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	<title>Kontrolle &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Über manche Dinge hat man keine Kontrolle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 02:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
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					<description><![CDATA[Jedes Quäntchen der Kraft in das zu investieren, was man gerade tut, scheint für Shunmyo Masuno eine bewundernswerte Art zu sein, durchs Leben zu gehen. Doch wenn man dies als Leitlinie für sein Leben nimmt, sollte man sich Folgendes vor Augen halten: Es gibt Dinge auf dieser Welt, über die man keine Kontrolle hat. Shunmyo ... <a title="Über manche Dinge hat man keine Kontrolle" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/shunmyo-masuno-kontrolle.html" aria-label="Mehr Informationen über Über manche Dinge hat man keine Kontrolle">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Quäntchen der Kraft in das zu investieren, was man gerade tut, scheint für Shunmyo Masuno eine bewundernswerte Art zu sein, durchs Leben zu gehen. Doch wenn man dies als Leitlinie für sein Leben nimmt, sollte man sich Folgendes vor Augen halten: Es gibt Dinge auf dieser Welt, über die man keine Kontrolle hat. Shunmyo Masuno ergänzt: „Wir können unsere gesamte Energie auf etwas verwenden und es mit ganzer Seele angehen, aber nichts wird sich ändern. Ganz gleich, wie sehr wir uns anstrengen, wir werden uns nur aufreiben und darunter leiden.“ Dieses eine Leben, das einem Menschen gegeben ist, ist voll von Dingen, über die er keine Macht hat. Shunmyo Masuno ist ein japanischer Zen-Mönch, preisgekrönter Zen-Garten-Designer sowie Professor für Umweltdesign an der Tama Art University in Tokyo. <span id="more-5058"></span></p>
<p><strong>Jeder Mensch kann sein wahres Selbst finden</strong></p>
<p>Es ist am besten, die Dinge, über die man keine Kontrolle hat, so zu akzeptieren, wie sie sind. Man kann seiner Gesundheit noch so viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit widmen – man leidet dennoch unter Krankheiten und Verletzungen. Die Schriftzeichen des japanischen Wortes für Krankheit verdeutlichen, dass es der menschliche Geist ist, der leidet. Sind Menschen verletzt, dann ist oft ein Teil des Körpers beeinträchtigt. Das Schicksal zu bejammern, wird ihren körperlichen Zustand nicht verbessern. </p>
<p>Eine solche Angewohnheit wird die Tage nur noch düsterer machen. Es geht hier um Situationen, in denen Menschen machtlos sind. Shunmyo Masuno betont: „Es gibt keine andere Möglichkeit als die Akzeptanz. Sie können versuchen, sich dagegen zu wehren, aber letztlich Ihnen nur, die Tatsachen zu akzeptieren.“ Warum sollte man das also nicht bereitwillig tun? So wie man ist, ohne Veränderung – dies ist das wahre Selbst. Es ist alles, was jeder Mensch jemals sein kann.</p>
<p><strong>Beziehungen können verwirrend sein</strong></p>
<p>Sobald man die Dinge, über die niemand die Kontrolle hat, für sich selbst akzeptiert, wird man mit den Umständen leben können. Shunmyo Masuno erläutert: „Sie werden in der Lage sein, sich dem, was Ihr wahres Selbst ist – so wie Sie sind, ohne Veränderung – zu stellen.“ Dann wird man nicht mehr auf Dinge fixiert sein, an denen man nichts ändern kann, und man wird fähig sein, mit positiver Einstellung an die Dinge heranzugehen, die man tatsächlich bewältigen kann. </p>
<p>Persönliche Beziehungen können ausgesprochen verwirrend sein. Man kann wohl mit Fug und Recht behaupte, dass die meisten Ängste, Sorgen und Befürchtungen, die einen Menschen belasten, mit persönlichen Beziehungen zu tun haben. Arbeit, Gemeinschaft, Schule, Freude, Familie, Geschwister, Verwandte, Partner – die Beziehungen eines Menschen sind vielschichtig. Und manchmal werden sie kompliziert und führen zu Ängsten, Sorgen und Befürchtungen, die den Geist eines Menschen vernebeln. Quelle: „Don´t Worry“ von Shunmyo Masuno</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Kontrolle suggeriert Macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2022 02:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Einfluss]]></category>
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					<description><![CDATA[Sobald Menschen etwas aktiv gestalten, wählen und kontrollieren können, fühlen sie sich weniger machtlos, hilflos und ausgeliefert. Wer die Schuld von Ursachen, Moral oder Regel bei sich findet, akzeptiert nicht nur deren Last: „Ich habe etwas falsch gemacht.“ Helga Kernstock-Redl fügt hinzu: „Indirekt suggeriert uns die bloße Existenz eines Schuldgefühls eine verpasste Chance auf Kontrolle.“ ... <a title="Kontrolle suggeriert Macht" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/helga-kernstock-redl-kontrolle-und-einfluss.html" aria-label="Mehr Informationen über Kontrolle suggeriert Macht">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald Menschen etwas aktiv gestalten, wählen und kontrollieren können, fühlen sie sich weniger machtlos, hilflos und ausgeliefert. Wer die Schuld von Ursachen, Moral oder Regel bei sich findet, akzeptiert nicht nur deren Last: „Ich habe etwas falsch gemacht.“ Helga Kernstock-Redl fügt hinzu: „Indirekt suggeriert uns die bloße Existenz eines Schuldgefühls eine verpasste Chance auf Kontrolle.“ Denn man hätte es ja auch richtig machen können und man hat möglicherweise das nächste Mal Einfluss darauf. Dann wird es einem vielleicht nicht mehr passieren, denn man kann diesen Fehler vermeiden. Dadurch entsteht Hoffnung. Sogar wenn es in Wahrheit keine Einflussmöglichkeit und damit keinen eigenen Fehler gibt, kann das Gehirn dem Bewusstsein Schuldgefühle zuwerfen wie ein rettendes Seil. Helga Kernstock-Redl ist Psychologin und Psychotherapeutin. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Psychologie der Gefühlswelt. <span id="more-3386"></span></p>
<p><strong>Die panische Vermeidung von Ohnmacht kann zu Hässlichkeiten führen</strong></p>
<p>Denn es ist für die Betroffenen immer noch besser Schuldgefühle zu haben, als die eigene Ohnmacht anerkennen zu müssen. Helga Kernstock-Redl rät: „Wer die unberechtigten, quälenden Schuldgefühle von traumatisierten Menschen oder Kindern wirklich verstehen will, sollte diese Schutzmantel-Dynamik als Möglichkeit im Hinterkopf haben. Das Psycho-Logische daran zu verstehen, kann Betroffenen und den Menschen im Umfeld deutlich weiterhelfen. </p>
<p>Das Bedürfnis nach Kontrolle und Einfluss und die panische Vermeidung vom Gegenteil, der Ohnmacht, kann fallweise hässliche Blüten hervorbringen. Helga Kernstock-Redl war mehrmals Zeugin von durchaus selbstgerechten Kommentaren von Gesunden samt offenen Schuldzuweisungen an Kranke. Sie kennt die Kontrollillusion, die dahintersteckt: „Wer alles richtig macht, wird nicht krank. Wer krank ist, hat etwas falsch gemacht.“ Durchaus giftige Sätze hört man da: „Du willst ja gar nicht gesund werden, versteckst Dich nur hinter deiner Krankheit.“</p>
<p><strong>Die Akzeptanz des Zufalls kann tatsächlich erlösen</strong></p>
<p>Es ist ja alles nur eine Frage der Einstellung. Was man wirklich will, das schafft man auch. „Haben Sie überhaupt die Empfehlung genau so umgesetzt, wie ich gesagt habe? Ansonsten ist es kein Wunder, dass es nicht hilft.“ Solche Dialoge führen manche kranke Menschen übrigens auch mit sich selbst. Wer zu hundert Prozent fest daran glaubt, dass jede Krankheit vermeidbar ist oder eine Botschaft haben muss, der sucht genauso im sozialen Umfeld oder der eigenen Psyche nach Schuld. </p>
<p>Helga Kernstock-Redl weiß: „Die Akzeptanz des Zufalls kann tatsächlich erlösen.“ Der Psychologe Roland Kopp-Wichmann beschreibt in seinem Blog, wie er auf die Frage eines Schwerkranken nach dem „Warum ich?“ geantwortet hat: „Vielleicht, weil Sie zum ersten Mal richtig Pech hatten.“ Würde aus der Schuldzuweisung an Kranke eine allgemeine, gesellschaftliche „Moralvorstellung“, dann hätten sich die Menschen seit dem Mittelalter nicht weiterentwickelt. Quelle: „Schuldgefühle“ von Karin Kernstock-Redl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Kontrollverlust fällt unterschiedlich aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 01:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Limbisches System]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie oft und wie intensiv jemand die Kontrolle über seine Gefühle verliert, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Heinz-Peter Röhr benennt Ausnahmen: „Es gibt sie, Individuen, die eigentlich nie die Kontrolle über ihre Gefühle verlieren. Was auch geschieht, sie bleiben ruhig und überlegt.“ Das kann sogar bei anderen zu verstärktem Ärger führen, wen sie es ... <a title="Kontrollverlust fällt unterschiedlich aus" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/kontrollverlust-faellt-unterschiedlich-aus.html" aria-label="Mehr Informationen über Kontrollverlust fällt unterschiedlich aus">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie oft und wie intensiv jemand die Kontrolle über seine Gefühle verliert, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Heinz-Peter Röhr benennt Ausnahmen: „Es gibt sie, Individuen, die eigentlich nie die Kontrolle über ihre Gefühle verlieren. Was auch geschieht, sie bleiben ruhig und überlegt.“ Das kann sogar bei anderen zu verstärktem Ärger führen, wen sie es nicht ertragen können, dass jemand trotz der offensichtlich aufregenden Situation teilnahmslos bleibt. Wenig oder keine Gefühlsregung zu zeigen, stört fast immer die soziale Kommunikation, die auch über den Austausch von Gefühlen stattfindet. Wer in einem Gespräch nicht „mitschwingt“, Gefühle unterdrückt oder nicht erkennen lässt, wird schnell langweilig. Heinz-Peter Röhr ist Pädagoge und war über dreißig Jahre lang  in der Fachklinik Fredeburg/Sauerland für Suchtmittelabhängige psychotherapeutisch tätig. <span id="more-2787"></span></p>
<p><strong>Starke Gefühle entstehen im Limbischen System</strong></p>
<p>Das Gegenüber hat das Gefühl, keinen Kontakt zu haben, da etwas Entscheidendes fehlt. Wer hingegen in südeuropäischen Ländern Menschen beobachtet, die freundschaftlich miteinander in Kontakt sind, erkennt leicht, dass nicht nur das gesprochene Wort eine Bedeutung hat. Mindestens gleichwertig, wenn nicht bedeutender sind Gestik, Mimik und Intonation. Für kühle Nordländer scheint alles übertrieben, überschwänglich und besonders gefühlsbetont. Mit Sicherheit spüren einige auch Neid, wenn sie so viel Temperament erleben. </p>
<p>Viel mehr als den meisten Menschen bewusst ist, können Kontrollverluste das Leben negativ beeinträchtigen. So wie es Personen gibt, die fast nie die Kontrolle über ihre Gefühle verlieren, gibt es andere, die sehr häufig hierdurch in Schwierigkeiten geraten. Der Ort, an dem starke Gefühle angesiedelt sind, ist das sogenannte Limbische System. Zentral sind hier die Amygdala und die darum herum liegenden Nervenbahnen und Schaltkreise zu nennen. Sie machend das emotionale Gehirn des Menschen aus. </p>
<p><strong>Bei starken Gefühlen tritt das logische Denken in den Hintergrund</strong></p>
<p>Heinz-Peter Röhr erläutert: „Manchmal hat uns das Limbische System im Griff, etwa bei starker Freude, in der Verliebtheit oder wenn wir sonst wie Rauschhaftes erleben. Aber auch bei starkem Ärger oder Hass.“ Mit etwas Abstand betrachtet würde man erkennen, dass in dieser Situation das logische Denken in den Hintergrund tritt. Man ist beispielsweise für Argumente nicht zugänglich. Eventuell ist auch ein zeitlicher Abstand wichtig, damit der Blick für die gesamte Situation realistischer wird.</p>
<p>Vor einer wichtigen Entscheidung erst eine Nacht zu schlafen ist in vielen Fällen eine weise Maßnahme. Im Falle des Kontrollverlustes ist jedenfalls der Neokortex als rationale Instanz ziemlich ausgeschaltet. Im Limbischen System findet sozusagen eine Überschwemmung statt und seine Gefühle haben einen Menschen im Griff. „Amygdala Highjacking“ nennt der bekannte amerikanische Autor David Goleman diesen Zustand. Hier hat Radikales stattgefunden. „Highjacking“ bedeutet Entführung, völlige Inbesitznahme, Kidnapping. Damit wollte er einen Zustand beschreiben, der bei einem emotionalen Kontrollverlust entsteht. Quelle: „Vom klugen Umgang mit Gefühlen“ von Heinz-Peter Röhr</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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