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	<title>Gutes &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Gutes tun führt häufig zur Selbstausbeutung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2025 01:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gutes]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer etwas „Gutes“ tun will, landet häufig in der Zwickmühle aus Selbstausbeutung und Überlebenssicherung. Maren Urner schreibt: „Vielleicht könnte man ein Sozialunternehmen gründen, dass sich gerade so über Wasser hält. Denn eine goldene Nase lässt sich damit mit Sicherheit nicht verdienen.“ Oder im Alltag einer Arbeit nachgehen, die sich zwar nicht besonders sinnstiftend anfühlt, aber ... <a title="Gutes tun führt häufig zur Selbstausbeutung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/maren-urner-gutes-tun.html" aria-label="Mehr Informationen über Gutes tun führt häufig zur Selbstausbeutung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer etwas „Gutes“ tun will, landet häufig in der Zwickmühle aus Selbstausbeutung und Überlebenssicherung. Maren Urner schreibt: „Vielleicht könnte man ein Sozialunternehmen gründen, dass sich gerade so über Wasser hält. Denn eine goldene Nase lässt sich damit mit Sicherheit nicht verdienen.“ Oder im Alltag einer Arbeit nachgehen, die sich zwar nicht besonders sinnstiftend anfühlt, aber in der Lage ist, Miete, Essen und Jahresurlaub zu finanzieren. Abends und an den Wochenenden dann zum Ehrenamt, um das „Gute“ zu tun. Noch einen Schritt weiter gehen sogenannte „Effektive Altruisten“, die einen Job ausüben, der möglichst viel Geld einbringt, von  dem sie dann einen bestimmten Anteil für „gute Zwecke“ spenden, um ihren Beitrag für eine bessere Welt zu leisten. Dr. Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. <span id="more-5977"></span></p>
<p><strong>Die Spezies Mensch arbeitet sehr gut zusammen</strong></p>
<p>Maren Urner zeichnet hier bewusst ein plakatives, vereinfachtes Bild, da es ihr um den generellen Gedanken geht, den sicherlich jeder kennt: „Die Annahme, dass die größten Arschlöc***, den größten Erfolg haben, ist genau wie das erste Missverständnis zu Werten und Wertzuweisungen weit verbreitet. Um nicht zu sagen: omnipräsent.“ Warum? Weil wir genau wie bei der Zuweisung von Werten Strukturen in Form einer Wirtschaft und Gesellschaftsordnung geschaffen haben, die eben diesen Zusammenhang nahelegen.</p>
<p>Und das, obwohl die komplette Menschheitsgeschichte uns lehrt, das genau das Gegenteil der Fall ist. Warum existiert die Spezies Mensch? Maren Urner kennt die Antwort auf diese Frage: „Nicht weil unsere Vor-Vor-Vorfahren in der Savanne besonders schnell rennen konnten, nicht weil sie besonders stark oder besonders groß waren – oder besonders hinterhältig –, sondern aus einem einfachen Grund: weil sie wirklich gut darin waren, zusammenzuarbeiten.“</p>
<p><strong>Ein guter Test für Führungsqualitäten sind Krisen</strong></p>
<p>Wer versuchte, sich allein durchzukämpfen, ohne Rücksicht auf Verluste, war langfristig nicht erfolgreich. Maren Urner stellt fest: „Denn auch wenn mache Menschen hervorragend darin sein mögen, kurzfristig Macht an sich zu reißen und auszuüben, werden sie – einmal in entsprechender Machtposition angekommen – nicht in der Lage sein, die ihnen übertragenen Aufgaben zu erledigen und die Langzeitinteressen der Betroffen zu verfolgen.“ Mit anderen Worten: Aus evolutionstheoretischer Sicht erscheint es nur sinnvoll, dass diejenigen Macht ausüben, die das öffentliche Wohl erhalten und steigern.</p>
<p>Sozialwissenschaftlich-historische Studien zeigen im Übrigen genau das. Maren Urner erläutert: „Die weniger kollaborativen Machthaber hinterlassen ein geringeres Vermächtnis oder sorgen dafür, dass im Nachgang Aufräumarbeiten stattfinden müssen.“ Ein guter Test für Führungsqualitäten sind Krisen. Denn die offenbaren, wer ein „wahrer Machthaber“ ist und damit die Fähigkeit besitzt, Menschen so zu beeinflussen, dass das Wohlergehen der Betroffenen maximiert wird. Quelle: „Raus aus der ewigen Dauerkrise“ von Maren Urner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder Mensch hat sein eigenes Weltbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2023 02:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gutes]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbild]]></category>
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					<description><![CDATA[Um mit anderen Menschen eine Beziehung aufbauen und effektiv mit ihnen kommunizieren zu können, muss man deren Weltbild, deren Sicht auf die Dinge und auf das Leben, anerkennen. Das heißt nicht, dass man es teilen muss. Thomas W. Albrecht ergänzt: „Egal, wie stark es von deinem eigenen Weltbild abweicht und wie verschroben es für dich ... <a title="Jeder Mensch hat sein eigenes Weltbild" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/thomas-w-albrecht-anerkennung-eines-anderen-weltbildes.html" aria-label="Mehr Informationen über Jeder Mensch hat sein eigenes Weltbild">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um mit anderen Menschen eine Beziehung aufbauen und effektiv mit ihnen kommunizieren zu können, muss man deren Weltbild, deren Sicht auf die Dinge und auf das Leben, anerkennen. Das heißt nicht, dass man es teilen muss. Thomas W. Albrecht ergänzt: „Egal, wie stark es von deinem eigenen Weltbild abweicht und wie verschroben es für dich klingen mag: Es sind zunächst unterschiedliche Weltbilder, die aus unterschiedlichen Erfahrungen gespeist werden. Jeder hat aus seiner Sicht recht.“ Das daraus resultierende Verhalten wird jedoch unterschiedlich sein. Jeder Mensch hat sein spezifisches Weltbild. Damit verbunden sind individuelle Sehnsüchte, Hoffnungen, Bedürfnisse, Erwartungen, Werte, Überzeugungen, Erfahrungen und deren Interpretation, Gefühle und sinnesspezifische Wahrnehmungen. Keiner dieser Faktoren ist von außen zu beobachten. Thomas W. Albrecht ist Experte für Kommunikation und Rhetorik. <span id="more-4275"></span></p>
<p><strong>An Unterschieden kann man persönlich wachsen</strong></p>
<p>Meist sind sie den Menschen selbst unbewusst. Man kann ausschließlich das Verhalten einer Person beobachten, das auf all den genannten Faktoren beruht. Durch achtsame Sprache, verbal und nonverbal, lässt sich die Sichtweise eines Gegenübers ergründen, lassen sich Gemeinsamkeiten entdecken und tiefe Beziehungen aufbauen. Man sollte stets daran denken: An den Unterschieden kann man persönlich wachsen. In seiner Jugend hat Thomas W. Albrecht unbewusst von seinem Umfeld gelernt, immer die Dinge zu sehen, die nicht funktionieren. </p>
<p>Vor allem in der Schule und auf der Universität konzentrierte sich Thomas W. Albrecht auf die Fehler, die er machte. Er wollte diese mit allen Mitteln vermeiden und immer als sehr guter Schüler und Student gelten. Als ausgezeichneter Universitätsabsolvent wurde er von einem großen Elektrotechnikunternehmen angeheuert. Auch dort hatte er Gelegenheit, viele Fehler und Probleme in den Abläufen zu erkennen und zu beheben. In seinen technischen Publikationen konnte er darüber berichten. </p>
<p><strong>Der Fokus auf das Gute vermehrt das Gute</strong></p>
<p>Inzwischen weiß Thomas W. Albrecht: „Dennoch, als jemand, der immer Probleme in den Blickpunkt rückt, ist man sehr auf die Vergangenheit fokussiert und macht sich, da man im Nachhinein alles besser weiß, tendenziell unbeliebt.“ Seine Karrieremöglichkeiten waren dadurch begrenzt. Erst durch sein Coaching mit Stewart Emery hat er gelernt, sich auf die Dinge in seinem Leben auszurichten, die funktionieren. Das war für ihn zunächst neu und ungewohnt. </p>
<p>Mit der Zeit hat Thomas W. Albrecht mehr und mehr erkannt, dass der Fokus auf das Gute das Gute vermehrt und das „Schlechte“ automatisch weniger wird. Jedes Verhalten einer Person ist durch ihr Weltbild begründet und durch eine für sie positive Absicht motiviert. Jeder Mensch verhält sich aus seiner Sicht jeder Zeit auf bestmögliche Weise. Diese Grundhaltung ist die Basis zur Achtung der Menschenwürde. Man kann mit dem Verhalten eines Gesprächspartners nicht einverstanden sein, seine Würde ist jedoch unantastbar. Quelle: „Die besondere Kraft der achtsamen Sprache“ von Thomas W. Albrecht</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Das Gute wird am Ende immer gewinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2020 06:46:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gutes]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesen Zeiten gibt es scheinbar viele Gründe, sich zu fürchten oder mit Sorge in die Zukunft zu blicken. Man hat das Gefühl, die Welt sei ein einziges Krisenszenario. Aber ist das wirklich so? Vielleicht entsteht dieser Eindruck auch dadurch, dass viele Menschen nur noch das Negative wahrnehmen. Georg Pieper erläutert: „Doch es gibt nicht ... <a title="Das Gute wird am Ende immer gewinnen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/das-gute-wird-am-ende-immer-gewinnen.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Gute wird am Ende immer gewinnen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Zeiten gibt es scheinbar viele Gründe, sich zu fürchten oder mit Sorge in die Zukunft zu blicken. Man hat das Gefühl, die Welt sei ein einziges Krisenszenario. Aber ist das wirklich so? Vielleicht entsteht dieser Eindruck auch dadurch, dass viele Menschen nur noch das Negative wahrnehmen. Georg Pieper erläutert: „Doch es gibt nicht nur das Dunkle, Schwere, Bedrohliche. Es gibt auch sehr Positives und Beglückendes in unserem Leben und auf der Welt.“ Man muss sich dabei folgendes klarmachen: Jeder kann selbst entscheiden, wohin er schauen und was er denken will. Natürlich wäre es naiv, das Schlechte einfach auszublenden. Es existiert nun einmal. Aber man sollte sich nicht einzig darauf fokussieren. Dr. Georg Pieper arbeitet als Traumapsychologe und ist Experte für Krisenintervention. <span id="more-2372"></span></p>
<p><strong>Man sollte sich den hellen Aspekten des Lebens zuwenden</strong></p>
<p>Wenn man sich von den negativen Dingen, die um einen herum passieren, einfangen lässt, beherrscht einen ein lähmendes Gefühl von Angst. Diese Lebenshaltung birgt die Gefahr, dass man in einen emotionalen Abwärtsstrudel gerät und in der Verzweiflung endet. Georg Pieper rät: „Wir sollten uns deshalb immer wieder von den Sorgen, Gefahren, Katastrophen und dunklen Seiten den Welt ab- und den hellen Aspekten des Lebens zuwenden.“ Georg Pieper lebt in dem festen Vertrauen, dass das Gute am Ende immer gewinnen wird.</p>
<p>Diese Grundüberzeugung ist leider nicht jedem gegeben, vor allem, wenn man als Kind nicht den notwendigen Schutz und die Fürsorge erhalten hat, um ein Urvertrauen in die Welt und die Menschen zu entwickeln. Aber Georg Pieper weiß aus Erfahrung, dass man diese Haltung bis zu einem gewissen Grad trainieren kann, indem man sich bewusst sagt: „Ich wende mich den schönen, hoffnungsvollen Dingen zu.“ Gerade wenn um einen herum viel Negatives geschieht, sollte man sich auf Erlebnisse konzentrieren, die einem guttun und einen erfreuen.</p>
<p><strong>Die guten Kräfte werden sich im Leben durchsetzen</strong></p>
<p>Damit stärkt man seine Seele und baut sozusagen ein inneres Bollwerk gegen Ängste und Unsicherheit auf. Es gibt einen Spruch von Oscar Wilde: „Am Ende wird alles gut, wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“ Sein persönlicher Glaube daran, dass sich die guten Kräfte im Leben durchsetzen werden, hilft Georg Pieper auch, mit den vielen sehr schweren Schicksalen umzugehen, die ihm bei seiner therapeutischen Arbeit begegnen. Nicht alle Menschen haben solch eine positive, optimistische Art.</p>
<p>Manche Menschen empfinden sie geradezu als Affront, sie fühlen sich unverstanden oder nicht ernst genommen. Oder sie werfen Georg Pieper sogar vor, dieses Denken sei oberflächlich. Er dagegen ist froh, dass ihm diese Lebenseinstellung gegeben ist. Und wenn man sie nicht hat, sollte man sich darum bemühen, einen Zugang zu diesem Denken zu finden. Weil das Leben so leichter zu bewältigen ist, und man darauf vertraut, dass sich alles zum Guten wendet. Als Therapeut weiß Georg Pieper aus eigener Erfahrung: „Wer sich nicht ab und zu um sich selbst kümmert, sich etwas Gutes tut oder an etwas Schönem erfreut, der hat bald keine innere Kraft mehr und kann niemandem mehr helfen.“ Quelle: „Die neuen Ängste“ von Georg Pieper</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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