<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Freundschaft &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/freundschaft/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Sat, 20 Jul 2024 07:32:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.2</generator>
	<item>
		<title>Freundschaft ist manchmal wichtiger als Sex</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/freundschaft-ist-manchmal-wichtiger-als-sex.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/freundschaft-ist-manchmal-wichtiger-als-sex.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2024 01:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5601</guid>

					<description><![CDATA[Im Allgemeinen ist Freundschaft in Beziehungen wichtiger als Sex und je länger eine Beziehung dauert und je tiefer die Freundschaft wird, desto mehr nimmt gewöhnlich die Frequenz und wohl auch die Qualität der sexuellen Begegnungen ab. Michael Lehofer ergänzt: „Das ist für viele Menschen kein Problem, für andere aber ein Schatten über ihrem Leben. Mitunter fühlen sie sich vom Sex in die Falle gelockt – und dann ist plötzlich Fastenzeit.“ Sexualität wird hauptsächlich als biologischer Trieb erlebt, ist jedoch eine von vielen Möglichkeiten, Bindungssicherheit zu erlangen. Sie ist, wie Michael&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Allgemeinen ist Freundschaft in Beziehungen wichtiger als Sex und je länger eine Beziehung dauert und je tiefer die Freundschaft wird, desto mehr nimmt gewöhnlich die Frequenz und wohl auch die Qualität der sexuellen Begegnungen ab. Michael Lehofer ergänzt: „Das ist für viele Menschen kein Problem, für andere aber ein Schatten über ihrem Leben. Mitunter fühlen sie sich vom Sex in die Falle gelockt – und dann ist plötzlich Fastenzeit.“ Sexualität wird hauptsächlich als biologischer Trieb erlebt, ist jedoch eine von vielen Möglichkeiten, Bindungssicherheit zu erlangen. Sie ist, wie Michael Lehofer zu sagen pflegt, eine Möglichkeit der Kommunikation. Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Lehofer ist ärztlicher Direktor und Leiter der einer Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Landeskrankenhaus Graz II. <span id="more-5601"></span></p>
<p><strong>Sex hat immer viel mit Psychologie zu tun</strong></p>
<p>Vor allem Menschen, die Bindung hauptsächlich durch gelebte Sexualität erfahren, sind durch mangelnde Sexualität in der Regel auf nachhaltige Weise gekränkt. Sex ist immer psychologischer als die meisten Menschen glauben. Michael Lehofer erklärt: „Der US-amerikanische Paar- und Sexualtherapeut David Schnarch hat sich mit der Frage, warum der Sex in längerfristigen Beziehung manchmal eine ungünstige Entwicklung nimmt, intensiv beschäftigt. Sexualität erlebt in solchen Beziehungen nicht selten ein Fade-out.“ </p>
<p>David Schnarch ist zu dem Schluss gekommen, dass die sogenannte Entdifferenzierung in länger dauernden Paarbeziehungen eine große Rolle spielt. Was ist mit Entdifferenzierung gemeint? Michael Lehofer erläutert: „Wenn man einen erotisch faszinierenden Menschen kennenlernt, verliebt man sich in ihn als Weltwunder. Dieser Mensch ist einfach anders, anziehend anders. Das ist das Wesen der erotischen Anziehung: Sie ist unbeschreiblich weiblich, er unbeschreiblich männlich. Doch im Laufe einer Beziehung kommt es zu einer lähmenden Institutionalisierung der Partnerschaft.“</p>
<p><strong>Vertrautheit ist das Schlimmste für eine Paarbeziehung</strong></p>
<p>Man wird sich vertraut. Das Zauberhafte versickert. Obwohl die meisten Menschen Vertrautheit als ein besonders positives Merkmal einstufen, ist es in den Augen von Michael Lehofer das Schlimmste, was in einer Paarbeziehung passieren kann. Denn Vertrautheit in Beziehungen ist immer eine Fiktion. Sie bedeutet, dass man glaubt zu wissen, wie der andere ist. Und das ist ein Irrtum. Michael Lehofer fügt hinzu: „Der andere, der Mensch an unserer Seite ist immer ein Wunder, das es zu bestaunen gilt. Wir können ein Leben lang von ihr oder ihm lernen – wenn wir wollen.“ </p>
<p>Partnerschaften, in denen sich die Betroffenen nicht einlassen können, sind mitunter sehr stabil: In solchen Partnerschaften kann die Falle der übergroßen Vertrautheit nicht zuschnappen. Michael Lehofer kennt ein Paar, das sich schon seit Jahren trennen will. Er ist total fasziniert von dieser Frau, obwohl sie eine Art von Oberflächlichkeit besitzt, die schmerzlich ist. Was ihn wirklich anzieht, und das versteht er nicht, ist die Tatsache, dass die gelernt hat mit anderen Menschen so zu spielen, dass diese sich ihrer nie sicher sein können. Quelle: „40 verrückte Wahrheiten über Frauen und Männer“ von Michael Lehofer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/freundschaft-ist-manchmal-wichtiger-als-sex.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebe ist manchmal eine Form der Fürsorge</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/martin-hartmann-freundschaft.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/martin-hartmann-freundschaft.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Dec 2021 02:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=3217</guid>

					<description><![CDATA[Für einen Freund nimmt man Verluste in Kauf, stellt seine eigenen Interessen hinten an und bedauert diesen Schritt nicht. Der Philosoph Harry Frankfurt überträgt diesen Gedanken auf die Liebe, die in seinen Augen zu einer Form der Fürsorge wird. Martin Hartmann erläutert: „Der Liebende dient dem anderen und tut alles, um seinem Wohl förderlich zu sein.“ Das klingt nun doch nach einem Zweck der Liebe, aber Harry Frankfurt betont durchaus, dass dieser Zweck immer ein Selbstzweck ist. Dem anderen in liebevoller oder freundschaftlicher Weise zu dienen entfremdet einen Menschen nicht&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für einen Freund nimmt man Verluste in Kauf, stellt seine eigenen Interessen hinten an und bedauert diesen Schritt nicht. Der Philosoph Harry Frankfurt überträgt diesen Gedanken auf die Liebe, die in seinen Augen zu einer Form der Fürsorge wird. Martin Hartmann erläutert: „Der Liebende dient dem anderen und tut alles, um seinem Wohl förderlich zu sein.“ Das klingt nun doch nach einem Zweck der Liebe, aber Harry Frankfurt betont durchaus, dass dieser Zweck immer ein Selbstzweck ist. Dem anderen in liebevoller oder freundschaftlicher Weise zu dienen entfremdet einen Menschen nicht von dem eigenen Selbst, sondern erfüllt ihn vielmehr mit Zufriedenheit und Glück. Gleichzeitig spielt Harry Frankfurt die Rolle von Sexualität und Körperlichkeit herunter, was für Martin Hartmann ein Fehler zu sein scheint. Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-3217"></span></p>
<p><strong>In der Erwachsenenliebe darf die Sexualität nicht fehlen</strong></p>
<p>In seinem Bild, das stark getragen wird vom Modell der Liebe von Eltern zu ihren Kindern, erscheint Liebe als opferbereiter Selbstverlust, zu einem Dienst am anderen. Das mag tatsächlich auf die Eltern-Kind-Liebe zutreffen, die in manchen Punkten fast einen notwenigen Liebesverrat – der Kinder an den Eltern – in sich birgt. Aber es ist problematisch, wenn es um die Liebe zwischen Erwachsenen geht. Denkt man über diese Liebe nach, dürfen Sexualität und Intimität nicht fehlen. </p>
<p>Denn sie sind ein Teil dessen, was aus dem Vertrauen der Liebe ein besonderes Vertrauen macht. Auch bricht die Rücksicht auf die Sexualität die Tendenz der Philosophe, in Liebe und Freundschaft immer nur Selbstzwecke wirken zu sehen. Denn wie man es dreht und wendet: In der Sexualität geht es nicht nur um das Wohl des anderen, sie macht im besten Fall auch dem eigenen Selbst ein wenig Spaß. Das Gewicht des Selbst und seines Verlangens nach sexueller Zufriedenheit scheint Martin Hartmann hier einfach größer zu sein als bei manchen Freundschafts- oder Elterndiensten. </p>
<p><strong>Vertrauen ist eine Form der akzeptierten Verletzlichkeit</strong></p>
<p>Warum erwähnt Martin Hartmann diese Dinge? Weil zu den vielen Dimensionen, eben auch die körperliche und sexuelle Dimension gehören. Nirgendwo sind wir so verletzbar wie an diesem Punkt, nirgendwo schützt und die Vertrauenswürdigkeit des anderen so sehr wie hier. Dabei muss man nicht einmal nur an die Sexualität im engeren Sinne denken. Eine kluge Person hat Martin Hartmann einmal verraten, der eigentliche Vertrauensakt sei nicht, mit dem anderen zu schlafen, sondern neben ihm einzuschlafen. </p>
<p>Der Verrat des Vertrauens betrifft zumeist genau diese Dimension, sei es durch Fremdgehen und Betrug, durch Liebesentzug und Verlassen oder durch den gewaltsamen Missbrauch. Was zeichnet das Vertrauen in nahen Beziehungen aus? Martin Hartmann beschreibt Vertrauen als eine Form der akzeptierten Verletzlichkeit: „Wir wollen im Vertrauen nicht verletzt werden, aber wir tun nichts, um diese Verletzlichkeit zu vermeiden.“ So offenbart man in einer intakten Vertrauensbeziehung unter anderem seine Schwächen, Wünsche, Vorlieben und Neigungen. Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/martin-hartmann-freundschaft.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Liebe und Freundschaft verlangen Vertrauen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/martin-hartmann-liebe-und-freundschaft.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/martin-hartmann-liebe-und-freundschaft.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 02:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=3088</guid>

					<description><![CDATA[Martin Hartmann erwähnt, dass Vertrauen durchaus scharfe Grenzen um sich herum aufbauen kann, um dann einen als bedrohlich empfundenen Außen misstrauisch zu begegnen. Wer nur denen vertraut, die ähnlich sind wie man selbst, wird in mancher Hinsicht nicht schlecht fahren. Es wäre für Martin Hartmann vermessen, diese Orientierung am Ähnlichen moralisch verwerflich zu finden. Wieder gilt, wie gut oder schlecht Gründe des Vertrauens sind, zeigt sich erst im Vertrauen selbst. Es gewinnt oder verliert seine Moral im Akt des Vertrauens selbst. Es ist sinnvoll, von den rein begrifflichen Überlegungen einige&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Hartmann erwähnt, dass Vertrauen durchaus scharfe Grenzen um sich herum aufbauen kann, um dann einen als bedrohlich empfundenen Außen misstrauisch zu begegnen. Wer nur denen vertraut, die ähnlich sind wie man selbst, wird in mancher Hinsicht nicht schlecht fahren. Es wäre für Martin Hartmann vermessen, diese Orientierung am Ähnlichen moralisch verwerflich zu finden. Wieder gilt, wie gut oder schlecht Gründe des Vertrauens sind, zeigt sich erst im Vertrauen selbst. Es gewinnt oder verliert seine Moral im Akt des Vertrauens selbst. Es ist sinnvoll, von den rein begrifflichen Überlegungen einige Beziehungsmuster zu erwähnen, die häufig den eigentlichen Ort des Vertrauens markieren. Dazu zählt Martin Hartmann die Liebe, die Freundschaft oder die persönliche Nähe. Martin Hartmann ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern. <span id="more-3088"></span></p>
<p><strong>Liebe kennt keine Furcht vor Verletzungen</strong></p>
<p>Die begrifflichen Überlegungen von Martin Hartmann beruhen auf der Annahme, dass Vertrauen ein primär zwischenmenschliches Phänomen ist: „Was wir über das Vertrauen wissen, wissen wir aus Beziehungen, in denen es sich entfaltet oder in denen es scheitert.“ Die Liebe ist der Ort, wo das Vertrauen unsichtbar, wo es kaum bemerkt wird, wenn es da ist. In dem Augenblick, in dem sich die romantische Liebesbeziehung auf breiter Ebene entfaltet und ökonomische Motive der Partnerwahl wegfallen, kann sich das Vertrauen geradezu zum Kern der Liebesbeziehung erheben.</p>
<p>Nirgendwo lassen Menschen so viel Nähe zu, so viel Verletzlichkeit und Intimität wie in der Liebe. Und nirgendwo vertrauen sie darauf, dass diese Nähe und Verletzlichkeit nicht ausgenutzt wird. Sich in seiner ganzen Verletzlichkeit zeigen und ohne Furcht vor Verletzungen sein – das ist Liebe, was immer sie sonst noch ist. Kennt die Liebe ein Gut, das sie verfolgt, hat sie einen Zweck? Die Frage ist motiviert durch die Tendenz von Martin Hartmann, im Vertrauen keinen Eigenzweck zu sehen. </p>
<p><strong>Liebe beruht auf Nähe und Vertrautheit</strong></p>
<p>Wenn man vertraut, kann man Dinge tun, die man ohne Vertrauen gar nicht tun oder nur ganz anders tun könnte. In der Liebe und in der Freundschaft trägt sich das Vertrauen selbst, es könnte das sein, worum es in der Beziehung geht. Im Vertrauen kommt die Beziehung zu sich selbst und entfaltet ihre Kraft als Liebe oder Freundschaft. Liebe beruht auf Bekanntschaft, erfahrener Nähe und auf Vertrautheit. Am Anfang mag ein Blitzschlag stehen, doch Festigkeit entwickelt sich und braucht Zeit. </p>
<p>Martin Hartmann weiß: „Liebesbeziehungen können sogar mit Misstrauen beginnen, mit der Frage nach der Redlichkeit des anderen oder mit Zweifeln an der eigenen Fähigkeit, die Vertrauenswürdigkeit des anderen richtig einzuschätzen.“ Was am Liebesverrat schmerzt, ob er nun am Anfang oder am Ende einer Beziehung steht, ist neben allem anderen die Einsicht in der Tiefe des eigenen Irrtums. Man hat sich im anderen getäuscht. Das löst Wut und Trauer aus, die sich auf den anderen richten. Aber man hat sich offenbar auch über sich selbst getäuscht, über sein Vermögen, die Vertrauenswürdigkeit des anderen angemessen wahrzunehmen. Quelle: „Vertrauen“ von Martin Hartmann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/martin-hartmann-liebe-und-freundschaft.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Affären mit Bekannten sind ziemlich weit verbreitet</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/affaeren-mit-bekannten-sind-ziemlich-weit-verbreitet.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/affaeren-mit-bekannten-sind-ziemlich-weit-verbreitet.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 07:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=1592</guid>

					<description><![CDATA[Obwohl die Mehrzahl emotionaler Affären sich zwischen Arbeitskollegen abspielt, sind Romanzen zwischen näheren Bekannten und Nachbarn ebenso verbreitet. Wenn man versteht, wie dünn die Linie zwischen Freundschaft und Liebe ist, überrascht das nicht. Shirley P. Glass erklärt: „Die Zutaten, um sich romantisch zu verbinden, sind in einer Freundschaft bereits vorhanden. Sie mögen sich, haben eine gemeinsame Geschichte und sind gut darin, über Gefühle zu reden.“ Trotz der offensichtlichen Ähnlichkeiten bestehen zwischen Freundschaft und emotionalen Affären klare Unterschiede. Emotionale Affären zeichnen sich durch Heimlichkeit, emotionale Intimität und sexuelle Chemie aus. Diese&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die Mehrzahl emotionaler Affären sich zwischen Arbeitskollegen abspielt, sind Romanzen zwischen näheren Bekannten und Nachbarn ebenso verbreitet. Wenn man versteht, wie dünn die Linie zwischen Freundschaft und Liebe ist, überrascht das nicht. Shirley P. Glass erklärt: „Die Zutaten, um sich romantisch zu verbinden, sind in einer Freundschaft bereits vorhanden. Sie mögen sich, haben eine gemeinsame Geschichte und sind gut darin, über Gefühle zu reden.“ Trotz der offensichtlichen Ähnlichkeiten bestehen zwischen Freundschaft und emotionalen Affären klare Unterschiede. Emotionale Affären zeichnen sich durch Heimlichkeit, emotionale Intimität und sexuelle Chemie aus. Diese drei Elemente bilden eine Mischung, die die ohnehin schon vorhandene Anziehung noch verstärkt. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-1592"></span></p>
<p><strong>Heutzutage sind Affären leicht zu verbergen</strong></p>
<p>Wenn eine Beziehung ein offenes Buch ist, handelt es sich dabei wahrscheinlich um eine Freundschaft. Wenn dagegen Versuche gemacht werden, bestimmte Gefühle oder Handlungen zu verbergen, ist die Freundschaft dabei, sich in etwas anderes zu verwandeln. Wenn das Maß an Kameradschaftlichkeit, intellektuellem Austausch und Verständnis höher ist als in der Ehe, ist das ebenso ein Alarmzeichen. In den westlichen Gesellschaften der Moderne ist es leicht, eine Affäre zu verbergen.</p>
<p>Männer und Frauen sehen Freundschaft tendenziell unterschiedlich. Für Frauen bedeutet befreundet zu sein, dass sie sich verletzlich und offen zeigen, etwas von sich selbst preisgeben und den anderen oder die andere unterstützen. Für Männer bedeutet Freundschaft etwas gemeinsam, Seite an Seite, zu unternehmen Wenn Frauen ihre männlichen Freunde genauso behandeln wie ihre weiblichen, kann die emotionale Intimität, die für Frauen vollkommen natürlich ist, dem Mann ein Signal übermitteln, das von der Frau gar nicht so gemeint war.</p>
<p><strong>Nicht alle Freundschaften sind für eine Ehe gefährlich</strong></p>
<p>Da Ehemänner emotionale Intimität normalerweise ihren Frauen vorbehalten, ist es eher möglich, dass die Ehe gefährdet wird, wenn sie sich einer anderen Frau gegenüber öffnen und sich verletzlich zeigen. Aus Frauensicht ist eine gefühlsmäßige Bindung erst dann gefährlich, wenn es zu sexuellen Handlungen kommt. Obwohl ein Mann einer Frau seine wahre Freundschaft dadurch beweisen kann, dass er nicht auf eine sexuelle Beziehung drängt, bleibt die Tatsache bestehen, dass die Verantwortlichkeit, früh genug die Bremse zu ziehen, bei beiden liegt.</p>
<p>Oft ist es leichter, mit einem Freund als dem eigenen Partner zu reden. Shirley P. Glass nennt die Gründe: „Freunde verurteilen oft weniger, sind anerkennender und tendieren weniger dazu, übermäßig zu reagieren, da sie nicht die Verletzlichkeiten aufweisen und die Erwartungen an die Beziehung haben wie ein langjähriger Partner.“ Nicht alle Freundschaften sind gefährlich oder stellen eine Bedrohung für die Ehe dar. Man kann Freunde haben, die gleichzeitig Freunde einer fremden Ehe sind und nicht mit dieser wetteifern. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/affaeren-mit-bekannten-sind-ziemlich-weit-verbreitet.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gute Freunde halten Körper und Seele gesund</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/gute-freunde-halten-koerper-und-seele-gesund.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/gute-freunde-halten-koerper-und-seele-gesund.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 08:31:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=1458</guid>

					<description><![CDATA[Gute Freunde helfen nicht nur Hindernisse zu meistern, sie halten außerdem gesund. Denn gegen Übergewicht und Bluthochdruck helfen sie offenbar besser als Sport und gesunde Ernährung. Wer kaum freundschaftliche Kontakte pflegt, schläft nicht nur schlechter und ist öfter gestresst. Er hat auch ein höheres Risiko, früher zu sterben. Professor Franz Neyer, Direktor des Instituts für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, erklärt: „Ohne soziale Beziehungen können Menschen überhaupt nicht existieren.“ Was ihn an dieser Tatsache besonders fasziniert, dass der Mensch freiwillig enge Bande zu Fremden knüpft. Das ist der Unterschied zu vielen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Freunde helfen nicht nur Hindernisse zu meistern, sie halten außerdem gesund. Denn gegen Übergewicht und Bluthochdruck helfen sie offenbar besser als Sport und gesunde Ernährung. Wer kaum freundschaftliche Kontakte pflegt, schläft nicht nur schlechter und ist öfter gestresst. Er hat auch ein höheres Risiko, früher zu sterben. Professor Franz Neyer, Direktor des Instituts für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, erklärt: „Ohne soziale Beziehungen können Menschen überhaupt nicht existieren.“ Was ihn an dieser Tatsache besonders fasziniert, dass der Mensch freiwillig enge Bande zu Fremden knüpft. Das ist der Unterschied zu vielen Tieren, die ohne ihr Rudel kaum überleben könnten. Seit mehr als 20 Jahren untersucht Franz Neyer was Menschen abseits von Verwandtschaft, Sexualität und oberflächlichem Nutzen aneinander bindet. <span id="more-1458"></span></p>
<p><strong>In der Jugend sind Freunde Vorbilder und Konkurrenten</strong></p>
<p>Ein Ergebnis dieser Forschung lautet, dass Freunde für einen Menschen ebenso wichtig sind, um ein gesundes und glückliches Leben zu führen, wie die Familie. Fehlt diese, können Freunde das emotionale Loch oft sogar füllen. Wichtig für ein festes Freundesband sind dabei ein Gefühl von Nähe, Vertrauen – sowie Gleichgewicht. Franz Neyer stellt fest: „Das ist ein wesentlicher Unterschied zu Familienbeziehungen.“ Freundschaft funktioniert auf Augenhöhe. Ist nur der eine bereit, sich emotional zu öffnen oder Hilfe und Trost anzubieten, löst sich die Verbindung meist irgendwann auf.</p>
<p>In der Jugend sind Freunde vor allem wichtig, um eine eigene Identität zu bilden, den Weg ins Leben zu finden. Sie sind Vorbilder, aber auch Konkurrenten, an denen man sich misst. Im Kontakt mit ihnen lernt ein Jugendlicher, wer er ist. Später nimmt die Zahl der Gefährten ab, die Qualität der Beziehungen dafür zu. Freunde bleiben wichtig, ein Leben lang. Manchen Forscher wie der der Kasseler Soziologe Dr. Janosch Schobin sagen sogar: „Sie sind heute wichtiger wie früher.“ Bei einer Umfrage gaben zwei Drittel der Befragten an, dass Freunde heutzutage mehr bedeuten, weil sich der familiäre Zusammenhalt zunehmend lockert.</p>
<p><strong>Platonische Freundschaften zwischen Männern und Frauen sind möglich</strong></p>
<p>Partner wechseln, Religion bietet nur noch wenigen Menschen Halt. Die einzige emotionale Konstante bleiben oft die Wahlverwandten. Für sehr viele Menschen sind Freunde so etwas wie ein Familienersatz. Freundschaft steht aktuell also sehr hoch im Kurs. Das Gefühl aber ist uralt. Wenn man sich mit jemanden verbunden fühlt, flutet der Botenstoff Oxytocin durch den menschlichen Organismus. Das Hormon verringert Stress und Angst. Zudem steigert es die Fähigkeit, die Gefühle des Gegenübers zu lesen. Gute Freunde können daher erspüren, wie es dem anderen geht.</p>
<p>Das Wohlbefinden der meisten Menschen steigt, wenn sie mit guten Freunden zusammen sind. Viel mehr als die sprichwörtliche Anziehung der Gegensätze gilt bei der Wahl der Gefährten übrigens: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Das betrifft offenbar nicht nur Ansichten und Vorlieben. In den letzten Jahren interessierten sich Forscher auch zunehmend für die platonische Freundschaft zwischen Männern und Frauen. Das Ergebnis der Studien: Allen Zweiflern und Klischees zum Trotz ist es tatsächlich möglich, dass sie nur Freunde sind. Quelle: „Apotheken Umschau“</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/gute-freunde-halten-koerper-und-seele-gesund.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frauen sprechen gerne über ihr Gefühlsleben</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/frauen-sprechen-gerne-ueber-ihr-gefuehlsleben.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/frauen-sprechen-gerne-ueber-ihr-gefuehlsleben.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2016 06:45:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=1414</guid>

					<description><![CDATA[Männer und Frauen verstehen offensichtlich häufig etwas Grundverschiedenes unter Freundschaft. Frauen haben in der Regel eine beste Freundin und sprechen auch mit anderen Freundinnen gerne und viel über ihr Gefühlsleben. Männer dagegen neigen dazu, Gespräche im Sachlichen zu belassen: Arbeit, Autos, Fußball, Computer, vielleicht noch Politik. Christian Thiel ergänzt: „Und dabei bleibt es leider auch, wenn es in ihnen wegen einiger Misshelligkeiten in der Partnerschaft dampft und brodelt.“ Am liebsten reduzieren manche Männer das lästige Reden gleich auf das Allernötigste und gehen angeln. Schweigend sitzen sie dann nebeneinander und gratulieren&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Männer und Frauen verstehen offensichtlich häufig etwas Grundverschiedenes unter Freundschaft. Frauen haben in der Regel eine beste Freundin und sprechen auch mit anderen Freundinnen gerne und viel über ihr Gefühlsleben. Männer dagegen neigen dazu, Gespräche im Sachlichen zu belassen: Arbeit, Autos, Fußball, Computer, vielleicht noch Politik. Christian Thiel ergänzt: „Und dabei bleibt es leider auch, wenn es in ihnen wegen einiger Misshelligkeiten in der Partnerschaft dampft und brodelt.“ Am liebsten reduzieren manche Männer das lästige Reden gleich auf das Allernötigste und gehen angeln. Schweigend sitzen sie dann nebeneinander und gratulieren sich am Ende zu ihrem jeweiligen Fang. Frauen können normalerweise mit einem solchen Minimalismus nichts anfangen. Ob man es glaubt oder nicht, viele Männer sind stolz darauf, dass sie auch ohne viele Worte so prima zurechtkommen. <span id="more-1414"></span></p>
<p><strong>Freundschaften sind lebenswichtig</strong></p>
<p>Das Verständnis einer Freundschaft bei Männern funktioniert oft hervorragend. Aber in Zeiten von Krisen, sei es in der Arbeit oder der Partnerschaft, hat es echte Tücken. Ihnen fehlt dann der emotionale Rückhalt durch andere. Studien zufolge haben zwei Drittel der deutschen Männer keine Freunde, mit denen sie über persönliche Probleme sprechen. Das führt in vielen Beziehungen zu Problemen. Viele Männer bestehen hartnäckig darauf, dass allein ihre Partnerin für alle seelischen Belastungen und Nöte zuständig ist.</p>
<p>Durch diese Anspruchshaltung ihrer Männer fühlen sich viele Frauen überfordert. Christian Thiel erklärt: „Die Frau soll dem Mann Geliebte sein, beste Freundin und Mutter. Als wär´s damit noch nicht genug, soll sie den Alltags samt Haushalt, Freunden und Kindern managen und dazu gern noch ihren Job.“ Für Christian Thiel ist es daher kein Wunder, dass drei Viertel aller Ehescheidungen von Frauen eingereicht werden. Aber in einem sind sich alle Experten einig: Intensive Freundschaften sind für den Menschen lebenswichtig.</p>
<p><strong>Freundschaften verlängern das Leben</strong></p>
<p>Einsamkeit verkürzt nachweislich bei Männern wie Frauen das Leben. Wer in einer festen Beziehung lebt, wird älter als ein Single. Das gilt ganz besonders, wenn man glücklich mit seiner Beziehung ist. Wer viele Freundschaften hat, lebt ebenfalls länger. Frauen haben generell eine höhere Lebenserwartung als Männer. Psychologen führen dies auch darauf zurück, dass Frauen mehr und intensivere Freundschaften pflegen als Männer. Bekannt ist auch der sogenannte Rentnertod, den insbesondere Männer erleiden und der eng mit einem Mangel an Kontakten zusammenhängt.</p>
<p>Ihre Arbeit verschafft den meisten Menschen Bestätigung und Anerkennung. Christian Thiel fügt hinzu: „Sie hält uns geistig in Schwung und bringt uns mit anderen Menschen in Kontakt. Wissenschaftliche Untersuchungen kommen zu dem klaren Ergebnis, dass Menschen, die länger arbeiten, auch länger leben.“ Ohne die Arbeit, ohne den täglichen Kontakt zu den Kollegen sind viele Männer schon bald nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie verlieren die Freude am Leben und sterben. Quelle: „Was glückliche Paare richtig machen“ von Christian Thiel</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/frauen-sprechen-gerne-ueber-ihr-gefuehlsleben.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Hälfte der Leute sind mit ihren Freundschaften unzufrieden</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/die-haelfte-der-leute-sind-mit-ihren-freundschaften-unzufrieden.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/die-haelfte-der-leute-sind-mit-ihren-freundschaften-unzufrieden.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2016 08:49:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=1374</guid>

					<description><![CDATA[Trotz vieler guter Freundschaften such der Psychotherapeut Wolfgang Krüger dennoch ständig nach neuen Freundschaften: „Weil ich sehe, dass der Freundeskreis kleiner wird, je älter man wird. Manche Freunde sind schon gestorben, andere weggezogen, einige fangen im Alter an, Menschen zu meiden. Und es gibt Freundschaften, aus denen die Luft raus ist. Man muss also immer wieder neue Freunde finden.“ Schon ab 30 schrumpft der Freundeskreis. Solange man im Kindergarten, Schule, Ausbildung, Studium ist, befindet man sich in festen Gruppen. Man begegnet dort immer den gleichen Menschen. Da haben auch Schüchterne&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz vieler guter Freundschaften such der Psychotherapeut Wolfgang Krüger dennoch ständig nach neuen Freundschaften: „Weil ich sehe, dass der Freundeskreis kleiner wird, je älter man wird. Manche Freunde sind schon gestorben, andere weggezogen, einige fangen im Alter an, Menschen zu meiden. Und es gibt Freundschaften, aus denen die Luft raus ist. Man muss also immer wieder neue Freunde finden.“ Schon ab 30 schrumpft der Freundeskreis. Solange man im Kindergarten, Schule, Ausbildung, Studium ist, befindet man sich in festen Gruppen. Man begegnet dort immer den gleichen Menschen. Da haben auch Schüchterne Freundschaften. Schwierig wird es dagegen nach der Ausbildung, denn dann muss man selbst die Initiative ergreifen, um Freunde zu finden. Dr. Wolfgang Krüger, Psychotherapeut in Berlin, forscht über Freundschaften und bietet auch Freundschaftsberatung an. <span id="more-1374"></span></p>
<p><strong>Freundschaften machen selbstbewusster und glücklicher</strong></p>
<p>Und zwischen 30 und 45 stehen Liebe, Familie und Karriere im Vordergrund. Freundschaften fallen dann oft hinten runter. In Umfragen zeigt sich, dass rund die Hälfte der Leute mit ihren Freundschaften unzufrieden ist. Da sei zu wenig Nähe, und man fühlt sich unverstanden. Wolfgang Krüger erklärt: „Oft sind die Freundschaften verflacht. Weil man nicht über die Konflikte gesprochen hat, die es in jeder Freundschaft irgendwann gibt. Weil man zu wenig Zeit investiert hat.“ Oder weil man mit sich selbst keine Freundschaft hat.</p>
<p>Wolfgang Krüger empfiehlt, zwei bis drei Stunden in der Woche für seine Freundschaften zu reservieren. Viele Menschen sehen Freundschaften gerne als Luxus, den sie sich erst dann leisten, wenn sie den Strudel des Alltags bewältigt haben. Dabei wird man durch Freundschaften reich beschenkt. Wolfgang Krüger haben seine Freundschaften immer ausgeglichener, selbstbewusster und glücklicher gemacht. Auch deshalb hat er viel Kraft, Zeit und Ideen in seine Freundschaften investiert.</p>
<p><strong>Die meisten Menschen sehnen sich nach Freundschaften</strong></p>
<p>Es ist nicht unbedingt schlecht, wenn ein Mensch vor allem Durchschnittsfreundschaften unterhält. Wolfgang Krüger nennt den Grund: „Wir brauchen nicht nur die allerbesten drei Freunde und Freundinnen als Inselchen im Ozean, wir brauchen auch soziale Dörfer, so was wie einen erweiterten Freundeskreis. Auch Durchschnittsfreundschaften können uns einiges geben, wenn man von diesen Freunden nicht zu viel erwartet.“ Sie rufen nun mal selten an und haben nicht so viel Interesse an ihrem Leben. Wolfgang Krüger rät, gemeinsam mit ihnen etwas zu unternehmen, denn Freundschaften brauchen Erlebnismaterial.</p>
<p>Wenn es in einer Freundschaft Kränkungen oder Konflikte gab, ist es Zeit für ein Freundschaftsgespräch. Jeder sollte dem anderen mitteilen, was er sich in Zukunft wünscht und was er gerne geändert hätte. Aber man sollte dem Freund gleichzeitig sagen, was einem an ihm gefällt. Die meisten Menschen haben Sehnsucht nach freundschaftlichem Kontakt, sind aber vorsichtig nach dem Motto: „Keine Sau ruft mich an.“ Sie erwarten, dass der andere das Risiko auf sich nimmt, den Kontakt herzustellen. Quelle: chrismon</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/die-haelfte-der-leute-sind-mit-ihren-freundschaften-unzufrieden.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
