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	<title>Gelassenheit &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Besonnenheit sorgt für Selbstbeherrschung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2021 01:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich komme vom Himmel, um deinem leidenschaftlichen Drang ein Ende zu machen. Hör auf mit dem Streit und zücke das Schwert nicht!“ Mit diesen Worten richtet sich die Göttin der Weisheit, Pallas Athene, in Homers „Illias“ an den Helden Achill. Dieser will wegen einer ihm zugefügten Schmach gerade zum Schwert greifen, um damit König Agamemnon anzugreifen. Albert Kitzler weiß: „Schon in der Antike hat man dies als Mahnung zur Besonnenheit aufgefasst. Besonnenheit ist die Fähigkeit zur Mäßigung und Selbstbeherrschung. Sie schützt uns vor uns selbst.“ Wer sich selbst beherrschen kann,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich komme vom Himmel, um deinem leidenschaftlichen Drang ein Ende zu machen. Hör auf mit dem Streit und zücke das Schwert nicht!“ Mit diesen Worten richtet sich die Göttin der Weisheit, Pallas Athene, in Homers „Illias“ an den Helden Achill. Dieser will wegen einer ihm zugefügten Schmach gerade zum Schwert greifen, um damit König Agamemnon anzugreifen. Albert Kitzler weiß: „Schon in der Antike hat man dies als Mahnung zur Besonnenheit aufgefasst. Besonnenheit ist die Fähigkeit zur Mäßigung und Selbstbeherrschung. Sie schützt uns vor uns selbst.“ Wer sich selbst beherrschen kann, dem wird ein Lohn zuteil. Weisheit ist Voraussicht und kluges Bedenken, Gewichten und Abwägen der Folgen. Der Philosoph und Jurist Dr. Albert Kitzler ist Gründer und Leiter von „MASS UND MITTE“ – Schule für antike Lebensweisheit. <span id="more-2936"></span></p>
<p><strong>Die Weisheit ist ein Schutzwall gegen das Schicksal</strong></p>
<p>„Wer sich selbst bezwingt, ist unbezwingbar.“ Dieses Zitat stammt von dem chinesischen Philosophen Laotse. Er sagt außerdem: „Wer andere kennt, ist klug; Wer sich selbst kennt, weise; Wer andere bezwingt, ist stark.“ Selbstbeherrschung führt nach Laotse dazu, dass der Mensch unangreifbar und unverletzlich wird. Man kann ihn ausbeuten, einsperren, seinen Körper schinden. Aber er bleibt er selbst, integer, authentisch. Niemand kann ihn nicht aus seiner seelischen und geistigen Mitte vertreiben, in der er tief verwurzelt, lebendig und unangetastet bleibt.</p>
<p>Er wahrt seine Identität. Sein Selbst bleibt unverletzt. Diese innere Stabilität, Immunität, Stärke und Unerschütterlichkeit gehörten zu den höchsten Zielen, die das antike Weisheitsdenken im antiken China kannte. Albert Kitzler erklärt: „Wir würden heute sagen: ein hohes Maß an Resilienz.“ Es ist die Schutzwehr der Weisheit gegen die Angriffe des Schicksals. In dieser inneren Burg herrschen der Friede der Seele, eine innere Ausgeglichenheit und eine heitere Gelassenheit.</p>
<p><strong>Selbstbeherrschung zählt zu den höchsten aller Güter</strong></p>
<p>Aus dieser inneren Ruhe heraus erwachsen Kraft und Selbstvertrauen. Dazu kommt die Fähigkeit, Glück und Freude zu erleben und das unausweichliche Leiden an der Welt zu ertragen. „Selbstbeherrschung und Ausdauer sind die höchsten aller Güter.“ Dieses Zitat stammt vom Griechen Krates. Weise zu leben ist laut Albert Kitzler eigentlich nicht schwierig. Es sind keine philosophischen Höhenflüge. Sondern es handelt sich dabei um ganz einfache Dinge, weshalb Weisheit nicht selten auch unter unbelesenen Menschen zu finden ist.</p>
<p>Albert Kitzler stellt fest: „Weisheiten anzuwenden braucht weder viel Zeit noch größere Mittel.“ In anderer Hinsicht ist aber eine weise Lebensführung sehr schwierig. Die dafür notwendige Selbstbeherrschung, Ausdauer und Übung bringen nur sehr wenige Menschen auf. Denn nur so lässt sich eine philosophische Erkenntnis in eine Lebenshaltung und feste Gewohnheit verwandeln. Sich zu verändern und weiterzuentwickeln, bedeutet eine Transformation der Persönlichkeit. Dabei sind ein beharrliches Einüben neuer Denk-, Wollens- und Verhaltensgewohnheiten unerlässlich. Quelle: „Weisheit to go“ von Albert Kitzler</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Unzählige Fragen bestimmen den Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2021 01:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Gelassenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Sich selbst, den eigenen Tonus und das, womit man zu tun hat, zunächst einmal kennenzulernen, bevor man es zu verbessern sucht, ist der erste wesentliche Schritt in Richtung Gelassenheit. Es gibt unzählige Fragen, über die man jeden Tag stolpern kann. Und natürlich wird man nicht allen nachgehen können. Aber sich die eigenen Fragen permanent vom Leib halten zu wollen, ist ebenfalls ziemlich anstrengend. Ina Schmidt erläutert: „Denn eben darum geht es: mitten im Alltag, mitten in der Hektik der eigenen To-dos nach mehr Gelassenheit zu streben und nicht in der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sich selbst, den eigenen Tonus und das, womit man zu tun hat, zunächst einmal kennenzulernen, bevor man es zu verbessern sucht, ist der erste wesentliche Schritt in Richtung Gelassenheit. Es gibt unzählige Fragen, über die man jeden Tag stolpern kann. Und natürlich wird man nicht allen nachgehen können. Aber sich die eigenen Fragen permanent vom Leib halten zu wollen, ist ebenfalls ziemlich anstrengend. Ina Schmidt erläutert: „Denn eben darum geht es: mitten im Alltag, mitten in der Hektik der eigenen To-dos nach mehr Gelassenheit zu streben und nicht in der Abkehr von dem, was zu tun ist.“ Ina Schmidt gründete 2005 die „denkraeume“, eine Initiative. In dieser macht sie in Vorträgen, Workshops und Seminaren philosophische Themen und Begriffe für die heutige Lebenswelt verständlich. <span id="more-2839"></span></p>
<p><strong>Affektfreiheit darf nicht in Gleichgültigkeit münden</strong></p>
<p>Die innere Seelenruhe erlangt man nur, wenn man den Mut hat, sich auf die Welt da draußen einzulassen. Man muss sich berühren und betreffen lassen, um dann zu entscheiden, was davon wirklich von Bedeutung für eigene Selbst und Handeln ist. Die Ataraxie, also die von den Stoikern angestrebte Affektfreiheit, darf nie so weit gehen, dass sie in eine kühle und unverbindliche Gleichgültigkeit mündet. Aber auch Seneca versuchte nicht, die Menschen zu emotionslosen Robotern zu erziehen. Sondern er mahnte an, dass es nicht die Emotionen sein sollten, die das Ruder bei der Wahl der Handlung eines Menschen übernehmen.</p>
<p>Ina Schmidt gibt zu, dass ein gelassener Mensch nach heutigem Verständnis auch ein Mensch ist, der etwas leidenschaftslos und distanziert erscheinen kann. Damit hat er wenig Zugang zu seiner „sinnlichen“ Seite. Aber darin liegt nur eine Möglichkeit, keine Notwendigkeit. Ina Schmidt erklärt: „Das, was die Tugend der Gelassenheit ausmacht, ist ein maßvoller Umgang mit dem, was wir an Optionen zur Verfügung haben. Und wenn wir uns dann für einen ungewissen Sprung ins Ungewisse entscheiden, wissen wir zumindest, was wir da gerade tun oder lieber lassen.“</p>
<p><strong>Selbstbeobachtung führt zu Gelassenheit</strong></p>
<p>Diese Unterscheidungen sehen zu lernen ist das, womit die Gelassenheit einen Menschen belohnt: einen anderen Blick auf den Umgang mit dem Ungewissen und die Enttarnung der Hütchenspielertricks der Informationsgesellschaft. Ja man kann nicht alles und sollte sich dies auch nicht beständig einreden. Keine Fitnessmethode der Welt wird einem Menschen Jugend und Gesundheit garantieren. Keine Hautcreme kann alle Zeichen der Hautalterung aufhalten. Kein Team ist von morgens bis abends innovativ, hip und leistungsstark.</p>
<p>Eine gelassene Haltung lässt sich nicht herstellen oder durch Leistungsanreize beschleunigen. Das Einzige, was man tun kann, ist, sich selbst zu beobachten, was man warum tut und warum man es tut. Für die europäische Idee von einem guten Leben ist es wichtig, das man eine sichtbare Leistung erbringt. Diese sollte sich sehen lassen können. Letztlich wird ein Mensch dabei zu dem, was er tut. Es herrscht eine Kultur der Hyperaktivität. Ina Schmidt dagegen rät an die Dinge zu denken, die man einfach gerne tut, ohne etwas damit erreichen zu wollen. Quelle: „Das Ziel ist im Weg“ von Ina Schmidt</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Erlebte Wahlfreiheit setzt Energie frei</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/viele-menschen-sind-statisten-im-eigenen-leben.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 05:36:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entschiedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Je mehr Wahlmöglichkeiten ein Mensch hat, desto wichtiger ist Entschiedenheit. Das gilt vor allem für Lebensentscheidungen. Dabei ist es wichtig, für sich Prioritäten festzulegen, die die eigenen Werte spiegeln. Deshalb ist es laut Reinhard K. Sprenger hilfreich, sich von Zeit zu Zeit zu fragen: „Worum soll es in meinem Leben wirklich gehen? Bin ich auf dem richtigen Spielfeld? Mache ich einen Unterschied?“ Vor allem vor den großen Lebensentscheidungen sollte man sich fragen: „Trägt diese Entscheidung dazu bei, meine Sache, meinen Lebenstraum zu verwirklichen?“ Viele Menschen laufen mit dem Gefühl herum,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Je mehr Wahlmöglichkeiten ein Mensch hat, desto wichtiger ist Entschiedenheit. Das gilt vor allem für Lebensentscheidungen. Dabei ist es wichtig, für sich Prioritäten festzulegen, die die eigenen Werte spiegeln. Deshalb ist es laut Reinhard K. Sprenger hilfreich, sich von Zeit zu Zeit zu fragen: „Worum soll es in meinem Leben wirklich gehen? Bin ich auf dem richtigen Spielfeld? Mache ich einen Unterschied?“ Vor allem vor den großen Lebensentscheidungen sollte man sich fragen: „Trägt diese Entscheidung dazu bei, meine Sache, meinen Lebenstraum zu verwirklichen?“ Viele Menschen laufen mit dem Gefühl herum, gleichsam „im falschen Film“ zu sitzen. Sie sind Statisten im eigenen Leben, weil sie nach Drehbüchern leben, die andere ihnen geschrieben haben. Reinhard K. Sprenger ist promovierter Philosoph und gilt als einer der profiliertesten Managementberater und Führungsexperte Deutschlands. <span id="more-2270"></span></p>
<p><strong>Manchmal regiert die normative Kraft des Faktischen</strong></p>
<p>Jeder Mensch kann sich entscheiden, die Hauptrolle in seinem Leben zu übernehmen. Manchmal ist Entschiedenheit sogar wichtiger als Fähigkeit. Reinhard K. Sprenger macht oft die Erfahrung, dass die Erwartung vieler Menschen darauf hinausläuft, etwas ändern zu wollen, das nun mal gar nicht oder nur zu einem extrem hohen Preis zu ändern ist. Denn an irgendeinem Punkt ist es vorbei mit dem Ändern. Es gibt Lebensumstände, die sich jetzt und von einem Einzelnen nicht ändern lassen und die deshalb anzuerkennen sind.</p>
<p>Dann regiert die normative Kraft des Faktischen. Wenn man die Umstände nicht ändern kann, dann bleibt immer noch die Möglichkeit zu wählen – zum Beispiel die innere Einstellung. Das heißt, die Situation anzuerkennen, so wie sie nun einmal ist – mit allen Konsequenzen. Reinhard K. Sprenger rät: „Ändern Sie das, was Ihnen nicht gefällt. Und wenn Sie es nicht ändern können, es Ihnen aber wichtig ist, dann verlassen Sie es. Und wenn Sie das nicht können oder aus guten, ernst zu nehmenden Gründen nicht wollen, dann steigen Sie voll ein!“</p>
<p><strong>Glück setzt Gelassenheit voraus</strong></p>
<p>Wo erlebte Wahlfreiheit ist, da ist Energie. Nur wer bewusst wählt, kann werden, wie er will. Und endet nicht dort, wo andere in hinhaben wollen. Um glücklich zu sein, muss man bereit sein, voll zu dem zu stehen, was jetzt ist, ganz anerkennen, Ja sagen. Glück bedeutet also nicht nur, das zu bekommen, was man will, sondern auch das zu wollen, was man bekommt. Glück setzt damit auch Gelassenheit voraus, die Fähigkeit, sich nicht unablässig als den Nabel der Welt zu betrachten. Das heißt nicht, dass man sich nicht ernst nehmen sollte, aber man sollte sich einfach nicht zu wichtig nehmen.</p>
<p>Wer etwas mit Liebe und Hingabe tut, erlebt dadurch Glück und Zufriedenheit im selben Maße. Das – und nur das – ist das Geheimnis des menschlichen Glücks. Reinhard K. Sprenger betont: „Sie erhalten das vom Leben zurück, was Sie selbst in jedem Augenblick hineingeben.“ Niemals stößt einem Menschen etwas zu, ohne das er selbst daran beteiligt wäre. Ein Mensch ist immer auch sein eigener Resonanzkörper. Was man gibt, erhält man zurück. Das gilt für den Ort, an dem man sich befindet und genauso für die Zeit, in der man lebt. Quelle: „Die Entscheidung liegt bei dir!“ von Reinhard K. Sprenger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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