Gefühl und Verstand sollten beim Menschen eine Einheit bilden

Ganz unabhängig davon, für welche Richtung man sich an einer Weggabelung des Lebens entscheidet, die Stimme die übergangen worden ist, wird sich laut zu Wort melden und etliche Verwirrungen sorgen. Lösen kann ein Mensch dieses Dilemma nur, indem er seine Gefühle und seinen Verstand in Einklang bringt. Keine Lösung ist es, einen Teil von sich selbst abzuschneiden. Andreas Salcher weist darauf hin, dass es immer wieder Zeitpunkte gibt, an denen Menschen klar denken und ihre Sehnsüchte sehr genau formulieren können, und andere, an denen sie von den faktischen Umständen völlig blockiert werden.

Menschen sollten ihre Gefühle immer wieder einmal kritisch prüfen

Andreas Salcher rät, seine Gefühle immer wieder einmal kritisch zu prüfen. Aber manchmal braucht man auch einen Anstoß von außen, damit es zu einer Klärung kommt, ob zum Beispiel einen Loslösung vom Partner tatsächlich Befreiung bedeutet oder ob man sich im Innersten gar nicht trennen will. Andreas Salcher fügt hinzu: „Allein auf die vage Hoffnung, dass es uns in der nächsten Partnerschaft besser gehen wird, sollten wir nicht bauen. Es geht nicht um Kopf oder Bauch, sondern um die bestmögliche Entscheidung für uns selbst und alle Beteiligten.“

Nichts tötet Sehnsüchte nachhaltiger als Routine

Andreas Salcher vertritt die These, dass eine Beziehung zwischen zwei Menschen auf sehr wackligen Beinen steht, wenn sie von Anfang an auf der Unehrlichkeit gegenüber ihren Sehnsüchten aufbaut. Andreas Salcher erklärt: „Nichts tötet Sehnsüchte nachhaltiger als Routine. Wir hätten es viel einfacher, wenn wir uns zu unseren Sehnsüchten bekennen würden.

Von Hans Klumbies

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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