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	<title>Lebensfreude &#8211; Psychologie Guide</title>
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		<title>Jedes Erlebnis kann lebensverändern sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 01:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Neugier]]></category>
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					<description><![CDATA[Michaela Brohm-Badry hat Menschen getroffen, die getan haben, was sie schon lange tun wollten. Sie haben gefunden, was sie begeistert, und sie erzählen davon voller Lebensfreude. Menschen, die aufbrechen und leben. Sie sind so wie viele andere Menschen, nur ein ganz klein bisschen anders vielleicht. Michaela Brohm-Badry erklärt: „Etwas zu erforschen heißt, sich lange Zeit zu vertiefen, um die eine Forschungsfrage beantworten zu können. […] Was brauchen wir, um mitten im Leben aufzubrechen und inneren Impulsen zu folgen? Und weiter noch: Woher kommt dieser Impuls zum Aufbrechen, und wie kann&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Michaela Brohm-Badry hat Menschen getroffen, die getan haben, was sie schon lange tun wollten. Sie haben gefunden, was sie begeistert, und sie erzählen davon voller Lebensfreude. Menschen, die aufbrechen und leben. Sie sind so wie viele andere Menschen, nur ein ganz klein bisschen anders vielleicht. Michaela Brohm-Badry erklärt: „Etwas zu erforschen heißt, sich lange Zeit zu vertiefen, um die eine Forschungsfrage beantworten zu können. […] Was brauchen wir, um mitten im Leben aufzubrechen und inneren Impulsen zu folgen? Und weiter noch: Woher kommt dieser Impuls zum Aufbrechen, und wie kann der Weg gelingen?“ Prof. Dr. Michaela Brohm-Badry ist Professorin für Lernforschung. Sie war langjährige Dekanin des Fachbereichs Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Philosophie und Psychologie an der Universität Trier. <span id="more-3727"></span></p>
<p><strong>Neugierige Menschen interessieren sich für ihre Umwelt</strong></p>
<p>Dem US-amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson wird folgender Ausspruch zugeschrieben: „Folge nicht dem Weg, wohin er auch führt – sondern gehe dorthin, wo es keinen Weg gibt, und hinterlasse einen Pfad.“ Jede Forschung beginnt mit einem Anstoß. Irgendein Phänomen, das man nicht erklären kann, eine Informationslücke, Widersprüche, etwas, das man herausfinden muss, wissen will. Also schlicht: Neugier. Deshalb sind viele Forscher ziemlich neugierig. Neugierige Menschen haben ein hohes Interesse an neuen Erfahrungen und ihrer Umwelt.</p>
<p>Sie interessieren sich für viele Bereiche und mögen abwechslungsreiche Situationen – lieben den hohen Herausforderungscharakter dieser. Heute ist Michaela Brohm-Badry Forscherin und so formalisierte sich ihre Neugier, doch das Abenteuer blieb. Es verändert einen Menschen, wenn er sich und seine Umwelt erkundet. A life-chancing act sozusagen. All das, was man erlebt und erfährt, kann lebensverändernd sein. Und das gilt auch für kognitive Erlebnisse. So sind beispielsweise Menschen, die zu Hause viele Bücher haben, offener für Erfahrungen als Menschen aus Haushalten mit nur wenigen oder keinen Büchern.</p>
<p><strong>Menschen werden mit dem Alter verträglicher</strong></p>
<p>Auch tiefer Wandel in der Persönlichkeit ist inzwischen gut belegt. So werden Menschen mit dem Alter verträglicher – nicht alle, aber die meisten. Auch die emotionale Stabilität nimmt zu, was besonders tröstlich ist. Michaela Brohm-Badry weiß: „Wir haben dann also weniger Angst, weniger Depressionen, weniger Wut und sind weniger empfindlich. Das macht uns im Alter freier. Neugier führt zu Wissen und Wissen verändert uns.“ Die Forschung beginnt zunächst mit assoziativen Suchen nach Vorwissen, Fragen, Erkenntnissen zum Thema.</p>
<p>Viele Menschen müssen sich eingestehen, dass ihre Versuche, sich an die immer schnellen rotierenden Verhältnisse anzupassen, vergeblich waren. Fast wie in dem Lied von Manfred Man „Blinded by the light“ rennen sie wie wahnsinnig, geblendet durch die Nacht. Sie werden nie so schnell so perfekt, so entfremdet, so selbstoptimiert sein, dass sie genügen. Die Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Und diese Erkenntnis hat etwas ungeheuer Befreiendes, lässt sie doch den ganzen Druck skrupellos zurück. Vielleicht kommt jetzt die Zeit des freien Durchatmens. Quelle: „Aufbrechen“ von Michaela Brohm-Badry</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Kindergartenpflicht wäre ein Segen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2020 05:30:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass Menschen ihre Kinder gewaltfrei erziehen können und ihren Nachwuchs nicht, wie Schimpansenmütter es tun, in die Ohren beißen müssen, um sie zu sozial verträglichem Verhalten zu veranlassen, verdankt der Mensch der Sprache. Die Fähigkeit des Kindes, die Perspektive anderer einnehmen zu können, ist im Kind zwar angelegt, aber nur als Potenzial. Joachim Bauer rät: „Nur wenn wir mit Kindern über ihr Verhalten – über Jahre hinweg – im ständigen Gespräch sind, nur wenn wir sie bei Bedarf immer wieder freundlich korrigieren und ihnen im Übrigen ein gutes Vorbild sind,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Menschen ihre Kinder gewaltfrei erziehen können und ihren Nachwuchs nicht, wie Schimpansenmütter es tun, in die Ohren beißen müssen, um sie zu sozial verträglichem Verhalten zu veranlassen, verdankt der Mensch der Sprache. Die Fähigkeit des Kindes, die Perspektive anderer einnehmen zu können, ist im Kind zwar angelegt, aber nur als Potenzial. Joachim Bauer rät: „Nur wenn wir mit Kindern über ihr Verhalten – über Jahre hinweg – im ständigen Gespräch sind, nur wenn wir sie bei Bedarf immer wieder freundlich korrigieren und ihnen im Übrigen ein gutes Vorbild sind, nur dann kann sich dieses Potenzial auch entwickeln.“ Wenn die Eltern die Fähigkeit zum Wechsel der Perspektive mit dem Kind einüben, kann die obere Etage des Stirnhirns reifen. Prof. Dr. Med. Joachim Bauer ist Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Arzt. <span id="more-2182"></span></p>
<p><strong>Kinder müssen den Wechsel der Perspektive einüben</strong></p>
<p>Die sich hier bildenden neuronalen Netzwerke sind in der Lage, Informationen darüber abzuspeichern, wie sich das, was man selbst tut, aus der Perspektive anderer Menschen darstellt. Die Netzwerke der oberen Etage des Stirnhirns ermöglichen es dem Menschen, sich bewusst und reflektierend mit den Augen anderer zu sehen. Ebenso aber, sich selbst wie von außen zu beobachten. Ein optimales Biotop für die Einübung des Wechsels der Perspektive – und damit für die Reifung der oberen Etage des Stirnhirns – ist eine Gruppe von mehr oder weniger Gleichaltrigen und das sich in solchen Gruppen entwickelnde Spiel.</p>
<p>Spätestens im dritten Lebensjahr sollten Kinder daher einen größeren Teil in einer solchen Gruppe verbringen. Joachim Bauer fordert: „Diese Gruppen müssen von qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen betreut werden.“ Kinder können die Geheimnisse des guten sozialen Miteinanders, deren Entdeckung die Menschheit Jahrtausende gekostet hat, nicht im Schnelldurchgang entschlüsseln. Sie brauchen dabei Hilfe. Eine Kindergartenpflicht für alle Kinder ab dem dritten Lebensjahr wäre daher ein Segen.</p>
<p><strong>Nur geliebte Kinder entwickeln Lebensfreude</strong></p>
<p>Das wichtigste Bedürfnis und die zentrale Grundmotivation des Kindes ist und bleibt, auch jenseits des zweiten Lebensjahres, die verlässliche Bindung an einige wenige Bezugspersonen. Dazu zählen Eltern oder Elternteile, Erzieherinnen oder Erzieher, Großeltern und eventuelle weitere Verwandte. Ein junger Mensch braucht über die gesamte Kindheit und Jugend hinweg eine oder – besser – einige wenige Personen, an die er sich vertrauensvoll wenden kann. Und von denen er sich auch dann geliebt fühlt, wenn ihm etwas misslungen ist, wenn ihm Leid zugefügt wurde oder wenn er einen Fehler gemacht hat.</p>
<p>Kinder und Jugendliche entwickeln Vitalität und Lebensfreude nur dann, wenn sie sich geliebt und zugehörig, also sicher gebunden fühlen. Joachim Bauer weiß: „Vitalität, Lebensfreude und Motivation sind an die Aktivität spezifischer, im Mittelhirn platzierter neuronaler Netzwerke gekoppelt, die als Motivationssystem bezeichnet werden.“ Nur sie sind in der Lage, den Botenstoff Dopamin zu produzieren, ohne den die psychischen Kräfte eines Menschen erlahmen. Quelle: „Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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