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	<title>Intuition &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Wissenschaftler verlassen sich auf Beweise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2023 01:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschlossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Intuition]]></category>
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					<description><![CDATA[Gar nicht so wenige Menschen glauben, dass sie objektiver sind als andere. Adam Grant weiß: „Wie sich zeigt, geraten schlaue Menschen eher in diese Falle. Je intelligenter man ist, desto schwieriger kann es sein, die eigenen Grenzen zu sehen.“ Gut denken zu können kann dazu führen, dass man schlechter darin ist, Dinge zu überdenken. Wenn man im Wissenschaftlermodus ist, weigert man sich, seine Ideen zu Ideologien werden zu lassen. Man beginnt nicht mit Antworten oder Lösungen, sondern mit Fragen und Rätseln. Man predigt nicht aus der Intuition heraus, sondern lehrt&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gar nicht so wenige Menschen glauben, dass sie objektiver sind als andere. Adam Grant weiß: „Wie sich zeigt, geraten schlaue Menschen eher in diese Falle. Je intelligenter man ist, desto schwieriger kann es sein, die eigenen Grenzen zu sehen.“ Gut denken zu können kann dazu führen, dass man schlechter darin ist, Dinge zu überdenken. Wenn man im Wissenschaftlermodus ist, weigert man sich, seine Ideen zu Ideologien werden zu lassen. Man beginnt nicht mit Antworten oder Lösungen, sondern mit Fragen und Rätseln. Man predigt nicht aus der Intuition heraus, sondern lehrt auf der Basis von Beweisen. Man hegt nicht nur eine gesunde Skepsis gegenüber den Argumenten anderer Menschen, sondern auch gegenüber seinen eigenen. Adam Grant ist Professor für Organisationspsychologie an der Wharton Business School. Er ist Autor mehrerer internationaler Bestseller, die in 35 Sprachen übersetzt wurden. <span id="more-4537"></span></p>
<p><strong>Wissenschaftler müssen aktiv unvoreingenommen sein</strong></p>
<p>Wie ein Wissenschaftler zu denken, beinhaltet mehr, als nur unvoreingenommen zu reagieren. Es bedeutet, aktiv unvoreingenommen zu sein. Es erfordert, nach Gründen zu suchen, warum man sich irren könnte – nicht nach Gründen, warum man recht haben müsste –, und seine Ansichten auf der Basis dessen, was man lernt, zu korrigieren. Das geschieht selten, wenn man sich in einem anderen mentalen Modi befindet. Im Predigermodus ist es ein Zeichen moralischer Schwäche, seine Meinung zu ändern.</p>
<p>Im Wissenschaftsmodus ist es dagegen ein Zeichen intellektueller Integrität. Adam Grant fügt hinzu: „Im Staatsanwaltmodus gilt es als Eingeständnis einer Niederlage, sich überzeugen zu lassen. Im Wissenschaftlermodus ist es ein Schritt in Richtung Wahrheit. Im Politikermodus schwanken wir, je nach Zuckerbrot und Peitsche, hin und her. Im Wissenschaftlermodus ändern wir angesichts schärferer Logik und überzeugenderen Daten unseren Standpunkt.“ Vor allem beim Lernen geht es nicht um die Bestätigung der eigenen Überzeugungen, sondern um deren Weiterentwicklung. </p>
<p><strong>Die meisten Menschen profitieren von mehr Aufgeschlossenheit </strong></p>
<p>Selbstverständlich gibt es Situationen, in denen es sinnvoll sein könnte, zu predigen, zu verfolgen und zu agieren. Dennoch glaubt Adam Grant, dass die meisten Menschen von mehr Aufgeschlossenheit profitieren würden, weil der Wissenschaftlermodus derjenige ist, in dem man geistige Beweglichkeit erlangt. Was beispielsweise große amerikanische Präsidenten von anderen abhob, war ihre intellektuelle Neugier und Offenheit. Sie lasen viel und waren genauso begierig, von Entwicklungen in der Biologie, Philosophie, Architektur und Musik zu erfahren wie von innen- und außenpolitischen Angelegenheiten.</p>
<p>Sie waren daran interessiert, neue Ansichten zu hören und ihre alten Ansichten zu überprüfen. Sie betrachteten viele ihrer Maßnahmen als Experimente, die es durchzuführen, und nicht als Punkte, die es zu erzielen galt. Obwohl sie von Beruf Politiker waren, lösten sie Probleme oft wie Wissenschaftler. Beim Studium des Umdenkprozesses hat Adam Grant festgestellt, dass er oft zyklisch abläuft: „Er beginnt mit intellektueller Demut – dem Wissen, dass wir nichts wissen.“ Quelle: „Think Again“ von Adam Grant</p>
<p>Von Hans Klumbies<em> </p>
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		<title>Die Intuition zeichnet sich durch drei Merkmale aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2020 05:05:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Intuition]]></category>
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					<description><![CDATA[Die menschliche Intuition wird derzeit vielfach als die Lösung für viele Situationen hervorgehoben. Sie kommt zum Einsatz, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen. Nach dem Motto: Wenn man nur richtig hinspürt und seinem Gefühl folgt, dann weis man genau, was man tun oder lassen muss. Ina Schmidt ergänzt: „Unsere Intuition scheint so etwas zu sein wie ein innerer Kompass. Wir wissen ihn zwar nicht recht zu beeinflussen. Er ist aber irgendwie verlässlicher als die Anstrengungen, die wir mithilfe von Faktensammlungen, Informationen, Gesprächen oder logischen Argumenten unternehmen, um am Ende eine gute&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die menschliche Intuition wird derzeit vielfach als die Lösung für viele Situationen hervorgehoben. Sie kommt zum Einsatz, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen. Nach dem Motto: Wenn man nur richtig hinspürt und seinem Gefühl folgt, dann weis man genau, was man tun oder lassen muss. Ina Schmidt ergänzt: „Unsere Intuition scheint so etwas zu sein wie ein innerer Kompass. Wir wissen ihn zwar nicht recht zu beeinflussen. Er ist aber irgendwie verlässlicher als die Anstrengungen, die wir mithilfe von Faktensammlungen, Informationen, Gesprächen oder logischen Argumenten unternehmen, um am Ende eine gute Entscheidung treffen zu können.“ Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Ina Schmidt gründete 2005 die „denkraeume“, eine Initiative, in der sie in Vorträgen, Workshops und Seminaren philosophische Themen und Begriffe für die heutige Lebenswelt verständlich macht. <span id="more-2203"></span></p>
<p><strong>Konzentrierte Erfahrungen drücken sich in Emotionen aus</strong></p>
<p>Das eine hat offenbar mit dem anderen zu tun. All das, was ein Mensch an Wissen ansammelt, an Erfahrungen macht und sinnlich erlebt, ergibt so etwas wie eine innere Landkarte. Tiefgreifende Eindrücke hinterlassen sogenannte somatische Marker, wie es der Neurowissenschaftler und Philosoph Antonio Damasio schon Ende der 1990er Jahre herausarbeitete. Diese Marker sind so etwas wie „konzentrierte Erfahrung“. Sie beeinflussen die Art und Weise, wie man denkt, was man für gut und richtig hält und welche Überzeugung man vertritt.</p>
<p>Diese konzentrierte Erfahrung steht aber nicht immer dem menschlichen Bewusstsein zur Verfügung. Sondern sie drückt sich in Gefühlen beziehungsweise Emotionen und körperlichen Signalen aus. Dazu zählen Bauchkribbeln, Frösteln, Ohrensausen, Atemnot, freudige Aufregung, die Palette ist weit. Vielfach fasst man diese körperlichen Signale in Momenten der Entscheidung auch unter der Überschrift „Bauchgefühl“ zusammen. Aber es sind eben deutlich mehr als eine Laune der sinnlichen Eingebungen.</p>
<p><strong>Die Intuition bringt sehr schnell ein Urteil oder Gefühl hervor</strong></p>
<p>Gerd Gigerenzer, der seit 2009 am Max-Plack-Institut für Bildungsforschung in Berlin als Direktor der Abteilung „Adaptives Verhalten und Kognition“ forscht, nennt drei wichtige Kriterien, um das, was ein Mensch erlebt, als Signal der Intuition ausmachen zu können. Er geht davon aus, dass die menschliche Intuition sehr schnell ein Urteil oder auch ein Gefühl hervorbringt. Dessen Ursache kennt man zwar nicht. Es dient aber als sichere Leitlinie für eine Handlung.</p>
<p>Ina Schmidt erläutert: „Diese drei Merkmale – die Schnelligkeit, das Unwissen um den Ursprung und die Tatsache, dass wir unser Handeln an dieser intuitiven Gewissheit ausrichten – zeigen weniger, was Intuition ist, sondern eher, wie sie wirkt.“ Und diese Einsicht ist höchst eigenwillig: Man kennt die Ursache der intuitiven Handlungsweisen nicht, empfindet aber dennoch eine Form von Gewissheit. Diese verpackt man zugegeben gern im Nachhinein in eine Geschichte. Ob darin dann die tatsächlichen Beweggründe vorkommen, bleibt offen. Quelle: „Das Ziel ist im Weg“ von Ina Schmidt</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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