Peter Lauster enthüllt die vier Mythen der Liebe

Für Peter Lauster ist es ein Trugschluss, anzunehmen, dass die zunehmende Befreiung der Sexualität von Tabus den Einzelmenschen oder die Gesellschaft freier machen. Nur die Liebe schafft die Voraussetzung dafür, dass die Sexualität an Schönheit, Klarheit und seelischer Freude gewinnt. Sexualität ohne Liebe ist schal und leer. Sie verbreitet Melancholie und Depressionen. Die sexuelle Triebenergie sucht ihre Entladung sowohl beim Mann wie bei der Frau im Orgasmus. Der Orgasmus ist laut Peter Lauster das Ziel der Sexualität, deren Aufgabe die Arterhaltung ist.

Eine Partnerschaft lebt von der Liebe

Die Liebe dagegen sucht als Endziel der Entspannung nicht den Orgasmus, sondern findet ihre Befriedigung in jeder Form der seelischen und körperlichen Zuneigung. Die Liebe kann die Sexualität steigern und ein erhöhtes seelisches Glücksgefühl erzeugen. Liebe und Sexualität können sich verbinden, müssen es aber nicht. Die Liebe als eine psychische Erscheinung kann sich auch von der Sexualität loslösen. Sexuelle Techniken haben für Peter Lauster mit Liebe wenig zu tun. Vor allem können ausgefallene und raffinierte Stellungen die Liebe keineswegs steigern.

Kurzbiographie: Peter Lauster

Der Dipl.-Psychologe Peter Lauster, der 1940 in Stuttgart geboren wurde, studierte Psychologie, Philosophie, Anthropologie und Kunstgeschichte in Tübingen. Seit 1971 leitet er in Köln die „Praxis für psychologische Diagnostik und Beratung“. Viele seiner Sachbücher wurden zu Bestsellern und er gehört zu den meistgelesenen deutschen Psychologen.

Im Econ-Verlag erschienen unter anderen folgende Bücher: „Die sieben Irrtümer der Männer“, „Lebenskunst“, Lassen Sie sich nichts gefallen“, Lassen Sie der Seele Flügel wachsen“, Menschenkenntnis“, „Über die Liebe“, „Wege zur Gelassenheit“, „Selbstfindung“ und „Der Sinn des Lebens“.

Von Hans Klumbies

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