Der Mensch kann seine Möglichkeiten voll ausschöpfen

Thomas A. Harris vertritt die These, dass sich der Mensch erst seiner tief verwurzelten Reaktionen und Verhaltensmuster bewusst sein muss, wenn er ein wirklich freies Leben führen will. Thomas A. Harris kennt viele Beispiele von Unterhaltungen, in denen sichtbar wird, wie sehr Menschen ihren Kindermustern oder Elternmodell verhaftet sind und wie schwer es ist, beispielsweise Rassismus und andere Vorurteile zu überwinden, solange sich der Mensch der Muster nicht bewusst ist, die seinem Verhalten zugrunde liegen. Thomas A. Harris beobachtete, dass Kinder aufgrund ihrer unterlegenen Machtposition in einer Erwachsenenwelt das Credo lernen: „Ich bin nicht o.k., aber du bist o.k., weil du ein Erwachsener bist.“

Jeder sollte sich selbst und andere vollkommen akzeptieren

Jedes Kind muss diese Lektion über sich ergehen lassen, selbst wenn es eine Kindheit voller Glück und Zufriedenheit verlebt. Wenn diese Kinder dann erwachsen sind, geben sie diese Haltung an ihre eigenen Kinder weiter. Nur wenn sich der Mensch diese Projektion als Entscheidung bewusst macht, kann er frei wählen, das übernommene Modell durch ein entspannteres zu ersetzen, die vor allem von einer positiven Einstellung zu sich selbst geprägt ist.

Die „Ich bin o.k. – Du bist o.k. – Position“ basiert laut Thomas A. Harris darauf, dass wir uns selbst und andere vollkommen akzeptieren. Nur aus dieser Position heraus, ist ein Mensch eher dazu imstande, über das Eltern- oder Kinderverhalten eines anderen hinauszusehen, selbst wenn dessen Auftreten normalerweise eine Beleidigung für ihn wäre.

Von Hans Klumbies

 

 

 

 

 

 

 

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