ein. Oder wenn man eine anderen Menschen bewundert sowie tiefe Zuneigung zu ihm empfindet. Antonio Damasio ergänzt: „Ebenso haben die Menschen entdeckt, dass Machtausübung, Dominanz und sogar die Vernichtung anderer, nicht zur zu schierem Chaos und Zerstörung führen, sondern auch strategisch von Vorteil sein oder gar Vergnügen bereiten können.“</p>
<p><strong>Die Gefühle stufen das Leben positiv oder negativ ein</strong></p>
<p>Auch solche Gefühle wurden von Menschen zu einem praktischen Zweck genutzt: Sie waren der Antrieb zu der grundsätzlichen Frage, warum es Schmerzen überhaupt gibt. Und vielleicht rätselte man deshalb auch über den grotesken Umstand, dass das Leiden anderer unter bestimmten Umständen für Wohlbefinden sorgt. Vielleicht nutzten die Menschen verwandte Gefühle wie Furcht, Überraschung, Wut, Traurigkeit und Mitgefühl als Orientierung. Dadurch möchten sie Wege finden, wie man dem Leiden und seinen Ursachen entgegenwirken kann.</p>
<p>Warum gelingt es den Gefühlen, den menschlichen Geist so zu beeinflussen, dass er vorteilhaft handelt? Antonio Damasio kennt die Antwort auf diese Frage: „Ein Grund liegt in der Beobachtung dessen, was Gefühle im Geist bewirken und für den Geist tun. Ohne dass ein einziges Wort gesprochen wird, teilen Gefühle dem Geist unter normalen Umständen in jedem einzelnen Augenblick mit, ob der Lebensprozess in dem zugehörigen Körper in eine gute oder schlechte Richtung verläuft. Damit stufen die Gefühle den Lebensprozess auf natürlichem Wege danach ein, ob er dem Wohlbefinden und Gedeihen dienlich ist oder nicht.“ Quelle: „Am Anfang war das Gefühl“ von Antonio Damasio</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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