Tags: Neurose

Zwangsneurotiker finden in der Welt keine Heimat mehr

Zwangsneurotiker leiden unter Zwangshandlungen und Zwangsgedanken, die nicht unter der Kontrolle ihres Willens stehen. So müssen sie sich beispielsweise ständig die Hände waschen oder ordnen bestimmte Gegenstände sinnlos in einer bestimmten Reihenfolge oder Formation an. Die Psychoanalyse lokalisiert die Zwangsneurose in der Lebensgeschichte der Patienten in der analsadistischen Phase der Reinlichkeitserziehung. Zwangskranke sind zwar sehr hilflose Menschen, aber dennoch von einem schier grenzenlosen Streben nach Autonomie besessen. Dadurch ergibt sich bei solchen Menschen eine tiefsitzende Unsicherheit in allen Gefühlsbeziehungen. Liebe und Hass gehen bei ihnen Hand in Hand und die seelische Unsicherheit kann die Patienten in den Wahnsinn treiben.

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Zwangsneurotiker finden in der Welt keine Heimat mehr

Zwangsneurotiker leiden unter Zwangshandlungen und Zwangsgedanken, die nicht unter der Kontrolle ihres Willens stehen. So müssen sie sich beispielsweise ständig die Hände waschen oder ordnen bestimmte Gegenstände sinnlos in einer bestimmten Reihenfolge oder Formation an. Die Psychoanalyse lokalisiert die Zwangsneurose in der Lebensgeschichte der Patienten in der analsadistischen Phase der Reinlichkeitserziehung. Zwangskranke sind zwar sehr hilflose Menschen, aber dennoch von einem schier grenzenlosen Streben nach Autonomie besessen. Dadurch ergibt sich bei solchen Menschen eine tiefsitzende Unsicherheit in allen Gefühlsbeziehungen. Liebe und Hass gehen bei ihnen Hand in Hand und die seelische Unsicherheit kann die Patienten in den Wahnsinn treiben.

Die Neurose findet ihre Heimat in der Verzweiflung der Menschen

Die Großstadt, so heißt es, sei ein gefährliches Pflaster für den Fremden. Die Fremdheit, die Undurchsichtigkeit schafft Angst und Abenteuer. Alle diese Effekte gehen darauf zurück, dass die Großstadt, eben wie Babylon, die große Hure ist. Der vagen Behauptung, die Großstadt erzeuge Neurosen, erwidert Alexander Mitscherlich mit einer auf viel Erfahrung sich stützenden Gegenbehauptung, dass…

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Die Neurose findet ihre Heimat in der Verzweiflung der Menschen

Die Großstadt, so heißt es, sei ein gefährliches Pflaster für den Fremden. Die Fremdheit, die Undurchsichtigkeit schafft Angst und Abenteuer. Alle diese Effekte gehen darauf zurück, dass die Großstadt, eben wie Babylon, die große Hure ist. Der vagen Behauptung, die Großstadt erzeuge Neurosen, erwidert Alexander Mitscherlich mit einer auf viel Erfahrung sich stützenden Gegenbehauptung, dass…

Themenübersicht – Sigmund Freud

Hier haben wir mal die verschiedensten Artikel zum großen Psychoanalytker Sigmund Freud zusammengetragen. Sigmund Freud Sigmund Freud gilt als Begründer der Psychoanalyse und beeinflusste die moderne Psychologie wie kein anderer. Sigmund Freud wurde 1856 in Freiberg als Sohn eines jüdischen Wollhändlers geboren. Nach seiner Matura im Jahr 1873 studierte er in Wien Medizin wo er…

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Themenübersicht – Sigmund Freud

Hier haben wir mal die verschiedensten Artikel zum großen Psychoanalytker Sigmund Freud zusammengetragen. Sigmund Freud Sigmund Freud gilt als Begründer der Psychoanalyse und beeinflusste die moderne Psychologie wie kein anderer. Sigmund Freud wurde 1856 in Freiberg als Sohn eines jüdischen Wollhändlers geboren. Nach seiner Matura im Jahr 1873 studierte er in Wien Medizin wo er…

Die Neurosenlehre des Victor-Emil von Gebsattel

Victor-Emil von Gebsattel akzeptierte zwar die tiefenpsychologischen Neurosentheorien eines Sigmund Freuds oder Alfred Adlers als grundlegende Einsichten über die psychischen Erkrankungen eines Menschen, bemängelte an ihnen aber die unangemessene Berücksichtigung von Themen wie Verantwortung, Freiheit, Schuld, Gewissen, Sinnfindung, Vernunft, Personalität und Existenz. Victor-Emil von Gebsattel schrieb: „Wenn man von Trieben, Ängsten, Komplexen, Minderwertigkeitsgefühlen, Hemmungen usw. spricht, so muss man das Geistige der menschlichen Persönlichkeit mitreflektieren, um nicht in den Niederungen der Animalität und des Reflexhaften steckenzubleiben.“ Wie schon Søren Aabye Kierkegaard feststellte, ist der Mensch als Existenz oder Person, ein Verhältnis, welches sich zu sich selbst verhält.

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Die Neurosenlehre des Victor-Emil von Gebsattel

Victor-Emil von Gebsattel akzeptierte zwar die tiefenpsychologischen Neurosentheorien eines Sigmund Freuds oder Alfred Adlers als grundlegende Einsichten über die psychischen Erkrankungen eines Menschen, bemängelte an ihnen aber die unangemessene Berücksichtigung von Themen wie Verantwortung, Freiheit, Schuld, Gewissen, Sinnfindung, Vernunft, Personalität und Existenz. Victor-Emil von Gebsattel schrieb: „Wenn man von Trieben, Ängsten, Komplexen, Minderwertigkeitsgefühlen, Hemmungen usw. spricht, so muss man das Geistige der menschlichen Persönlichkeit mitreflektieren, um nicht in den Niederungen der Animalität und des Reflexhaften steckenzubleiben.“ Wie schon Søren Aabye Kierkegaard feststellte, ist der Mensch als Existenz oder Person, ein Verhältnis, welches sich zu sich selbst verhält.

Der Neurotiker fühlt sich von der ganzen Welt bedroht

Unter den Formen des neurotischen Gebarens, die der Sicherung der Überlegenheitsfiktion dienen, treten laut Alfred Adler in auffälliger Stärke die Regungen der Selbstvorwürfe, der Selbstquälerei, der Selbstverwünschung und des Selbstmordes hervor. Der Psychoanalytiker erkennt in der Neurose einen selbstquälerischen Kunstgriff, der den Zweck verfolgt, die eigene Persönlichkeit zu erheben. Der nervöse Mensch ist gemäß Alfred…

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Der Neurotiker fühlt sich von der ganzen Welt bedroht

Unter den Formen des neurotischen Gebarens, die der Sicherung der Überlegenheitsfiktion dienen, treten laut Alfred Adler in auffälliger Stärke die Regungen der Selbstvorwürfe, der Selbstquälerei, der Selbstverwünschung und des Selbstmordes hervor. Der Psychoanalytiker erkennt in der Neurose einen selbstquälerischen Kunstgriff, der den Zweck verfolgt, die eigene Persönlichkeit zu erheben. Der nervöse Mensch ist gemäß Alfred…

Gute Gespräche können das Arbeitsklima stark verbessern

Ohne Stress wären wir lebendig tot und wahrscheinlich auch nicht in der Lage, uns längere Zeit am Leben zu halten.“ Schon der Vater der Stressforschung Hans Selye unterschied zwischen Eustress, der dem Menschen gut tut und Dysstress, der sich schädlich auf ein Individuum auswirkt. Laut Erwin Ringel kann alles was Freude macht, dem Menschen kaum…

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Gute Gespräche können das Arbeitsklima stark verbessern

Ohne Stress wären wir lebendig tot und wahrscheinlich auch nicht in der Lage, uns längere Zeit am Leben zu halten.“ Schon der Vater der Stressforschung Hans Selye unterschied zwischen Eustress, der dem Menschen gut tut und Dysstress, der sich schädlich auf ein Individuum auswirkt. Laut Erwin Ringel kann alles was Freude macht, dem Menschen kaum…

Erwin Ringel zeigt Wege zu einem gelungenen Leben

Laut Erwin Ringel ist der Mensch in erster Linie für seine Lebensgestaltung selbst verantwortlich. Für dieses Leben, von dem Sigmund Freud einst behauptet hat, dass es nicht viel sei, aber dennoch alles, was wir besitzen. Es ist furchtbar, wenn man am Ende seines Lebens erkennen muss, dass man sein Leben nicht gelebt hat. Deshalb kann sich der Mensch nicht früh genug mit der Sinnerfüllung seines Lebens, mit dem einmaligen Entwurf, den jedes Leben darstellt, auseinandersetzen. Erwin Ringel vertritt die Meinung, dass jedes Leben und jede Lebensgestaltung durch die Startbedingungen wesentlich beeinflusst wird. Wer hier von Gleichheit spricht, ist entweder ein Heuchler oder ein Verantwortungsloser.

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Erwin Ringel zeigt Wege zu einem gelungenen Leben

Laut Erwin Ringel ist der Mensch in erster Linie für seine Lebensgestaltung selbst verantwortlich. Für dieses Leben, von dem Sigmund Freud einst behauptet hat, dass es nicht viel sei, aber dennoch alles, was wir besitzen. Es ist furchtbar, wenn man am Ende seines Lebens erkennen muss, dass man sein Leben nicht gelebt hat. Deshalb kann sich der Mensch nicht früh genug mit der Sinnerfüllung seines Lebens, mit dem einmaligen Entwurf, den jedes Leben darstellt, auseinandersetzen. Erwin Ringel vertritt die Meinung, dass jedes Leben und jede Lebensgestaltung durch die Startbedingungen wesentlich beeinflusst wird. Wer hier von Gleichheit spricht, ist entweder ein Heuchler oder ein Verantwortungsloser.

Der Neurotiker lebt unter einer unerträglichen Gewissensnot

Alexander Mitscherlich hält fest, dass eine breite Skala von Verhaltensweisen, beispielsweise Zwänge oder die Neigung zur Verdrängung, dem Willen und der Freiheit der Entscheidung des Individuums entzogen ist. Und doch vollziehen sich diese Reaktionen am betroffenen Menschen. Alexander Mitscherlich fügt hinzu: „Dies hat also die Neurose mit der Krankheit im weitesten Sinn gemein, dass sie…

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Der Neurotiker lebt unter einer unerträglichen Gewissensnot

Alexander Mitscherlich hält fest, dass eine breite Skala von Verhaltensweisen, beispielsweise Zwänge oder die Neigung zur Verdrängung, dem Willen und der Freiheit der Entscheidung des Individuums entzogen ist. Und doch vollziehen sich diese Reaktionen am betroffenen Menschen. Alexander Mitscherlich fügt hinzu: „Dies hat also die Neurose mit der Krankheit im weitesten Sinn gemein, dass sie…

Horst-Eberhard Richter untersucht die Rolle des Kindes

Horst-Eberhard Richter fragt in seiner Untersuchung „Elterlicher Konflikt und kindliche Rolle“ nach den schädlichen Faktoren existenter affektiver Beziehungen zwischen Eltern und Kind. Unter der kindlichen Rolle versteht Horst-Eberhard Richter die strukturierte Gesamtheit der elterlichen Erwartungsphantasien, insofern diese dem Kind die Erfüllung einer bestimmten Funktion zuweisen. Laut Horst-Eberhard Richter lehrt die psychoanalytische Erfahrung, dass Eltern, die…

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Horst-Eberhard Richter untersucht die Rolle des Kindes

Horst-Eberhard Richter fragt in seiner Untersuchung „Elterlicher Konflikt und kindliche Rolle“ nach den schädlichen Faktoren existenter affektiver Beziehungen zwischen Eltern und Kind. Unter der kindlichen Rolle versteht Horst-Eberhard Richter die strukturierte Gesamtheit der elterlichen Erwartungsphantasien, insofern diese dem Kind die Erfüllung einer bestimmten Funktion zuweisen. Laut Horst-Eberhard Richter lehrt die psychoanalytische Erfahrung, dass Eltern, die…

Harald Schultz-Hencke untersucht die Gehemmtheit

Harald Schultz-Hencke ist fest davon überzeugt, dass es weit reichende Konsequenzen für die Struktur und Gestaltung der Gesamtpersönlichkeit hat, wenn das Expansive oder das von Sigmund Freud so genannte „Es“ gehemmt wird. Ein Mensch bei dem die Antriebe gehemmt sind, entwickelt regelmäßig den Charakterzug der Bequemlichkeit. Seine gesamte psychische Aktivität ist gedämpft. Harald Schultz-Hencke nennt als Beispiel brave, stille, häusliche Kinder, die der Stolz ihrer Eltern sind, aber in Wirklichkeit die besten Chancen haben, neurotisch zu werden. In der Vorliebe für das Bequeme ist auch ein Schuss Mutlosigkeit verborgen. Was als normales Phlegma erscheint, ist zum großen Teil das Ergebnis von Entmutigung, Angst und die Gewohnheit, andere für einen selbst entscheiden und machen zu lassen.

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Harald Schultz-Hencke untersucht die Gehemmtheit

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