<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Alte &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/alte/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Jun 2025 07:37:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.2</generator>
	<item>
		<title>Kindern und Alten sollte man zuhören</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-kindern-und-alten-menschen-zuhoeren.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-kindern-und-alten-menschen-zuhoeren.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 01:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alte]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=6228</guid>

					<description><![CDATA[Andreas Salcher schreibt: „Für ein Kind ist fast alles neu und es geht mit Staunen und Verwunderung an Situationen heran. Kinder leben ihr Leben nicht auf der Grundlage einer vorgefassten Meinung darüber, wie es sein sollte. Wenn Sie das nächste Mal mit Kindern zusammen sind, achten sie darauf, wie diese auf die Welt um sich herum reagieren.“ Kinder sind nie fertig mit dem Lernen. Fangen Sie an Fragen zu stellen, wie Kinder es tun: Was ist das, warum ist es so, wie funktioniert das? Sobald Sie anfangen, derartige Fragen zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Salcher schreibt: „Für ein Kind ist fast alles neu und es geht mit Staunen und Verwunderung an Situationen heran. Kinder leben ihr Leben nicht auf der Grundlage einer vorgefassten Meinung darüber, wie es sein sollte. Wenn Sie das nächste Mal mit Kindern zusammen sind, achten sie darauf, wie diese auf die Welt um sich herum reagieren.“ Kinder sind nie fertig mit dem Lernen. Fangen Sie an Fragen zu stellen, wie Kinder es tun: Was ist das, warum ist es so, wie funktioniert das? Sobald Sie anfangen, derartige Fragen zu stellen, werden Sie mehr über Themen und Situationen lernen, von denen Sie glauben, dass Sie diese bereits kennen. Dr. Andreas Salcher ist Mitgebegründer der „Sir Karl-Popper-Schule“ für besonders begabte Kinder. Mit mehr als 250.000 verkauften Büchern gilt er als einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs. <span id="more-6228"></span></p>
<p><strong>Bei älteren Menschen schleifen sich Muster und Erwartungen ein</strong></p>
<p>So hat der Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi den Flow-Effekt entdeckt, indem er zufällig spielende Kinder beobachtete. Andreas Salcher nennt ein weiteres Beispiel: „TikTok-Gründer Alex Zhu sah während einer Zugfahrt Teenagern zu, die ständig Selfies machten und Musik hörten. Diese Erfahrung inspirierte ihn zu der Idee mit TikTok.“ Wird man älter, schleifen sich Muster und Erwartungen ein, man ist schon so vielen Menschen begegnet, dass man irgendwann glaubt zu wissen, was auf einen zukommt, statt bereits zu sein, sich vom Leben überraschen zu lassen.</p>
<p>Junge Menschen verstehen es besser, Situationen weniger voreingenommen zuzulassen, weil sie neue Erfahrungen machen wollen. Andreas Salcher erklärt: „Ein gewisses Maß an Naivität bringt viel Potenzial für neue Lösungswege, neue Herangehensweisen und neue Sichtwinkel.“ „Warum ist das Naive schön?“, hat Friedrich Schiller gefragt. „Weil die Natur darin über Künstelei und Verstellung ihre Rechte behauptet.“ Hören Sie auch alten Menschen zu.</p>
<p><strong>In der Universität des Lebens herrscht das Prinzip des Lernens</strong></p>
<p>Nutzen wir die Chance, mit alten Menschen in den Bilderbüchern ihres Lebens zu blättern, ihre Gipfelsiege und besonderen Augenblicke nochmals zu durchleben, davon wir unser eigenes Leben zu lernen. Andreas Salcher stellt fest: „Die älteste und zweifellos größte Universität ist jene des Lebens. Die Lehrenden sind die Großväter und die Großmütter. Die Studierenden sind die Jüngeren. Was die Universität des Lebens neben ihrer Größe so einzigartig macht, ist das herrschende Prinzip des Lernens.“</p>
<p>Denn die Dozierenden, also die ältere Generation, sind gleichzeitig die Lernenden, weil sie von den Jungen mit ihren Fragen immer wieder gefordert sind, ihr Wissen infrage zu stellen, und die Jungen sind immer auch die Forschenden, denn sie stellen Fragen, wollen Neues entdecken. Andreas Salcher fügt hinzu: „Die Hörsäle der Universität des Lebens sind die Wohnungen, Häuser, Bauernhöfe, Altenheime genauso wie die Parks, Dorfplätze, Wiesen und Wälder, überall dort, wo Junge auf Alte treffen können.“ Quelle: „Unsere neue beste Freundin, die Zukunft“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-kindern-und-alten-menschen-zuhoeren.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alte Menschen sind misstrauisch</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/alte-menschen-sind-misstrauisch.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/alte-menschen-sind-misstrauisch.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2020 06:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alte]]></category>
		<category><![CDATA[Aristoteles]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Misstrauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2263</guid>

					<description><![CDATA[Ältere Menschen und diejenigen, die bereits ihre Blüte überschritten haben, sind von häufigen Täuschungen im Leben gezeichnet. Sie haben oft Fehler gemacht, wodurch ihnen viele Nachteile entstanden sind. Die meisten von ihnen sagen, dass sie meinen, nicht aber, dass sie wissen. Und wenn sie im Zweifel sind, fügen sie immer ein vielleicht oder ein möglich hinzu. Alles drücken sie auf diese Weise aus, nichts aber mit Bestimmtheit. Ferner sind ältere Menschen laut Aristoteles übelwollend, denn es ist die Eigenart des Übelwollens, alles im Hinblick auf das Unvorteilhafte zu betrachten. Außerdem&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ältere Menschen und diejenigen, die bereits ihre Blüte überschritten haben, sind von häufigen Täuschungen im Leben gezeichnet. Sie haben oft Fehler gemacht, wodurch ihnen viele Nachteile entstanden sind. Die meisten von ihnen sagen, dass sie meinen, nicht aber, dass sie wissen. Und wenn sie im Zweifel sind, fügen sie immer ein vielleicht oder ein möglich hinzu. Alles drücken sie auf diese Weise aus, nichts aber mit Bestimmtheit. Ferner sind ältere Menschen laut Aristoteles übelwollend, denn es ist die Eigenart des Übelwollens, alles im Hinblick auf das Unvorteilhafte zu betrachten. Außerdem sind sie argwöhnisch aufgrund ihres Misstrauens. Misstrauisch sind sie aber aus Erfahrung. Und aus dem gleichen Grund ist weder ihre Liebe noch ihr Hass heftig. Der griechische Philosoph Aristoteles lebte von 384 bis 322 vor Christus. <span id="more-2263"></span></p>
<p><strong>Aristoteles charakterisiert Ältere als feige</strong></p>
<p>Zudem sind ältere Menschen von niedriger Gesinnung, weil sie vom Leben gedemütigt wurden. Denn sie streben nach nichts Großem und nichts Außergewöhnlichem, sondern nur nach dem zum Leben Erforderlichen. Ferner ist diese Personengruppe geldgierig, denn zu ihren Lebensnotwendigkeiten gehört der Besitz. Zugleich wissen sie aber auch aus Erfahrung, wie schwer der Erwerb und wie leicht das Verschleudern ist. Aristoteles charakterisiert sie auch als feige, da sie in der Vorwegnahme künftiger Gefahr allem gegenüber furchtsam sind.</p>
<p>Das Verhalten der Älteren ist nämlich demjenigen der Jugend entgegengesetzt. Denn sie sind unterkühlt, jene dagegen hitzig, sodass das Alter den Weg für die Feigheit vorbereitet hat. Die Furcht ist dabei eine Art Frostempfindung. Dazu kommt, dass sie am Leben hängen und umso mehr am Ende ihrer Tage, weil die Begierde zu dem tendiert, das nicht vorhanden ist. Und weil man das am meisten begehrt, dessen man entbehrt. Laut Aristoteles überschreiten sie zudem das adäquate Maß der Selbstliebe.</p>
<p><strong>Viele Ältere leben in der Vergangenheit</strong></p>
<p>Weiterhin tendiert das ganze Leben der Älteren über die Maßen nach dem Nutzen, aber nicht nach dem Ehrenvollen. Dies ist das Ergebnis ihrer Selbstliebe. Denn der Nutzen ist ein Gut für den Einzelnen, das Ehrenvolle dagegen uneingeschränkt. Ferner zeichnet sie eher Gleichgültigkeit als ein besonders starkes Empfinden gegenüber der Scham aus. Denn infolge ihres ungleichen Empfindens für das Ehrenvolle und das Nützliche schätzen sie anderer Meinung gering ein.</p>
<p>Auch sind sie laut Aristoteles ohne Hoffnung aufgrund ihrer Erfahrung, denn das meiste, was geschieht, ist voller Unvollkommenheiten. Jedenfalls tendieren die meisten zum Schlechten sowie auch aufgrund ihrer Feigheit. Weiterhin leben sie mehr in der Erinnerung als in der Hoffnung, denn der Rest ihres Lebens ist klein, was aber vorbeigegangen ist, von großem Umfang. Es betrifft aber die Hoffnung die Zukunft, die Erinnerung dagegen die Vergangenheit. Quelle: „Handbuch der Menschenkenntnis“ von Georg Brunold (Hg.)</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/alte-menschen-sind-misstrauisch.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
