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	<title>Josef Stalin &#8211; Psychologie Guide</title>
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		<title>Hitler und Stalin waren nicht psychisch krank</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2021 02:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforscher]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Stalin]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal sollte Manfred Lütz in einer Fernsehsendung zum Thema „Hitler und die Frauen“ Stellung nehmen. Er regte jedoch an, lieber einen Historiker oder vielleicht einen Romancier zu interviewen, denn Adolf Hitler war ja nicht psychisch krank. Manfred Lütz erläutert: „Adolf Hitler war eine monströse Erscheinung, maßlos in seinem Hass, in seiner Aggression, in seinem Vernichtungswillen. Aber psychisch krank war er nicht.“ Zu behaupten, Adolf Hitler sei krank gewesen, banalisiert das Entsetzliche der historischen Katastrophe, die dieser Mensch zu verantworten hat. Es gibt für das Böse, das Hitler getan hat, aber auch für die, die mitgemacht haben, keine Entschuldigung. Kriege werden ohnehin nie von psychisch Kranken geführt. Denn dazu bedarf es einer allzu ausdauernden Zielstrebigkeit. Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz ist Psychiater, Psychotherapeut, Kabarettist und Theologe. <span id="more-2491"></span></p>
<p><strong>Ein gewisses Misstrauen ist für Diktatoren lebensnotwendig</strong></p>
<p>Wäre Adolf Hitler psychisch krank gewesen, hätte er seine Verbrechen nicht begehen können. Hitler war normal, schrecklich normal. Für manche war auch Josef Stalin ein Kandidat für den Psychiater. Vor allem das „krankhafte“ Misstrauen des alten Diktators, das unzähligen Menschen das Leben kostete, wurde da genannt. Manfred Lütz weiß: „Doch wer tatsächlich nur unter dem Eindruck realitätsfernen Verfolgungswahn irrational um sich schlagen würde, dem würde schon bald niemand mehr gehorchen.“</p>
<p>Dagegen ist ein gewisses Misstrauen für Diktatoren geradezu lebensnotwendig. Unter den Millionen Toten, die Josef Stalins ganz normaler Wahnsinn kostete, waren sicher auch einig, die seiner Herrschaft wirklich hätten gefährlich werden können. Und seine nicht ermordeten Gegner überlegten es sich nach all den Massenmorden sehr gründlich, ob sie wirklich ihr Leben riskieren wollten. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Josef Stalin psychisch krank gewesen sein könnte. </p>
<p><strong>Gerhard Roth plädiert für die Abschaffung des Strafrechts</strong></p>
<p>Es war ganz im Gegenteil die robuste verbrecherische Effektivität Josef Stalins, die ihm die Herrschaft sicherte. Wenn Alleinherrscher dagegen alt und krank werden, dann lassen sie nach in der systematischen Unterdrückung ihrer Gegner. Und das kostet sie nicht selten die Macht. Der Schah von Persien, aber auch Erich Honecker und Robert Mugabe, der Diktator von Simbabwe, sind Beispiele dafür. Neuerdings haben einige Hirnforscher versucht, die Individuen ein bisschen von der Last der Verantwortung für solche peinlichen Schattenseiten der ganz normalen Menschheit zu befreien. </p>
<p>Manfred Lütz stellt fest: „Der Hirnforscher Gerhard Roth verkündete frohgemut, dass wir an all dem gar nicht schuld sind. Er plädierte für die Abschaffung des Strafrechts und die Einweisung von Gesetzesübertretern in Dressuranstalten. Tolle Idee! Wir sind es nicht, es ist unser Gehirn.“ Und dafür sind die Menschen nachweislich nicht zuständig. Kann ein Mensch etwas dafür, wenn die Neurotransmitter in seinem Vorderhirn verrücktspielen und seine Moral durcheinanderbringen? Quelle: „Neue Irre“ von Manfred Lütz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Sadisten quälen ihre Opfer voller Lust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2020 06:23:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erich Fromm]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Stalin]]></category>
		<category><![CDATA[Lust]]></category>
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					<description><![CDATA[Einige Menschen suchen Gelegenheiten zu aggressivem Verhalten. Obwohl es ihnen keinen Nutzen bringt und kein Ärgernis und keine Bedrohung vorliegt. Hans-Peter Nolting erklärt: „Ihnen verschafft schon die aggressive Aktivität selbst einen Lustgewinn: einen Kick, einen Machtrausch oder sexuelle Erregung.“ In leichteren Erscheinungsformen gewinnen sie Vergnügen aus Schlägereien oder dem Schikanieren von Mitmenschen im Alltag. Bei ... <a title="Sadisten quälen ihre Opfer voller Lust" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/sadisten-quaelen-ihre-opfer-voller-lust.html" aria-label="Mehr Informationen über Sadisten quälen ihre Opfer voller Lust">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Menschen suchen Gelegenheiten zu aggressivem Verhalten. Obwohl es ihnen keinen Nutzen bringt und kein Ärgernis und keine Bedrohung vorliegt. Hans-Peter Nolting erklärt: „Ihnen verschafft schon die aggressive Aktivität selbst einen Lustgewinn: einen Kick, einen Machtrausch oder sexuelle Erregung.“ In leichteren Erscheinungsformen gewinnen sie Vergnügen aus Schlägereien oder dem Schikanieren von Mitmenschen im Alltag. Bei ausgesprochen sadistischer Neigung sind sie hingegen darauf aus, die Qual des Opfers auszudehnen und auszugestalten. Serienmörder leben mit ihren Vergewaltigungen und Tötungshandlungen Phantasien aus. Diese Phantasien beherrschen sie. Wenn ihnen ihre Tat den erwarteten Lustgewinn verschafft, ist dies ein Grund für eine Wiederholung. Dr. Hans-Peter Nolting beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Themenkreis Aggression und Gewalt, viele Jahre davon als Dozent für Psychologie an der Universität Göttingen. <span id="more-2333"></span></p>
<p><strong>Josef Stalin bevorzugte Formen des seelischen Sadismus</strong></p>
<p>Hans-Peter Nolting ergänzt: „Falls die Tat jedoch kein so großartiges Erlebnis wurde, glauben sie, bei der Ausführung einen Fehler gemacht zu haben. Aus diesem Grunde begehen sie einen weiteren, diesmal „besser“ ausgeführten Mord.“ So kommt es zu einer Serie von Morden, in der sie nach immer höherer Perfektion streben. Als Beispiel für einen sadistischen Wiederholungstäter hat der Psychoanalytiker Erich Fromm den sowjetischen Diktator Josef Stalin beschrieben. Dieser befand sich offenbar in einem destruktiven Machtrausch.</p>
<p>Erich From erläutert: „Eine besonders raffinierte Form des Sadismus bestand darin, dass Stalin die Gewohnheit hatte, die Frauen – und manchmal auch die Kinder – höchster Sowjet- oder Parteifunktionäre zu verhaften und sie in Arbeitslager zu stecken. Die Männer mussten weiter ihrer Arbeit nachgehen und vor Stalin zu Kreuze kriechen. Sie konnten es nicht wagen, um ihre Entlassung zu bitten.“ Nach Erich Fromms Aussagen hat Josef Stalin selbst angeordnet, auf welche Weise ein Gefangener gefoltert werden sollte. Dabei hat er Formen des seelischen Sadismus bevorzugt.</p>
<p><strong>Erfolgserlebnisse spielen bei Gewalt eine wichtige Rolle</strong></p>
<p>So hat Josef Stalin manchen Opfern versichert, dass sie nichts zu befürchten hätten. Ein oder zwei Tage später hat er sie jedoch verhaften lassen. Erich Fromm vermutet, dass Josef Stalin ein sadistisches Vergnügen daran hatte, Menschen seiner Gunst zu versichern. Gleichzeitig wusste er, welches Schicksal ihnen tatsächlich bevorstand. Erich Fromm fragt: „Gibt es eine größere Überlegenheit und eine vollkommenere Herrschaft über einen anderen Menschen?“ Wie jemand zu einem Menschen mit sadistischer Neigung wird, ist laut Hans-Peter Nolting noch nicht gründlich erforscht.</p>
<p>Doch spielen Erfolgserlebnisse bei der Ausübung von Gewalt offenbar eine wichtige Rolle. Hans-Peter Nolting nennt ein Beispiel: „So kann bei dem einen oder anderen Geheimpolizisten das Foltern von einer anfänglich dienstlichen Pflichterfüllung nach und nach zu einem Vergnügen werden.“ Die meisten Menschen werden aber durch erfolgreiche Gewaltausübung in militärischen oder anderen Bereichen nicht zu Sadisten. Es müssen also sicherlich noch andere Faktoren hinzukommen. Quelle: „Psychologie der Aggression“ von Hans-Peter Nolting</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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