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	<title>Kritik &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Es gibt ein Prinzip der verzögerten Kritik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2024 02:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainstorming]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Junge Menschen wünschen sich, dass man ihnen vorurteilsfrei zuhört, sich in ihre Lage versetzt und ihre Ideen erst nach eine längeren Nachdenkzeit beurteilt. Andreas Salcher weiß: „Dieser Ansatz ist keineswegs neu, sondern entspricht dem Prinzip der verzögerten Kritik. Jenes wurde vom Erfinder des Brainstormings, dem Mitbegründer der Werbeagentur BDO – heute BBDO – Alex Faickney ... <a title="Es gibt ein Prinzip der verzögerten Kritik" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/es-gibt-ein-prinzip-der-verzoegerten-kritik.html" aria-label="Mehr Informationen über Es gibt ein Prinzip der verzögerten Kritik">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Junge Menschen wünschen sich, dass man ihnen vorurteilsfrei zuhört, sich in ihre Lage versetzt und ihre Ideen erst nach eine längeren Nachdenkzeit beurteilt. Andreas Salcher weiß: „Dieser Ansatz ist keineswegs neu, sondern entspricht dem Prinzip der verzögerten Kritik. Jenes wurde vom Erfinder des Brainstormings, dem Mitbegründer der Werbeagentur BDO – heute BBDO – Alex Faickney Osborn bereits 1938 definiert.“ Er entwickelte das Brainstorming – Gehirnsturm –, die am häufigsten und am häufigsten falsch angewendete Kreativitätsmethode. Brainstorming ist nicht, wenn sich einige Leute zusammensetzen und jeder sagt, was ihm gerade einfällt. Falsch eingesetzt führt Brainstorming zu enttäuschenden und vor allem konventionellen Ergebnissen. Dr. Andreas Salcher ist Mitgebegründer der „Sir Karl-Popper-Schule“ für besonders begabte Kinder. Mit mehr als 250.000 verkauften Büchern gilt er als einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs. <span id="more-5741"></span></p>
<p><strong>Beim Brainstorming ist jede Idee prinzipiell erlaubt</strong></p>
<p>Alex Faickney Osborn hat jahrelang Sitzungen analysiert und dabei die Hauptursachen für die Blockierung der Kreativität gefunden. Diese stimmen in verblüffender Weise mit der Kritik der Jungen von heute an der vorschnellen Bewertung ihrer Ideen überein. Andras Salcher ergänzt: „Osborn schlug einen Prozess vor, der diese Hemmnisse durch strenge Regeln ausschalten, innerhalb jener Regeln aber Raum für maximale gedankliche Freiheit schaffen sollte.“ </p>
<p>Der Mensch neigt dazu, mit anerkannten Vorstellungen übereinzustimmen. Darum ist jede Idee prinzipiell erlaubt, auch wenn sie scheinbar überhaupt nichts mit der Problemstellung zu tun hat. Zudem tendieren Menschen zu vorschnellen Urteilen, daher ist während des Prozesses jede Form von Kritik verboten. Andreas Salcher fügt hinzu: „Der Mensch hat die Neigung zur Furcht, sich lächerlich zu machen, deswegen gibt es keine Sanktionen für „dumme Ideen“ oder „blöde Bemerkungen“. Sie sind sogar ausdrücklich erwünscht.“ </p>
<p><strong>Brainstorming findet in einem hierarchiefreien Raum statt</strong></p>
<p>Viele Menschen fürchten Tadel und Kritik von Vorgesetzten. Darum findet Brainstorming in einem hierarchiefreien Raum statt, wo weder formale Position noch Erfahrung eine Rolle spielen. Der Mensch hat auch Angst davor, dass eigene gute Ideen gestohlen werden, deshalb gibt es kein Besitzrecht an Ideen, die Gruppe agiert als Ganzes. Andreas Salcher vermutet: „Das Prinzip der verzögerten Kritik könnte ein hilfreiches Werkzeug sein, um den Dialog zwischen den Generationen in produktive Bahnen zu lenken.“ </p>
<p>Denn es gibt ein natürliches Spannungsfeld zwischen schöpferischer Fantasie und kritisch-rationalem Urteilsvermögen. Andreas Salcher erläutert: „In der Kindheit und Jugend ist vor allem das affektive, kreative Potenzial gut ausgeprägt, während mit zunehmendem Lebensalter aufgrund von Erfahrungen das kritische Urteilsvermögen zunimmt.“ Das bedeutet nicht, dass ältere Menschen nicht kreativ und junge nicht kritisch gegenüber ihren eigenen Ideen sein können. Es herrscht aber eine unterschiedliche Ausprägung jener Fähigkeiten. Denn Erfahrung kann hinderlich sein, um neue Dinge zu erkennen, aber auch notwendig, um nicht gegen die erste Mauer zu krachen. Quelle: „Unsere neue beste Freundin, die Zukunft“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Keine Kritik ist auch keine Lösung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2022 02:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Kinder erfahren heutzutage selten oder kaum Kritik. Deshalb kann deutliche Kritik für sie später völlig unverständlich sein, weil sie sich an eigenes Fehlverhalten überhaupt nicht als solches erinnern. Rüdiger Maas fügt hinzu: „Es wurde gelöscht, was nicht positiv war. Schuld sind die anderen, ich selbst mache meistens alles richtig.“ Man nennt die Selbstbezüglichkeit in ... <a title="Keine Kritik ist auch keine Lösung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ruediger-maas-keine-kritik-ist-auch-keine-loesung.html" aria-label="Mehr Informationen über Keine Kritik ist auch keine Lösung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Kinder erfahren heutzutage selten oder kaum Kritik. Deshalb kann deutliche Kritik für sie später völlig unverständlich sein, weil sie sich an eigenes Fehlverhalten überhaupt nicht als solches erinnern. Rüdiger Maas fügt hinzu: „Es wurde gelöscht, was nicht positiv war. Schuld sind die anderen, ich selbst mache meistens alles richtig.“ Man nennt die Selbstbezüglichkeit in der Psychologie auch Ich-Syntonie. Sie bezeichnet den Zustand, wenn eine Person ihre Gedanken, Impulse oder Gemütserregungen zu ihrer Person erlebt. Würden diese als fremd oder störend wahrgenommen, spricht man von Ich-Dystonie. Bei einer Ich-Dystonie tritt das Gefühl auf, dass das, was man tut, nicht zum eigenen Verhalten passt. Rüdiger Maas studierte in Deutschland und Japan Psychologie. Er ist Gründer und Leiter eines Instituts für Generationenforschung. <span id="more-4108"></span></p>
<p><strong>Der Begriff „Narzissmus“ stammt aus der griechischen Mythologie</strong></p>
<p>Es kann bei der betroffenen Person das Gefühl entstehen, nicht mehr „Herr der eigenen Sinne“ zu sein. Dafür muss man zumindest wissen, dass diese Sinne zum eigenen Selbst gehören. Von ich-syntonen Eigenschaften geht grundsätzlich keine Leidensdruck aus, da man schlichtweg nicht merkt, wie man auf andere wirkt. Sich selbst für fehlerlos zu betrachten und anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist übrigens eines der Hauptmerkmale von Narzissmus. </p>
<p>Der Begriff „Narzissmus“ leitet sich aus der griechischen Mythologie ab. Rüdiger Maas erläutert: „Dort verliebt sich Narziss, ein schöner Jüngling, in sein eigenes Spiegelbild und ist für die Liebe anderer Menschen nicht mehr empfänglich.“ Ein gewisses Maß an Selbstliebe ist bei jedem Menschen vorhanden, jeder hat also narzisstische Elemente in seiner Persönlichkeit, die notwendig für das Überleben sind. Von Narzissmus als psychischem Störungsbild spricht man in der Psychologie dann, wenn diese Eigenschaften das Leben des Betroffenen bestimmen und dessen Umfeld stark belasten. </p>
<p><strong>Narzissten sind egoistisch und selbstsüchtig</strong></p>
<p>Rüdiger Maas ergänzt: „Zudem ist eine narzisstische Persönlichkeitsstörung begleitet von einem geringen Selbstwertgefühl des Betroffenen, was nur durch den gezeigten Egoismus, die Arroganz und die Selbstsüchtigkeit kompensiert werden kann.“ Im Jahr 2009 betrug der Anteil an Kindern und Jugendlichen, bei denen in Deutschland innerhalb eines Jahres eine psychische Störung diagnostiziert wurde, 23 Prozent. Bis zum Jahr 2017 stieg dieser Anteil auf 28 Prozent an. </p>
<p>Heute arbeiten in der Regel beide Elternteile und häufig wollen beide trotz der Kinder Karriere machen. Anders ist es auch oft nicht möglich. Stehen zu bleiben ist keine Option. Arbeiten, Karriere, Beziehung, Reisen, alles gehört zum Leben dazu. Außerdem wollen alle möglichst lange jung bleiben und den neuesten Trends folgen, alters- und geschlechtsunabhängig. Irgendwie normal und doch unvernünftig. Denn in Summe ist es vor allem anstrengen. Auch finanziell. Quelle: „Generation lebensunfähig“ von Rüdiger Maas</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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