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	<title>Gesellschaft &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Der Mensch strebt nach Selbstverwirklichung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2024 01:00:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ob im wissenschaftlichen, künstlerischen, unternehmerischen, sozialen oder familiären Bereich, der Mensch ist stolz auf sein Werk, weil es nicht zufällig, sondern als Ergebnis seines Wirkens entsteht. Es steht für Erfolg, für die Entfaltung der Persönlichkeit und für Selbstverwirklichung. Markus Hengstschläger weiß: „Das individuelle Bedürfnis nach Selbstverwirklichung bildet die fünfte und höchste Ebene der maslowschen Bedürfnispyramide. Der Mensch strebt nach der Ausschöpfung seiner Potenziale, um seine Sehnsüchte und Wünsche zu realisieren und seinem Leben einen Sinn zu gegen.“ Auf Ebenen darunter finden sich körperliche, seelische und materielle Sicherheit unter den Sicherheitsbedürfnissen,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob im wissenschaftlichen, künstlerischen, unternehmerischen, sozialen oder familiären Bereich, der Mensch ist stolz auf sein Werk, weil es nicht zufällig, sondern als Ergebnis seines Wirkens entsteht. Es steht für Erfolg, für die Entfaltung der Persönlichkeit und für Selbstverwirklichung. Markus Hengstschläger weiß: „Das individuelle Bedürfnis nach Selbstverwirklichung bildet die fünfte und höchste Ebene der maslowschen Bedürfnispyramide. Der Mensch strebt nach der Ausschöpfung seiner Potenziale, um seine Sehnsüchte und Wünsche zu realisieren und seinem Leben einen Sinn zu gegen.“ Auf Ebenen darunter finden sich körperliche, seelische und materielle Sicherheit unter den Sicherheitsbedürfnissen, Freiheit und Unabhängigkeit unter den Individualbedürfnissen, und soziale Bedürfnisse. Der Homo sapiens ist ein soziales, auf Gemeinschaft angelegtes, Gemeinschaften bildendes politisches Wesen – Zoon politikon. Professor Markus Hengstschläger ist Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der MedUni Wien. <span id="more-5532"></span></p>
<p><strong>Immanuel Kant versteht Freiheit als Autonomie</strong></p>
<p>Der Homo sapiens lebt in Gesellschaft. Er bildet Gesellschaften, die aus verschiedenen, sozial handelnden und interagierenden Individuen bestehen. Markus Hengstschläger erklärt: „Daraus ergibt sich, dass die Bedürfnisse der Einzelnen in der Gesellschaft aufeinandertreffen, wechselwirken und einander auch gegenseitig beschränken können.“ Immanuel Kant sagt: „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.“ Freiheit heißt demzufolge keineswegs, tun zu können, was man will.</p>
<p>Immanuel Kant versteht Freiheit mehr als Autonomie, in der man sich aber an jene Gesetze hält, die man selbst geschaffen hat. Wer aus vernünftiger Einsicht handelt, handelt frei. 1785 hat Kant den der „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ seinen kategorischen Imperativ, den er selbst in verschiedenen Formulierungen verbreitete, auch so beschrieben: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ </p>
<p><strong>Die Beschneidung der Freiheit hemmt die Lösungsbegabung</strong></p>
<p>Markus Hengstschläger fügt hinzu: „Der russisch-britische Philosoph Isaiah Berlin verstand unter „negativer Freiheit“, dass man nicht von der Gesellschaft oder vom Staat, bei dem was man tun will, eingeschränkt wird. Mit „positiver Freiheit“ beschreibt er, etwas zu tun oder zu lassen, nach eigenem Willen und mit Vernunft.“ Negative Freiheit – von etwas –  von äußeren Zwängen wird erst durch positive Freiheit – zu etwas – mit Inhalten gefüllt, indem sich Menschen wirklich autonom dazu entscheiden, etwas zu tun.</p>
<p>In einer liberalen Gesellschaft darf die negative Freiheit nur so sehr beschnitten werden, wie es unbedingt notwendig ist, damit die Gesellschaft funktionieren kann und andere nicht zu Schaden kommen. Markus Hengstschläger stellt fest: „Wann immer man die Freiheit mehr beschneidet, hemmt man auch die Entfaltung von Lösungsbegabung. Das ungerichtete Denken von Neuem, das Ausprobieren von noch nie Dagewesenem und das Entwickeln von Innovationen, ob in der Wissenschaft, der Bildung, in Kunst und Kultur oder in der Wirtschaft, setzt ein höchstmögliches Ausmaß individueller Freiheit voraus.“ Quelle: „Die Lösungsbegabung“ von Markus Hengstschläger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Gesellschaft braucht gemeinsame Werte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Dec 2023 02:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Längst ist die Notwendigkeit, bewusst den Blick auf die für den Gefühlshaushalt wesentliche Dinge im Leben zu richten, zu einem Thema von gesellschaftlicher Relevanz geworden und betrifft daher auch die Politik. Hans-Otto Thomashoff ergänzt: „Eine Diskussion ist in Gang gekommen, die zum Ziel hat, dass wir unsere Gesellschaft so umbauen, dass sie sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.“ Das Teilen von Gefühlen, das zu zweit im direkten Austausch bestens funktioniert, klappt genauso in der Gesellschaft. Kulturell geteilte Umgangsformen und gemeinsame Werte führen zu einem Wir-Gefühl, das in der Resonanz&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Längst ist die Notwendigkeit, bewusst den Blick auf die für den Gefühlshaushalt wesentliche Dinge im Leben zu richten, zu einem Thema von gesellschaftlicher Relevanz geworden und betrifft daher auch die Politik. Hans-Otto Thomashoff ergänzt: „Eine Diskussion ist in Gang gekommen, die zum Ziel hat, dass wir unsere Gesellschaft so umbauen, dass sie sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.“ Das Teilen von Gefühlen, das zu zweit im direkten Austausch bestens funktioniert, klappt genauso in der Gesellschaft. Kulturell geteilte Umgangsformen und gemeinsame Werte führen zu einem Wir-Gefühl, das in der Resonanz wechselseitiger Bestätigung zum gemeinschaftlichen Lebensgefühl wird. Wo es einer Gesellschaft gelingt, durch gemeinsame Werte, Ziele und verbindende Umgangsformen ein positiv gestimmtes Miteinander zu etablieren, ist viel dafür getan, dass die Menschen sich wohlfühlen. Hans-Otto Thomashoff ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse in eigener Praxis in Wien. <span id="more-5105"></span></p>
<p><strong>Der heroische Einzelkämpfer entspricht nicht der biologischen Natur</strong></p>
<p>Die erlebte Verbundenheit stärkt die Resonanz im Miteinander und mündet in das stimmige Gefühl, dass es so passt. Hans-Otto Thomashoff betont: „Diese Wirkung von Resonanz begründet den enormen Einfluss, den unsere Beziehungen auf unser psychisches Wohlbefinden auch in der Gesellschaft insgesamt haben.“ Allerdings ignoriert man in den westlichen Gesellschaften die Bedeutung des Beziehungsumfelds auf das Wohlbefinden der Menschen weitgehend. </p>
<p>Ideal ist in diesen Gesellschaften der heroische Einzelkämpfer, der sich in seinem Erfolg sonnt, dabei gönnerisch seine soziale Ader spielen lässt und sich insgeheim oder offen am Neid der anderen labt. Hans-Otto Thomashoff warnt: „Doch was uns verlockend erscheint, entspricht nicht unserer biologischen Natur, entspricht nicht der Funktionsweise unserer Psyche.“ Die Forderung, in den westlichen Gesellschaften der Resonanz den ihr gebührenden Stellenwert einzuräumen, findet vor diesem Hintergrund zunehmend Gehör.</p>
<p><strong>Resonanzerfahrungen prägen das Leben</strong></p>
<p>Immer mehr Menschen erkennen, wie notwendig es ist, dass man den Aufbau einer Gesellschaft und ihrer Werte bewusst an die genuinen Bedürfnisse der Individuen anpassen sollte. Hans-Otto Thomashoff weiß: „Angesichts der steigenden Stressbelastung in der Gesellschaft durch die zunehmende Beschleunigung vieler Prozesse wird offensichtlich, wie wichtig Resonanzerlebnisse als Ausgleich für den Stress sind.“ Weitaus mehr sind sie sogar entscheidend für die Lebenszufriedenheit der Menschen. </p>
<p>Denn die Hirnstruktur der Menschen baut sich ganz wesentlich aus den Internationen mit den Mitmenschen auf, die damit das gesamte Wesen einer Person prägen. Gerade alte Menschen sind auf ein funktionierendes soziales Umfeld angewiesen, weil sich ihr Handlungsspielraum einschränkt und sie oft hilfsbedürftig werden. Hans-Otto Thomashoff fordert: „Dort, wo traditionelle Familienverbände oder vergleichbare Gemeinschaften nicht mehr existieren, sollten entsprechende Ersatzstrukturen gezielt gefördert werden.“ Resonanzerfahrungen prägen das Leben. Das fördert die Zufriedenheit. Quelle: „Mehr Hirn in die Politik“ von Hans-Otto Thomashoff</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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