<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Sigmund Freud begründet die Psychoanalyse	</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/sigmund-freud.html/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de/sigmund-freud.html</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Sat, 02 Feb 2019 08:57:59 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.2</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Franz Josef Neffe		</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/sigmund-freud.html#comment-42</link>

		<dc:creator><![CDATA[Franz Josef Neffe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2012 19:26:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissen57.de/?p=8657#comment-42</guid>

					<description><![CDATA[&quot;Mein therapeutisches Arsenal umfasste nur zwei Waffen, die Elektrotherapie und die Hypnose, denn die Versendung in die Wasserheilanstalten nach einmaliger Konsultation war keine zureichende Erwerbsquelle&quot; bekennt S,Freud. Die Elektrotherapie stellte sich jedoch sehr schnell als &quot;phantastische Konstruktion&quot; heraus, die nicht half; da wurde das Problem &quot;zureichende Erwerbsquelle&quot; noch größer. Es blieb die Hypnose und Freud war - im Gegensatz zu seinem Zeitgenossen E.COUÉ - kein begabter Hypnotiseur. Zudem war er &quot;nur ungern Arzt geworden&quot;, er wollte vor allem den nervös Kranken verstehen.
Die Hypnose verwendete er &quot;zur Ausforschung des Kranken über die Entstehungsgeschichte&quot;. Doch Patienten, die nur Neugier des Arztes erleben, werden davon noch  um ihn schlang, flüchtete er sich aus der Hypnose: &quot;Meine Erwartung erfüllte sich, ich wurde von der Hypnose frei.&quot; glaubte er. Das war jedoch ein Irrtum.
Noch im Alter glaubte Freud, &quot;dass das Gold der Psychoanalyse oft mit der Schlacke der Suggestion durchsetzt werden müsse, um therapeutische Fortschritte zu erzielen.&quot; Gold muss mit Dreck vermengt werden, dass man etwas damit anfangen kann? Freud hat offenbar im Kern  hinein und fand nicht zurück; das ergab wirklich geniale Theorien, aber wo sind die praktischen Erfolge Freuds, von denen man praktisch lernen könnte???
E.Coué hatte für Theorie keine Zeit bei täglich bis zu fünf zweistündigen Sitzungen mit je ca. 50 Personen, die weltweit zu ihm in seine kostenlosen und öffentlichen Sitzungen kamen mit den Problemen, bei denen ihnen oft schon jahrelang niemand hatte helfen können. Über diese Sitzungen gibt es zahlreiche Berichte weltweit. Was man darin nicht liest, sind Misserfolge.
Da wird es doch interessant die Modelle Freud und Coué konkret und praktisch miteinander zu vergleichen. Ich habe das z.B. im &quot;Lebensschlüssel Autosuggestion&quot; gemacht, wo ich gegenübergestellt habe, wie Freud und wie Coué eine Gehbehinderte behandelt haben. Freud hielt noch jahrzehnte später seinen Behandlungserfolg, den er einem Ausraster verdankte, für einen Misserfolg; bei Coué ist es einfach nur köstlich, die Dynamik der Problemlösung mitzuverfolgen, wie sie die Schweizer Ärztin Dr. Gisela Lucci aufgezeichnet hat. Das Modell Freud eignet sich natürlich mit Abstand besser für die GOÄ (Gebührenordnung Ärzte), aber wenn die ungelösten Probleme allen bis zum Hals stehen, helfen Theorienmodelle nicht weiter, dann braucht es PRAXISmodelle wie das von COUÉ. Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Mein therapeutisches Arsenal umfasste nur zwei Waffen, die Elektrotherapie und die Hypnose, denn die Versendung in die Wasserheilanstalten nach einmaliger Konsultation war keine zureichende Erwerbsquelle&#8220; bekennt S,Freud. Die Elektrotherapie stellte sich jedoch sehr schnell als &#8222;phantastische Konstruktion&#8220; heraus, die nicht half; da wurde das Problem &#8222;zureichende Erwerbsquelle&#8220; noch größer. Es blieb die Hypnose und Freud war &#8211; im Gegensatz zu seinem Zeitgenossen E.COUÉ &#8211; kein begabter Hypnotiseur. Zudem war er &#8222;nur ungern Arzt geworden&#8220;, er wollte vor allem den nervös Kranken verstehen.<br />
Die Hypnose verwendete er &#8222;zur Ausforschung des Kranken über die Entstehungsgeschichte&#8220;. Doch Patienten, die nur Neugier des Arztes erleben, werden davon noch  um ihn schlang, flüchtete er sich aus der Hypnose: &#8222;Meine Erwartung erfüllte sich, ich wurde von der Hypnose frei.&#8220; glaubte er. Das war jedoch ein Irrtum.<br />
Noch im Alter glaubte Freud, &#8222;dass das Gold der Psychoanalyse oft mit der Schlacke der Suggestion durchsetzt werden müsse, um therapeutische Fortschritte zu erzielen.&#8220; Gold muss mit Dreck vermengt werden, dass man etwas damit anfangen kann? Freud hat offenbar im Kern  hinein und fand nicht zurück; das ergab wirklich geniale Theorien, aber wo sind die praktischen Erfolge Freuds, von denen man praktisch lernen könnte???<br />
E.Coué hatte für Theorie keine Zeit bei täglich bis zu fünf zweistündigen Sitzungen mit je ca. 50 Personen, die weltweit zu ihm in seine kostenlosen und öffentlichen Sitzungen kamen mit den Problemen, bei denen ihnen oft schon jahrelang niemand hatte helfen können. Über diese Sitzungen gibt es zahlreiche Berichte weltweit. Was man darin nicht liest, sind Misserfolge.<br />
Da wird es doch interessant die Modelle Freud und Coué konkret und praktisch miteinander zu vergleichen. Ich habe das z.B. im &#8222;Lebensschlüssel Autosuggestion&#8220; gemacht, wo ich gegenübergestellt habe, wie Freud und wie Coué eine Gehbehinderte behandelt haben. Freud hielt noch jahrzehnte später seinen Behandlungserfolg, den er einem Ausraster verdankte, für einen Misserfolg; bei Coué ist es einfach nur köstlich, die Dynamik der Problemlösung mitzuverfolgen, wie sie die Schweizer Ärztin Dr. Gisela Lucci aufgezeichnet hat. Das Modell Freud eignet sich natürlich mit Abstand besser für die GOÄ (Gebührenordnung Ärzte), aber wenn die ungelösten Probleme allen bis zum Hals stehen, helfen Theorienmodelle nicht weiter, dann braucht es PRAXISmodelle wie das von COUÉ. Ich grüße freundlich.<br />
Franz Josef Neffe</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
