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	<title>Feminismus &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Tobias Haberl beschreibt gekränkte Männer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 01:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufrichtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Mann hat man heute drei Möglichkeiten: Man kann resignieren, aggressiv oder nachdenklich werden. Tobias Haberl hat mal eine Psychoanalyse gemacht, vier Jahre lang, zwei Stunden pro Woche. Seither schafft er es nicht mehr, sich selbst zu belügen. Das macht sein Leben nicht leichter, glücklich wird er schon gar nicht. Tobias Haberl betont: „Wer über gekränkte Männer schreibt, kann vom Feminismus nicht schweigen.“ Er weiß nicht, ob Männer und Frauen von Natur aus verschieden sind oder nur unterschiedlich erzogen werden. Er hat keine Ahnung, ob Frauen weniger Kriege führen würden,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Mann hat man heute drei Möglichkeiten: Man kann resignieren, aggressiv oder nachdenklich werden. Tobias Haberl hat mal eine Psychoanalyse gemacht, vier Jahre lang, zwei Stunden pro Woche. Seither schafft er es nicht mehr, sich selbst zu belügen. Das macht sein Leben nicht leichter, glücklich wird er schon gar nicht. Tobias Haberl betont: „Wer über gekränkte Männer schreibt, kann vom Feminismus nicht schweigen.“ Er weiß nicht, ob Männer und Frauen von Natur aus verschieden sind oder nur unterschiedlich erzogen werden. Er hat keine Ahnung, ob Frauen weniger Kriege führen würden, kann es sich aber gut vorstellen. Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-4712"></span></p>
<p><strong>Männer sollen kein Risiko scheuen</strong></p>
<p>Aufrichtigkeit kann wehtun, Aufrichtigkeit kann auch mal danebengehen, Tobias Haberl findet nicht, dass man deshalb auf sie verzichten sollte. „Man kann nicht immer ein Held sein, aber man kann immer ein Mann sein“, hat Johann Wolfgang von Goethe geschrieben. Männern macht man oft den Vorwurf, dass sie nicht selbstkritisch über ihre Privilegien nachdenken. Es gibt Männer, die arbeiten viel und machen sonst, worauf sie gerade Lust haben. </p>
<p>Im Jahr 1976 erscheint in Amerika das Buch „The Forty-Nine Percent Majority“: The Male Sex Role“, in dem ein neues Männerbild für die postindustrielle Ära vorgestellt wird, das aus vier Säulen besteht. Erstens sollen sich Männer nicht wie Frauen benehmen. Zweitens gehört es zu ihrer Pflicht, dass Männer Erfolg, Prestige, Macht und Ansehen anstreben. Drittens sollen Männer unabhängig sein, keine Gefühle zeigen und durch entschlossenes Handeln überzeugen. Viertens erwartet man von Männern, dass sie mutig nach vorne schauen und kein Risiko scheuen. </p>
<p><strong>Männer diskriminieren Feministinnen als Kratzbürsten</strong></p>
<p>In den späten Siebziger- und Achtzigerjahren macht die Gesellschaft eine Rolle rückwärts. Tobias Haberl erklärt: „Männer haben Feministinnen so lange als Kratzbürsten diskriminiert, dass junge Frauen keine mehr sein wollen.“ Frei nach Charles Bukowski, der schreibt, dass Feminismus nur existiere, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren. Herbert Grönemeyer singt, dass Männer außen hart und innen ganz weich sind. Deutschland wird von einem riesigen Mann aus der Provinz regiert, der am liebsten Saumagen ist. </p>
<p>Es gibt sie schon, die Latzhosen und Lichterketten, aber sie bleiben ein Hintergrundrauschen, ehrlich gesagt kriegt Tobias Haberl sie gar nicht mit. Männer, die auf sich halten, tragen Anzüge und sitzen in Büros mit spektakulärer Aussicht und Sekretärin im Vorzimmer, die sie „Fräulein“ nennen. Tobias Haberl ergänzt: „Alle paar Wochen brechen sie zu einer Dienstreise auf, um sich der eigenen Bedeutsamkeit zu versichern. Nach drei Tagen kommen sie zurück nach Hause, werfen den Mantel in die Ecke und fragen, was es zu essen gibt.“ Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Herrschaft der weißen Männer ist vorbei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 02:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Männlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch Tobias Haberl findet, dass es jetzt mal reicht mit der Alleinherrschaft der weißen Männer. Gleichzeitig geht ihm die Aggressivität und manchmal auch Heuchelei der Gender-Debatte ziemlich auf die Nerven. Einerseits ist die Gleichstellung von Mann und Frau noch lange nicht erreicht. Andererseits beobachtet Tobias Haberl, wie ein teils dogmatischer Feminismus verunsicherte Männer nicht nur nicht überzeugt, sondern verschreckt. Denn er diffamiert sie als Mängelwesen, die hoffentlich bald tot sind. Rational erkennt Tobias Haberl die Notwendigkeit einer Neuordnung. Emotional kann er sich nur schwer vom Bild des traditionellen und ja,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Tobias Haberl findet, dass es jetzt mal reicht mit der Alleinherrschaft der weißen Männer. Gleichzeitig geht ihm die Aggressivität und manchmal auch Heuchelei der Gender-Debatte ziemlich auf die Nerven. Einerseits ist die Gleichstellung von Mann und Frau noch lange nicht erreicht. Andererseits beobachtet Tobias Haberl, wie ein teils dogmatischer Feminismus verunsicherte Männer nicht nur nicht überzeugt, sondern verschreckt. Denn er diffamiert sie als Mängelwesen, die hoffentlich bald tot sind. Rational erkennt Tobias Haberl die Notwendigkeit einer Neuordnung. Emotional kann er sich nur schwer vom Bild des traditionellen und ja, wahrscheinlich auch fragwürdigen Mannes lösen. Der Literaturwissenschaftler Tobias Haberl schreibt für das „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Sein letztes Buch „Die große Entzauberung – Vom trügerischen Glück des heutigen Menschen“ wurde ein Bestseller. <span id="more-4061"></span></p>
<p> <strong>Millionen gekränkter Männer sind ein politisches Problem</strong></p>
<p>Im Moment geht es vielen Männern so. Woher weiß Tobias Haberl das? Sie erzählen es ihm. Die einen offen, die anderen hinter vorgehaltener Hand, im Flüsterton oder per E-Mail. Männer die weltoffen und selbstkritisch sind, sich aber schon fragen, warum sie auf einmal „gebärender Elternteil“ sagen sollen, wenn sie „Mutter“ meinen. Der Männlichkeit ist die Selbstverständlichkeit abhandengekommen. Das ist gut, weil sich gesellschaftliche Normen verschoben haben, das ist aber auch heikel, weil Millionen gekränkter Männer ein politisches Problem sind.</p>
<p>Im Moment inszenieren sich die einen als Vorzeigefeministen, während sich andere resigniert durch die Kommentarspalten im Internet hassen. Tobias Haberl kann sich mit keinem der beiden Lager identifizieren. Er ist irgendetwas dazwischen. Für gleiche Chancen, gleiche Rechte, gleiches Einkommen. Er ist aber gegen Gendersternchen, für mehr Frauen in Führungspositionen, aber gegen die reflexartige Skandalisierung jedes nicht hundertprozentig besenreinen Satzes. Es gibt Feministinnen, mit denen ist Tobias Haberl befreundet, andere respektiert er, wieder andere empfindet er als Zumutung.</p>
<p><strong>Die Idee der Männlichkeit gilt nicht mehr</strong></p>
<p>Es ist tatsächlich so, dass Tobias Haberl im Bayerischen Wald, wo er aufgewachsen ist, als fortschrittlich und in München, wo er wohnt, als konservativ wahrgenommen wird. Es geht in seinem Buch „Der gekränkte Mann“ um die Sehnsucht nach einer Männlichkeit, die sich nicht verleugnet, aber auch nicht anbiedert. Denn natürlich möchte Tobias Haberl kein Typ von gestern, aber halt auch nicht dressiert und totalangepasst, nicht immer nur zeitgemäß und glatt geschliffen sein.</p>
<p>Im Moment ist Tobias Haberl auf der Suche, weil die Idee von Männlichkeit, die ihn ein Leben lang begleitet hat, nicht mehr gilt. Weil vieles, was früher okay war, problematisch und vieles, was lässig war, lächerlich geworden ist. Tobias Haberl hat Freuden von seinem geplanten Buch erzählt. Einer hielt ihn für lebensmüde, ein anderer für masochistisch. In den Tagen danach hatte er ernste Motivationsprobleme. Er weiß natürlich, dass er den Zeitgeist nicht auf seiner Seite hat. Die Gefahr, dass er in eine finstere Ecke geschoben wird, ist groß, ziemlich sicher werden ihn einige absichtlich falsch verstehen. Quelle: „Der gekränkte Mann“ von Tobias Haberl </p>
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