<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Demut &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/demut/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Feb 2024 06:16:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Große Denker prahlen nicht mit Wissen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/grosse-denker-prahlen-nicht-mit-ihrem-wissen.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/grosse-denker-prahlen-nicht-mit-ihrem-wissen.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 01:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demut]]></category>
		<category><![CDATA[Dunning-Kruger-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstsicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5349</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt zahlreiche Anhaltspunkte dafür, dass Selbstsicherheit genauso oft das Ergebnis wie die Ursache von Fortschritt ist. Adam Grant erklärt: „Wir müssen nicht darauf warten, dass unsere Selbstsicherheit wächst, um herausfordernde Ziele zu erreichen. Wir können selbstsicher werden, indem wir herausfordernde Ziele erreichen.“ Unsicherheit veranlasst Menschen Fragen zu stellen und neue Ideen zu sammeln. Sie ... <a title="Große Denker prahlen nicht mit Wissen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/grosse-denker-prahlen-nicht-mit-ihrem-wissen.html" aria-label="Mehr Informationen über Große Denker prahlen nicht mit Wissen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zahlreiche Anhaltspunkte dafür, dass Selbstsicherheit genauso oft das Ergebnis wie die Ursache von Fortschritt ist. Adam Grant erklärt: „Wir müssen nicht darauf warten, dass unsere Selbstsicherheit wächst, um herausfordernde Ziele zu erreichen. Wir können selbstsicher werden, indem wir herausfordernde Ziele erreichen.“ Unsicherheit veranlasst Menschen Fragen zu stellen und neue Ideen zu sammeln. Sie schützt sie vor dem Dunning-Kruger-Effekt. Der Dunning-Kruger-Effekt beschreibt, dass Menschen mit geringer Kompetenz ihre Fähigkeiten überschätzen und sich als kompetenter präsentieren als sie eigentlich sind. Große Denker hegen nicht deswegen Zweifel, weil sie Hochstapler sind. Sie prahlen nicht mit ihrem Wissen, sie wundern sich, wie wenig sie verstehen. Adam Grant ist Professor für Organisationspsychologie an der Wharton Business School. Er ist Autor mehrerer internationaler Bestseller, die in 35 Sprachen übersetzt wurden. <span id="more-5349"></span></p>
<p><strong>Nur interessante Ideen überleben</strong></p>
<p>Sie sind sich bewusst, dass jede Antwort neue Fragen aufwirft und dass das Streben nach Erkenntnis nie aufhört. Ein Kennzeichen lebenslang Lernender ist, dass sie von jedem, dem sie begegnen, etwas lernen können. Adam Grant stellt fest: „Arroganz macht und blind für unsere Schwächen. Demut ist eine Reflexionslinse: Sie hilft uns, diese Schwächen klar zu sehen. Selbstbewusste Demut ist eine Korrekturlinse: Sie befähigt uns, die Schwächen zu überwinden.“</p>
<p>Laut Adam Grant ist es nicht immer schlecht, sich zu irren. Denn es kann ein Zeichen dafür sein, dass man etwas Neues gelernt hat und dass diese Entdeckung Freude bereiten kann. Der Soziologe Murray Davis hat einmal behauptet, Ideen würden nicht deshalb überleben, weil sie wahr sind. Sie würden überleben, weil sie interessant sind. Eine Idee werde dadurch interessant, dass sie unsere nicht festgefahrenen Meinungen infrage stelle. Adam Grant erläutert: „Wenn eine Idee oder Annahme uns nicht viel bedeutet, stellen wir sie oft voller Begeisterung infrage.“ </p>
<p><strong>Im Kopf mancher Menschen lebt ein Minidiktator</strong></p>
<p>Die natürliche Abfolge von Emotionen ist Überraschung, gefolgt von Neugier und Begeisterung. So soll Isaak Newton gesagt haben, dass große Erfindungen häufig nicht mit einem „Heureka!“ beginnen, sondern mit „Das ist komisch …“. Wird eine Grundüberzeugung infrage gestellt, neigen viele Menschen dazu, dichtzumachen, statt sich zu öffnen. Es ist so, als lebe ein Miniaturdiktator im Kopf dieser Menschen, der den Fluss der Fakten zum Geist kontrolliert. </p>
<p>Adam Grant weiß: „In der Psychologie spricht man hier von einem totalitären Ego, dessen Job es ist, bedrohliche Informationen fernzuhalten.“ Es ist leicht nachvollziehbar, dass ein innerer Diktator sich als nützlich erweist, wenn jemand die eigene Persönlichkeit angreift und die persönliche Intelligenz infrage stellt. Derlei persönliche Affronts drohen Aspekte der Identität eines Menschen zu erschüttern, die ihm wichtig sind und sich möglicherweise nur schwer ändern lassen. Quelle: „Think Again“ von Adam Grant</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/grosse-denker-prahlen-nicht-mit-ihrem-wissen.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selbstvertrauen braucht das richtige Maß</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/adam-grant-selbstvertrauen.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/adam-grant-selbstvertrauen.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 07:48:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demut]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Umdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5013</guid>

					<description><![CDATA[Viele Menschen stellen sich das Selbstvertrauen wie eine Wippe vor. Adam Grant erläutert: „Gewinnen wir zu viel Selbstvertrauen, werden wir arrogant. Verlieren wir zu viel Selbstvertrauen, werden wir kleinlaut. Unsere Angst in puncto Demut ist, dass wir uns schließlich selbst gering schätzen.“ Man will die Wippe in Balance halten und sucht nach dem gerade richtigen ... <a title="Selbstvertrauen braucht das richtige Maß" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/adam-grant-selbstvertrauen.html" aria-label="Mehr Informationen über Selbstvertrauen braucht das richtige Maß">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen stellen sich das Selbstvertrauen wie eine Wippe vor. Adam Grant erläutert: „Gewinnen wir zu viel Selbstvertrauen, werden wir arrogant. Verlieren wir zu viel Selbstvertrauen, werden wir kleinlaut. Unsere Angst in puncto Demut ist, dass wir uns schließlich selbst gering schätzen.“ Man will die Wippe in Balance halten und sucht nach dem gerade richtigen Maß an Selbstvertrauen. Vor Kurzem hat Adam Grant jedoch gelernt, dass das die falsche Herangehensweise ist. Demut wird oft missverstanden. Sie hat nichts mit geringem Selbstvertrauen zu tun. Eine der lateinischen Wurzeln von „Demut“ bedeutet „von der Erde“. Es geht darum, geerdet zu sein – zu erkennen, dass man fehlbar ist. Adam Grant ist Professor für Organisationspsychologie an der Wharton Business School. Er ist Autor mehrerer internationaler Bestseller, die in 35 Sprachen übersetzt wurden. <span id="more-5013"></span></p>
<p><strong>Selbstbewusste Demut sollte das Ziel sein</strong></p>
<p>Adam Grant weiß: „Selbstvertrauen ist ein Maßstab dessen, wie sehr wir an uns selbst glauben, was sich, wie Forschungsergebnisse zeigen, davon unterscheidet, wie sehr wir an unsere Methoden glauben.“ Man kann in seine Fähigkeit vertrauen, in der Zukunft ein Ziel zu erreichen. Dabei sich gleichzeitig jedoch die Demut bewahren, zu hinterfragen, ob man dafür gegenwärtig die richtgien Werkzeuge hat. Das ist das optimale Maß an Selbstvertrauen. Man wird allerdings blind von Arroganz, wenn man von seinen Stärken und Strategien vollkommen überzeugt ist. </p>
<p>Auf der anderen Seite lähmen einen Menschen Zweifel, wenn ihm das Vertrauen in beides fehlt. Man kann einem Minderwertigkeitskomplex erliegen, wenn man zwar die richtige Methode kennt, aber Zweifel an der eigenen Fähigkeit hat, sie anzuwenden. Adam Grant stellt fest: „Was wir erlangen wollen, ist selbstbewusste Demut – den Glauben an unsere Fähigkeiten, verbunden mit dem Bewusstsein, dass wir vielleicht nicht die richtige Lösung haben oder nicht einmal das richtige Problem in Angriff nehmen.“ </p>
<p><strong>Selbstbewusste Demut öffnet den Geist für das Umdenken</strong></p>
<p>Dann hat man genügend Zweifel, um sein altes Wissen zu überprüfen, und genügend Selbstvertrauen, um nach neuen Einsichten zu streben. Selbstbewusste Demut kann gelehrt werden. Sie öffnet nicht nur den Geist für das Umdenken – sie verbessert auch die Qualität des Umdenkens. Wenn Erwachsene das Selbstbewusstsein haben, ihr Unwissen einzugestehen, achten sie genauer darauf, wie überzeugend Beweise sind. Und sie verbringen mehr Zeit damit, Material zu lesen, das ihren Ansichten widerspricht. </p>
<p>Studien zur Führungseffektivität haben gezeigt, dass die produktivsten und innovativsten Teams nicht von Personen geleitet werden, die selbstsicher oder demütig sind. Adam Grant fügt hinzu: „Die effektivsten Teamleiter schneiden in beidem gut ab, Selbstsicherheit und Demut. Sie haben zwar Vertrauen in ihre Stärken, sind sich aber auch voll und ganz ihrer Schwächen bewusst.“ Sie wissen, dass sie ihre Grenzen erkennen und über sie hinausgehen müssen, wenn sie Großes leisten wollen. Quelle: „Think Again“ von Adam Grant</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/adam-grant-selbstvertrauen.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weiterentwicklung ist das A und O des Lebens</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/weiterentwicklung-ist-das-a-und-o-des-lebens.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/weiterentwicklung-ist-das-a-und-o-des-lebens.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 09:17:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demut]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstzweifel]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wünsche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2460</guid>

					<description><![CDATA[Warum sollte sich ein Mensch weiterentwickeln wollen? Vom individuellen Standpunkt aus liegt die Antwort für John Bargh auf der Hand: „Um glücklicher, gesünder und erfolgreicher zu werden.“ Aber kein Mensch existiert für sich allein. Er entwickelt sich nicht in einem Vakuum. Er schickt kleine Wellen in alle Richtungen, so wie er auch die Wellen anderer ... <a title="Weiterentwicklung ist das A und O des Lebens" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/weiterentwicklung-ist-das-a-und-o-des-lebens.html" aria-label="Mehr Informationen über Weiterentwicklung ist das A und O des Lebens">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollte sich ein Mensch weiterentwickeln wollen? Vom individuellen Standpunkt aus liegt die Antwort für John Bargh auf der Hand: „Um glücklicher, gesünder und erfolgreicher zu werden.“ Aber kein Mensch existiert für sich allein. Er entwickelt sich nicht in einem Vakuum. Er schickt kleine Wellen in alle Richtungen, so wie er auch die Wellen anderer empfängt. Nur wer sich wirklich weiterentwickelt, hat die Chance, auch seine Gemeinschaft und im weiteren Sinne seine Welt weiterzuentwickeln. Aber für diesen Prozess ist etwas vonnöten, was oftmals Mangelware zu sein scheint: Demut. Die Demut, zu akzeptieren, dass man nicht immer bis ins Kleinste versteht, warum man tut, was man tut. Prof. Dr. John Bargh ist Professor für Psychologie an der Yale University. Dort leitet er das Automaticity in Cognition, Motivation, and Evaluation (ACME) Laboratory. <span id="more-2460"></span></p>
<p><strong>Selbstzweifel sollte man zulassen</strong></p>
<p>John Bargh sagt nicht, dass es leicht ist, das zu akzeptieren. Das ist es beileibe nicht. Doch sobald man diesen Selbstzweifel zulässt, so unangenehm er auch sein mag, kommen andere Dinge zum Vorschein. Zum Beispiel Neugier, Überraschung, neue Ideen, die Überprüfung bislang nicht hinterfragter Annahmen. Vielleicht sogar harte, aber wichtige Erkenntnisse, und schließlich wundersamerweise Veränderung. Bewusste und unbewusste geistige Prozesse leisten unterschiedliche Dinge.</p>
<p>Würden sie dieselben Dinge leisten beziehungsweise nicht leisten, wäre eine der beiden überflüssig, und der Mensch hätte nicht beide entwickelt. Es ist also nicht so, dass der eine schlecht ist und der andere gut. Sie sind beide gut, aber jeweils nur in ihrem eigenen Bereich. Sie arbeiten meist harmonisch und dynamisch zusammen. Der eine ist die Ursache für den anderen und umgekehrt. So klingen beispielsweise bewusste Erfahrungen in der einen Situation in der nächsten Situation noch nach, ohne dass man es bemerkt.</p>
<p><strong>Man sollte mit seinen Wünschen vorsichtig sein</strong></p>
<p>In unbewussten Prozessen findet eine Arbeit an wichtigen Problemen und Zielen statt. Antworten und Lösungen dringen in das Bewusstsein ein. Unbewusste Ziele lenken die bewusste Aufmerksamkeit auf Dinge, die für das Erreichen dieser Ziele relevant sind und veranlassen einen Menschen, sie sich zunutze zu machen. Beide Teile dieses Prozesses gehören zu einer Person, nicht nur der bewusste. Zusammen bilden sie das reale, innere Ich. Deshalb muss man vorsichtig mit seinen Wünschen sein.</p>
<p>Denn diese bewussten Wünsche können sich auf unbewusste Weise manifestieren, wenn man es am wenigsten erwartet. Und sie können einen Menschen dazu bringen, etwas zu tun, was er besser unterlassen würde. Starke Bedürfnisse können unbeabsichtigte Folgen haben. Etwa wenn man in hungrigem Zustand einkaufen geht. Denn die Umgebung sendet Auslöserreize aus, die sich auf das Verhalten auswirken, und auch Prime-Reize, die Einfluss auf einen Menschen auslösen können, ohne dass er es merkt. Quelle: „Vor dem Denken“ von John Bargh</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/weiterentwicklung-ist-das-a-und-o-des-lebens.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
