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	<title>Geschichten &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Narrative sind Bestandteil der Identität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2024 01:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Geschichten erzählen ist menschlich. Man erzählt sie sich und anderen, um seine persönlichen Erfahrungen und die eigene Existenz zu interpretieren. Armin Falk ergänzt: „Sie helfen uns dabei, eine Vorstellung von Realität zu gewinnen. Ohne Geschichten sind wir nicht imstande, Sinn zu konstruieren und uns in der Lebenswelt zurechtzufinden. Sie vermitteln uns eine Begriff davon, woher wir kommen, was wir uns wünschen oder wozu wir bestimmt sind.“ Manche Persönlichkeitspsychologen beschreiben die Rolle von Narrativen deshalb als integralen Bestandteil der Identität eines Menschen. Denn die eigenen Lebensgeschichten prägen die Vorstellung davon, wer&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichten erzählen ist menschlich. Man erzählt sie sich und anderen, um seine persönlichen Erfahrungen und die eigene Existenz zu interpretieren. Armin Falk ergänzt: „Sie helfen uns dabei, eine Vorstellung von Realität zu gewinnen. Ohne Geschichten sind wir nicht imstande, Sinn zu konstruieren und uns in der Lebenswelt zurechtzufinden. Sie vermitteln uns eine Begriff davon, woher wir kommen, was wir uns wünschen oder wozu wir bestimmt sind.“ Manche Persönlichkeitspsychologen beschreiben die Rolle von Narrativen deshalb als integralen Bestandteil der Identität eines Menschen. Denn die eigenen Lebensgeschichten prägen die Vorstellung davon, wer man ist. Oder anders gesagt, man ist, was man über sich erzählt. Armin Falk leitet das Institut für Verhaltensökonomik und Ungleichheit (briq). Außerdem ist er Direktor des Labors für Experimentelle Wirtschaftsforschung, sowie Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn. <span id="more-5342"></span></p>
<p><strong>Narrative können prosoziales Verhalten beeinflussen</strong></p>
<p>Dabei handelt es sich zum Beispiel um Geschichten von Aufstieg, schwerer Kindheit, widrigen Umständen oder beruflichen Erfahrungen. Diese Geschichten formen die Vorstellungen vom eigenen Selbst. Armin Falk weiß: „Geschichten spielen aber auch kulturell ein bedeutsame und prägende Rolle, als Merkmale der Vergewisserung von kultureller Identität und Zugehörigkeit. Alle Kulturen haben ihre eigenen Geschichten vom Anfang der Welt, vom Sitz der Götter, haben ihre Märchen, Sagen und Heldengeschichten.“</p>
<p>Gerade religiöse Geschichten, ihre Plots und Protagonisten kann man benutzen, um moralisch fragwürdige Dinge zu tun. Narrative spielen aber auch eine wichtige Rolle, weil sie prosoziales Verhalten beeinflussen können. Armin Falk stellt fest: „Wenn wir moralisch handeln, wägen wir immer Kosten und Nutzen miteinander ab. Einerseits schöpfen wir Befriedigung daraus, anderen zu helfen, zu kooperieren, kurzum: Gutes zu tun. Andererseits entstehen uns dabei Kosten, sei es in Form von Geld, Aufmerksamkeit oder Zeit, die wir für die gute Tat aufwenden.“</p>
<p><strong>Viele Menschen reden sich die Realität schön</strong></p>
<p>Von Schuld befreiende Geschichten setzen an beiden Seiten an. Sie können einen Menschen davon überzeugen, dass der Nutzen der moralischen Handlung in „Wahrheit“ gar nicht so groß ist. Oder dass die Kosten „unzumutbar hoch“ sind, niemand also eine solche Handlung von einem ernsthaft erwarten kann. Armin Falk erklärt: „Alle Geschichten, die uns vor uns selbst und vor anderen „gut“ aussehen lassen, obwohl wir das Falsche tun, leisten das.“ Woher kommen diese Geschichten?</p>
<p>Zum einen produziert man sie selbst, indem man die Welt um sich in einer für sich selbst vorteilhaften Weise interpretiert und deutet. Man überzeugt sich davon, dass man das Richtige tut, indem man selektiv Informationen aktualisiert und sich an sie erinnert, sich also die Realität schönredet. Armin Falk fügt hinzu: „Aber Geschichten werden auch von Politikern, Lobbyisten und Interessengruppen professionell produziert, mit dem Ziel, Deutungsschemata in die Welt zu setzen, um bestimmte Verhaltensweisen zu fördern oder zu hemmen.“ Quelle: „Warum es so schwer ist, ein guter Mensch zu sein“ von Armin Falk</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Emotionen besitzen starke Kräfte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Feb 2024 02:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorbilder nutzen die Kraft der positiven Emotionen, um Einfluss geltend zu machen und zu bestärken. Demagogen und Diktatoren nutzen die Macht von negativen Emotionen, um Menschen zu unterjochen und einzusperren. Nach Aristoteles nutzen sie alle die Kraft des Pathos. Thorsten Havener weiß: „Wenn Sie positive Emotionen aussenden und säen, dann werden sie im Gegenzug positive Emotionen empfangen und ernten. Wenn Sie jedoch eine Stimmung der Angst und Unberechenbarkeit verbreiten, schaffen Sie eine Umgebung von Angst und Unberechenbarkeit.“ Jeder Mensch entscheidet persönlich, welche Umgebung er kultiviert, indem er sie selbst schafft.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorbilder nutzen die Kraft der positiven Emotionen, um Einfluss geltend zu machen und zu bestärken. Demagogen und Diktatoren nutzen die Macht von negativen Emotionen, um Menschen zu unterjochen und einzusperren. Nach Aristoteles nutzen sie alle die Kraft des Pathos. Thorsten Havener weiß: „Wenn Sie positive Emotionen aussenden und säen, dann werden sie im Gegenzug positive Emotionen empfangen und ernten. Wenn Sie jedoch eine Stimmung der Angst und Unberechenbarkeit verbreiten, schaffen Sie eine Umgebung von Angst und Unberechenbarkeit.“ Jeder Mensch entscheidet persönlich, welche Umgebung er kultiviert, indem er sie selbst schafft. Wie kann man die Kraft der Emotionen nutzen, um andere zu beeinflussen? Der erste Schritt besteht ganz einfach darin, die richtigen Emotionen zu zeigen. Thorsten Havener ist Deutschlands bekanntester Mentalist. <span id="more-5213"></span></p>
<p><strong>Metaphern sprechen die Emotionen anderer Menschen an</strong></p>
<p>Dazu muss man offen und aufrichtig sein sowie die emotionale Ebene ansprechen. Dann empfängt man Empathie und man kann eine Verbindung auf dieser Ebene aufbauen. Man kann dazu zum Beispiel eine persönliche Geschichte erzählen. Große Redner haben das schon immer genutzt. Denn Menschen lieben und erinnern sich an Geschichten. Thorsten Havener erklärt: „Eine weitere großartige Methode, um die Emotionen anderer Menschen anzusprechen, sind Metaphern, also gesprochene Bilder.“ </p>
<p>Eine der besten Reden, die jemals gehalten wurden, ist „I have a dream“ von Martin Luther King jr. Er hielt sie 1963 in Washington vor über 200.000 Menschen, um ein Zeichen zu setzen für die Gleichstellung aller Menschen. Sie wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Europa im Fernsehen und Radio übertragen. Im „Vorprogramm“ sprachen und sielten Größen wie Bob Dylan, Marlon Brando oder auch Harry Belafonte, um nur ein paar zu nennen. Als Schlussredner betritt Martin Luther King das Podest vor der Lincoln-Gedächtnisstätte. </p>
<p><strong>Der Charakter ist das stärkste Mittel der Überzeugung</strong></p>
<p>Seine Worte sind in die Geschichte eingegangen. Sie sind so stark, dass sie sich bis zum heutigen Tag in der amerikanischen Sprache wiederfinden. Thorsten Havener fügt hinzu: „Noch heute können 97 Prozent der amerikanischen Schüler Auszüge der Rede King jr. und seiner Mission zuordnen. Die Rede ist so überzeugend und mitreißend, weil sie von starken Metaphern und Bildern nur so strotzt und dadurch die Emotionen der Zuhörer durchgehend anspricht.“ </p>
<p>Der Charakter eines Menschen ist laut Aristoteles das stärkste Mittel der Überzeugung. Er schreibt: „Es ist nicht wahr, wie einige Schriftsteller in ihren Abhandlungen annehmen, dass die persönliche Güte, die der Sprecher offenbart, nichts zu seiner Überzeugungskraft beiträgt; im Gegenteil, sein Charakter kann fast als das wirksamste Mittel zur Überzeugung bezeichnet werden, das er besitzt.“ Was meint Aristoteles damit? Unter „Ethos“ versteht Aristoteles ein Wertesystem. Aus diesem Wort leitet sich auch das Wort „Ethik“ ab, also die Lehre vom moralischen Handeln. Quelle: „Mach doch, was ich will“ von Thorsten Havener</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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