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	<title>Ehe &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Zerrüttete Ehen wahren oft den Schein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 02:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
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					<description><![CDATA[In vielen zerrütteten Ehen wird lieber nach außen die „heile Welt“ suggeriert, obwohl das Paar nicht mehr glücklich miteinander ist. Andere Menschen leiden im Stillen, weil sie Angst haben, den Partner zu verlassen. Die Psychotherapeutin Franca Cerutti weiß, wie ein Paar sich respektvoll trennt – und ohne Rache verbunden bleiben kann. Die 46-jährige ist zudem selbst zum dritten Mal verheiratet. Der Gedanke an das „Ich will mich scheiden lassen-Gespräch“ sorgt bei vielen Menschen für schlaflose Nächte oder sogar lähmende Angst. Franca Cerutti erklärt: „Im Gegensatz zu kurzfristigen Partnerschaften ist es&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen zerrütteten Ehen wird lieber nach außen die „heile Welt“ suggeriert, obwohl das Paar nicht mehr glücklich miteinander ist. Andere Menschen leiden im Stillen, weil sie Angst haben, den Partner zu verlassen. Die Psychotherapeutin Franca Cerutti weiß, wie ein Paar sich respektvoll trennt – und ohne Rache verbunden bleiben kann. Die 46-jährige ist zudem selbst zum dritten Mal verheiratet. Der Gedanke an das „Ich will mich scheiden lassen-Gespräch“ sorgt bei vielen Menschen für schlaflose Nächte oder sogar lähmende Angst. Franca Cerutti erklärt: „Im Gegensatz zu kurzfristigen Partnerschaften ist es in einer Ehe mit einem einzigen Gespräch nicht getan.“ Franca Cerutti arbeitet in eigener Praxis am Niederrhein als Psychotherapeutin mit den Schwerpunkten Verhaltenstherapie und Coaching. Sie moderiert zwei Podcasts: „Split – Happens – Der Scheidungs-Guide“ und „Psychologie to go!“ <span id="more-4202"></span></p>
<p><strong>Trennungsgespräche sollte man außerhalb des Hauses führen</strong></p>
<p>Eine Grundvoraussetzung ist daher, dass man den Partner vorher in aller Offenheit bezüglich der eigenen Gedanken und Gefühle mitgenommen hat. Manchmal kommt ein Trennungsgespräch wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Das wird zu Recht als unfair empfunden. Grundsätzlich gilt für problematische Gespräche der Tipp, die besser außerhalb des Hauses zu führen. Ein öffentlicher Ort hilft auch vorzubeugen, dass das Trennungsgespräch nicht eskaliert. </p>
<p>Clara Ott fragt: „Unabhängig vom Scheidungsgrund wird das Hauptgesprächsthema schnell die Schuldfrage sein, richtig?“ Franca Cerutti antwortet: „Oh, absolut. Nach meiner Beobachtung in der Praxis dreht sich am Ende der Beziehung viel darum, wer den größten Anteil an ihrem Scheitern trägt.“ Am liebsten sind die Betroffenen das Opfer in einer Scheidung, weil das bedeutet, dass ihm mehr Solidarität von Freunden und der Familie zusteht. Es gibt jedoch gangbare Wege aus der Opferhaltung. Es ist ein Gewinn, wenn ein Paar es schafft, sich darauf zu verständigen, dass es einfach nicht funktioniert hat. </p>
<p><strong>Bei Trennungen ist Fairness das oberste Gebot</strong></p>
<p>Es ist schön, wenn beide sagen können: „Wir sind eben nicht die Menschen, die sich gegenseitig dauerhaft glücklich machen. Und das ist okay!“ Mit dieser Haltung braucht man das Wort Schuld nicht in den Mund zu nehmen. Wann ist der Punkt erreicht, eine Scheidung einzureichen? Franca Cerutti erläutert: „Viele Patientinnen und Patienten schildern mir in der Praxis, dass sie regelrechte Aggressionen spüren, was deutlich über die Gereiztheit hinausgeht. Viele empfinden die Anwesenheit des Partners als Belastung.“ </p>
<p>Clara Ott stellt fragt: „Was wären gute Schritte, um sich als Paar respektvoll zu trennen?“ Franca Cerutti antwortet: „Die hohe Kunst besteht darin, negative Gefühle – die in jeder Trennung aufkommen – nicht handlungsleitend werden zu lassen, sondern fair zu bleiben.“ Zunächst ist auch viel Abstand wichtig, um sich zu sortieren und die „Amputation“ des Partners zu verkraften. Die Trennung muss für beide klar und akzeptiert sein, damit nicht einer das Gefühl hat, es gibt eine Versöhnung. Besonders am Ende sollte man den Partner nicht zum Todfeind erklären. Quelle: „Ich will mich scheiden lassen“ von Clara Ott in „DIE WELT“ vom 24. November 2022</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>In der Ehe will die Liebe Ewigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2021 01:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Das deutsche Wort Ehe hat eine schöne Herkunft. Es stammt vom althochdeutschen êwa ab, das Ewigkeit, aber in dieser Ewigkeit auch Recht und Gesetz bedeutet. Peter Trawny erläutert: „Wer sich zur Ehe zusammenfindet, will demnach seine Liebe verewigen, das heißt ihre Endlichkeit vernichten.“ Doch das ist nur das Wort: In allen Gesellschaften und Kulturen bildet die Ehe eine Institution, die der Gründung der Familie – der geregelten Fortpflanzung – dient. So weiß man, wer wo in der Blutlinie steht, wer welche Anrechte auf welche Erbschaft hat. Dass die Ehe heute&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das deutsche Wort Ehe hat eine schöne Herkunft. Es stammt vom althochdeutschen êwa ab, das Ewigkeit, aber in dieser Ewigkeit auch Recht und Gesetz bedeutet. Peter Trawny erläutert: „Wer sich zur Ehe zusammenfindet, will demnach seine Liebe verewigen, das heißt ihre Endlichkeit vernichten.“ Doch das ist nur das Wort: In allen Gesellschaften und Kulturen bildet die Ehe eine Institution, die der Gründung der Familie – der geregelten Fortpflanzung – dient. So weiß man, wer wo in der Blutlinie steht, wer welche Anrechte auf welche Erbschaft hat. Dass die Ehe heute in den Gesellschaften, in denen die Religion eine geringere Rolle spielt, vor allem diese pragmatische Bedeutung hat, ist offenbar. Peter Trawny gründete 2012 das Martin-Heidegger-Institut an der Bergischen Universität in Wuppertal, das er seitdem leitet. <span id="more-2881"></span></p>
<p><strong>Die Hochzeit ist ein Fest</strong></p>
<p>Und dennoch: Wer heiratet, ist sich, selbst außerhalb des religiösen Ehe-Sinns bewusst, dass die Entscheidung für den Anderen keineswegs nur die Steuerklasse betrifft. Als ein religiöses Echo aus der Vergangenheit fällt ein besonderes Licht auf den Tag, an dem man die Ehe eingeht. Kein Wunder, dass die Beteiligten das Ereignis noch immer wichtig finden: Die Hochzeit ist ein Fest! Für Christen, Juden und Muslime stellen Adam und Eva das Urpaar, die Urehe dar.</p>
<p>Das ist eine schöne Erinnerung, haben die beiden doch sowohl das Paradies als auch die Bitterkeit des irdischen Lebens kennengelernt. Peter Trawny fügt hinzu: „Sie haben sogar eine Ehekrise wie den Sündenfall verschmerzt – mehr kann man von einem Paar nicht erwarten. Ernsthaft: Am mythischen Beginn der Menschheitsgeschichte steht eine Liebe, eine Ehe.“ Wer die Ehe religiös deutet, stellt sich in dieses durch die Zeiten leuchtende Licht. Für die christliche Kirche wurde die Ehe recht spät, nämlich im 16. Jahrhundert, zu einem Sakrament, zu einem heiligen Zeichen der Gnade Gottes. </p>
<p><strong>Ein verheirateter Philosoph gehört in die Komödie</strong></p>
<p>Doch das betraf nur die rechtliche Seite. Das Ritual gab es mindestens seit dem 11. Jahrhundert, wenn nicht schon viel früher. In ihm wird die Verbindung vor Gott, in seiner Gnade, geknüpft. Wirklich bestätigt wird sie im Geschlechtsakt. Man wird sagen, dass vielen Menschen womöglich der Geschmack an einem solchen Ritual verloren gegangen ist. Daran mag nicht wenig der Verlust jener Freude verantwortlich sein, die einmal mit der Frohen Botschaft verbunden war. </p>
<p>Ein verheirateter Philosoph gehört in die Komödie, schreibt Friedrich Nietzsche einmal. Er denkt an Sokrates, dessen Ehe mit Xanthippe eine Menge Anekdoten nach sich zog. Auch Friedrich Nietzsche selbst deutet sie. So stellt er fest, dass Xanthippe für Sokrates eine Frau war, „wie er sie brauchte“. Xanthippe nämlich „trieb ihn […] in seinen eigentümlichen Beruf immer mehr hinein, indem sie ihm Heim und Haus unhäuslich und unheimlich macht“. Sokrates soll sich also besonders in jungen Jahren auf den Straßen Athens herumgetrieben haben, weil er wenig Lust verspürte, nach Haus zu gehen. Quelle: „Philosophie der Liebe“ von Peter Trawny</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Junge Erwachsene haben viel zu tun</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2021 01:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene]]></category>
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					<description><![CDATA[Das frühe Erwachsenenalter erstreckt sich vom 19. bis zum 40. Lebensjahr. Andreas Salcher erklärt: „In dieser Phase versuchen die meisten von uns, den richtigen Liebespartner zu finden und zu beruflichem Erfolg zu gelangen.“ Irgendwann trifft man dann die Entscheidung sich fix zu binden, weil man davon überzeugt ist oder zumindest hofft, die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. Es folgen das Zusammenziehen in eine gemeinsame Wohnung oder der Bau eines Hauses, oft die Hochzeit und die Geburt des ersten Kindes. Vielleicht gibt es kurz vor dem Traualtar noch eine Mentalreservation,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das frühe Erwachsenenalter erstreckt sich vom 19. bis zum 40. Lebensjahr. Andreas Salcher erklärt: „In dieser Phase versuchen die meisten von uns, den richtigen Liebespartner zu finden und zu beruflichem Erfolg zu gelangen.“ Irgendwann trifft man dann die Entscheidung sich fix zu binden, weil man davon überzeugt ist oder zumindest hofft, die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. Es folgen das Zusammenziehen in eine gemeinsame Wohnung oder der Bau eines Hauses, oft die Hochzeit und die Geburt des ersten Kindes. Vielleicht gibt es kurz vor dem Traualtar noch eine Mentalreservation, ob man sich jetzt wirklich für diesen einen Menschen entscheiden soll. Die Bedenken werden aber meist weggedrückt. Von Frauen wird erwartet, dass es der schönste Tag ihres Lebens ist. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2650"></span></p>
<p><strong>Das erträumte Leben stimmt nicht mit dem realen überein</strong></p>
<p>Von Männern erwartet man, dass sie durch die Hochzeit offiziell ihre Freiheit aufgeben und glaubhaft ewige Treue schwören. Es ist der Augenblick der großen Hoffnung. Viele Ehepaare sind jedoch oft wenige Jahre danach so niedergeschlagen, weil sich ihre Träume nicht erfüllt haben. Leo Tolstoi schreibt in seinem Roman „Anna Karenina“: „Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“ Selbst wenn sich die Träume von der idealen Familie und dem Haus im Grünen in einem hohen Ausmaß verwirklicht haben, bringt das Konsequenzen mit sich, die sich die Betroffenen nicht vorstellen konnten. </p>
<p>Andreas Salcher erläutert: „Sie finden sich in einem Leben wieder, das aus einer Vielzahl von Verpflichtungen, großem Stress, Verlust an vertrauten Lebensgewohnheiten und lähmenden Alltagsproblemen besteht.“ Das erträumte Leben stimmt nicht mit dem realen überein. Der Partner entpuppt sich als streitlustig oder langweilig, als geizig oder leichtsinnig, als karrierebesessen oder als Versager, als lustlos oder notorisch untreu. Eine Reaktion darauf ist Wut gegen sich selbst. </p>
<p><strong>Die Träume verändern sich im Laufe der Jahre</strong></p>
<p>Andere Reaktionen sind spontane Weinkrämpfe ohne Anlass, Streit über Nebensächlichkeiten, Flucht in die Arbeit und Erschöpfung. Die unerklärliche Traurigkeit, die einen manchmal überwältigt, ist typisch für diese Lebensphase. Das liegt aber nicht darin, dass sich oft Träume, die man einst hatte, nach ihrer Erfüllung als Illusionen erweisen. Es ist vielmehr die Tatsache, dass sich die persönlichen Vorstellungen davon, was erstrebenswert ist, im Laufe der Jahre sehr verändert haben.</p>
<p>Diese Veränderungen sind vielen Menschen gar nicht bewusst. Das betrifft das Privatleben genauso wie den Beruf. Dazu kommt die Überlastung. Arbeit, Familie, eine Flut aus sonstigen Verpflichtungen und zusätzlich unerwartete Krisen werfen jeden Plan über den Haufen. Andreas Salcher fügt hinzu: „Die To-do-Listen werden immer länger statt kürzer. Wir wachen jeden Tag mit dem Gefühl auf, allein in einem Bergwerk Steine abbauen zu müssen, und selbst die Wochenenden sind fix mit Dingen verplant, die wenig Euphorie auslösen.“ Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>In jeder Ehe gibt es Beziehungstänze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2020 07:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Jedes Paar entwickelt Beziehungstänze. Im Laufe der Jahre können sich Interaktionen, die einst frisch und sogar überraschend waren, durch Wiederholung abnutzen. Shirley P. Glass stellt fest: „Sogar die Kinder können mit einiger Genauigkeit voraussagen, was Mama und Papa sagen und tun werden.“ Der Vorteil feststehender Handlungsschema liegt in ihrer Vertrautheit. Der Nachteil ist, dass die Abläufe unflexibel und unnachgiebig werden können. In einer bereichernden Beziehung nehmen gegensätzlich Eigenschaften, die vielleicht Teil der anfänglichen Anziehung waren, in dem Maß ab, in dem die Partner sich ähnlicher werden. In einer sich verschlechternden&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Paar entwickelt Beziehungstänze. Im Laufe der Jahre können sich Interaktionen, die einst frisch und sogar überraschend waren, durch Wiederholung abnutzen. Shirley P. Glass stellt fest: „Sogar die Kinder können mit einiger Genauigkeit voraussagen, was Mama und Papa sagen und tun werden.“ Der Vorteil feststehender Handlungsschema liegt in ihrer Vertrautheit. Der Nachteil ist, dass die Abläufe unflexibel und unnachgiebig werden können. In einer bereichernden Beziehung nehmen gegensätzlich Eigenschaften, die vielleicht Teil der anfänglichen Anziehung waren, in dem Maß ab, in dem die Partner sich ähnlicher werden. In einer sich verschlechternden Beziehung werden die Unterschiede zwischen den Partnern extremer. Zudem beschleunigen sich negative Kreisläufe. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-2443"></span></p>
<p><strong>Auch Heilige und Sünder tanzen den Beziehungstanz</strong></p>
<p>In manchen Ehen haben sich in zentralen Angelegenheiten Beziehungen zwischen Elternteil und Kind entwickelt. Diese Art von Tanz kann sich in einer Vielzahl interaktiver Muster äußern. Der „Kind-Partner“ bewundert möglicherweise nicht nur das hohe Ansehen, dass der andere Partner in Außenbeziehungen genießt, sondern ärgert sich auch darüber. Der Partner, der die Rolle des Elternteils übernimmt, beneidet das „Kind“. Vielleicht um die Freiheit und den Mangel an Verantwortung, die es zu genießen scheint.</p>
<p>Jeder der Partner beginnt vielleicht, sich in einer sexuellen Beziehung mit einem Gegenüber, das kindlich beziehungsweise elterlich erscheint, unwohl zu fühlen. Die Beziehung fühlt sich für sie inzestuös an. Bei dem Beziehungstanz, den Heilige und Sünder tanzen, ist der Tugendbold bestrebt, den wilden Partner auf den rechten Weg zu bringen. Beim Beziehungstanz eines Tyrannen und eines Duckmäusers verhält sich der eine Partner wertend und einschüchternd. Der andere verlegt sich währenddessen auf Ausflüchte.</p>
<p><strong>Ein Rückzug der Frau zeugt von großen Eheschwierigkeiten</strong></p>
<p>Bei diesen Beziehungstänzen hat der eine Partner ein Anliegen, dessen Ausführung der andere verzögert oder vermeidet. Wenn der begründete Wunsch sich zum einem Befehl steigert, weitet sich die subtile Vermeidung zu offenem Widerstand aus. Keiner gewinnt und jeder verliert – besonders die Beziehung. Einer der gängigsten Beziehungstänze ist der zwischen Verfolger und Distanz-Wahrer: Dabei ist es die Frau, die emotionale Verbindung sucht, während der Mann, um Konflikte zu vermeiden, sich distanziert, indem er sich auf körperlicher oder emotionaler Ebene entzieht.</p>
<p>Shirley P. Glass erklärt: „Es entsteht ein Teufelskreis, wenn die vom Ehemann ignorierten Bitten der Frau diese veranlassen, ihre Verfolgung noch zu verstärken. Sein Rückzug löst bei der Ehefrau Gefühle des Verlassenwerdens aus und sie greift ihn mit Kritik und Verachtung an … und so geht der Kreislauf weiter.“ Solange Frauen sich über mangelnde emotionale Nähe beschweren, fühlen sie sich ihrer Ehe noch verpflichtet. Wenn sich die Frau zurückzieht, ist das ein erstes Anzeichen dafür, dass die Ehe in großen Schwierigkeiten steckt. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Heirat ist die größte Lebensentscheidung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 07:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Heirat]]></category>
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		<category><![CDATA[Sex]]></category>
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					<description><![CDATA[Heutzutage heiraten viele Menschen viel später als früher. Dabei blenden sie oft alle Bedenken aus, ob sie wirklich bis an ihr Lebensende treu sein und sich nie von diesem Partner trennen werden. Dabei unterschätzen die meisten völlig, wie sich ein Mensch zwischen 30 und 40 Jahren nochmals grundlegend in seiner Persönlichkeit verändert. Andreas Salcher weiß: „Da bauen sich dann viele, manchmal auch unüberwindbare Probleme auf.“ Es beginnt ein ständiges Ringen, in welchem Ausmaß man bereit ist, seine eigenen Lebensträume zurückzustellen. Will man dem Partner entgegenkommen und das Wohl der Kinder&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heutzutage heiraten viele Menschen viel später als früher. Dabei blenden sie oft alle Bedenken aus, ob sie wirklich bis an ihr Lebensende treu sein und sich nie von diesem Partner trennen werden. Dabei unterschätzen die meisten völlig, wie sich ein Mensch zwischen 30 und 40 Jahren nochmals grundlegend in seiner Persönlichkeit verändert. Andreas Salcher weiß: „Da bauen sich dann viele, manchmal auch unüberwindbare Probleme auf.“ Es beginnt ein ständiges Ringen, in welchem Ausmaß man bereit ist, seine eigenen Lebensträume zurückzustellen. Will man dem Partner entgegenkommen und das Wohl der Kinder nicht gefährden? Zu heiraten und Kinder in die Welt zu setzen ist wahrscheinlich die größte Lebensentscheidung. Diese sollte man jedoch nur mit der nötigen Lebensreife treffen. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2437"></span></p>
<p><strong>Potenzielle Ehepartner sollten ihre Zweifel ernst nehmen</strong></p>
<p>Jedenfalls sollte man vor der Heirat an Friedrich Schiller denken, der mahnte: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet! Der Wahn ist kurz, die Reu´ ist lang.“ Es wäre eher verwunderlich, wenn Menschen vor einer so großen Lebensentscheidung keine Zweifel hätten. Im Gegenteil, wer diese völlig ausblendet, wird bei der ersten Krise umso heftiger davon geplagt. Die Frage ist nur, ob die Gefühle und Argumente, die für die Ehe sprechen, die Bedenken deutlich überwiegen.</p>
<p>Ist das nicht der Fall, dann sollten potenzielle Ehepartner ihre Zweifel ernst nehmen. Vor allem dann, wenn sich die Frau unsicher ist. Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht für Heiratswillige. Geben sich beide Partner voller Zuversicht ihr Jawort auf dem Standesamt, so scheitert die Ehe nur in einem von siebzehn Fällen. Man sollte jedoch auf keinen Fall davon ausgehen, dass Liebe die Zweifel schon hinwegwischen wird. Es gibt keinerlei Hinweise, dass Probleme in der Ehe nachlassen oder verschwinden.</p>
<p><strong>Im Judentum dient der Sex auch der Lust</strong></p>
<p>Eher tendieren sie dazu, zu eskalieren. Psychologieprofessor Thomas Bradbury warnt heiratswillige Paare, ihre Zweifel nicht leichtsinnig zu ignorieren: „Glauben Sie, dass die Zweifel sich in Luft auflösen, sobald sie eine Hypothek und zwei Kinder haben? Sie sollten nicht darauf zählen!“ Zwar raten die Psychologen unsicheren Paaren nicht prinzipiell von der Hochzeit ab. Doch es ist die Sache wert, zu erkunden, was einen so nervös macht. Es gibt nicht den richtigen Zeitpunkt, zu heiraten, aber den richtigen Menschen dafür.</p>
<p>Im Judentum ist ein erfülltes Liebesleben ein Gebot – allerdings nur innerhalb der Ehe. Andreas Salcher erläutert: „Sex dient nicht nur der Fortpflanzung, sondern explizit auch der Lust und dem Vergnügen.“ In diesem Verständnis hatten Adam und Eva schon Sex im Paradies, bevor sie vom Baum der Erkenntnis aßen. Die Frau hat, ebenso wie der Mann, ein verbrieftes Recht auf sexuelle Befriedigung. Damit die wechselseitige Anziehungskraft möglichst lange erhalten bleibt, soll der Sex koscher sein. Koscherer Sex bedeutet, dass die Frau nach ihrer Periode noch sieben Tage wartet. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>In jeder Ehe gibt es Gipfel und Täler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 06:34:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
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					<description><![CDATA[In jeder Ehe gibt es Höhen und Tiefen. Auf dem Weg von den Flitterwochen über die anstrengenden Jahre der Erziehung der Kinder bis zum leeren Nest gibt es Gipfel und Täler. Die besonderen Stressfaktoren und Freuden, die jede Phase des Familienzyklus begleiten, verursachen Schwankungen in der ehelichen Zufriedenheit. Es macht Shirley P. Glass Mut zu hören, dass die Mehrheit der unglücklichen Paare, die die ehelichen Stürme überstehen, letztendlich im sicheren Hafen ankommen. Es ist ihrer Meinung nach wichtig, besonderes Augenmerk auf neue Stressfaktoren oder wesentliche Veränderungen der familiären Umgebung während&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In jeder Ehe gibt es Höhen und Tiefen. Auf dem Weg von den Flitterwochen über die anstrengenden Jahre der Erziehung der Kinder bis zum leeren Nest gibt es Gipfel und Täler. Die besonderen Stressfaktoren und Freuden, die  jede Phase des Familienzyklus begleiten, verursachen Schwankungen in der ehelichen Zufriedenheit. Es macht Shirley P. Glass Mut zu hören, dass die Mehrheit der unglücklichen Paare, die die ehelichen Stürme überstehen, letztendlich im sicheren Hafen ankommen. Es ist ihrer Meinung nach wichtig, besonderes Augenmerk auf neue Stressfaktoren oder wesentliche Veränderungen der familiären Umgebung während der zwei Jahre vor Beginn einer Affäre zu richten. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-2387"></span></p>
<p><strong>Affären am Anfang einer Ehe führen oft zur Scheidung</strong></p>
<p>Shirley P. Glass erklärt: „Eheprobleme könnten kurz vor der Affäre ans Tageslicht gekommen sein oder aber schon die ganze Zeit bestanden haben. Es ist jedoch ebenso möglich, dass es vor der Affäre keine wesentlichen Probleme gab.“ Besonders wichtig ist es, wann die Affäre auftritt. Paare in Langzeitehen sind normalerweise eher entschlossen, nach einer Affäre zusammenzubleiben, als solche in jüngeren Ehen – besonders solche ohne Kinder. Affären in der Anfangszeit einer Ehe führen eher zur Scheidung, denn sie deuten möglicherweise auf Angst vor Verbindlichkeit hin oder auf den Glauben, die Ehe sei ein Fehler gewesen.</p>
<p>Jeder Übergang im Familienzyklus macht eine Neustrukturierung der Beziehung und das Setzen neuer Prioritäten erforderlich. Schwierigkeiten in den einzelnen Phasen können die Beziehung anfällig für Untreue machen. Möglicherweise hat es bereits vor der Ehe Alarmglocken oder Warnsignale gegeben, die jedoch ignoriert wurden. So kann eine Beziehung zum Beispiel mit Vertrauensproblemen und Eifersucht oder mit dem Betrug der vorherigen Partner begonnen haben. Auch durch unangemessene Loyalität gegenüber anderen lässt sich eine unzureichende Bindung erkennen.</p>
<p><strong>Babys reduzieren bei Müttern das sexuelle Verlangen</strong></p>
<p>Auch die Geburt des ersten Kindes verursacht viele Veränderungen in der Ehe. Wenn eine Frau Mutter wird, kann der Ehemann einen Teil seiner erotischen Gefühle für sie verlieren. Mütter von Neugeborenen erleben durch hormonelle Veränderungen und Schlafmangel oft einen Abfall ihres sexuellen Verlangens. Shirley P. Glass ergänzt: „Der Mann fühlt sich möglicherweise vernachlässigt, wenn die Frau sich den fordernden körperlichen und emotionalen Bedürfnissen des Säuglings widmet.“</p>
<p>Eltern können das Gefühl haben, in der Falle zu sitzen und zudem schlecht auf die neuen Verantwortlichkeiten vorbereitet zu sein. Eine Affäre kann hier die Flucht in eine sorgenlosere Welt darstellen. Shirley P. Glass kannte Paare, bei denen die Männer ihre erste Affäre während der Schwangerschaft der Frau hatten. Sie rechneten mit einem Verlust an Freiheit und hatten Angst vor der zusätzlichen Verantwortung. Mütter von Vorschulkindern haben selten Affären, da sie weder genügend Zeit noch Energie oder Gelegenheit dazu haben. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<item>
		<title>Selbst eine gute Ehe ist vor Untreue nicht sicher</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/selbst-eine-gute-ehe-ist-vor-untreue-nicht-sicher.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2020 07:23:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Satz „Eine glückliche Ehe ist die beste Absicherung gegen Untreue“ ist für Shirley P. Glass ein Präventions-Mythos. Trotz gegenteiliger Forschungsergebnisse halten auch viele Therapeuten Affären für ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass eine Ehe gestört ist. Eignen Studien zufolge sagten fast die Hälfte der Befragten: „Außereheliche Aktivitäten treten in glücklichen Ehen auf und sind nicht notwendigerweise ein Symptom unglücklicher Ehen.“ Wenn Menschen heiraten, bringen sie laut Shirley P. Glass beinahe mythische Annahmen mit in die Verbindung, einschließlich dieser: „ Wenn wir uns lieben, wirst du mich nicht betrügen; wenn wir&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Satz „Eine glückliche Ehe ist die beste Absicherung gegen Untreue“ ist für Shirley P. Glass ein Präventions-Mythos. Trotz gegenteiliger Forschungsergebnisse halten auch viele Therapeuten Affären für ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass eine Ehe gestört ist. Eignen Studien zufolge sagten fast die Hälfte der Befragten: „Außereheliche Aktivitäten treten in glücklichen Ehen auf und sind nicht notwendigerweise ein Symptom unglücklicher Ehen.“ Wenn Menschen heiraten, bringen sie laut Shirley P. Glass beinahe mythische Annahmen mit in die Verbindung, einschließlich dieser: „ Wenn wir uns lieben, wirst du mich nicht betrügen; wenn wir eine gute Ehe führen, werden wir vor Untreue sicher sein.“ Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-2328"></span></p>
<p><strong>Die Aufdeckung einer Untreue wird einer Ehe schaden</strong></p>
<p>In Wahrheit ist nicht jeder Mensch, der untreu ist, unglücklich verheiratet. Man kann eheliche Qual entweder als den Grund oder als die Konsequenz von Untreue ansehen. Die Ursache der Untreue liegt möglicherweise nicht in der Ehe, aber die Aufdeckung des Betrugs wird der Ehe mit Sicherheit schaden. Egal, welche Art ehelicher Probleme der Affäre vorausgegangen sein mögen oder auch nicht, beide Partner müssen die Folgezeit, die zwischen drei Monaten und zwei Jahren andauern kann, dazu nutzen, die Beziehung zu stärken.</p>
<p>Wie lange das dauert, wird von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt, einschließlich dessen, wie unglücklich die Ehe vor der Affäre war. Die Zeit des Wiederaufbaus dient der Erforschung und der Stärkung. Dabei ist die Erforschung der Eheprobleme nicht dazu gedacht, die Untreue zu entschuldigen. Ein wesentlicher Teil der Suche besteht darin, zu entdecken, welche ehelichen Faktoren den Boden für die Affäre bereitet haben könnten. Selbst wenn eine Ehe nicht durch Untreue verwüstet wurde, werden sich eventuell Risse im Fundament der Beziehung zeigen, die unter bestimmten Umständen zum Zusammenbruch führen könnten.</p>
<p><strong>Kein Paar ist sicher vor einer Affäre</strong></p>
<p>Laut Shirley P. Glass ist es unmöglich, mit Sicherheit vorauszusagen, ob ein bestimmtes Paar sicher vor einer Affäre ist. Affären treten auch in guten Beziehungen auf. Genau sie es viele glücklich verheiratete Menschen gibt, die untreu sind, gibt es auch viele unglücklich Verheiratete, die aus persönlichen oder kulturellen Gründen, ihrem Partner treu bleiben. Eine Neigung zur Untreue verstärkt sich oft nach der Desillusionierung, die sich entwickelt, wenn die Ehe nicht den Erwartungen entspricht.</p>
<p>Shirley P. Glass stellt fest: „Menschen mit hohen Erwartungen werden leicht unzufrieden, denn sie erwarten mehr als eine Beziehung bieten kann. Unrealistisch hohe Erwartungen können, genau wie unleugbar schlechte Ehen, zu Affären führen.“ Heutige, moderne Frauen erwarten von einem „guten Ehemann“ viel mehr als einen guten Versorger; für heutige Männer muss eine „gute Ehefrau“ mehr sein als nur eine gute Mutter. Sowohl Ehemänner aus auch Ehefrauen suchen bei ihren Partnern Liebe, Kameradschaft, intellektuelle Anregung, emotionale Unterstützung und großartigen Sex, und das alles in dem hochgradig anstrengendem Umfeld doppelter Karrieren und Kinderfahrgemeinschaften. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Affäre ist der Beweis für eine kaputte Ehe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 05:47:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
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					<description><![CDATA[In manchen Fällen kann die Offenlegung einer Affäre für einen Moment absoluter Klarheit sorgen. Sobald er oder sie kurz davor steht, seine Ehe zu verlieren, wird es manchen untreuen Partner plötzlich bewusst, dass sie ihre Ehe auf jeden Fall aufrechterhalten wollen. Shirley P. Glass erklärt: „Es ist ihnen vielleicht während ihres Doppellebens leicht gefallen, vom Ehepartner zum Liebhaber zu wechseln. Aber wenn sie vor der endgültigen Entscheidung stehen, besteht für sie keinerlei Zweifel daran, dass sie ihre Ehe bewahren wollen.“ Es ist, als hätten sie in einer Art Trance gelebt.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In manchen Fällen kann die Offenlegung einer Affäre für einen Moment absoluter Klarheit sorgen. Sobald er oder sie kurz davor steht, seine Ehe zu verlieren, wird es manchen untreuen Partner plötzlich bewusst, dass sie ihre Ehe auf jeden Fall aufrechterhalten wollen. Shirley P. Glass erklärt: „Es ist ihnen vielleicht während ihres Doppellebens leicht gefallen, vom Ehepartner zum Liebhaber zu wechseln. Aber wenn sie vor der endgültigen Entscheidung stehen, besteht für sie keinerlei Zweifel daran, dass sie ihre Ehe bewahren wollen.“ Es ist, als hätten sie in einer Art Trance gelebt. Der Schock der Enthüllung bringt sie schlagartig zurück in die Wirklichkeit. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-2248"></span></p>
<p><strong>Scheidungsgefühle sind oft nicht von Dauer</strong></p>
<p>Manche betrogene Partner reagieren genau so eindeutig. Sie wissen, dass sie ihren Ehepartner zurückhaben und gemeinsam daran arbeiten wollen, die Ehe stärker zu machen, komme, was da wolle. Anderen gibt der Moment der Klarheit die Energie zu gehen. Jahrelange unterschwellige Unzufriedenheit oder regelrechtes Unglücklichsein können sich zu einer glasklaren Erkenntnis verdichten, dass die Ehe gescheitert ist. Wenn ein Partner solche Gefühle nach außen zeigt, indem er oder sie eine Affäre hat, liefert der Betrug den Beweis dafür, dass die Ehe nicht funktioniert.</p>
<p>So schmerzlich diese Enthüllung auch sein mag, kann jede der beiden Parteien sie doch als Katalysator für den Entschluss nutzen, sich scheiden zu lassen. Nichtsdestotrotz sind frühe Entscheidungen, zu bleiben oder zu gehen, nicht unbedingt von Dauer. Der Partner, der an einem Tag die Nase voll hat oder emotional distanziert ist, verhält sich seinem Partner gegenüber am nächsten Tag sehr liebevoll. Der Partner, der sich sicher ist, dass er oder sie durchs Feuer gehen würde, um die Ehe zu retten, marschiert möglicherweise letzten Endes vor den Scheidungsrichter.</p>
<p><strong>Niemand sollte seine Ehe zu schnell aufgeben</strong></p>
<p>Shirley P. Glass rät: „Es ist egal, ob die Affäre Sicherheit oder Unsicherheit ausgelöst hat. In jedem Fall ist es jedoch hilfreich, wenn Sie im Hinterkopf behalten, dass zu diesem frühen Zeitpunkt alles Mögliche passieren kann. Sich zwiegespalten zu fühlen, ist während der ersten Monate nach der Entdeckung durchaus normal. Keiner kann in dieser Phase wissen, wie die Sache ausgehen wird.“ Wer das Gefühl hat, nicht weiterzukommen, sollte sich die Zeit zugestehen, die er braucht, um sich zu entscheiden. Auf keinen Fall sollte man zu schnell aufgeben.</p>
<p>Der häufigste Fehler, den Shirley P. Glass beobachtet, besteht darin, dass die Menschen versuchen, ihre Ambivalenz schnell zu beenden. Daher geben sie die Ehe zu rasch auf. In den ersten Wochen ist alles in ständiger Bewegung und Veränderung. Die Ehe wird immer noch von Nachbeben erschüttert, die jede bis dahin mühsam erlangte Stabilität aufsprengen. Manchmal fällt es schwer, inmitten all dieser Verwirrung und aufgewühlten Emotionen genau zu bestimmen, was man eigentlich fühlt. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Affäre bedeutet sowohl Agonie als auch Exstase</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2020 05:39:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Exstase]]></category>
		<category><![CDATA[Untreue]]></category>
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					<description><![CDATA[Die unmittelbaren Reaktionen untreuer Partner in den ersten Stunden nach der Enthüllung können sich im Laufe der ersten Wochen und Monate entweder wandeln oder verhärten. Eine Haltung der Verteidigung kann sich zu Offenheit wandeln und bestehen bleiben und sich zur Aggression entwickeln. Aus Zwiespältigkeit kann Klarheit entstehen oder aber chronische Verwirrung. Shirley P. Glass erklärt: „Wenn untreuen Partnern die Folgen der Situation in vollem Umfang bewusst werden, werden selbst diejenigen, die vorher geglaubt hatten, ihren wahren Seelengefährten gefunden zu haben, auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt.“ Das ist in&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die unmittelbaren Reaktionen untreuer Partner in den ersten Stunden nach der Enthüllung können sich im Laufe der ersten Wochen und Monate entweder wandeln oder verhärten. Eine Haltung der Verteidigung kann sich zu Offenheit wandeln und bestehen bleiben und sich zur Aggression entwickeln. Aus Zwiespältigkeit kann Klarheit entstehen oder aber chronische Verwirrung. Shirley P. Glass erklärt: „Wenn untreuen Partnern die Folgen der Situation in vollem Umfang bewusst werden, werden selbst diejenigen, die vorher geglaubt hatten, ihren wahren Seelengefährten gefunden zu haben, auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt.“ Das ist in etwas so, als würde ein Schalter umgelegt, der alle Aufmerksamkeit und Energie wieder auf die Ehe zurückleitet. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-2215"></span></p>
<p><strong>Trauer kann ein Beweis für das tatsächliche Ende einer Affäre sein</strong></p>
<p>Shirley P. Glass hat beobachtet, wie Menschen bei der Vorstellung, ihren Partner zu verlieren, in Panik geraten, obwohl sie vorher Pläne gemacht hatten, ihn oder sie für die perfekte Beziehung zu verlassen. Nachdem die Illusion zerplatzt ist, kehrt die Realität zurück. Wenn dann noch der oder die Geliebte ungeduldig oder eigennützig handelt, verliert die Blase der Phantasie immer mehr an Luft. Manchmal verstehen untreue Partner das Bedürfnis des Betrogenen, unentwegt nach konkreten Beweisen der Affäre zu suchen.</p>
<p>Andere fallen über ihre Partner her und greifen sie an, als wäre Herumschnüffeln ein schlimmeres Vergehen als Untreue. Obwohl es für den Betrogenen sehr schmerzhaft ist, die Traurigkeit des untreuen Partners in Bezug auf das Ende der Affäre mitanzusehen, kann die Trauer als Beweis dafür angesehen werden, dass die Affäre tatsächlich beendet ist. Der untreue Partner weiß in der Regel, dass eine Affäre zu haben sowohl Agonie als auch Ekstase bedeutet. Es kann das Aufregendste und Bedeutsamste gewesen sein, was man je erlebt hat – aber auch das Schlimmste.</p>
<p><strong>Ein untreuer Partner kann mit wenig Mitgefühl rechnen</strong></p>
<p>Shirley P. Glass erläutert: „Weil die Gesellschaft Untreue im Allgemeinen ablehnt und die Selbstsucht, die gemeinhin damit assoziiert wird, missbilligt, wird dem Unglücklichsein des untreuen Partners in der Regel wenig Mitgefühl entgegengebracht.“ Ein klarer Schnitt der der oder dem Geliebten ist für alle drei Parteien der sicherste Weg, um die Wunden zu heilen. Liebhaber lassen sich jedoch nicht immer auf dieses Programm des Wiederaufbaus ein, da sie eigene Ziele verfolgen. Wenn man selbst der oder die Geliebte ist, kann man es wahrscheinlich nicht glauben, dass die Affäre beendet ist.</p>
<p>Manche Geliebten begrüßen anfangs die Krise, die durch die Enthüllung entsteht, da sie glauben, dass die Wahrheit ihren Affären-Partner dazu zwingen wird, sich zu ihren Gunsten zu entscheiden. Wie Geliebte auf die Enthüllung der Affäre reagieren, hängt von vielen Faktoren ab. Die Reaktionen rangieren dabei von vollkommen verzweifelt bis teilweise traurig und erleichtert. Wenn die Affäre aufgedeckt wird, kann sich das wie ein schmerzlicher, aber notwendiger Schritt zur Lösung anfühlen. Meistens sind Liebhaber aber sehr unglücklich. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Matthias Horx stellt das Love Lab vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2020 04:43:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[John Gottman]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Love Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Verachtung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das produktivste Liebeslabor ist nur ein karger Raum in einem Büroblock in Seattle, Nordamerika. Es handelt sich dabei um das „Love Lab“ des Relationship Research Institute, in dem John Gottman und seine Frau Julie Schwartz-Gottman, die berühmtesten Paartherapeuten Amerikas, viele Jahre die psychologischen Gesetze von Liebe und Ehe studiert haben. Was wäre, wenn man eine verlässliche Voraussage über die Zukunft seiner Beziehung oder Ehe bekommen könnte? Alles, was dazu nötig ist, ist ein 15-münigiges Gespräch zwischen Mann und Frau im Love Lab. Die Themenauswahl soll sich entlang von Problem- oder&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das produktivste Liebeslabor ist nur ein karger Raum in einem Büroblock in Seattle, Nordamerika. Es handelt sich dabei um das „Love Lab“ des Relationship Research Institute, in dem John Gottman und seine Frau Julie Schwartz-Gottman, die berühmtesten Paartherapeuten Amerikas, viele Jahre die psychologischen Gesetze von Liebe und Ehe studiert haben. Was wäre, wenn man eine verlässliche Voraussage über die Zukunft seiner Beziehung oder Ehe bekommen könnte? Alles, was dazu nötig ist, ist ein 15-münigiges Gespräch zwischen Mann und Frau im Love Lab. Die Themenauswahl soll sich entlang von Problem- oder Wunschbereichen des Paares bewegen. Matthias Horx erläutert: „Danach sich das Gottman-Team die Video- und Tonaufzeichnungen des Gesprächs auf einer Monitorwand an. Und analysiert Sekunde für Sekunde die emotionalen Übertragungsmuster.“ Matthias Horx ist der profilierteste Zukunftsdenker im deutschsprachigen Raum. <span id="more-2209"></span></p>
<p><strong>Fatal für die Zukunft einer Liebe sind die „vier apokalyptischen Reiter“</strong></p>
<p>Während des Gesprächs werden auch die physiologischen Reaktionen durch Sensoren gemessen: Manchmal wirken die Partner ganz ruhig, aber ihr Pulsschlag schließt plötzlich nach oben und sie beginnen zu schwitzen – als würden sie sich in einem Kampf mit einem wilden Tier befinden. Besonders fatal für die Zukunft einer Liebe sind dabei die „vier apokalyptischen Reiter“: Der erste heißt „Kritik“: Dabei handelt es sich um ständige Negativbewertungen der Handlungsweisen des Partners, ohne Verständnis für die Hintergründe.</p>
<p>Der zweite apokalyptische Reiter heißt „Abwehr“: Sie ist eine passiv-aggressive Verhaltensweise in Form von matter Empörung verbunden mit ständiger Unschuldsbekundung – Nichtübernahme der eigenen Verantwortung – „Ich kann doch nichts dafür, wenn du dauernd …“ Der dritte apokalyptische Reiter nennt sich „Blockade“: Dabei zieht sich der Partner emotional zurück, sagt wenig, bleibt passiv, aber mit deutlichen Untertönen von Gereiztheit, Kälte und Ignoranz. Die „Verachtung“ ist der Vierte im Bunde der apokalyptischen Reiter.</p>
<p><strong>Verachtung ist das Todesurteil für die Liebe</strong></p>
<p>Matthias Horx erklärt: „Der tödlichste der apokalyptischen Reiter besteht in einer generellen Abwertung des Partners aus einer Position der Überlegenheit heraus. Symptom ist das typische Augenrollen: Wer seinen Partner verachtet, dreht die Augäpfel gen Himmel und hebt dabei die Augenbrauen an. Der innere Text dazu lautet: Sei wird es nie lernen! Er wird es nie verstehen! Sie ist unfähig zu … Er ist einfach nur…“. Wenn die Auswertung des Gesprächs hohe Punktzahlen für „Verachtung“ ergibt, ist dies fast immer ein Todesurteil für die Liebe.</p>
<p>Es gibt viele Gründe, warum Beziehungen scheitern. Matthias Horx hat eine kleine Auswahl davon zusammengestellt: Ungleiche Bedürfnisse. Den Partner zu viel interpretieren zu wollen. Eine dominante Struktur, bei der einer der Partner deutlich stärker ist als der andere. Mangelnde Wandlungsfähigkeit in Verhaltensmustern des einzelnen Partners. Mangel an Bewusstsein über das Wesen der Beziehung. Den Anspruch an den Partner, sich zu verändern, und ihn nicht zu akzeptieren, wie er ist. Quelle: „Future Love“ von Matthias Horx</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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