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	<title>Egoismus &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Naturerlebnisse schenken einem Menschen Ruhe und Freiheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2019 20:36:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Amerikanische Psychologen von der Universität Rochester interessierten sich für die Frage, welche Auswirkungen ein Naturerlebnis auf die Einstellung von Menschen zu ihren Mitmenschen hat. Sie unterschieden hierzu zunächst zwei generelle Lebensziele, intrinsische und extrinsische. Manfred Spitzer erklärt: „Intrinsische Motive betreffen unsere eigenen Grundbedürfnisse wie das Bedürfnis nach Gemeinschaft, nach Vertrautheit und persönlichem Wachstum. Extrinsische Motive ... <a title="Naturerlebnisse schenken einem Menschen Ruhe und Freiheit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/naturerlebnisse-schenken-einem-menschen-ruhe-und-freiheit.html" aria-label="Mehr Informationen über Naturerlebnisse schenken einem Menschen Ruhe und Freiheit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Amerikanische Psychologen von der Universität Rochester interessierten sich für die Frage, welche Auswirkungen ein Naturerlebnis auf die Einstellung von Menschen zu ihren Mitmenschen hat. Sie unterschieden hierzu zunächst zwei generelle Lebensziele, intrinsische und extrinsische. Manfred Spitzer erklärt: „Intrinsische Motive betreffen unsere eigenen Grundbedürfnisse wie das Bedürfnis nach Gemeinschaft, nach Vertrautheit und persönlichem Wachstum. Extrinsische Motive hingegen betreffen Dinge, die nicht selbst einen Wert haben, sondern deren Wert davon abgeleitet ist, dass alle danach streben. Geld oder ein guter Ruf sind Beispiele für derartige Motive.“ Interessanterweise hängt das persönliche Glück sehr stark davon ab, ob man eher auf die Gemeinschaft oder auf sich selbst fokussiert ist. Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm und das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen. <span id="more-2050"></span></p>
<p><strong>Künstliche Umgebungen erzeugen Stress</strong></p>
<p>Gibt man beispielsweise Geld für andere aus, steigert dies das persönliche Glück. Gibt man hingegen Geld für sich selbst aus, nimmt das persönliche Glück hierdurch nicht zu. Wenn es nun so ist, dass ein Naturerlebnis eher Gedanken an das Aufgehobensein in einem größeren Zusammenhang, Gedanken an Gemeinschaft und an andere Menschen als Teil dieser Gemeinschaft weckt, wohingegen das Erleben von künstlichen Umgebungen einen Menschen eher an Einschränkungen auch durch andere und letztlich egoistische Wertvorstellungen erinnert, dann sollten sich entsprechende Effekte auch nachweisen lassen.</p>
<p>Manfred Spitzer weiß: „Künstliche Umgebungen bringen wir eher mit unserem alltäglichen Leben und dem Stress, der damit einhergeht, in Verbindung: Druck, Hast, Interessen und deren Konflikte, Verkehrsstau und Konsum, Abhängigkeiten und Schwierigkeiten. All das erleben wir in der Stadt.“ Naturerlebnisse dagegen schenken einem Menschen demgegenüber Ruhe, Stressfreiheit, Autonomie und Freiheit. In der Natur fühlt man sich frei und in der Lage, für sich selbst zu entscheiden, wie man sein Leben führen will.</p>
<p><strong>Das Naturerlebnis lässt den menschlichen Egoismus schrumpfen</strong></p>
<p>Ein Experiment der Psychologen von der Universität Rochester beweist: „Je mehr die Probanden in die Naturbilder eintauchten, desto wahrscheinlicher fällten sie großzügige Entscheidungen; in je mehr sie in Nichtnaturbilder eintauchten, desto weniger großzügig bzw. desto geiziger wurden sie.“ Das Naturerlebnis lässt also nachweislich den menschlichen Egoismus schrumpfen, als würd das Ego angesichts von Bergen und Tälern, Bäumen und Flüssen kleiner, wie andere Studien zeigen konnten.</p>
<p>Es ist daher nicht egal, wohin sich ein Mensch begibt, wenn er Einsamkeit sucht, und es ist erst recht nicht ohne Belang, wenn es um die Frage geht, ob in der Stadt ein Park angelegt werden soll. Die Psychologen von der Universität Rochester schreiben: „Unsere Daten legen nahe, dass wir in dem Maße, wie wir unsere Verbindung mit der Natur verlieren, auch unsere Verbindung zu anderen Menschen verlieren.“ Im Umkehrschluss heißt das: Wenn man Einsamkeit in der Natur sucht, findet man dort auch wieder aus seiner Einsamkeit heraus. Quelle: „Einsamkeit“ von Manfred Spitzer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Egoismus kann zu Einsamkeit führen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2019 06:49:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Egoismus macht nicht glücklich! Diese Erkenntnis ist umso bedeutender, da die Wissenschaft eine eindeutige Zunahme egoistischer Tendenzen in der heutigen Zeit feststellt. Manfred Spitzer erläutert: „Wenn also die Menschen sich selbst mehr in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen und wenige für andere tun, dann muss dies auf weniger Glück und mehr Einsamkeit hinauslaufen.“ Nicht nur ... <a title="Egoismus kann zu Einsamkeit führen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/egoismus-kann-zu-einsamkeit-fuehren.html" aria-label="Mehr Informationen über Egoismus kann zu Einsamkeit führen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Egoismus macht nicht glücklich! Diese Erkenntnis ist umso bedeutender, da die Wissenschaft eine eindeutige Zunahme egoistischer Tendenzen in der heutigen Zeit feststellt. Manfred Spitzer erläutert: „Wenn also die Menschen sich selbst mehr in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen und wenige für andere tun, dann muss dies auf weniger Glück und mehr Einsamkeit hinauslaufen.“ Nicht nur objektive soziale Isolation, sondern auch das Erleben von Einsamkeit verhindert prosoziale Handlungen und damit Erlebnisse des Glücks. Manfred Spitzer formuliert dies folgendermaßen: „Weil Menschen Gemeinschaftswesen sind, bereitet ihnen Einsamkeit Stress und Gemeinschaft Freude.“ Daher führen entsprechende Handlungen, die auf mehr Gemeinschaft hinauslaufen, zu größerem Wohlbefinden. Neurobiologische Befunde zeigen klar, dass die Einsamkeit eines anderen bei einem Kameraden oder Freund Schmerzen hervorruft und bei ihm soziales Handeln bewirkt. Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm und das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen. <span id="more-2001"></span></p>
<p><strong>Schon Kleinkinder teilen mit Freude</strong></p>
<p>Das soziale Handeln führt zur Aktivierung des Belohnungssystems und damit zu positiven Emotionen. Bei eine wissenschaftlichen Studie ergab sich, dass sowohl das Geben als auch das Erhalten von sozialer Unterstützung mit einer positiven psychologischen Gesamtsituation des jeweiligen Probanden in Zusammenhang stehen. Sogar bei Kindern im Alter von unter zwei Jahren ließ sich zeigen, dass diese mehr Freude daran haben, wenn Süßigkeiten anderen Kindern gegeben werden, als wenn diese ihnen selbst gegeben werden.</p>
<p>Kinder mögen tatsächlich schon gerne von dem abgeben, was sie selbst haben. Diese Tendenz nimmt dann im Laufe des Lebens dann zunächst weiter zu. Daten aus der Entwicklungspsychologie, die bei Versuchen mit 8- bis 16-Jährigen gewonnen wurden, zeigen, dass diese ein stärkeres helfendes Verhalten aufweisen als jüngere Erwachsene. Sie lernen zudem prosoziales Verhalten vergleichsweise rasch am Modell. Im jüngeren Erwachsenenalter sind die Menschen mit der Fortpflanzung und den eigenen Kindern beschäftigt, weswegen ihre Bemühungen für Fremde in dieser Phase geringer sind.</p>
<p><strong>Geben und Helfen durchbrechen den Kreislauf der Isolation</strong></p>
<p>Je älter die Erwachsenen dann werden, desto mehr nimmt prosoziales Verhalten wieder zu. Manfred Spitzer fasst zusammen: „Menschen haben von klein auf eine Tendenz zum Geben, was ihr Gemeinschaftsleben fördert. Geben macht ihnen Freude und stärkt gemeinschaftliches Handeln. Es resultiert ein positiver Kreislauf von Freude und Gemeinschaft.“ Auf der anderen Seite bilden Einsamkeit, Selbstunsicherheit, depressive Stimmung und sozialer Rückzug in ähnlicher Weise einen negativen Kreislauf von Leid und sozialer Isolation.</p>
<p>„Allein mit dem Kopf“, also mit viel Willenskraft und Anstrengung sind solche Spiralen nur sehr schwer und mit geringen Erfolgsaussichten zu durchbrechen. Daher kommt kleinen Handlungen im Alltag eine große Bedeutung zu. Aus vielen solchen kleinen Handlungen können eine Abschwächung des negativen Kreislaufs und eine Förderung des positiven Zirkels resultieren. Das Geben ist für Manfred Spitzer eine solche Handlung. Noch besser, weil meist unmittelbar mit Kontakt verbunden, ist das Helfen. Quelle: „Einsamkeit“ von Manfred Spitzer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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