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	<title>Bilder &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Alles Sinnliche hat Auswirkungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Oct 2024 01:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie jedes äußere Bild für den Empfänger psychogene Folgen hat, so hat auch jedes Bild, das Menschen aussenden, Auswirkungen. Emanuele Coccia erklärt: „Wenn wir Bilder aussenden, wenn wir uns zwingen, den Geist zu versinnlichen, Sinnfälliges aus ihm zu machen, rührt das daher, dass Bilder keine rein kognitiven Realien sind.“ Bilder wirken – vor allem anderen. ... <a title="Alles Sinnliche hat Auswirkungen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/alles-sinnliche-hat-auswirkungen.html" aria-label="Mehr Informationen über Alles Sinnliche hat Auswirkungen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes äußere Bild für den Empfänger psychogene Folgen hat, so hat auch jedes Bild, das Menschen aussenden, Auswirkungen. Emanuele Coccia erklärt: „Wenn wir Bilder aussenden, wenn wir uns zwingen, den Geist zu versinnlichen, Sinnfälliges aus ihm zu machen, rührt das daher, dass Bilder keine rein kognitiven Realien sind.“ Bilder wirken – vor allem anderen. Gerüche, Geschmäcker, Geräusche: Alles Sinnliche hat Auswirkungen und legt eine Wirksamkeit an den Tag, die schwer zu bestimmen ist, weil es weniger gewichtig ist als die Kausalität, die von der Wirklichkeit auf die Wirklichkeit ausgeübt wird. Diese Erfahrung machen Menschen unablässig mit der Sprache, dem Hauptkanal, auf dem sie Sinnliches erzeugen. Emanuele Coccia ist Professor für Philosophiegeschichte an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris. <span id="more-5711"></span></p>
<p><strong>Die Sprache muss immer Wirkungen erzeugen</strong></p>
<p>Immer dann, wenn Menschen sprechen, gehen sie davon aus, dass das von ihnen erzeugte Sinnliche Auswirkungen hat. Emanuele Coccia fügt hinzu: „Worte können überraschen, zum Handeln antreiben, verletzen, überzeugen, besänftigen oder zum Lachen bringen: Immer dann, wenn wir sprechen, vertrauen wir auf die Wirksamkeit des Wortes, das in den Zuhörer gleichsam einfließen soll, auch wenn es dabei schlimmstenfalls schlicht um Kenntnisse geht, die ihm wieder zu Bewusstsein gebracht werden.“</p>
<p>Sprache muss immer Wirkungen erzeugen, Einfluss haben. Die Rhetorik &#8211;  die nichts anderes ist als die Wissenschaft der Wirkungen von Sprache – ist insofern die höchst Wissenschaft der Einflüsse. Emanuele Coccia stellt fest: „Die Entfremdung des Sinnlichen erfolgt immer in Abhängigkeit von dieser Wirksamkeit der Bilder.“ Die Wirkung, die jedem Bild zu eigen ist, ist mit dessen Reproduktion, dem Sich-reproduzieren in einer anderen Materie identisch: Seine Wirkung weist dessen eigene Form auf, keine andere.</p>
<p><strong>Das Bild reproduziert nur sich selbst</strong></p>
<p>Die vom Bild erzeugten Wirkungen sind nach seinem Ebenbild und Gleichnis. Diese Isomorphie zwischen Ursache und Wirkung ist das Wesensmerkmal jener speziellen Form der Kausalität, die man Einfluss nennt. Emanuele Coccia erläutert: „Eine Ursache bewirkt stets etwas anderes als sich selbst: Das Bild jedoch erzeugt keine Wirkungen, die anders sind als es selbst, sondern reproduziert nur sich selbst.“ Sein Verursachen ist immer seiner Vervielfachung identisch.</p>
<p>Aus dem Bild entsteht immer nur ein Bild, die primäre Wirkung eines Bildes ist immer ein anderes Bild. Emanuele Coccia ergänzt: „Ein Bild ist deswegen wirksam, weil es die Existenz einer Form ist, die außerhalb vom Subjekt existieren und folglich anverwandelt und entfremdet werden kann.“ Und wenn die Wirkung eines Bildes dessen Reproduktion ist, dann ist die Wirksamkeit der Bilder identisch mit deren Natur, mit der Tatsache, dass sie dort entstehen können, wo sie niemals gewesen sind. Quelle: „Sinnenleben“ von Emanuele Coccia</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Menschen denken in Sprachbildern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2019 06:34:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sprache kann das Denken und Entscheiden eines Menschen beeinflussen. Mit Worten kann man Macht ausüben. Manchmal scheint es sogar so, als könnte man Menschen mit der Sprache beliebig manipulieren. Tatsächlich ist der Einfluss der Worte meist nur oberflächlich, denn vor allem wenn man die Effekte kennt, kann man sich schützen. Viele Forscher behaupten zum ... <a title="Menschen denken in Sprachbildern" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/menschen-denken-in-sprachbildern.html" aria-label="Mehr Informationen über Menschen denken in Sprachbildern">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sprache kann das Denken und Entscheiden eines Menschen beeinflussen. Mit Worten kann man Macht ausüben. Manchmal scheint es sogar so, als könnte man Menschen mit der Sprache beliebig manipulieren. Tatsächlich ist der Einfluss der Worte meist nur oberflächlich, denn vor allem wenn man die Effekte kennt, kann man sich schützen. Viele Forscher behaupten zum Beispiel, dass Menschen, ohne es zu merken, in Sprachbildern denken, oder gar, dass die Muttersprache unbewusst das gesamte eigene Weltbild festlegt. Menschen sind gerade in Momenten der Ablenkung und Erschöpfung anfällig für Manipulationen durch die Sprache. Philipp Hübl ergänzt: „Seit den Anfängen der Kultur täuschen Menschen andere durch Sprache, mit mehr oder minder arglistigen Absichten, sei es in der Politik, auf dem Marktplatz oder in der Partnerschaft.“ Philipp Hübl ist Juniorprofessor für Theoretische Philosophie an der Universität Stuttgart. <span id="more-2096"></span></p>
<p><strong>Noam Chomsky begründet die moderne Linguistik</strong></p>
<p>Ein entscheidender Punkt ist allerdings, dass Worte nicht zwingend das Handeln eines Menschen beeinflussen. Sie hindern ihn zwar manchmal daran, die beste Entscheidung zu treffen, aber eben nicht grundsätzlich. Man kann Verkaufstricks, unrealistische Wahlversprechen und falsche Komplimente durchschauen. Bei Sprache denken die meisten Menschen spontan an Wörter, weil sie mit ihnen am meisten vertraut sind. Um eine Sprache zu verstehen, muss man auch wissen wie man sie zusammensetzt, also die Grammatik kennen.</p>
<p>Bei der eigenen Muttersprache kennt man die Regeln, ohne sie ausdrücklich formulieren zu können. Philipp Hübl stellt fest: „Manche Forscher sagen daher, die Grammatik unserer Muttersprache sei bei jedem von uns unbewusst im Gedächtnis gespeichert.“ Der Amerikaner Noam Chomsky, der Begründer der modernen Linguistik, ist da präziser, wenn er von einer stillschweigenden Kenntnis spricht, denn die Sprachprozesse laufen nicht unbewusst, sondern nichtbewusst ab. Man kann zwar viel über die im Gedächtnis gespeicherte mentale Grammatik herausfinden, aber sie dadurch nicht erleben oder erspüren.</p>
<p><strong>Allen Sprachen liegt derselbe Bauplan zugrunde</strong></p>
<p>Das phänomenale Bewusstsein spielt dennoch eine Rolle, denn die meisten Menschen haben ein feines Gespür für grammatische Korrektheit. Die Sprachfähigkeit eines Menschen speist sich aus zwei Quellen: aus der mentalen Grammatik und den Wörtern, die man kennt. Beide sind im Langzeitgedächtnis gespeichert. Noam Chomsky und viele seiner Kollegen haben nachgewiesen, dass allen Sprachen derselbe Bauplan zugrunde liegt, die angeborene Universalgrammatik. Dafür spricht, dass jedes Kind schon im Grundschulalter die wesentlichen Strukturen seiner Muttersprache beherrscht, unabhängig von Intelligenz oder sozialen Hintergrund.</p>
<p>Das ist erstaunlich, weil Kinder ganz unterschiedliche Sätze hören, von denen viele falsch oder unvollständig sind. Außerdem werden Kinder nicht systematisch korrigiert. Wenn aber die Grundprinzipien der einzelnen Sprachen nicht erlernbar sind, müssen sie angeboren sein. Für diese These spricht außerdem, dass die Sprachfähigkeit universell ist, denn jeder gesunde Mensch lernt sprechen. Außerdem erwerben Kinder eine Sprache mühelos. Sie sind so gierig auf Wörter und Strukturen, dass man nicht mit ihnen üben muss. Quelle: „Der Untergrund des Denkens“ von Philipp Hübl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Furchtbare Bilder können einen Menschen schwer belasten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2018 05:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Menschen unterschätzen die belastende und Angst auslösende Wirkung von Bildern. Davor kann Georg Pieper nur ausdrücklich warnen: „Wenn wir Bilder von einem schrecklichen Ereignis sehen, tragen wir sie noch lange als Ballast im Kopf mit uns herum.“ Sie wirken wie eine Bremse, weil sie immer wieder vor dem inneren Auge auftauchen und Alarm auslösen: ... <a title="Furchtbare Bilder können einen Menschen schwer belasten" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/furchtbare-bilder-koennen-einen-menschen-schwer-belasten.html" aria-label="Mehr Informationen über Furchtbare Bilder können einen Menschen schwer belasten">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen unterschätzen die belastende und Angst auslösende Wirkung von Bildern. Davor kann Georg Pieper nur ausdrücklich warnen: „Wenn wir Bilder von einem schrecklichen Ereignis sehen, tragen wir sie noch lange als Ballast im Kopf mit uns herum.“ Sie wirken wie eine Bremse, weil sie immer wieder vor dem inneren Auge auftauchen und Alarm auslösen: „Vorsicht, Lebensgefahr!“ Bei schwer zu ertragenden Bildern empfiehlt Georg Pieper deshalb: „Wegschauen beziehungsweise ausschalten oder wegklicken.“ Wie stark furchtbare Bilder einen Menschen belasten können, kennt Georg Pieper von Lokführern. Ihnen passiert es immer wieder, dass sich jemand in Selbstmordabsicht auf die Gleise begibt. In der Regel kommt der Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen, wie er bei hohem Tempo einen sehr langen Bremsweg hat. Dr. Georg Pieper arbeitet als Traumapsychologe und ist Experte für Krisenintervention. <span id="more-1891"></span></p>
<p><strong>Bei Katastrophen sollte man den Fernseher einfach einmal ausschalten</strong></p>
<p>In Schulungen rät Georg Pieper Zugführern, sofort das Rollo vor ihrer Windschutzscheibe herunterzuziehen, damit sie den schrecklichen Moment des Aufpralls nicht sehen. Denn diese Bilder wird man nicht mehr los. Und so sollte man es mit bestimmten Medienbildern auch halten: Einfach nicht hinschauen. Als im Dezember 2004 ein Tsunami die Küsten Südost-Asiens überrollte, fragte Georg Pieper ein Moderator in einem Fernsehinterview, was man denn Menschen raten könne, deren Angehörige bei der Katastrophe gestorben sind oder deren Schicksal ungewiss war.</p>
<p>Georg Pieper sagte, er würde diesen Menschen raten, den Fernseher auszuschalten und lieber eine Kerze anzuzünden, an den Angehörigen zu denken und für die Opfer zu beten. Oder man sollte überlegen, wie man helfen kann. Georg Pieper fügt hinzu: „Damit bringt man sich in eine aktive Rolle. Das ist für die eigene Psyche viel heilsamer, als passiv auf dem Sofa zu sitzen und sich in einer Endlosschleife diese Horrorbilder anzuschauen. Der gleiche Rat gilt natürlich für den Computer und das Smartphone.“</p>
<p><strong>Zum Glück gibt es in Deutschland seriöse Medien</strong></p>
<p>Um Angst auslösende Ereignisse verarbeiten zu können, sollte man sich seriösen Medien zuwenden, die nicht mit möglichst reißerischen Berichten oder, wie häufig im Internet der Fall, Falschmeldungen und abstrusen Verschwörungstheorien Emotionen befeuern, sondern gesicherte Informationen vermitteln, Hintergründe beleuchten und die Geschehnisse einordnen. Zum Glück gibt es in Deutschland solche Medien. Nur auf seriöse Informationskanäle vertrauen kann sich im Ernstfall als lebensrettend erweisen. </p>
<p>In Situationen wie dem Amoklauf in München ist es sinnvoll, die Tweets und Facebook-Posts der Polizei zu verfolgen. Aber man sollte sich eben auf die Mitteilungen der Polizei beschränken und alles andere ignorieren. Allerdings ist die Versuchung, sich auch andere Quellen anzuschauen, vor allem bei jungen Menschen riesig. Aber welche Folgen das haben kann, war in München zu beobachten. Hier brachen die Menschen aufgrund digital verbreiteter Falschmeldungen in Panik aus. Wobei festzustellen ist, dass Falschmeldungen nicht unbedingt in böser Absicht verbreitet werden. Quelle: „Die neuen Ängste“ von Georg Pieper</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em> </p>
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